Gestern war ich mit meinen Mädels bei Frau Höpker zum Singen, weshalb ich heute mal kurz davon berichten möchte.
Da wir deutlich zu früh waren, was daran lag, dass ich mich um eine Stunde in der Zeit vertan hatte (und niemand intervenierte), hatten wir das Glück, einen Stehtisch zu ergattern. Die Veranstaltung im Eurogress war sehr gut besucht, doch nicht so brechend voll, wie befürchtet. Der Tisch war aber wirklich Gold wert.
Zu meinem Erstaunen war das einzig bekannte Gesicht, das ich in der Menge erblickte, mein Orthopäde mit seiner Frau, bei dem ich vor ziemlich genau einem Monat auf dem OP-Tisch gelegen habe und vor dem ich noch vor einer Woche mit herunter gelassener Hose zwecks Eigenblutplasma-Spritze gesessen habe. Ein seltsames Gefühl, diesen Menschen zum ersten Mal privat zu sehen.
Ohne viel TamTam ging es los, als Frau Höpker im weißen Abendkleid auf der Bühne erschien und sich umgehend ans E-Klavier setzte. Eröffnet wurde der Abend mit "Über den Wolken", was wohl jeder kennt und weshalb die Menge gleich in ein harmonisches Miteinander fand. Ich war ziemlich überrascht, wie schnell und wie gut es gelang, mit so vielen Menschen gemeinsam zu singen. Es machte vom ersten Lied an direkt ziemlich viel Spaß. Die Texte wurden an die Wand projeziert, so dass es nicht unbedingt nötig war, absolut textsicher zu sein. Alle Lieder waren bekannte Sachen, teils super alt und teils etwas ungewöhnlich, so zum Beispiel das alte Kinderlied "Auf einem Baum ein Kuckuck saß", das aber ungemein gut über die Lippen ging und ziemlich beschwingte. Das Repertoir war ganz gut gemischt, doch ich denke, es spielte nicht wirklich eine Rolle, was gesungen wurde, sondern einfach der Spaß am gemeinsamen Singen machte die Veranstaltung zu einer so gelungenen Sache, bei der auch mehr Männer als erwartet waren.
Frau Höpker unterteilte die Veranstaltung in drei Blöcke zu je 40 Minuten mit zwei Pausen von 15 Minuten. Für unser Empfinden war das etwas zu lange, denn das Stehen wurde dann doch irgendwann anstrengend. Vier Wasser habe ich in dieser Zeit getrunken, denn die nicht geübten Stimmbänder brauchten definitiv Flüssigkeit. Es war tatsächlich teilweise anstrengend, so viel zu singen (und ja, laut war es ja schlielich auch), dabei teilweise zu schunkeln und zu klatschen. Aber es hat einen riesigen Spaß gemacht.
Heute fühle ich mich ein wenig matschig, als hätte ich mit Alkohol und nicht mit Wasser die Stimme geölt, bisschen Kopfschmerzen und vor allem schwere, müde Beine habe ich. Aktuell regnet und stürmt es noch ziemlich heftig, aber ich möchte dennoch gleich eine Runde walken gehen, ich brauche etwas frische Luft um die Nase und die Beine vor allem Bewegung.
Am 7.7. gibt Frau Höpker wieder ein Konzert in unserer Nähe. Dann werden wir wieder, diesmal ebenfalls mit unseren Männern, dabei sein. Sie sind schon gespannt, was die Dame aus ihren Stimmen heraus holen wird. Das wird sicher lustig - und gute Laune macht es auf jeden Fall. Wer also mit dem Gedanken spielt, sollte es einfach mal machen und staunen, wieviel Spaß es macht, im Kollektiv zu singen.
Einen gemütlichen Sonntag noch!
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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