Die Waage war heute endlich wieder gnädig, nachdem sie mir fünf lange Tage lang die 76 plus und wieder minus 400 Gramm angezeigt hatte, so stand dort endlich die langersehnte 75 vorne, dann noch die 4 hinterm Komma, geht klar. Yes, der erste Meilenstein ist greifbar = Motivation zum Laufen und da ich gestern mit und wegen Tim nicht zu meiner Sporteinheit gekommen bin, durfte es heute wieder etwas mehr sein. Die 10 Kilometer standen daher auf meinem nicht vorhandenen Plan. Es ging auch ganz gut los, so dass der erste KM mit einer 6:52 doch etwas schnell war. Aber dann kam der erste größere "Hügel" und ich merkte schon, wie die Kräfte nachließen. Das Wetter war mit 17 Grad immer noch zu mild für mich, doch ich versuchte die Herbstluft zu genießen, so gut es ging. Bei KM 6 merkte ich dann doch, dass die Körner futsch waren und ich eigentlich nicht mehr konnte. Aber dann erinnerte ich mich wieder an mein Mantra und lief langsam weiter. Ich wusste, dass ich es schaffen würde. Selten hab ich das Piepsen meiner Uhr so herbei gesehnt wie heute. Als sie dann endlich nach einer Stunde und 15 Minuten die 10 anzeigte, drückte ich heilfroh die Uhr ab und blieb endlich stehen, ausser Atem und kraftlos.
Zu Hause angekommen war mir klar, dass es unmöglich funktioniert, nur mit einem Almasedshake mehr als 5 Kilometer zu laufen. Nordic Walken ist da was anderes, doch beim Laufen gehts nicht, zumal ja auch am Abend zuvor keine Kohlenhydrate zugeführt werden. Zunächst trank ich mein Magnesium-Basica-Gemisch und noch ein Glas Wasser hinterher. Dann machte ich mir schnell einen Quark mit 100 % Fruchtsmoothie und einen halben Apfel. Und sofort gings mir besser. Beim nächsten Mal, was vermutlich schon morgen sein wird, versuche ich mal eine halbe Banane in den Shake zu mischen.
Ich bin weiterhin enorm motiviert und denke immer noch, dass es für mich der richtige Weg ist!
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
Dienstag, 30. September 2014
Donnerstag, 25. September 2014
Diesmal ist es anders
Es ist ein Gefühl, etwas stärker und selbstbewusster als sonst, das mir sagt, dass ich es diesmal schaffe. Heute Morgen zeigte die Waage 76,0 an und das motiviert ungemein, vier Kilo sind jetzt weg und das in 11 Tagen. Almased scheint für mich genau der richtige Weg zu sein, ich komme sehr gut damit klar, nur einmal am Tag eine gesunde low carb Mahlzeit zu essen, bis ich wirklich satt bin. Gestern ist es sogar passiert, dass ich meinen Guten-Abend-Drink gar nicht getrunken habe, weil ich einfach Null Hunger hatte und da war es auch schon viel zu spät. Ich bin so froh, mal aus diesem Zuckerdunstkreis heraus gekommen zu sein und ich hoffe und bete, dass dies noch möglichst lange so bleibt. Ich bin von Kind an mit Süssigkeiten überhäuft worden, später obendrein noch ein fast-food-junkie geworden und immer musste es bei mir schnell, schnell gehen; schnell den Appetit, die Gelüste und Yeaper oder auch mal den Hunger stillen (letzteres war wohl eher seltener der Fall). Zu der guten Hausmannskost von Mama und Omas bin ich außerdem ein Kiosk, Bäcker- und Pommesbudenkind geworden, und dass ich nicht viel dicker geworden bin, als ich es bislang war, ist wirklich ein kleines Wunder.
Ich beschäftige mich nun schon so lange mit dem Abnehmen, der Ernährung, Sport und allem, was dazu gehört und doch hat es nie gereicht, am Ball zu bleiben. Daher bin ich nun sehr gespannt, wie es weitergeht, ich hab ein gutes Gefühl. Aber auch das hatte ich schon öfter im Rahmen meiner "Abnehm-Karriere". Es bleibt also abzuwarten, ob mich mein Gefühl diesmal vielleicht nicht täuscht.
