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Montag, 20. Februar 2012

12 x Intervalle (400 m in 5:50)

Wie angekündigt, gabs heute das nächste Bahntraining für mich. Vor der Zahl 12 hatte ich heute schon ein wenig Bammel. Da es über Nacht noch einmal richtig kalt geworden ist, hab ich bis 12 Uhr gewartet, so dass es mit der Sonne am Himmel ca. 2 Grad kalt war, die Bahn war nur noch nass, nicht mehr mit Rauhreif überzogen. Den Forerunner wieder programmiert, lief ich mich ein und zögerte das Drücken der Lap-Taste irgendwie etwas hinaus - denn einmal die pawlowschen Hunde in Gang gesetzt, gibts kein Halten mehr ;-).

Es ist immer wieder erstaunlich, wie anders sich das Tempo auf der Bahn anfühlt. So lief ich viel zu schnell los und brachte das erste Intervall auf 5:26. Das Tempo kam mir überhaupt nicht schnell vor, im Gegenteil, ich fühlte mich langsam. Mit der Sonne und dem Wind im Rücken, wurde es gleich warm, auf der Gegengerade pfiff mir dann aber ein frischer Wind entgegen. Mit dem vierten Intervall bekam ich so langsam ein Gefühl für das Tempo, welches ich recht gut halten konnte. So richtig fertig war ich nach keinem Intervall; es half mir allerdings auch, mir immer wieder zu sagen: Es sind nur 400 Meter, das schaffst du locker, denk an die 11 schnellen, gequälten Kilometer von Donnerstag. Und so lief ich Runde um Runde, zog später meine Weste aus, da hatte ich schon den Überblick über die Anzahl verloren; es ist mir unmöglich, die Intervalle mitzuzählen - sehr seltsam.

Spaß gemacht hats mir heute nicht wirklich. Ich vermute es lag daran, dass mir die Zahl 12 im Vorfeld ein bisschen Grummeln im Bauch verursacht hat. Und was war? Am Ende hab ich das Ende wieder verpennt - so schlimm kanns also nicht gewesen sein.

Hier sind die Intervalle im Einzelnen.

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