Das neue Jahr verspricht ein Jahr zu werden, an das ich mich sicher noch lange erinnern werde. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und auf zwei freu ich mich ganz besonders: So ist geplant, am 01. April meinen ersten Halbmarathon in Berlin zu laufen und gleich eine gute Woche später werde ich mit Heike eine Woche auf dem Jakobsweg eine 150 km Etappe pilgern. Heute habe ich von Dirk einen HM-Plan erhalten, der ab Montag in Kraft tritt, er endet mit dem HM am 1. April und einer Planzeit von 6:55 = 2 Stunden und 26 Minuten. Es soll demnach ein moderater Sightseeinglauf werden mit dem vorrangigen Ziel "anzukommen". Bei dieser Gelegenheit werden wir sicher einige weitere Foris sowie auch einige Läufer aus dem Facebook kennen lernen. Außerdem finde ich total Klasse, dass Iris sich recht spontan entschlossen hat, mit uns nach Berlin zu fahren! Das erste Quartal wird sicher nur so vorbei fliegen, zwischendurch gibts noch Dieter Nuhr am 01. März und auch die Anmeldewochen in der Schule, die sich als ganz spannend entpuppen.
Desweiteren sind wir bereits zum 2. Aachener Sportscheck-Nachtlauf angemeldet und wenn der HM bei mir gut klappt, wird es vermutlich noch eine Wiederholung in Dresden geben (vielleicht mit Nani und / oder Norman?). Auch haben wir den Lichterlauf in Duisburg wieder im Auge. Größte Voraussetzung ist selbstverständlich für alles eine optimale Gesundheit, hier klopf ich dreimal auf Holz, dass nichts schlimmeres eintreten mag. Ernährungstechnisch möchte ich hier auch einiges ändern um somit auch hoffentlich endlich mal 7 Kilo abzunehmen - 5 wären auch schon toll, aber 7 wären perfekt. Zwei wichtige Dinge dazu: viel mehr Wasser trinken und Alkohol und Süßigkeiten/Chips radikal einschränken. Wenn ich dann 3 - 4 x pro Woche meinen Trainingsplan umsetze, sind das sicher sehr gute Voraussetzungen. Irgendwann muss ich das doch mal schaffen, warum also nicht dieses Jahr ;-) ?
Was gibts noch? Unser Sommerurlaub soll aller Wahrscheinlichkeit nach Richtung Irland gehen. Schon als Teenager fand ich Land, Leute und Musik ganz toll. Auf meiner to-do-before-I-die-Liste steht Irland ganz weit oben, eine perfekte Mischung aus Meer, Bergen und grüne Weite. Eine Alternative wäre Dänemark/Norwegen/Schweden. Auf keinen Fall in den Süden, da reicht der Herbst vollkommen aus, falls es da noch mal weg gehen sollte. Oder ist da der HM in Dresden geplant? Hui, so viele Ziele, da kommt Frau schon mal gern durcheinander...
Einen ganz großen Wunsch habe ich und wer mich näher kennt, weiß auch, was es ist. Leider kann ich das hier so öffentlich nicht schreiben, man weiß ja nicht, wer hier so alles mit liest :-). Jedenfalls hat sich eine Sache in meinem Leben leider nicht so entwickelt, wie erhofft und hier muss ich nun eine weitere Konsequenz ziehen. Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber ich muss das tun, für mich, für mein Ego.
Zwischenmenschlich erhoffe ich mir bestehende Kontakte zu vertiefen und die familiären durch die Bank weg zu verbessern. Es darf nicht sein, dass man so wenig am Leben der anderen teil hat, jeder lebt so sein Ding und irgendwie bröckelt die Familie langsam auseinander. Weiterhin wünsche ich mir viele interessante neue Menschen kennen zu lernen, aus denen sich möglicherweise auch Freundschaften ergeben. Mit anderen Worten, ich möchte so ein bisschen von meinem Eigenbrötler-Dasein weg kommen (tief in meinem Inneren bin ich das nämlich leider, auch wenn man das Äußerlich nicht vermuten würde). Auf meinem Weg in meine Mitte dürfen somit auch noch ein paar Knoten mehr platzen, die mir dadurch etwas weniger Ballast verschaffen und dann hoffentlich ein für allemal im Nirvana verschwinden. In jeder Kirche, die ich auf meiner Pilgeretappe betreten werde, werde ich ein Stück Vergangenheit lassen, so mein Plan :-).
Haaach, aufregend wird es werden! Und an dieser Stelle möchte ich jetzt einmal der Welt mitteilen, dass der liebevollste und beste aller Ehemänner meiner ist! Danke Dirk!
