Mit einer drastischen Gewichtsabnahme kann ich heute nicht dienen; es bleibt aktuell bei 5,4 Kilo und das ist für mich absolut okay. Denn wie heißt das chinesische Sprichwort? Wie isst man einen Elefanten? In kleinen Stücken. Und das ist irgendwie angekommen in meinem ungeduldigen Oberstübchen.
Die Karnevalszeit hat mir, obwohl ich nicht groß gefeiert habe, etwas "ungesunde" Ernährung beschert, so zum Beispiel Erbsensuppe mit Bockwurst und Brötchen wie auch ein Stück Kuchen zum Nachtisch und am Abend zwei Gläser Wein, an einem anderen Tag gabs die Karnevalspommes aus Holland, die inzwischen bei uns Tradition geworden sind und dazu natürlich auch ein, zwei Bier (ich zähle jetzt nicht alles auf, was ich gesündigt habe ;-), da gabs noch etwas mehr...
Dennoch bin ich sehr entspannt und das Intervallfasten fällt mir sehr leicht. Ich habe mein Fenster um eine Stunde verkürzt, so ist um 19 Uhr Schluss und das Erste esse ich wieder um 12 Uhr (den 11 Uhr Apfel habe ich auf den Nachtisch verschoben). Manchmal, am Wochenende, kommt es sogar vor, dass ich erst um 13 Uhr oder noch später esse. Daran habe ich mich inzwischen gut gewöhnt, auch wenn mein Magen häufig knurrt wie ein blöde. Mit Wasser trinken kann man das gut eindämmen oder ganz abstellen. Und falls das jetzt falsch rüber kommt, nein, ich hungere nicht im klassischen Sinne, denn im Essenszeitfenster kann ich quasi essen, was ich mag und auch so viel ich mag, was die Methode wohl so Klasse macht!
Was hat sich gebessert seit dem Intervallfasten? Ich schlafe besser und mein Hautbild ist feiner geworden. Auch meine Hitzewallungen sind erträglicher und weniger geworden.
Den Zuckerkonsum beschränke ich auf ein alltagstaugliches Minimum. Süßigkeiten meide ich immer noch, aber wenn es, wie in der Karnevalswoche, in der es mir mental überhaupt nicht gut ging, einmal sein muss, dann gibts auch mal einen Schokoriegel. Aber die "Masse", die gibts nicht mehr. Jetzt gibts nur noch gelegentliche Ausnahmen und das fühlt sich richtig gut an für mich. Nach wie vor bin ich also davon überzeugt, mit dem Intervallfasten eine gute Methode, "meine persönliche Methode", gefunden zu haben, meine Ernährung in den Griff zu bekommen und nicht ständig über die Stränge zu schlagen. Das gilt besonders auch für den Alkoholkonsum.
Und was gibts sonst noch so? In genau 90 Tage gehts in den Urlaub! Erst zum Gardasee und dann nach Gröden, wir freuen uns schon sehr, was auch dem neuen Auto geschuldet ist, mit dem wir uns eine entspanntere Autofahrt erhoffen.
Ach ja, und mit dem Laufen habe ich nach über einem halben Jahr Auszeit wieder angefangen! Die zweite Arthroskopie ist jetzt 8 Wochen her, das sollte reichen. Zunächst bin ich die ersten beiden Kilometer gegangen, dann einen Kilometer gelaufen. Die Knie, besonders das Rechte, zwackten schon am Anfang, aber es wurde mit und mit besser. Dann bin ich wieder einen Kilometer gegangen und das ganze im Wechsel, bis es in Summe 9 Kilometer geworden sind, also 4 davon gelaufen. Ich hab mich riesig gefreut! Im Anschluss habe ich mich ordentlich gedehnt und auch am nächsten Tag ein bisschen geradelt und wieder gedehnt. Klar, heute habe ich etwas Muskelkater, aber es fühlt sich gut an, nach einem Anfang! Wenn mir das Dehnen und Übungen machen genauso in Fleisch und Blut übergeht, wie das Intervallfasten, wäre das schön. Um schmerzfrei zu sein, muss ich Übungen machen, ob ich will oder nicht. Je mehr Spaß es macht, umso leichter wird es zur Gewohnheit. Mal schauen, wie es weitergeht :-)
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
Posts mit dem Label Laufen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 11. März 2019
Samstag, 8. Oktober 2011
Herbstlauf Nr. 2
Ein Samstag, wie ich ihn mir wünsche: Ausschlafen, leichtes Frühstück, bisschen Aufräumen, bisschen Internet und dann, nach dem Verstauen des Wochenendeinkaufs, den der allerliebste Schatzi der Welt selbstlos erledigt hat, ab in die Laufklamotten. Ein Tag aus meinem Wetterbilderbuch, frische 10 Grad, feucht vom letzten Regenschauer und ein leichter Wind. Ein Wetter, das immer noch ein kurzes Laufshirt und eine 3/4 tight erlaubt, wenn auch mit Weste und was um die Ohren wie im Hals. Ich könnte mich an diesem Wetter ergötzen, denn nur so läuft es bei mir richtig optimal.