Der erste kleine Meilenstein (angefangen mit 80 Kilo), die 75 Kilo, sind bald erreicht. Dann folgt der nächste, die 73 Kilo, weiter gehts mit der 70 und im Idealfall die 67. Die hatte ich, als ich Dirk kennen lernte und die hatte ich seit der Geburt von Tim (in der Schwangerschaft hatte ich 20 Kilo zugenommen!). Zuvor war ich 65 Kilo - und da war ich gewiss kein Hungerhaken!
Mal sehen, was geht und wie lange es dauert, mein Weg, mein Tempo :-)
Ich beschäftige mich nun schon so lange mit dem Abnehmen, der Ernährung, Sport und allem, was dazu gehört und doch hat es nie gereicht, am Ball zu bleiben. Daher bin ich nun sehr gespannt, wie es weitergeht, ich hab ein gutes Gefühl. Aber auch das hatte ich schon öfter im Rahmen meiner "Abnehm-Karriere". Es bleibt also abzuwarten, ob mich mein Gefühl diesmal vielleicht nicht täuscht.
Der erste kleine Meilenstein (angefangen mit 80 Kilo), die 75 Kilo, sind bald erreicht. Dann folgt der nächste, die 73 Kilo, weiter gehts mit der 70 und im Idealfall die 67. Die hatte ich, als ich Dirk kennen lernte und die hatte ich seit der Geburt von Tim (in der Schwangerschaft hatte ich 20 Kilo zugenommen!). Zuvor war ich 65 Kilo - und da war ich gewiss kein Hungerhaken!
Mal sehen, was geht und wie lange es dauert, mein Weg, mein Tempo :-)
Mittwoch, 24. September 2014
Mein Leben, mein Weg, mein Tempo
Die sehr gute Nachricht zuerst: Die Waage war heute wieder gnädig und zeigte 76,8 kg an, so lass ich mir das doch gefallen! Und die nächste gute Nachricht, ich habe heute wieder 10 Kilometer geschafft -> zu laufen! Ich freue mich wie Bolle. Ich war zwar sehr langsam unterwegs, aber, man bedenke, ich bin ja auch im Moment nicht wirklich leistungsfähig und bin, obwohl es ja schon 14 Uhr war, auf nüchternem Almased-Magen unterwegs gewesen.
Mit einem mal hatte ich plötzlich mein neues Mantra im Kopf "Mein Leben, mein Weg, mein Tempo" und immer, wenn ich meinte, mein Tempo sei verdammt langsam, hab ich es mir ins Bewußtsein geholt. Die Beine waren schon etwas schwer von all der ungewohnten Belastung der letzten Tage, aber es ging und ich war am Ende sogar noch in der Lage, aus den ursprünglich geplanten 8 km, dann 9 km und dann sogar die 10 voll zu machen. Ich wusste, mit welchem Gefühl ich dann belohnt werden würde - und so war es auch: glücklich, grinsend, stolz (obwohl ich mich, unter uns gesagt, genauso über die 8 gelaufenen Kilometer gefreut hätte ;-)).
Mein Mantra könnte der Titel des Buches sein, das ich hoffentlich irgendwann dann doch mal schreiben werde. Es könnte auch die Inschrift meines Grabsteins sein, wobei hier noch "mein Ende" dran gehängt werden müsste. Wie auch immer, beim Laufen ist mir heute klar geworden, dass ich wirklich auf dem Weg in ein neues Leben bin, meinen Weg gehe und das in meinem Tempo. Dass ich nun durch das Burnout (bore out?) zwangsläufig entschleunigt wurde, ist nicht von der Hand zu weisen. Höchste Eisenbahn, den weiteren Weg zu überdenken und gegebenenfalls zu korrigieren. Unterwegs fragte ich mich, ob ich die 8 Kilometer heute schaffe. Klar, denn ich weiß, dass man alles schafft, wenn man es wirklich will. So habe ich mir ins Gedächtnis geholt, dass ich bereits zweimal den Berlin Halbmarathon geschafft habe. Und um es mir selbst noch einmal vor Augen zu führen, hier die Fakten;: 17563 (W5202) Hansen, Marion..W45...867...02:17:03, das war das Ergebnis von 2013 und 2012 waren es 2:23 Stunden so hatte ich mich doch um ganze sechs Minuten verbessert. Das Wissen, 21 Kilometer zu können, hilft mir jetzt häufig, wenn ich zweifle.
