Samstags bei Hansens:
Ein guter Start in den März beginnt mit einem guten Bahntraining. Und es musste schließlich ein gutes Training werden, um den Grusel-Lauf von Dienstag wieder wett zu machen. Wie ja schon geschrieben, hatte ich ein leicht mulmiges Gefühl im Vorfeld, das sich aber schnell in Wohlgefallen auflöste, als wir auf der schneefreien Bahn ankamen und die ersten Meter liefen. Ich merke immer recht schnell, ob es gut läuft oder nicht, und diese Einheit ließ ein "gut" erahnen, vor allem, weil auch der Schnee fast vollständig verschwunden war, das beflügelte ungemein!
Gemeinsam liefen wir uns einen Kilometer ein und machten zwei weitere Kilometer lang die Lauf-ABC Übungen. Dann trennten sich unsere Wege und mir standen 3 Kilometer Tempodauerlauf in 5:50 pace bevor. Eigentlich hätte ich einen 5 km TDL machen sollen, aber wegen des schlechten Laufs am Dienstag traute ich mir das irgendwie noch nicht zu. Im ersten Kilometer lief ich eine 5:30, was viel zu schnell war und mich bereits völlig aus dem Tritt brachte. Ich japste nach Luft und wurde hektisch, versuchte das Tempo entsprechend zu drosseln. Der zweite Kilometer lief schon besser, aber weder Luft noch Rhythmus wollte sich einstellen, so dass ich beschloss, den dritten Kilometer nicht mehr zu machen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wollte ich auslaufen. Doch das Tempo war für Auslaufen noch zu schnell, so entschied ich mich spontan, zwei weitere, zügigere Kilometer (in 6:30 und 6:18) zu machen und dann am Ende noch einen Kilometer (6:53) auszulaufen. Während Dirk noch tapfer seinen TDL über 8 km (4:40) zu Ende machte, dehnte ich mich an der Bahn und war am Ende sehr zufrieden mit der Einheit. Macht immer wieder Spaß und hat sich inzwischen zu einem schönen gemeinsamen Training entwickelt.
Sonntags bei Hansens:
Eigentlich wollte ich ja nicht schon wieder nach Maasmechelen, aber Dirk schaffte es schnell, mich zu überreden und das war auch gut so, denn hier waren die Wege doch noch sehr matschig. Er hatte eine schöne Strecke um die 16 Kilometer für mich ausgesucht, die mir die Möglichkeit gab, nach 8 Kilometern am Auto ggf. die Schuhe zu wechseln. Leider stellte sich auch beim Brooks Adrenalin GTS 13, wie bei fast allen neuen Schuhen, das Problem mit dem Stechen im linken Fuss nach ca. 5 Kilometern ein. Ich schaffte diesmal 7 Kilometer, dann ging es los und ich war froh, die Option mit dem Schuhwechsel am Auto zu haben. Die ersten 8 Kilometer verflogen rasch, was auch an der mir unbekannten Playlist lag, die Dirk für mich zusammen gestellt hatte. Das war echt Klasse, jedes neue Lied eine kleine Überraschung und ich konnte mal wieder mit Musik laufen, die mich nicht nervte. Der Frühling lag schon ein wenig in der Luft, die 3 Grad fühlten sich fast ganz ohne Wind auch gar nicht kalt an und zu meinem Unmut schwirrten bereits die ersten lästigen Viecher durch die Luft.
Den kurzen Stopp am Auto nutzte ich auch um meine Jacke gegen meine Weste zu tauschen, zwei Schlückchen Wasser zu trinken und mit den anderen Schuhen gings locker flockig und wohltuend weiter. Nach 17 Kilometern war ich wieder am Auto, schneller als gedacht, sollte es doch eigentlich ein langsamer Lauf werden. Aber das Körpergefühl war so gut, dass ich einfach so gelaufen bin, wie es Beinen und Körper gefiel. Ich hängte noch einen langsameren Auslaufkilometer dran, als Dirk mir auch schon entgegen kam und seine 22 Kilometer genauso happy beendet hatte, wie ich meine 18. Auf dem nach Hause Weg holten wir uns bei Longlie unser wohl verdientes Mittagessen - Rituale müssen gepflegt werden.
Der Knoten ist geplatzt, es läuft wieder und das ist schön! Bis Berlin sind es nur noch knappe 5 Wochen, ich freu mich!
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
Sonntag, 3. März 2013
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