Die ersten 3 Kilometer hat Dirk mich begleitet und wieder angezogen. Danach tauschte ich Mann durch Musik und musste erst mal den Duffesheider Hügel hoch schleichen. Danach lief es glücklicherweise wieder zügiger, so dass ich endlich auf ein sub 7er Resultat gekommen bin. Im Wald war der Wind kaum zu spüren, auf dem offenen Feld hatte ich dagegen schon mächtig Gegenwind. Musik ein bisschen aufgedreht - quäl dich und beiß die Zähne zusammen - na also, geht doch!
Heute gabs dann sogar einen Kilometer mehr auf der Uhr als beim letzten Lauf - eine Verbesserung in doppelter Hinsicht. Ich freu mich über die nicht verlorene Form. So kanns bleiben!
Und hier ist er, der schöne Lauf von heute.
Freitag, 7. Oktober 2011
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Genau mein Wetter!
Das Gefühl einer Erkältung im Anmarsch war auch heute wieder latent vorhanden, aber nur solange, bis der Physio es weg akupunktiert hat. Somit stand meinem heutigen Lauf nichts im Wege, ich freute mich sehr, denn das Wetter war genau mein Ding: Frische, klare Luft, leichter Wind, feuchter Wald, 14 Grad! Es war herrlich endlich wieder unter diesen Bedingungen laufen zu können. Auch war ich heute, wie geplant, erstmalig wieder mit Musik unterwegs. Dummerweise hatte ich den Brustgurt in der Eile vergessen, aber egal. Die ersten beiden Kilometer waren wieder recht heftig, meine Unterschenkel brannten ziemlich und waren recht schwer und ich überlegte, warum. Vielleicht steckt mir doch eine Erkältung in den Knochen? Oder lag es eher daran, dass ich die letzten Läufe mit anderen Schuhen unterwegs war? Ist es das konzentrierte Mittelfußlaufen, das mich doch etwas anstrengt? Keine Ahnung. Im ersten größeren Hügel bin ich dann wieder automatisch in den Vorderfusslauf gekommen und schlagartig waren die Schmerzen weg. Das war echt cool. So konnte ich den Rest erstmal entspannt laufen lassen. Dann wollte ich ein Stück Tempo machen. Gesagt, getan, hat gut geklappt und richtig Spaß gemacht. Die Schmerzen waren damit weg gelaufen. Das hab ich dann später noch mal wiederholt und ich denke mal, ich hab es der Musik zu verdanken, dass es einfach ein super Lauf war. Ja, gut, das Wetter hat auch einen großen Teil dazu beigetragen - meine Laufsaison ist hiermit offiziell eröffnet!
Samstag, 1. Oktober 2011
Schöner Morgenlauf
Morgens 9 Uhr in Herzogenrath. Die Luft ist klar und frisch, der Morgentau glitzert in Millionen von Grashalmen, wieder andere Millionen Tautropfen nehmen auf den Blättern der Bäume ein Sonnenbad. Der würzige Duft von Herbst liegt in der Luft, Vögel zwitschern und einige Raben krächzen frech und laut dazwischen.
Auf dem Weg im Sonnenschein vom Morgendunst umgeben eine einsame Läuferin, in sich gekehrt und den Gedanken nach hängend - nämlich ich.