Ich fange wieder an, ich bin wieder da. Ein schönes Gefühl!
Mit einem mal hatte ich plötzlich mein neues Mantra im Kopf "Mein Leben, mein Weg, mein Tempo" und immer, wenn ich meinte, mein Tempo sei verdammt langsam, hab ich es mir ins Bewußtsein geholt. Die Beine waren schon etwas schwer von all der ungewohnten Belastung der letzten Tage, aber es ging und ich war am Ende sogar noch in der Lage, aus den ursprünglich geplanten 8 km, dann 9 km und dann sogar die 10 voll zu machen. Ich wusste, mit welchem Gefühl ich dann belohnt werden würde - und so war es auch: glücklich, grinsend, stolz (obwohl ich mich, unter uns gesagt, genauso über die 8 gelaufenen Kilometer gefreut hätte ;-)).
Mein Mantra könnte der Titel des Buches sein, das ich hoffentlich irgendwann dann doch mal schreiben werde. Es könnte auch die Inschrift meines Grabsteins sein, wobei hier noch "mein Ende" dran gehängt werden müsste. Wie auch immer, beim Laufen ist mir heute klar geworden, dass ich wirklich auf dem Weg in ein neues Leben bin, meinen Weg gehe und das in meinem Tempo. Dass ich nun durch das Burnout (bore out?) zwangsläufig entschleunigt wurde, ist nicht von der Hand zu weisen. Höchste Eisenbahn, den weiteren Weg zu überdenken und gegebenenfalls zu korrigieren. Unterwegs fragte ich mich, ob ich die 8 Kilometer heute schaffe. Klar, denn ich weiß, dass man alles schafft, wenn man es wirklich will. So habe ich mir ins Gedächtnis geholt, dass ich bereits zweimal den Berlin Halbmarathon geschafft habe. Und um es mir selbst noch einmal vor Augen zu führen, hier die Fakten;: 17563 (W5202) Hansen, Marion..W45...867...02:17:03, das war das Ergebnis von 2013 und 2012 waren es 2:23 Stunden so hatte ich mich doch um ganze sechs Minuten verbessert. Das Wissen, 21 Kilometer zu können, hilft mir jetzt häufig, wenn ich zweifle.
Ich fange wieder an, ich bin wieder da. Ein schönes Gefühl!
Dienstag, 23. September 2014
Unverändert, Tag 8 mit Almased
Und wieder zeigt die Waage eine glatte 78 an. Langsam nervts! Seit vier oder sogar fünf Tagen schon hänge ich jetzt auf der 78 fest, obwohl ich mich akribisch an die Regeln halte. Ich bewege mich täglich zwischen 6 und 9 Kilometer und bin standhaft wie nie zuvor. Ja ja, ich weiß, es gibt Stagnationen, aber dass die schon sooo früh kommen, damit hätte ich nicht gerechnet.
Gut, alles Jammern und Ärgern nützt ja nichts, da muss ich jetzt durch. Und im Prinzip weiß ich ja, dass es bald weiter gehen muss. Ich schiebe es daher immer noch auf die Umstellung des Stoffwechsels und die ungewohnte, tägliche Bewegung. Messen statt Wiegen wäre vielleicht sinnvoller. Auch, nur einmal pro Woche auf die Waage zu steigen, wie ich das auch eigentlich vor hatte.
Dennoch fühle ich mich schon viel besser, auch, wenn ich wohl immer noch nicht so optimal schlafe.
