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Montag, 2. Januar 2012

Vorschau und Ziele

Das neue Jahr verspricht ein Jahr zu werden, an das ich mich sicher noch lange erinnern werde. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und auf zwei freu ich mich ganz besonders: So ist geplant, am 01. April meinen ersten Halbmarathon in Berlin zu laufen und gleich eine gute Woche später werde ich mit Heike eine Woche auf dem Jakobsweg eine 150 km Etappe pilgern. Heute habe ich von Dirk einen HM-Plan erhalten, der ab Montag in Kraft tritt, er endet mit dem HM am 1. April und einer Planzeit von 6:55  = 2 Stunden und 26 Minuten. Es soll demnach ein moderater Sightseeinglauf werden mit dem vorrangigen Ziel "anzukommen". Bei dieser Gelegenheit werden wir sicher einige weitere Foris sowie auch einige Läufer aus dem Facebook kennen lernen. Außerdem finde ich total Klasse, dass Iris sich recht spontan entschlossen hat, mit uns nach Berlin zu fahren! Das erste Quartal wird sicher nur so vorbei fliegen, zwischendurch gibts noch Dieter Nuhr am 01. März und auch die Anmeldewochen in der Schule, die sich als ganz spannend entpuppen.

Desweiteren sind wir bereits zum 2. Aachener Sportscheck-Nachtlauf angemeldet und wenn der HM bei mir gut klappt, wird es vermutlich noch eine Wiederholung in Dresden geben (vielleicht mit Nani und / oder Norman?). Auch haben wir den Lichterlauf in Duisburg wieder im Auge. Größte Voraussetzung ist selbstverständlich für alles eine optimale Gesundheit, hier klopf ich dreimal auf Holz, dass nichts schlimmeres eintreten mag. Ernährungstechnisch möchte ich hier auch einiges ändern um somit  auch hoffentlich endlich mal 7 Kilo abzunehmen - 5 wären auch schon toll, aber 7 wären perfekt. Zwei wichtige Dinge dazu: viel mehr Wasser trinken und Alkohol und Süßigkeiten/Chips radikal einschränken. Wenn ich dann 3 - 4 x pro Woche meinen Trainingsplan umsetze, sind das sicher sehr gute Voraussetzungen. Irgendwann muss ich das doch mal schaffen, warum also nicht dieses Jahr ;-) ?

Was gibts noch? Unser Sommerurlaub soll aller Wahrscheinlichkeit nach Richtung Irland gehen. Schon als Teenager fand ich Land, Leute und Musik ganz toll. Auf meiner to-do-before-I-die-Liste steht Irland ganz weit oben, eine perfekte Mischung aus Meer, Bergen und grüne Weite. Eine Alternative wäre Dänemark/Norwegen/Schweden. Auf keinen Fall in den Süden, da reicht der Herbst vollkommen aus, falls es da noch mal weg gehen sollte. Oder ist da der HM in Dresden geplant? Hui, so viele Ziele, da kommt Frau schon mal gern durcheinander...

Einen ganz großen Wunsch habe ich und wer mich näher kennt, weiß auch, was es ist. Leider kann ich das hier so öffentlich nicht schreiben, man weiß ja nicht, wer hier so alles mit liest :-). Jedenfalls hat sich eine Sache in meinem Leben leider nicht so entwickelt, wie erhofft und hier muss ich nun eine weitere Konsequenz ziehen. Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber ich muss das tun, für mich, für mein Ego.

Zwischenmenschlich erhoffe ich mir  bestehende Kontakte zu vertiefen und die familiären durch die Bank weg zu verbessern. Es darf nicht sein, dass man so wenig am Leben der anderen teil hat, jeder lebt so sein Ding und irgendwie bröckelt die Familie langsam auseinander. Weiterhin wünsche ich mir viele interessante neue Menschen kennen zu lernen, aus denen sich möglicherweise auch Freundschaften ergeben. Mit anderen Worten, ich möchte so ein bisschen von meinem Eigenbrötler-Dasein weg kommen (tief in meinem Inneren bin ich das nämlich leider, auch wenn man das Äußerlich nicht vermuten würde). Auf meinem Weg in meine Mitte dürfen somit auch noch ein paar Knoten mehr platzen, die mir dadurch etwas weniger Ballast verschaffen und dann hoffentlich ein für allemal im Nirvana verschwinden. In jeder Kirche, die ich auf meiner Pilgeretappe betreten werde, werde ich ein Stück Vergangenheit lassen, so mein Plan :-).