Genug der herbstlichen Romantik, Zeit für die nackten Fakten: Es war wieder recht anstrengend, was wohl auch an unserer Runde hier liegt, die, egal wie herum man sie läuft, immer mit stetigem bergan Laufen verbunden ist. Gut, es sind Hügelchen und keine Berge, aber dennoch ist es erst mal anstrengend, wenn man damit anfangen muss. Wir reden hier von ca. 35 Höhenmetern in Summe. Ohnehin bin ich immer wieder entsetzt, wie schwer mir die ersten 2 Kilometer fallen, bis es endlich besser läuft, bis ich meinen Rhythmus so halbwegs gefunden habe. Kann man die ersten beiden Kilometer nicht irgendwie überspringen?! Gefühlt war ich deutlich langsamer unterwegs als beim letzten Lauf, dennoch waren es tatsächlich nur 15 Sekunden auf dem Kilometer. Somit kam ich auf 6,2 km in 45 Minuten, was einer pace von 7:15 entspricht. Der Puls wieder schrecklich hoch, aber wenn man schon mit über 100 bpm los GEHT, was will man da erwarten?! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch der Puls irgendwann besser wird.
Gleich gehts nach Köln, die Startunterlagen von Dirk abholen und eine Runde über die Messe drehen. Jetzt heißt es erst mal duschen.
Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende und allen Wettkämpflern viel Erfolg!
Auf dem Weg im Sonnenschein vom Morgendunst umgeben eine einsame Läuferin, in sich gekehrt und den Gedanken nach hängend - nämlich ich.
Genug der herbstlichen Romantik, Zeit für die nackten Fakten: Es war wieder recht anstrengend, was wohl auch an unserer Runde hier liegt, die, egal wie herum man sie läuft, immer mit stetigem bergan Laufen verbunden ist. Gut, es sind Hügelchen und keine Berge, aber dennoch ist es erst mal anstrengend, wenn man damit anfangen muss. Wir reden hier von ca. 35 Höhenmetern in Summe. Ohnehin bin ich immer wieder entsetzt, wie schwer mir die ersten 2 Kilometer fallen, bis es endlich besser läuft, bis ich meinen Rhythmus so halbwegs gefunden habe. Kann man die ersten beiden Kilometer nicht irgendwie überspringen?! Gefühlt war ich deutlich langsamer unterwegs als beim letzten Lauf, dennoch waren es tatsächlich nur 15 Sekunden auf dem Kilometer. Somit kam ich auf 6,2 km in 45 Minuten, was einer pace von 7:15 entspricht. Der Puls wieder schrecklich hoch, aber wenn man schon mit über 100 bpm los GEHT, was will man da erwarten?! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch der Puls irgendwann besser wird.
Gleich gehts nach Köln, die Startunterlagen von Dirk abholen und eine Runde über die Messe drehen. Jetzt heißt es erst mal duschen.
Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende und allen Wettkämpflern viel Erfolg!
Freitag, 30. September 2011
1 Monat wieder Nichtraucher *freu*
Kurze Bilanz, da ich heute wieder umgeben von Rauchern war und dementsprechend stinke ;-).
Ich bin nun 31 Tage wieder rauchfrei und sehr happy darüber. "Geschmeckt" hatte es mir ja ohnehin schon lange nicht mehr und von "genießen" kann wohl auch keine Rede gewesen sein. Heute war ich dann mal wieder bei Onkel und Tante und wurde von rechts und links eingeräuchert. Gut, hat mich in dem Moment jetzt nicht gestört, dafür hab ich die beiden Menschen eben einfach zu lieb um ihnen das übel zu nehmen, aber spätestens, als ich wieder in meinem Auto saß und mich der Nikotingestank umgab, war ich mehr als froh, dieses Laster hoffentlich nun für immer los zu sein.
