Mit einer drastischen Gewichtsabnahme kann ich heute nicht dienen; es bleibt aktuell bei 5,4 Kilo und das ist für mich absolut okay. Denn wie heißt das chinesische Sprichwort? Wie isst man einen Elefanten? In kleinen Stücken. Und das ist irgendwie angekommen in meinem ungeduldigen Oberstübchen.
Die Karnevalszeit hat mir, obwohl ich nicht groß gefeiert habe, etwas "ungesunde" Ernährung beschert, so zum Beispiel Erbsensuppe mit Bockwurst und Brötchen wie auch ein Stück Kuchen zum Nachtisch und am Abend zwei Gläser Wein, an einem anderen Tag gabs die Karnevalspommes aus Holland, die inzwischen bei uns Tradition geworden sind und dazu natürlich auch ein, zwei Bier (ich zähle jetzt nicht alles auf, was ich gesündigt habe ;-), da gabs noch etwas mehr...
Dennoch bin ich sehr entspannt und das Intervallfasten fällt mir sehr leicht. Ich habe mein Fenster um eine Stunde verkürzt, so ist um 19 Uhr Schluss und das Erste esse ich wieder um 12 Uhr (den 11 Uhr Apfel habe ich auf den Nachtisch verschoben). Manchmal, am Wochenende, kommt es sogar vor, dass ich erst um 13 Uhr oder noch später esse. Daran habe ich mich inzwischen gut gewöhnt, auch wenn mein Magen häufig knurrt wie ein blöde. Mit Wasser trinken kann man das gut eindämmen oder ganz abstellen. Und falls das jetzt falsch rüber kommt, nein, ich hungere nicht im klassischen Sinne, denn im Essenszeitfenster kann ich quasi essen, was ich mag und auch so viel ich mag, was die Methode wohl so Klasse macht!
Was hat sich gebessert seit dem Intervallfasten? Ich schlafe besser und mein Hautbild ist feiner geworden. Auch meine Hitzewallungen sind erträglicher und weniger geworden.
Den Zuckerkonsum beschränke ich auf ein alltagstaugliches Minimum. Süßigkeiten meide ich immer noch, aber wenn es, wie in der Karnevalswoche, in der es mir mental überhaupt nicht gut ging, einmal sein muss, dann gibts auch mal einen Schokoriegel. Aber die "Masse", die gibts nicht mehr. Jetzt gibts nur noch gelegentliche Ausnahmen und das fühlt sich richtig gut an für mich. Nach wie vor bin ich also davon überzeugt, mit dem Intervallfasten eine gute Methode, "meine persönliche Methode", gefunden zu haben, meine Ernährung in den Griff zu bekommen und nicht ständig über die Stränge zu schlagen. Das gilt besonders auch für den Alkoholkonsum.
Und was gibts sonst noch so? In genau 90 Tage gehts in den Urlaub! Erst zum Gardasee und dann nach Gröden, wir freuen uns schon sehr, was auch dem neuen Auto geschuldet ist, mit dem wir uns eine entspanntere Autofahrt erhoffen.
Ach ja, und mit dem Laufen habe ich nach über einem halben Jahr Auszeit wieder angefangen! Die zweite Arthroskopie ist jetzt 8 Wochen her, das sollte reichen. Zunächst bin ich die ersten beiden Kilometer gegangen, dann einen Kilometer gelaufen. Die Knie, besonders das Rechte, zwackten schon am Anfang, aber es wurde mit und mit besser. Dann bin ich wieder einen Kilometer gegangen und das ganze im Wechsel, bis es in Summe 9 Kilometer geworden sind, also 4 davon gelaufen. Ich hab mich riesig gefreut! Im Anschluss habe ich mich ordentlich gedehnt und auch am nächsten Tag ein bisschen geradelt und wieder gedehnt. Klar, heute habe ich etwas Muskelkater, aber es fühlt sich gut an, nach einem Anfang! Wenn mir das Dehnen und Übungen machen genauso in Fleisch und Blut übergeht, wie das Intervallfasten, wäre das schön. Um schmerzfrei zu sein, muss ich Übungen machen, ob ich will oder nicht. Je mehr Spaß es macht, umso leichter wird es zur Gewohnheit. Mal schauen, wie es weitergeht :-)
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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Montag, 11. März 2019
Freitag, 15. Februar 2019
Meine Erfahrung mit Intervallfasten 16:8, Tag 46
Zunächst das Gute: ich bin weiterhin konsequent und standhaft und es fällt mir überhaupt nicht schwer, auf Süßigkeiten und Alkohol zu verzichten. Inzwischen habe ich Tag 46 geschafft und bin guter Dinge, es mehr und mehr zu meiner ganz normalen Lebensweise zu machen, anstatt es als Diät zu sehen. 4,5 Kilo sind "leider" bis jetzt nur weg gegangen, aber ich spüre eine deutliche positive Veränderung in meinem Wohlbefinden. Außerdem schlafe ich auch schon wieder etwas besser. Dass die Heißhungerattacken weg sind, empfinde ich ebenfalls als coolen Nebeneffekt. Hunger verspüre ich lediglich morgens etwas, was ich allerdings auch mal wieder schön finde. Ich war nämlich so übersatt, dass ich dieses Hungergefühl und einen knurrenden Magen schon gar nicht mehr kannte! Mit einem Glas warmem Wasser oder einem Tee läßt sich das wunderbar ausschalten.