Haaach, aufregend wird es werden! Und an dieser Stelle möchte ich jetzt einmal der Welt mitteilen, dass der liebevollste und beste aller Ehemänner meiner ist! Danke Dirk!

Mittwoch, 31. August 2011

2. Woche danach, Status, und neue Projekte in Angriff genommen

Die zweite Woche nach der OP ist um und das einzige, was mir ein wenig zu schaffen macht ist mein etwas labiler Kreislauf. Gestern kurz durch den Supermarkt geflitzt, vom Bauch her kein Problem, aber der Kreislauf! Gerade mal ganz vorsichtig und langsam Fenster im Wohnzimmer geputzt und wieder an die Kreislaufgrenze gestoßen. Dennoch werde ich mich gleich ganz vorsichtig auf den Hometrainer setzen und die Beine ein wenig lockern, noch ein wenig Stabi-Training und vielleicht sogar noch ein kleiner Spaziergang (wobei ich im Moment wenig Lust hab, das Haus zu verlassen). Spätestens aber morgen früh ist er fällig, der Spaziergang.

Ich hab mich heute riesig gefreut, als ich eine Karte aus Mademoiselle Lenormands Kartenspiel als Tageskarte gezogen habe (jaaaa, ich bin eine Hexe!! *lach*), es war der Brief, also die freudige Nachricht, und darauf hin zielsicher zum Briefkasten gegangen bin und Post von meinem Chef darin fand! Sag mal einer, es gäbe nichts zwischen Himmel und Erde! Groß war die Freude über die liebe Genesungskarte und das beigefügte Buch, ein Spiegelbestseller, der mir die sportfreie Zeit, die mir sicher sehr schwer falle, versüßen möge! Unterzeichnet von Rektor, Konrektorin und bestem Hausmeister der Welt! Ich war wirklich sehr gerührt und freue mich nun schon umso mehr, meinen Dienst am Montag wieder aufzunehmen!

Des Weiteren stecke ich nun langsam aber sicher in der Planungsphase beim "Projekt 150 km Jakobsweg". Für alle Unwissenden: Ich habe im Laufforum die liebe Heike kennen gelernt, die bereits eine Etappe über den Jakobsweg hinter sich hat. Darüber sind wir mal zufällig ins Gespräch gekommen. Meine Begeisterung war groß, weil ich nämlich auch das heere Ziel habe, über den Jakobsweg zu pilgern (blödes, altmodisches und viel zu religiöses Wort!). Ja, ich gebe zu, Hape Kerkeling war daran nicht ganz unschuldig. Aber, ich bekenne mich ja öffentlich dazu, ein Esoteriker zu sein, und ich möchte einfach mal an meine Grenze gehen. Beim Laufen bin ich nämlich meistens ein Weichei, das nicht gut beißen kann, trotz großem Ehrgeiz, der sich aber leider irgendwie anders äußert, als in hartem Intervalltraining oder einem Schlusssprint an der Kotzgrenze.

Um es kurz zu machen: Ich werde also im April 2012 mit Heike 1 Woche über den Camino wandern und sehen, was da so alles passiert. Ich erhoffe mir davon unter anderem Demut und Dankbarkeit. Vermutlich werde ich dazu einen separaten Blog schreiben, oder ich werde Euch trotz "am Thema vorbei" hier damit behelligen. Mal sehen. Jedenfalls freu ich mich wie Bolle und werde als nächstes die Trekkingschuhe in Angriff nehmen, die ich ja bis dahin noch einlaufen muss. Der Pilgerpass ist beantragt und Heike endlich mal persönlich kennen lernen steht für den 10.10. an. Hach is das aufregend :-) ...

10 Tage-Fazit

Heute war mein erster Arbeitstag und ich kann behaupten, dass ich ruhigen Gewissens zur Arbeit gefahren bin. Die beiden Katzen kommen sich t...