Gut, ich habe manchmal sehr große Heißhungerattacken und Süßgelüste, die ich vermutlich mit dem Rauchen einer Zigarette kompensieren oder überbrücken könnte, vielleicht sogar komplett ausschalten könnte... Aber ich denke, auch das kriege ich auf kurz oder lang noch in den Griff. Jetzt, wo ich wieder regelmäßig laufen kann, sehe ich dem Ganzen sehr positiv entgegen. Richtig blöde ist wohl, dass ich sehr oft träume, dass ich wieder rauche. Dann ist der Frust darüber so groß (und fühlt sich auch so echt an). Der Gedanke, wieder komplett bei Tag 1 anfangen zu müssen, diesen ersten Tag überhaupt zu schaffen, total schrecklich. Ich bin dann jedesmal heilfroh, wenn ich wach werde und fest stelle, es sind doch nach wie vor schon über 30 Tage! Also, das Thema ist leider immer noch sehr präsent, schließlich war ich ja auch bereits mal über 3 Jahre rauchfrei. Die Gefahr, in schwachen Momenten rückfällig zu werden, ist immer gegeben, vor allem, bei privatem bzw. persönlichem Stress (hier gemeint ist der zwischenmenschliche). Dabei ändert eine Zigarette überhaupt nichts an irgendwelchen Situationen; sie belohnen nicht, sie beruhigen nicht, und sie lösen vor allem keine Probleme. Ja, wenn das nur immer so logisch und einfach wäre...
Nach dem gestrigen Lauf mit Dirk, der schneller ausgefallen ist, als ich eigentlich wollte, habe ich heute noch nicht einmal Muskelkater. Auch dem Knie gehts wieder besser, ich darf halt nicht zu lange sitzen. Gleich werde ich noch brav meine Stabi-Übungen machen, der nächste Lauf steht morgen früh an. Wieder mit Dirk und vermutlich wieder im 7er Bereich. Ich freu mich schon!
Passend zum Thema gabs bei Achim Achilles heute auch einen Beitrag zum Thema "Rauchen und Laufen". Guckst Du hier, wenn Du magst.
Ich bin nun 31 Tage wieder rauchfrei und sehr happy darüber. "Geschmeckt" hatte es mir ja ohnehin schon lange nicht mehr und von "genießen" kann wohl auch keine Rede gewesen sein. Heute war ich dann mal wieder bei Onkel und Tante und wurde von rechts und links eingeräuchert. Gut, hat mich in dem Moment jetzt nicht gestört, dafür hab ich die beiden Menschen eben einfach zu lieb um ihnen das übel zu nehmen, aber spätestens, als ich wieder in meinem Auto saß und mich der Nikotingestank umgab, war ich mehr als froh, dieses Laster hoffentlich nun für immer los zu sein.
Gut, ich habe manchmal sehr große Heißhungerattacken und Süßgelüste, die ich vermutlich mit dem Rauchen einer Zigarette kompensieren oder überbrücken könnte, vielleicht sogar komplett ausschalten könnte... Aber ich denke, auch das kriege ich auf kurz oder lang noch in den Griff. Jetzt, wo ich wieder regelmäßig laufen kann, sehe ich dem Ganzen sehr positiv entgegen. Richtig blöde ist wohl, dass ich sehr oft träume, dass ich wieder rauche. Dann ist der Frust darüber so groß (und fühlt sich auch so echt an). Der Gedanke, wieder komplett bei Tag 1 anfangen zu müssen, diesen ersten Tag überhaupt zu schaffen, total schrecklich. Ich bin dann jedesmal heilfroh, wenn ich wach werde und fest stelle, es sind doch nach wie vor schon über 30 Tage! Also, das Thema ist leider immer noch sehr präsent, schließlich war ich ja auch bereits mal über 3 Jahre rauchfrei. Die Gefahr, in schwachen Momenten rückfällig zu werden, ist immer gegeben, vor allem, bei privatem bzw. persönlichem Stress (hier gemeint ist der zwischenmenschliche). Dabei ändert eine Zigarette überhaupt nichts an irgendwelchen Situationen; sie belohnen nicht, sie beruhigen nicht, und sie lösen vor allem keine Probleme. Ja, wenn das nur immer so logisch und einfach wäre...
Nach dem gestrigen Lauf mit Dirk, der schneller ausgefallen ist, als ich eigentlich wollte, habe ich heute noch nicht einmal Muskelkater. Auch dem Knie gehts wieder besser, ich darf halt nicht zu lange sitzen. Gleich werde ich noch brav meine Stabi-Übungen machen, der nächste Lauf steht morgen früh an. Wieder mit Dirk und vermutlich wieder im 7er Bereich. Ich freu mich schon!