Gleich gehts wieder raus zum Wurmtal. Das ist Walken ist im Moment das Highlight meines Tages und natürlich die anschließende Mahlzeit. Heute gibts das hier:
http://www.essen-und-trinken.de/rezept/316536/puten-saltimbocca-mit-broccoli.html
Gut, alles Jammern und Ärgern nützt ja nichts, da muss ich jetzt durch. Und im Prinzip weiß ich ja, dass es bald weiter gehen muss. Ich schiebe es daher immer noch auf die Umstellung des Stoffwechsels und die ungewohnte, tägliche Bewegung. Messen statt Wiegen wäre vielleicht sinnvoller. Auch, nur einmal pro Woche auf die Waage zu steigen, wie ich das auch eigentlich vor hatte.
Dennoch fühle ich mich schon viel besser, auch, wenn ich wohl immer noch nicht so optimal schlafe.
Gleich gehts wieder raus zum Wurmtal. Das ist Walken ist im Moment das Highlight meines Tages und natürlich die anschließende Mahlzeit. Heute gibts das hier:
http://www.essen-und-trinken.de/rezept/316536/puten-saltimbocca-mit-broccoli.html
Montag, 22. September 2014
Muskeln im Speckmantel vs. Almased
Die erste Woche ist um, Zeit, für eine kurze Bilanz.
Heute Morgen zeigte die Waage eine glatte 78 an, das heißt, ich habe in exakt 1 Woche 2 Kilo abgenommen. Warum es nun wieder ein Kilo mehr ist, als zwischenzeitig schon runter war, denke ich, ist den üblichen Schwankungen geschuldet (Wassereinlagerungen, schlechte Verdauung, Sport oder was auch immer dafür verantwortlich ist). Fakt ist, ich fühle mich gut und weiterhin sehr motiviert.
Eine Woche bin ich nun standhaft geblieben, das heißt kein Brot, keinen Zucker, keine Nudeln & Co., kein Obst, keinen Alkohol und nahezu täglich Bewegung, bin 2 x je 6 km gelaufen und 4 x je 8 km gewalkt = 44 Wochenkilometer. Das Nordic Walken spüre ich im ganzen Körper, der Rücken, die Schultern und der Nacken profitieren davon. Da ich ja mit anderen wichtigen Übungen leider eher geize, ist dies eine gute Alternative, auch andere Muskelpartien wieder zu stärken. Allmählich bilden sich wieder sichtbar Ansätze von Muskeln, die sich wohl längere Zeit im Speckmantel versteckt haben. Auch einen meiner Gürtel, den ich vor kurzem nur im ersten Loch mit Mühe zu bekommen habe, kann ich inzwischen wieder im zweiten Loch nutzen. Meine Güte, wie konnte ich mich nur so gehen lassen!!?!!
Körperlich fühle ich mich immer noch ein wenig schlapp und schwummrig, was ich jedoch nicht dem Almased zuschreibe, daher ist es gut, dass ich noch krank geschrieben bin. Mein Gemütszustand ist auf dem Weg der Besserung, obwohl es immer wieder Situationen gibt, wo ich merke, dass etwas nicht in Ordnung ist (z. b. banale Entscheidungen treffen oder in der Öffentlichkeit unterwegs sein). Die tägliche Bewegung an der frischen Luft, die ich mir selbst verordnet habe, scheint ein sehr guter Ansatz gewesen zu sein, aus diesem Loch heraus zu kommen, daher will ich das unbedingt fortführen.
Fortführen will ich auch die Reduktionsphase bis zum Urlaub (10.10.), d. h. eine Low-Carb-Mahlzeit am Tag und 2 x Almased. Im Urlaub werde ich dann das Obst wieder in meinen Speiseplan integrieren und weiterhin möglichst Low-Carb bleiben. Ich denke, das ist ein guter Weg.
Gestern gabs übrigens das hier zu essen (aber ohne Brot und dip), es war wieder super lecker und mal was anderes:
Lediglich mit den Portionen bzw. Mengenangaben muss ich noch etwas üben, ich mache immer zuviel. Aber das hat heute den Vorteil, dass ich nichts neues kochen brauche, eine gute Portion ist noch übrig geblieben und weils so lecker war, stört mich das überhaupt nicht.
