Täglich versuche ich nun mehr und mehr im Hier und Jetzt, also präsent zu sein. Wie das so ist, wenn man erst einmal "auf Empfang" ist, kommen die entsprechenden Dinge in mein Leben: So habe ich zunächst das Buch "ida - Die Lösung liegt in dir" von Eva-Maria Zurhorst kennengelernt. (Frau Zurhorst kannte ich bereits von dem Buch "Liebe dich selbst, und du kannst heiraten, wen du willst" - sehr empfehlenswert!) Mit vielen Aha-Momenten beim Lesen und dem Hören der anschließenden MP3-files, kam ich wieder mehr und mehr in das Thema rein, das mich schon so lange fasziniert, weshalb ich vermutlich auch eine "Suchende" geworden bin: Du bist, was du denkst!
Ob es die Schicksalsgesetze von Dr. Ruediger Dahlke sind, oder Die Erfolgsgesetze von Kurt Tepperwein, letztendlich erklären allesamt die Spielregeln des Lebens und dass wir, wenn wir diese beherzigen, uns ein Leben erschaffen können, wie wir es uns erträumen und wünschen, da wir selbst die Schöpfer unseres Lebens sind.
Wie unser Leben verläuft, hängt ausschließlich von der
Beschaffenheit unserer Gedanken bzw. wie wir über das Leben denken, ab.
Tatsächlich stelle ich fest, dass ich deutlich gelassener geworden bin, seit dem ich zum Beispiel meiner aktuellen Arbeit gar nicht mehr so viel Bedeutung gebe. Ein Schlüsselmoment war der Satz meines vorherigen Chefs, Michael. Ich war einmal ziemlich im Stress, da ich eine Kollegin vertreten musste, die mit ihrem Wissen gerne geizte und ich mich mehr schlecht als recht durchwurschteln musste. Im Laufschritt war ich also unterwegs, um alle Aufgaben zu bewältigen, meine eigenen als Teilzeitkraft, und die meiner Vollzeit-Kollegin. Abgehetzt stand ich am Kopierer, als Michael grinsend fragte, was los sei und ich nur meinte, Stress eben. Dann sagte er den entscheidenden Satz: "Hey, es ist nur Arbeit", lachte und ging in sein Büro. Zuerst war ich geneigt, etwas beleidigt zu sein, aber dann schmunzelte ich und wurde mir der Bedeutung seiner Worte bewußt. Ja, er hatte vollkommen Recht, es war nur Arbeit. Plötzlich verstand ich, was mein Hausarzt mir schon lange versucht hatte, zu erklären. Es ist nur das, womit du deine Brötchen bezahlst, es ist nicht dein Leben, du bist nicht deine Arbeit.
Es hat Klick gemacht und seitdem geht es mir deutlich besser. Ich arbeite gerne und ich arbeite auch immer noch viel, wenn es sein muss, gebe nach wie vor mein Bestes. Aber ich identifiziere mich nicht mehr vollends mit dem, was ich arbeite. Das hat ungemein viel Druck von mir genommen.
Und nun "arbeite" ich intensiv an meiner Präsenz und kreiere mir eine schöne Zukunft! Ich kann Euch nur empfehlen, aufzupassen was ihr denkt, es könnte schon morgen passieren ;-)
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