Passend zum Thema gabs bei Achim Achilles heute auch einen Beitrag zum Thema "Rauchen und Laufen". Guckst Du hier, wenn Du magst.
Donnerstag, 29. September 2011
Durch Avantis mit Dirk
Heute stand mein 3. Lauf an. Geplant war mit Dirk eine Runde durch Avantis zu drehen, als Bremse für ihn, denn er ist im Tapering für Sonntag. Das Wetter war traumhaft, 25 Grad sonnig, die Strecke aber größtenteils im Schatten der Hecken, was ich als sehr angenehm empfand. Über die Felder dem Sonnenuntergang entgegen, am Klatschmohn vorbei. Für mich war es anstrengend und am Ende doch sehr zufriedenstellend, 5,1 km in 36:05, pace 7:02. Dirk zieht mich immer irgendwie, obwohl er meist einen halben Schritt hinter mir läuft und ich das Tempo vorgebe - seltsam. Ja, und am Ende hat er dann noch einen schnellen Kilometer dran gehangen, während ich gefühlt im Sauerstoffzelt lag ;-).
Mein Knie tat heute schon den ganzen Tag über immer wieder mal weh; nach dem Lauf wars dann etwas schlimmer. Ich denke, ich hab über Tag zu viel gesessen und die Beine um den Bürostuhl gewickelt - nicht gut!
Mein Knie tat heute schon den ganzen Tag über immer wieder mal weh; nach dem Lauf wars dann etwas schlimmer. Ich denke, ich hab über Tag zu viel gesessen und die Beine um den Bürostuhl gewickelt - nicht gut!
Donnerstag, 15. September 2011
Beim Arzt ...
... gewesen, aber nichts Neues erfahren.
Der Befund von Januar ist soweit geblieben. Eigentlich ist das Knie 10 Jahre weiter als der Rest von mir, der Knorpel ist verschlissen. Im Grunde genommen ist es nicht schlimm, aber eben auch nicht gut, weil es doch hier und da richtig fies weh tut. Doofe Situation, denn machen kann man da nichts, nur die Muskulatur stärken. Ja, man könnte Radeln und Schwimmen anstelle von Laufen, aber das ist nicht in meinem Sinne.
Tipp von Sportler zu Sportlerin und Kniegeschädigtem zu Kniegeschädigter, also weniger von Arzt zu Patientin: Vor dem Laufen ein Rheumamittel nehmen, dann tuts hinter her nicht so weh. Kein Scherz. Viel mehr bliebt mir nicht übrig, brav Kräftigungsübungen machen und sehen wie es geht. Da weißte Bescheid.
Der Befund von Januar ist soweit geblieben. Eigentlich ist das Knie 10 Jahre weiter als der Rest von mir, der Knorpel ist verschlissen. Im Grunde genommen ist es nicht schlimm, aber eben auch nicht gut, weil es doch hier und da richtig fies weh tut. Doofe Situation, denn machen kann man da nichts, nur die Muskulatur stärken. Ja, man könnte Radeln und Schwimmen anstelle von Laufen, aber das ist nicht in meinem Sinne.
Tipp von Sportler zu Sportlerin und Kniegeschädigtem zu Kniegeschädigter, also weniger von Arzt zu Patientin: Vor dem Laufen ein Rheumamittel nehmen, dann tuts hinter her nicht so weh. Kein Scherz. Viel mehr bliebt mir nicht übrig, brav Kräftigungsübungen machen und sehen wie es geht. Da weißte Bescheid.
