Sonntag, 3. Februar 2019

Wasserstandsmeldung, Intervallfasten 16:8, Tag 34

Ein herzliches Hallo ans andere Ende der Leitung :-).

Heute habe ich mich entschlossen, den Blog hier mal wieder ein wenig aufleben zu lassen. Der Grund? Es geht mir einfach nur mal richtig gut. Und ich habe endlich wieder ein Ziel.

Mit großem Bedauern habe ich eben gelesen, dass wohl definitiv kein Lauf mehr über die Öresundbrücke stattfinden wird, welchen es zuletzt zum 10. Jubiläum der Brücke gab. Von "dem allerletzten Lauf" war da die Rede. Zu schade, denn ich habe mit großer Begeisterung "Die Brücke" geschaut und nachdem ich sie aus dem Flugzeug sogar von oben gesehen habe, wollte ich einmal unbedingt dort drüber laufen - ja, wenn es sein musste, eben auch in einem Wettkampf (welche ich ja nicht mehr laufen wollte). Naja, gewisse Dinge erfordern dann leider ungewöhnliche Maßnahmen, aber das hat sich ja ohnehin erledigt. Sollte es zum 20. Jubiläum tatsächlich nicht noch einmal einen Lauf geben, so haben wir eben den Lissabon Halbmarathon für uns entdeckt, der über die Brücke des 25. April führt. Bis dahin habe ich ordentlich Zeit, wieder fit zu werden.

Mit dem Laufen fange ich mehr oder weniger nämlich bei Null an. Am 25.10.18 hatte ich eine Arthroskopie am rechten Knie, am 10.01.19. wurde das linke ebenfalls "durchgewischt". Im Sommer 2018, als wir aus dem wunderbaren Urlaub in England kamen und dann noch fix in Hamburg unsere süße Lucky abgeholt haben, ging es plötzlich los mit ziemlich üblen Knieschmerzen in beiden Beinen. Vermutlich hat mir das häufige Radfahren zur Arbeit den letzten Stoß versetzt, jedenfalls ging dann sportlich gar nichts mehr. Der übel heiße Sommer hat sein Übriges dazu getan, die fehlende Bewegung und das Frustessen hat mir ein Gewicht von 82,2 Kilo am 1. Januar 2019 beschert. Schmerzgrenze deutlich überschritten! Ich fühlte mich dermaßen unwohl, dass die Motivation, etwas zu ändern, endlich groß genug war.

So entschied ich mich, dem Zucker und dem Alkohol zu entsagen und obendrein das 18:6 Intervallfasten zu machen, da ich jemand bin, der sehr gut auf Frühstück verzichten kann. So liegt mein Zeitfenster fürs Fasten von 20 bis 12 Uhr, je nach Umstand von 19 bis 11 Uhr. Seit dem 1.1. habe ich 4 Kilo abgenommen und fühle mich schon etwas wohler. Aber da geht noch einiges. Und da ich täglich essen kann und nicht wirklich hungern muss, fällt es mir auch überhaupt nicht schwer. Meine Motivation ist nach wie vor sehr groß und ich bin sehr optimistisch, dass ich das noch eine ganze Weile durchhalten werde. Der Wunsch ist natürlich, Zucker und Alkohol weiterhin zu meiden, auch nach dem Erreichen meines Wunschgewichtes von etwa 70 Kilo. Mal schauen, wo ich lande.

Derzeit bin ich also aktiv dabei, die Knie wieder ans Laufen zu bringen. Dazu muss ich nahezu täglich Übungen machen, denn vernachlässige ich die einmal eine Weile, gehts sofort wieder los mit Schmerzen. Je mehr ich  mache, umso besser gehts mir. Auch habe ich mich für eine kostspielige Eigenblutplasma Therapie (ACP genannt) entschieden, wo besagtes Plasma in das Knie gespritzt wird, um es gewissermaßen zu schmieren. Ähnlich ist eine Therapie mit Hyaluron, aber mir war der körpereigene Stoff irgendwie sympathischer.

Noch bin ich im Walking-Modus und der Plan ist, Anfang März wieder ganz langsam mit dem Laufen zu beginnen (bis dann sind vielleicht noch weitere 3 Kilo weg, hoffe ich!). Mein Orthopäde meinte zwar, ich solle lieber beim Walken bleiben, aber dafür ist mir das Laufen viel zu wichtig geworden, ich laufe einfach gerne, es gibt mir so ein Gefühl von Freiheit und Einssein mit der Natur, anders, als das Nordic Walken eben. Der Plan sieht außerdem vor, so häufig wie möglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, was eine Strecke von 23 Kilometern entspricht. Das allerdings auch frühestens ab März; jetzt übe ich noch auf dem Ergometer.

Heute waren wir wie meistens sonntags in Maasmechelen unterwegs. Herrlich wars!




Ja, soviel fürs Erste nochmal von mir.

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!




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