Heute Morgen zeigte die Waage eine glatte 78 an, das heißt, ich habe in exakt 1 Woche 2 Kilo abgenommen. Warum es nun wieder ein Kilo mehr ist, als zwischenzeitig schon runter war, denke ich, ist den üblichen Schwankungen geschuldet (Wassereinlagerungen, schlechte Verdauung, Sport oder was auch immer dafür verantwortlich ist). Fakt ist, ich fühle mich gut und weiterhin sehr motiviert.
Eine Woche bin ich nun standhaft geblieben, das heißt kein Brot, keinen Zucker, keine Nudeln & Co., kein Obst, keinen Alkohol und nahezu täglich Bewegung, bin 2 x je 6 km gelaufen und 4 x je 8 km gewalkt = 44 Wochenkilometer. Das Nordic Walken spüre ich im ganzen Körper, der Rücken, die Schultern und der Nacken profitieren davon. Da ich ja mit anderen wichtigen Übungen leider eher geize, ist dies eine gute Alternative, auch andere Muskelpartien wieder zu stärken. Allmählich bilden sich wieder sichtbar Ansätze von Muskeln, die sich wohl längere Zeit im Speckmantel versteckt haben. Auch einen meiner Gürtel, den ich vor kurzem nur im ersten Loch mit Mühe zu bekommen habe, kann ich inzwischen wieder im zweiten Loch nutzen. Meine Güte, wie konnte ich mich nur so gehen lassen!!?!!
Körperlich fühle ich mich immer noch ein wenig schlapp und schwummrig, was ich jedoch nicht dem Almased zuschreibe, daher ist es gut, dass ich noch krank geschrieben bin. Mein Gemütszustand ist auf dem Weg der Besserung, obwohl es immer wieder Situationen gibt, wo ich merke, dass etwas nicht in Ordnung ist (z. b. banale Entscheidungen treffen oder in der Öffentlichkeit unterwegs sein). Die tägliche Bewegung an der frischen Luft, die ich mir selbst verordnet habe, scheint ein sehr guter Ansatz gewesen zu sein, aus diesem Loch heraus zu kommen, daher will ich das unbedingt fortführen.
Fortführen will ich auch die Reduktionsphase bis zum Urlaub (10.10.), d. h. eine Low-Carb-Mahlzeit am Tag und 2 x Almased. Im Urlaub werde ich dann das Obst wieder in meinen Speiseplan integrieren und weiterhin möglichst Low-Carb bleiben. Ich denke, das ist ein guter Weg.
Gestern gabs übrigens das hier zu essen (aber ohne Brot und dip), es war wieder super lecker und mal was anderes:
http://eatsmarter.de/rezepte/orientalisches-puten-chili
Lediglich mit den Portionen bzw. Mengenangaben muss ich noch etwas üben, ich mache immer zuviel. Aber das hat heute den Vorteil, dass ich nichts neues kochen brauche, eine gute Portion ist noch übrig geblieben und weils so lecker war, stört mich das überhaupt nicht.
Samstag, 20. September 2014
Motiviert
Wenn man nur einmal am Tag isst, wird das Essen zum wahren Hochgenuss. Die Seite von eatsmarter bietet hier herrliche Anregungen. Dort fand ich auch diese mal etwas andere Variante vom Rosenkohl, den Dirk und ich sehr mögen, hier mit einer Walnuss-Chili-Zwiebel-"Soße", uns hat es sehr gut geschmeckt. Wenig Kalorien und low carb tauglich.
Zuvor waren wir im Albert Heijn in Kerkrade einkaufen, inzwischen unser Lieblingssupermarkt. Hier gibt es kaum etwas, das es nicht gibt, vor allem auch sehr viele Dinge, die man sonst nur in Reformhäusern findet sowie eine sehr gut sortierte "Asian/Thai"-Abteilung. Für Dirk als Bierliebhaber und Tester neuer Sorten gibt es hier ebenfalls eine große Auswahl an holländischen und belgischen Bieren. Gut, der Laden ist ein bisschen teurer, aber dafür hat man wirklich mal eine schöne Abwechslung im Einkaufswagen. Hier macht selbst mir das Einkaufen Spaß und das will wirklich etwas heißen (dass man nebenbei noch das klitzekleine Gefühl hat, in Urlaub an der Küste zu sein, ist noch ein zusätzlicher Pluspunkt für den Laden. Ach ja, und Kaffee und Kekse gibts dort auch gratis für die lieben Klanten!).