Samstag, 3. September 2011
Bin ungehalten
Gestern gabs dann endlich mal wieder 10 km - nein, nicht gelaufen, auf dem Homi, ganz locker fluffig in 23 Minuten auf Stufe 3 von 8 geradelt. Heute morgen dann der Gang zur Waage: 600 gr. mehr als letzte Woche. Na toll! Gut, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und war wohl eine doofe Einleitung für einen Blog. Denn eigentlich wollte ich nur darauf hinaus, dass:
Ich ungehalten bin, schlechte Laune habe und mir sicher bin, dass es am "zu viel hiervon" und "zu wenig davon" liegt, mit anderen Worten: Ich bin gerade wohl sehr unausgeglichen! Unterm Strich mache ich den Verzicht auf alles mögliche, was mir bislang lieb und teuer war und mein Leben versüßte, verantwortlich. Ich trinke keinen Alkohol mehr, rauche seit drei Tagen nicht mehr, esse so gut wie keine Schokolade mehr und Chips sehe ich nur noch im Supermarkt im Regal liegen, fast unmittelbar neben den Lakritzen. Tja und Laufen ist ja derzeit auch nicht drin. Wie soll man all das vernünftig kompensieren? Ich lese mir derzeit einen Wolf bis die Augen tränen, sitze viel zu viel am Laptop und das Highlight meiner Tage ist der Bügelwäschekorb, wenn er wieder leer ist. Ja, dann freu ich mich. Selten war ich so ausgeschlafen wie derzeit, was zur Folge hat, dass ich beim kleinsten Geräusch wach werde und nicht mehr einschlafen kann. Statt mich um meinen von bösem Männerfnupfen befallenen Mann zu kümmern, nervt mich sein Niesen und Husten. Gut, ich kenne das von ihm ja auch nicht, er ist zum Glück recht selten krank.
Ja, schimpft mich böse Ehefrau, egoistisches Weib und nörgelnde Zicke. Ober aber sagt einfach: Die Ärmste, ihr fehlt das Laufen aber wirklich!
Immerhin, Besserung ist in Sicht. Am Montag gehts wieder zur Arbeit und dann ist auch schon wieder eine Woche mehr um, bis ich wieder laufen darf.
Ich ungehalten bin, schlechte Laune habe und mir sicher bin, dass es am "zu viel hiervon" und "zu wenig davon" liegt, mit anderen Worten: Ich bin gerade wohl sehr unausgeglichen! Unterm Strich mache ich den Verzicht auf alles mögliche, was mir bislang lieb und teuer war und mein Leben versüßte, verantwortlich. Ich trinke keinen Alkohol mehr, rauche seit drei Tagen nicht mehr, esse so gut wie keine Schokolade mehr und Chips sehe ich nur noch im Supermarkt im Regal liegen, fast unmittelbar neben den Lakritzen. Tja und Laufen ist ja derzeit auch nicht drin. Wie soll man all das vernünftig kompensieren? Ich lese mir derzeit einen Wolf bis die Augen tränen, sitze viel zu viel am Laptop und das Highlight meiner Tage ist der Bügelwäschekorb, wenn er wieder leer ist. Ja, dann freu ich mich. Selten war ich so ausgeschlafen wie derzeit, was zur Folge hat, dass ich beim kleinsten Geräusch wach werde und nicht mehr einschlafen kann. Statt mich um meinen von bösem Männerfnupfen befallenen Mann zu kümmern, nervt mich sein Niesen und Husten. Gut, ich kenne das von ihm ja auch nicht, er ist zum Glück recht selten krank.
Ja, schimpft mich böse Ehefrau, egoistisches Weib und nörgelnde Zicke. Ober aber sagt einfach: Die Ärmste, ihr fehlt das Laufen aber wirklich!
Immerhin, Besserung ist in Sicht. Am Montag gehts wieder zur Arbeit und dann ist auch schon wieder eine Woche mehr um, bis ich wieder laufen darf.
Mittwoch, 24. August 2011
Das Lesen schlauer Bücher...
... macht nicht schneller! Hört, hört!!
Diese überaus weise Aussage, die man mir provokanterweise im Laufforum zukommen ließ, veranlasst mich, ein paar Zeilen dazu zu schreiben, bezog sich das gewiss auf unsere neue Laufbibel.
Ich habe in meinem Leben schon viele "schlaue" Bücher zu allen möglichen Themen gelesen, meistens gings ums Abnehmen und um Ernährung im Ganzen. Neuerdings gehts in den Büchern vermehrt ums Laufen. Weder haben mich die Diätbücher dünner gemacht, noch die Laufbücher schneller. Aber eins haben sie mit Sicherheit alle gemeinsam bewirkt: Sie haben meine Motivation beeinflusst. Positiv beeinflusst, wenn auch teilweise nur kurzfristig. Des Weiteren haben sie mein Wissen ergänzt, vervollständigt und mich nicht zuletzt schlicht und einfach eben "schlauer" gemacht, was man auch von einem schlauen Buch eben so erwartet. Wenn man weiß, wie gewisse Dinge funktionieren und warum sie so funktionieren, wie sie funktionieren, finde ich das toll. Ich bin eben ein Mensch, der gerne weiß, was warum passiert und sich das gerne von Fachleuten erklären läßt. Gut, manche Zeitgenossen sind einfach nur zu gut, die stehen ohnehin über allem drüber und wissen sowieso alles besser, Erfahrung hin oder her...
