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Samstag, 8. Oktober 2011

Herbstlauf Nr. 2

Ein Samstag, wie ich ihn mir wünsche: Ausschlafen, leichtes Frühstück, bisschen Aufräumen, bisschen Internet und dann, nach dem Verstauen des Wochenendeinkaufs, den der allerliebste Schatzi der Welt selbstlos erledigt hat, ab in die Laufklamotten. Ein Tag aus meinem Wetterbilderbuch, frische 10 Grad, feucht vom letzten Regenschauer und ein leichter Wind. Ein Wetter, das immer noch ein kurzes Laufshirt und eine 3/4 tight erlaubt, wenn auch mit Weste und was um die Ohren wie im Hals. Ich könnte mich an diesem Wetter ergötzen, denn nur so läuft es bei mir richtig optimal.

Die ersten 3 Kilometer hat Dirk mich begleitet und wieder angezogen. Danach tauschte ich Mann durch Musik und musste erst mal den Duffesheider Hügel hoch schleichen. Danach lief es glücklicherweise wieder zügiger, so dass ich endlich auf ein sub 7er Resultat gekommen bin. Im Wald war der Wind kaum zu spüren, auf dem offenen Feld hatte ich dagegen schon mächtig Gegenwind. Musik ein bisschen aufgedreht - quäl dich und beiß die Zähne zusammen - na also, geht doch!

Heute gabs dann sogar einen Kilometer mehr auf der Uhr als beim letzten Lauf - eine Verbesserung in doppelter Hinsicht. Ich freu mich über die nicht verlorene Form. So kanns bleiben! 

Und hier ist er, der schöne Lauf von heute.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Genau mein Wetter!

Das Gefühl einer Erkältung im Anmarsch war auch heute wieder latent vorhanden, aber nur solange, bis der Physio es weg akupunktiert hat. Somit stand meinem heutigen Lauf nichts im Wege, ich freute mich sehr, denn das Wetter war genau mein Ding: Frische, klare Luft, leichter Wind, feuchter Wald, 14 Grad! Es war herrlich endlich wieder unter diesen Bedingungen laufen zu können. Auch war ich heute, wie geplant, erstmalig wieder mit Musik unterwegs. Dummerweise hatte ich den Brustgurt in der Eile vergessen, aber egal. Die ersten beiden Kilometer waren wieder recht heftig, meine Unterschenkel brannten ziemlich und waren recht schwer und ich überlegte, warum. Vielleicht steckt mir doch eine Erkältung in den Knochen? Oder lag es eher daran, dass ich die letzten Läufe mit anderen Schuhen unterwegs war? Ist es das konzentrierte Mittelfußlaufen, das mich doch etwas anstrengt? Keine Ahnung. Im ersten größeren Hügel bin ich dann wieder automatisch in den Vorderfusslauf gekommen und schlagartig waren die Schmerzen weg. Das war echt cool. So konnte ich den Rest erstmal entspannt laufen lassen. Dann wollte ich ein Stück Tempo machen. Gesagt, getan, hat gut geklappt und richtig Spaß gemacht. Die Schmerzen waren damit weg gelaufen. Das hab ich dann später noch mal wiederholt und ich denke mal, ich hab es der Musik zu verdanken, dass es einfach ein super Lauf war. Ja, gut, das Wetter hat auch einen großen Teil dazu beigetragen - meine Laufsaison ist hiermit offiziell eröffnet!

Montag, 3. Oktober 2011

Empfindliche Nase

Heute bin ich erst gegen elf Uhr zum Laufen in die Puschen gekommen. Da war es leider schon recht warm, ca. 18 Grad, aber gefühlt in der Sonne eher 28 Grad. Irgendwie steckte mir der gestrige Halbmarathon doch in den Beinen, also, ich meine dieses Rumlaufen und Stehen über Stunden mit dem Proviantrucksack auf dem Buckel. 


