Samstag, 1. Oktober 2011

Schöner Morgenlauf

Morgens 9 Uhr in Herzogenrath. Die Luft ist klar und frisch, der Morgentau glitzert in Millionen von Grashalmen, wieder andere Millionen Tautropfen nehmen auf den Blättern der Bäume ein Sonnenbad. Der würzige Duft von Herbst liegt in der Luft, Vögel zwitschern und einige Raben krächzen frech und laut dazwischen.

Auf dem Weg im Sonnenschein vom Morgendunst umgeben eine einsame Läuferin, in sich gekehrt und den Gedanken nach hängend - nämlich ich.

Genug der herbstlichen Romantik, Zeit für die nackten Fakten: Es war wieder recht anstrengend, was wohl auch an unserer Runde hier liegt, die, egal wie herum man sie läuft, immer mit stetigem bergan Laufen verbunden ist. Gut, es sind Hügelchen und keine Berge, aber dennoch ist es erst mal anstrengend, wenn man damit anfangen muss. Wir reden hier von ca. 35 Höhenmetern in Summe. Ohnehin bin ich immer wieder entsetzt, wie schwer mir die ersten 2 Kilometer fallen, bis es endlich besser läuft, bis ich meinen Rhythmus so halbwegs gefunden habe. Kann man die ersten beiden Kilometer nicht irgendwie überspringen?! Gefühlt war ich deutlich langsamer unterwegs als beim letzten Lauf, dennoch waren es tatsächlich nur 15 Sekunden auf dem Kilometer. Somit kam ich auf 6,2 km in 45 Minuten, was einer pace von 7:15 entspricht. Der Puls wieder schrecklich hoch, aber wenn man schon mit über 100 bpm los GEHT, was will man da erwarten?! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch der Puls irgendwann besser wird.

Gleich gehts nach Köln, die Startunterlagen von Dirk abholen und eine Runde über die Messe drehen. Jetzt heißt es erst mal duschen.



Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende und allen Wettkämpflern viel Erfolg!

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