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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Montag, 2. Januar 2012
Mittwoch, 24. August 2011
Das Lesen schlauer Bücher...
... macht nicht schneller! Hört, hört!!
Diese überaus weise Aussage, die man mir provokanterweise im Laufforum zukommen ließ, veranlasst mich, ein paar Zeilen dazu zu schreiben, bezog sich das gewiss auf unsere neue Laufbibel.
Ich habe in meinem Leben schon viele "schlaue" Bücher zu allen möglichen Themen gelesen, meistens gings ums Abnehmen und um Ernährung im Ganzen. Neuerdings gehts in den Büchern vermehrt ums Laufen. Weder haben mich die Diätbücher dünner gemacht, noch die Laufbücher schneller. Aber eins haben sie mit Sicherheit alle gemeinsam bewirkt: Sie haben meine Motivation beeinflusst. Positiv beeinflusst, wenn auch teilweise nur kurzfristig. Des Weiteren haben sie mein Wissen ergänzt, vervollständigt und mich nicht zuletzt schlicht und einfach eben "schlauer" gemacht, was man auch von einem schlauen Buch eben so erwartet. Wenn man weiß, wie gewisse Dinge funktionieren und warum sie so funktionieren, wie sie funktionieren, finde ich das toll. Ich bin eben ein Mensch, der gerne weiß, was warum passiert und sich das gerne von Fachleuten erklären läßt. Gut, manche Zeitgenossen sind einfach nur zu gut, die stehen ohnehin über allem drüber und wissen sowieso alles besser, Erfahrung hin oder her...
Ich erwarte vom Lesen eines Laufbuchs nicht, dass es mich schneller macht. Das erwarte ich maximal beim Umsetzen eines Trainingsplans mit einem gewissen Ziel vor Augen. Hier liegt die Betonung auf Umsetzung. Genauso verhält es sich bei der Ernährung; letztendlich bin ich diejenige, die mir etwas Essbares in meinen Mund steckt oder nicht. Dann ist es allerdings gut zu wissen, was das, was ich mir da in den Mund stecke, in meinem Körper, speziell auf meinen Hüften, bewirkt.
Das Lesen schlauer Bücher und Fachzeitschriften* hat somit für mich in erster Linie den Sinn, mich bei der Stange zu halten, mich zu motivieren, weiter zu machen und mein Wissen zu komplettieren. Wenn ich nebenbei irgendwas dadurch besser mache, umso schöner. Aber nichtsdestotrotz liegt die Umsetzung allen Wissens letztendlich nur an mir. Somit bestätigt sich die Aussage, dass das Lesen schlauer Bücher nicht schneller macht. Aber, soweit waren wir ja schon.
Und mal ganz nebenbei gefragt: Wer hat eigentlich gesagt, dass ich schneller werden will? Die Zeiten, als mein Vater gerne eine zweite Ulrike Nasse-Meyfarth aus mir gemacht hätte, sind längst vorbei. Ich bin 43 Jahre alt und werde sicher keine Goldmedaille mehr gewinnen. Mit meinen Zeiten bin ich mal mehr, mal weniger zufrieden, vermutlich wie jeder andere Läufer auch. Ich laufe die 10 km auf 64 Minuten. Ich finde das gar nicht sooo übel. Klar, es gibt immer welche, die unter gleichen Bedingungen schneller sind (wie viele aber sind dazu erst gar nicht in der Lage?!). Und was habe ich davon? Ich setze mich unter Druck, mache mir das Leben schwer, nur um unzufrieden zu sein! Ne, die Zeiten sind durch. Ich laufe nur noch, um fit zu bleiben, um Spaß zu haben. Ich nehme an Wettkämpfen teil, weil ich Ziele brauche, die meine Motivation aufrecht halten. Ich plane im April die Teilnahme am Halbmarathon in Berlin und das just for fun. Mein Ziel: Dabei sein und ankommen. Ein Marathon ist für mich weiterhin undenkbar, wenn auch sicher eine tolle Vorstellung! Die 10 km sub 60 zu laufen, ja, die schwirren vielleicht noch in meinem Kopf rum, aber ehrlich gesagt, ob ich die in 60 oder in 64 Minuten laufen kann, ist doch eigentlich Jacke wie Hose.
Na ja, lesen ist eben nicht jedermanns Sache. Der eine tuts, der andere nicht.
Mir hats zumindest noch nie geschadet.
* Hatte ich bereits erwähnt, dass eine in unserem WC liegende Laufzeitschrift, die mein Mann dort "vergessen hatte" meinen Wiedereinstieg zum Laufen bewirkte? Beim Durchlesen und -Blättern, machte es bei mir irgendwann wieder Klick! Das ist jetzt über drei Jahre her; der Unordnung meines Mannes sei Dank - ausnahmsweise aber nur!