Und nun das Negative: ich bin so schrecklich ungeduldig (gewesen). Bis gestern zumindest. Sechseinhalb Wochen sind im Grunde eine sehr kurze Zeit. Das Dumme ist nur, dass ich mit der HCG-Stoffwechseldiät einmal in genau dieser Zeit 12 (in Worten zwölf) Kilo abgenommen habe. Das schürt natürlich meine Ungeduld. Außerdem machen sowohl meine Freundin als auch meine Schwägerin aktuell genau diese Diät und nehmen wie Bolle ab. Logisch, sie essen ja auch so gut wie nichts, im Gegensatz zu mir. Ich esse eigentlich "normal" bis mäßig und möglichst gesund, aber in jedem Fall "mich satt". Ja, ich denke sogar, dass ich teilweise zu wenig gegessen habe, um den Prozess des Abnehmens zu beschleunigen. Der zeigt mir allerdings den Stinkefinger, weil ich exakt seit zwei Wochen stagniere. 78 Kilo plus minus 300 Gramm, so geht es seit zwei Wochen. Doch auch, wenn mein zweiter Vorname Ungeduld ist, bleibe ich konsequent. Denn ich weiß ganz genau, dass es, wenn ich so weiter mache, einfach klappen muss, das geht gar nicht anders und das verleiht mir eine gewisse Form der Entspannung. Genau, keinen Druck machen, locker flockig beibehalten, was ich als gut und richtig befunden habe. Die Verunsicherung war dennoch groß, ich war überzeugt, irgendwas falsch zu machen. Esse ich zuviel? Esse ich zu wenig? Dirk riet mir, mehr zu essen, eigentlich eher ganz normal weiter zu essen. Ich hingegen war der Meinung, wenn ich im Defizit bleibe, nehme ich eher ab. Wie der Zufall es wollte, stolperte er im Getränkemarkt über die Hirschhausen Zeitschrift "Gesund Leben", in der es um diverse Erfolgsgeschichten und noch einmal um 20 Fakten zum Intervallfasten ging. Je mehr ich darüber las, umso entspannter wurde ich.
Ich bin auf dem richtigen Weg und da bleibe ich. Sicher wäre es schön gewesen, ich hätte bis zum 1.3. noch drei Kilo weniger. Aber es ist, wie es ist und es ist gut, wie es ist. Und wer hetzt mich überhaupt?! Ich mich selbst, sonst niemand! Dirk liebt mich sowieso, wie ich bin, ob mit 82 oder 72 Kilo und ich denke, es mag mich niemand weniger, nur weil ich ein paar Kilo zuviel auf den Rippen habe. Ok, ich mache das ja sowieso nicht für andere, ich mache es für mich, und nur für mich! Allmählich fühle ich mich wieder wohler, auch wenn ich von meinem Ziel noch einiges entfernt bin. Es fühlt sich schon besser an und es sieht auch schon wieder besser aus. Aber vermutlich liegt das mehr an meiner Ausstrahlung, als an der Zahl auf unserer Waage ;-).
Es macht wieder Spaß, es ist eine Herausforderung, ein fortwährender Prozess, oder anders: Der Weg ist das Ziel. Die Methode ist im Grunde idiotensicher, weil die Regeln so simpel sind, und ich denke, einfacher kann man Gewicht nicht reduzieren und gleichzeitg seinem Körper eine gesunde, tägliche Erholungsphase gönnen. Ich bin wieder überzeugt, die für mich richtige Variante gefunden zu haben.