Ich erwarte vom Lesen eines Laufbuchs nicht, dass es mich schneller macht. Das erwarte ich maximal beim Umsetzen eines Trainingsplans mit einem gewissen Ziel vor Augen. Hier liegt die Betonung auf Umsetzung. Genauso verhält es sich bei der Ernährung; letztendlich bin ich diejenige, die mir etwas Essbares in meinen Mund steckt oder nicht. Dann ist es allerdings gut zu wissen, was das, was ich mir da in den Mund stecke, in meinem Körper, speziell auf meinen Hüften, bewirkt.
Das Lesen schlauer Bücher und Fachzeitschriften* hat somit für mich in erster Linie den Sinn, mich bei der Stange zu halten, mich zu motivieren, weiter zu machen und mein Wissen zu komplettieren. Wenn ich nebenbei irgendwas dadurch besser mache, umso schöner. Aber nichtsdestotrotz liegt die Umsetzung allen Wissens letztendlich nur an mir. Somit bestätigt sich die Aussage, dass das Lesen schlauer Bücher nicht schneller macht. Aber, soweit waren wir ja schon.
Und mal ganz nebenbei gefragt: Wer hat eigentlich gesagt, dass ich schneller werden will? Die Zeiten, als mein Vater gerne eine zweite Ulrike Nasse-Meyfarth aus mir gemacht hätte, sind längst vorbei. Ich bin 43 Jahre alt und werde sicher keine Goldmedaille mehr gewinnen. Mit meinen Zeiten bin ich mal mehr, mal weniger zufrieden, vermutlich wie jeder andere Läufer auch. Ich laufe die 10 km auf 64 Minuten. Ich finde das gar nicht sooo übel. Klar, es gibt immer welche, die unter gleichen Bedingungen schneller sind (wie viele aber sind dazu erst gar nicht in der Lage?!). Und was habe ich davon? Ich setze mich unter Druck, mache mir das Leben schwer, nur um unzufrieden zu sein! Ne, die Zeiten sind durch. Ich laufe nur noch, um fit zu bleiben, um Spaß zu haben. Ich nehme an Wettkämpfen teil, weil ich Ziele brauche, die meine Motivation aufrecht halten. Ich plane im April die Teilnahme am Halbmarathon in Berlin und das just for fun. Mein Ziel: Dabei sein und ankommen. Ein Marathon ist für mich weiterhin undenkbar, wenn auch sicher eine tolle Vorstellung! Die 10 km sub 60 zu laufen, ja, die schwirren vielleicht noch in meinem Kopf rum, aber ehrlich gesagt, ob ich die in 60 oder in 64 Minuten laufen kann, ist doch eigentlich Jacke wie Hose.
Na ja, lesen ist eben nicht jedermanns Sache. Der eine tuts, der andere nicht.
Mir hats zumindest noch nie geschadet.
* Hatte ich bereits erwähnt, dass eine in unserem WC liegende Laufzeitschrift, die mein Mann dort "vergessen hatte" meinen Wiedereinstieg zum Laufen bewirkte? Beim Durchlesen und -Blättern, machte es bei mir irgendwann wieder Klick! Das ist jetzt über drei Jahre her; der Unordnung meines Mannes sei Dank - ausnahmsweise aber nur!
Diese überaus weise Aussage, die man mir provokanterweise im Laufforum zukommen ließ, veranlasst mich, ein paar Zeilen dazu zu schreiben, bezog sich das gewiss auf unsere neue Laufbibel.