Diese überaus weise Aussage, die man mir provokanterweise im Laufforum zukommen ließ, veranlasst mich, ein paar Zeilen dazu zu schreiben, bezog sich das gewiss auf unsere neue Laufbibel.
Ich habe in meinem Leben schon viele "schlaue" Bücher zu allen möglichen Themen gelesen, meistens gings ums Abnehmen und um Ernährung im Ganzen. Neuerdings gehts in den Büchern vermehrt ums Laufen. Weder haben mich die Diätbücher dünner gemacht, noch die Laufbücher schneller. Aber eins haben sie mit Sicherheit alle gemeinsam bewirkt: Sie haben meine Motivation beeinflusst. Positiv beeinflusst, wenn auch teilweise nur kurzfristig. Des Weiteren haben sie mein Wissen ergänzt, vervollständigt und mich nicht zuletzt schlicht und einfach eben "schlauer" gemacht, was man auch von einem schlauen Buch eben so erwartet. Wenn man weiß, wie gewisse Dinge funktionieren und warum sie so funktionieren, wie sie funktionieren, finde ich das toll. Ich bin eben ein Mensch, der gerne weiß, was warum passiert und sich das gerne von Fachleuten erklären läßt. Gut, manche Zeitgenossen sind einfach nur zu gut, die stehen ohnehin über allem drüber und wissen sowieso alles besser, Erfahrung hin oder her...
Ich erwarte vom Lesen eines Laufbuchs nicht, dass es mich schneller macht. Das erwarte ich maximal beim Umsetzen eines Trainingsplans mit einem gewissen Ziel vor Augen. Hier liegt die Betonung auf Umsetzung. Genauso verhält es sich bei der Ernährung; letztendlich bin ich diejenige, die mir etwas Essbares in meinen Mund steckt oder nicht. Dann ist es allerdings gut zu wissen, was das, was ich mir da in den Mund stecke, in meinem Körper, speziell auf meinen Hüften, bewirkt.
Das Lesen schlauer Bücher und Fachzeitschriften* hat somit für mich in erster Linie den Sinn, mich bei der Stange zu halten, mich zu motivieren, weiter zu machen und mein Wissen zu komplettieren. Wenn ich nebenbei irgendwas dadurch besser mache, umso schöner. Aber nichtsdestotrotz liegt die Umsetzung allen Wissens letztendlich nur an mir. Somit bestätigt sich die Aussage, dass das Lesen schlauer Bücher nicht schneller macht. Aber, soweit waren wir ja schon.
Und mal ganz nebenbei gefragt: Wer hat eigentlich gesagt, dass ich schneller werden will? Die Zeiten, als mein Vater gerne eine zweite Ulrike Nasse-Meyfarth aus mir gemacht hätte, sind längst vorbei. Ich bin 43 Jahre alt und werde sicher keine Goldmedaille mehr gewinnen. Mit meinen Zeiten bin ich mal mehr, mal weniger zufrieden, vermutlich wie jeder andere Läufer auch. Ich laufe die 10 km auf 64 Minuten. Ich finde das gar nicht sooo übel. Klar, es gibt immer welche, die unter gleichen Bedingungen schneller sind (wie viele aber sind dazu erst gar nicht in der Lage?!). Und was habe ich davon? Ich setze mich unter Druck, mache mir das Leben schwer, nur um unzufrieden zu sein! Ne, die Zeiten sind durch. Ich laufe nur noch, um fit zu bleiben, um Spaß zu haben. Ich nehme an Wettkämpfen teil, weil ich Ziele brauche, die meine Motivation aufrecht halten. Ich plane im April die Teilnahme am Halbmarathon in Berlin und das just for fun. Mein Ziel: Dabei sein und ankommen. Ein Marathon ist für mich weiterhin undenkbar, wenn auch sicher eine tolle Vorstellung! Die 10 km sub 60 zu laufen, ja, die schwirren vielleicht noch in meinem Kopf rum, aber ehrlich gesagt, ob ich die in 60 oder in 64 Minuten laufen kann, ist doch eigentlich Jacke wie Hose.
Na ja, lesen ist eben nicht jedermanns Sache. Der eine tuts, der andere nicht.
Mir hats zumindest noch nie geschadet.
* Hatte ich bereits erwähnt, dass eine in unserem WC liegende Laufzeitschrift, die mein Mann dort "vergessen hatte" meinen Wiedereinstieg zum Laufen bewirkte? Beim Durchlesen und -Blättern, machte es bei mir irgendwann wieder Klick! Das ist jetzt über drei Jahre her; der Unordnung meines Mannes sei Dank - ausnahmsweise aber nur!
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