Im Wald waren heute sehr viele Leute unterwegs; einer roch dabei leider stärker nach Parfüm oder Rasierwasser als der andere, zwischendurch der Hauch eines frischen Hundehaufens am Wegrand oder vorbei an einer Bank, auf dem eklige Raucher eine Pause machen... Igitt, es ist manchmal keine Freude, wenn man so eine empfindliche Nase hat wie ich. Nach 6 km war ich mehr als froh, mit dem Lauf durch zu sein. Das war sicherlich einer von diesen Läufen, die man nicht zu oft braucht. Aber Hauptsache gelaufen und 6 km sind und bleiben 6 km.


Und um es noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Das Wetter regt mich auf! Wird wirklich Zeit, dass es kühler wird.

Samstag, 1. Oktober 2011

Schöner Morgenlauf

Morgens 9 Uhr in Herzogenrath. Die Luft ist klar und frisch, der Morgentau glitzert in Millionen von Grashalmen, wieder andere Millionen Tautropfen nehmen auf den Blättern der Bäume ein Sonnenbad. Der würzige Duft von Herbst liegt in der Luft, Vögel zwitschern und einige Raben krächzen frech und laut dazwischen.

Auf dem Weg im Sonnenschein vom Morgendunst umgeben eine einsame Läuferin, in sich gekehrt und den Gedanken nach hängend - nämlich ich.

Genug der herbstlichen Romantik, Zeit für die nackten Fakten: Es war wieder recht anstrengend, was wohl auch an unserer Runde hier liegt, die, egal wie herum man sie läuft, immer mit stetigem bergan Laufen verbunden ist. Gut, es sind Hügelchen und keine Berge, aber dennoch ist es erst mal anstrengend, wenn man damit anfangen muss. Wir reden hier von ca. 35 Höhenmetern in Summe. Ohnehin bin ich immer wieder entsetzt, wie schwer mir die ersten 2 Kilometer fallen, bis es endlich besser läuft, bis ich meinen Rhythmus so halbwegs gefunden habe. Kann man die ersten beiden Kilometer nicht irgendwie überspringen?! Gefühlt war ich deutlich langsamer unterwegs als beim letzten Lauf, dennoch waren es tatsächlich nur 15 Sekunden auf dem Kilometer. Somit kam ich auf 6,2 km in 45 Minuten, was einer pace von 7:15 entspricht. Der Puls wieder schrecklich hoch, aber wenn man schon mit über 100 bpm los GEHT, was will man da erwarten?! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch der Puls irgendwann besser wird.

Gleich gehts nach Köln, die Startunterlagen von Dirk abholen und eine Runde über die Messe drehen. Jetzt heißt es erst mal duschen.



Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende und allen Wettkämpflern viel Erfolg!

Donnerstag, 29. September 2011

Durch Avantis mit Dirk

Heute stand mein 3. Lauf an. Geplant war mit Dirk eine Runde durch Avantis zu drehen, als Bremse für ihn, denn er ist im Tapering für Sonntag. Das Wetter war traumhaft, 25 Grad sonnig, die Strecke aber größtenteils im Schatten der Hecken, was ich als sehr angenehm empfand. Über die Felder dem Sonnenuntergang entgegen, am Klatschmohn vorbei. Für mich war es anstrengend und am Ende doch sehr zufriedenstellend, 5,1 km in 36:05, pace 7:02. Dirk zieht mich immer irgendwie, obwohl er meist einen halben Schritt hinter mir läuft und ich das Tempo vorgebe - seltsam. Ja, und am Ende hat er dann noch einen schnellen Kilometer dran gehangen, während ich gefühlt im Sauerstoffzelt lag ;-).

Mein Knie tat heute schon den ganzen Tag über immer wieder mal weh; nach dem Lauf wars dann etwas schlimmer. Ich denke, ich hab über Tag zu viel gesessen und die Beine um den Bürostuhl gewickelt - nicht gut!

10 Tage-Fazit

Heute war mein erster Arbeitstag und ich kann behaupten, dass ich ruhigen Gewissens zur Arbeit gefahren bin. Die beiden Katzen kommen sich t...