Ich habe in meinem Leben schon viele "schlaue" Bücher zu allen möglichen Themen gelesen, meistens gings ums Abnehmen und um Ernährung im Ganzen. Neuerdings gehts in den Büchern vermehrt ums Laufen. Weder haben mich die Diätbücher dünner gemacht, noch die Laufbücher schneller. Aber eins haben sie mit Sicherheit alle gemeinsam bewirkt: Sie haben meine Motivation beeinflusst. Positiv beeinflusst, wenn auch teilweise nur kurzfristig. Des Weiteren haben sie mein Wissen ergänzt, vervollständigt und mich nicht zuletzt schlicht und einfach eben "schlauer" gemacht, was man auch von einem schlauen Buch eben so erwartet. Wenn man weiß, wie gewisse Dinge funktionieren und warum sie so funktionieren, wie sie funktionieren, finde ich das toll. Ich bin eben ein Mensch, der gerne weiß, was warum passiert und sich das gerne von Fachleuten erklären läßt. Gut, manche Zeitgenossen sind einfach nur zu gut, die stehen ohnehin über allem drüber und wissen sowieso alles besser, Erfahrung hin oder her...
Ich erwarte vom Lesen eines Laufbuchs nicht, dass es mich schneller macht. Das erwarte ich maximal beim Umsetzen eines Trainingsplans mit einem gewissen Ziel vor Augen. Hier liegt die Betonung auf Umsetzung. Genauso verhält es sich bei der Ernährung; letztendlich bin ich diejenige, die mir etwas Essbares in meinen Mund steckt oder nicht. Dann ist es allerdings gut zu wissen, was das, was ich mir da in den Mund stecke, in meinem Körper, speziell auf meinen Hüften, bewirkt.
Das Lesen schlauer Bücher und Fachzeitschriften* hat somit für mich in erster Linie den Sinn, mich bei der Stange zu halten, mich zu motivieren, weiter zu machen und mein Wissen zu komplettieren. Wenn ich nebenbei irgendwas dadurch besser mache, umso schöner. Aber nichtsdestotrotz liegt die Umsetzung allen Wissens letztendlich nur an mir. Somit bestätigt sich die Aussage, dass das Lesen schlauer Bücher nicht schneller macht. Aber, soweit waren wir ja schon.
Und mal ganz nebenbei gefragt: Wer hat eigentlich gesagt, dass ich schneller werden will? Die Zeiten, als mein Vater gerne eine zweite Ulrike Nasse-Meyfarth aus mir gemacht hätte, sind längst vorbei. Ich bin 43 Jahre alt und werde sicher keine Goldmedaille mehr gewinnen. Mit meinen Zeiten bin ich mal mehr, mal weniger zufrieden, vermutlich wie jeder andere Läufer auch. Ich laufe die 10 km auf 64 Minuten. Ich finde das gar nicht sooo übel. Klar, es gibt immer welche, die unter gleichen Bedingungen schneller sind (wie viele aber sind dazu erst gar nicht in der Lage?!). Und was habe ich davon? Ich setze mich unter Druck, mache mir das Leben schwer, nur um unzufrieden zu sein! Ne, die Zeiten sind durch. Ich laufe nur noch, um fit zu bleiben, um Spaß zu haben. Ich nehme an Wettkämpfen teil, weil ich Ziele brauche, die meine Motivation aufrecht halten. Ich plane im April die Teilnahme am Halbmarathon in Berlin und das just for fun. Mein Ziel: Dabei sein und ankommen. Ein Marathon ist für mich weiterhin undenkbar, wenn auch sicher eine tolle Vorstellung! Die 10 km sub 60 zu laufen, ja, die schwirren vielleicht noch in meinem Kopf rum, aber ehrlich gesagt, ob ich die in 60 oder in 64 Minuten laufen kann, ist doch eigentlich Jacke wie Hose.
Na ja, lesen ist eben nicht jedermanns Sache. Der eine tuts, der andere nicht.
Mir hats zumindest noch nie geschadet.
* Hatte ich bereits erwähnt, dass eine in unserem WC liegende Laufzeitschrift, die mein Mann dort "vergessen hatte" meinen Wiedereinstieg zum Laufen bewirkte? Beim Durchlesen und -Blättern, machte es bei mir irgendwann wieder Klick! Das ist jetzt über drei Jahre her; der Unordnung meines Mannes sei Dank - ausnahmsweise aber nur!
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