In diesem Sinne rate ich allen, die das auch machen, immer schön locker zu bleiben. Die Dinge dauern so lange, wie sie dauern. In Sachen Konsequenz habe ich mir selbst schon mehrfach bewiesen, dass ich es sein kann, schließlich rauche ich seit einigen Jahren schon nicht mehr und habe seit 46 Tagen keine Süßigkeiten, Chips, Kuchen oder Pommes mehr gegessen (und tatsächlich fehlen sie mir auch nicht, obwohl ich sie laut Dr. Hirschhausen ja essen könnte). Jetzt folgt die Königsdisziplin: mich dazu noch in Geduld üben. Ich schaffe das, wetten?
Und nun das Negative: ich bin so schrecklich ungeduldig (gewesen). Bis gestern zumindest. Sechseinhalb Wochen sind im Grunde eine sehr kurze Zeit. Das Dumme ist nur, dass ich mit der HCG-Stoffwechseldiät einmal in genau dieser Zeit 12 (in Worten zwölf) Kilo abgenommen habe. Das schürt natürlich meine Ungeduld. Außerdem machen sowohl meine Freundin als auch meine Schwägerin aktuell genau diese Diät und nehmen wie Bolle ab. Logisch, sie essen ja auch so gut wie nichts, im Gegensatz zu mir. Ich esse eigentlich "normal" bis mäßig und möglichst gesund, aber in jedem Fall "mich satt". Ja, ich denke sogar, dass ich teilweise zu wenig gegessen habe, um den Prozess des Abnehmens zu beschleunigen. Der zeigt mir allerdings den Stinkefinger, weil ich exakt seit zwei Wochen stagniere. 78 Kilo plus minus 300 Gramm, so geht es seit zwei Wochen. Doch auch, wenn mein zweiter Vorname Ungeduld ist, bleibe ich konsequent. Denn ich weiß ganz genau, dass es, wenn ich so weiter mache, einfach klappen muss, das geht gar nicht anders und das verleiht mir eine gewisse Form der Entspannung. Genau, keinen Druck machen, locker flockig beibehalten, was ich als gut und richtig befunden habe. Die Verunsicherung war dennoch groß, ich war überzeugt, irgendwas falsch zu machen. Esse ich zuviel? Esse ich zu wenig? Dirk riet mir, mehr zu essen, eigentlich eher ganz normal weiter zu essen. Ich hingegen war der Meinung, wenn ich im Defizit bleibe, nehme ich eher ab. Wie der Zufall es wollte, stolperte er im Getränkemarkt über die Hirschhausen Zeitschrift "Gesund Leben", in der es um diverse Erfolgsgeschichten und noch einmal um 20 Fakten zum Intervallfasten ging. Je mehr ich darüber las, umso entspannter wurde ich.
Ich bin auf dem richtigen Weg und da bleibe ich. Sicher wäre es schön gewesen, ich hätte bis zum 1.3. noch drei Kilo weniger. Aber es ist, wie es ist und es ist gut, wie es ist. Und wer hetzt mich überhaupt?! Ich mich selbst, sonst niemand! Dirk liebt mich sowieso, wie ich bin, ob mit 82 oder 72 Kilo und ich denke, es mag mich niemand weniger, nur weil ich ein paar Kilo zuviel auf den Rippen habe. Ok, ich mache das ja sowieso nicht für andere, ich mache es für mich, und nur für mich! Allmählich fühle ich mich wieder wohler, auch wenn ich von meinem Ziel noch einiges entfernt bin. Es fühlt sich schon besser an und es sieht auch schon wieder besser aus. Aber vermutlich liegt das mehr an meiner Ausstrahlung, als an der Zahl auf unserer Waage ;-).
Es macht wieder Spaß, es ist eine Herausforderung, ein fortwährender Prozess, oder anders: Der Weg ist das Ziel. Die Methode ist im Grunde idiotensicher, weil die Regeln so simpel sind, und ich denke, einfacher kann man Gewicht nicht reduzieren und gleichzeitg seinem Körper eine gesunde, tägliche Erholungsphase gönnen. Ich bin wieder überzeugt, die für mich richtige Variante gefunden zu haben.
In diesem Sinne rate ich allen, die das auch machen, immer schön locker zu bleiben. Die Dinge dauern so lange, wie sie dauern. In Sachen Konsequenz habe ich mir selbst schon mehrfach bewiesen, dass ich es sein kann, schließlich rauche ich seit einigen Jahren schon nicht mehr und habe seit 46 Tagen keine Süßigkeiten, Chips, Kuchen oder Pommes mehr gegessen (und tatsächlich fehlen sie mir auch nicht, obwohl ich sie laut Dr. Hirschhausen ja essen könnte). Jetzt folgt die Königsdisziplin: mich dazu noch in Geduld üben. Ich schaffe das, wetten?
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