Heute Morgen hatte ich eine glatte 77 auf der Waage. Wahnsinn, von Montag bis Samstag ganze 3 Kilo abgenommen. Natürlich fällt es mir schwer, mir nicht hier und da etwas in den Mund zu stecken (selbst Obst ist Tabu!) und auch der Gang durch den Supermarkt war stellenweise hart (da, wo die Chips liegen und auch der Kuchen). Aber das Wissen um diese ganze Zucker/schlechte
Kohlenhydratmisere macht es mir leichter, nicht in diese Falle zu tappen, die dann meinen Insulinspiegel wieder verrückt spielen lässt. Das soll nicht heißen, dass ich nie wieder Kuchen oder Chips essen werde, aber ich will jetzt verdammt nochmal dauerhaft eine gesündere Ernährung erzielen. Ich möchte zu mehr Leichtigkeit, im wahrsten Sinne des Wortes. Gerade im letzten halben Jahr habe ich meinen Körper bildlich gesehen mit Füßen getreten und ihn vernachlässigt, wo es nur ging. Es ist fast ein Wunder, dass ich nicht auch wieder rückfällig geworden bin, was das Rauchen angeht (seit Oktober 2013 rauchfrei!). Und dabei ist mein Körper doch mein bester Freund, oder sollte es zumindest sein! Welche Dienste leistet er schließlich täglich und selbstverständlich?!
Ein leichtes und gesundes Essen war somit meine erste gute, bewusste Tat des Tages für ihn, gleich werde ich ihn noch 8 km an der frischen Luft bewegen. Morgen wird wieder gelaufen; es soll ja endlich kühler werden ;-)
Freitag, 19. September 2014
Genießen
Genießen ist mein Gefühl des Tages: Zunächst war ich auf der Waage und habe die angezeigten 77,3 kg sehr genossen! Das motiviert doch ungemein. Das Lesen des Buches von Mike Kleiß, More Power, lag monatelang ungelesen auf meinem Tablet, nun habe ich damit Montag angefangen und es wirkt bereits, die Botschaften kommen wieder an. Es ist ja nicht so, als ob ich nicht längst wüsste, wie es funktioniert, nur durchgehalten hab ich bis jetzt nicht sehr lange. Das soll diesmal anders sein.
Während ich mein Almased heute morgen genüsslich zu mir nahm, stand bereits fest, dass ich unbedingt heute früh meine Walking-Runde machen wollte, sollte es ja wieder so warm werden. Boah, das Wetter macht mich echt fertig. Gesagt, getan fuhr ich ins Wurmtal, welches durch den gestrigen (vielen) Regen über Nacht zum Regenwald mutiert war. Bäh war das schwül! Die Runde, die ich diesmal ein klein wenig veränderte, war wieder sehr schön. Das schönste aber war, dass kaum Leute unterwegs waren. Mike Kleiß hat vollkommen recht, es riecht im Wald in jeder Kurve anders und ich konnte diese Gerüche, gepaart mit dem plätschern der Wurm an vielen Stellen unglaublich genießen. Ich liebe den Herbst und den Frühling, das Kommen und Gehen der Natur, hier sind meiner Meinung nach die Farben am schönsten, die Gerüche am intensivsten und die Temperaturen meistens am angenehmsten.
Unterwegs nach Hause war ich noch eben einkaufen; dann endlich sollte es das langersehnte erste Essen nach ganzen vier Tagen flüssiger Ernährung geben, ich freute mich schon unglaublich darauf. Mit klassischer Musik in der Küche schnippelte ich zurecht, was in die Pfanne musste: Hähnchenbrustfilet, Paprika rot und gelb, eine Stange Lauch und braune Champignons, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika, etwas Gemüsebrühe und zuletzt Schmand. Großer Gott, war das lecker!!! Summend, grinsend und mehr als genießend saß ich vor dem Teller und habe jeden Bissen genossen.
Ich denke, ich bin auf einem guten Weg, sowohl.. als auch.... Es fängt an, wieder Spaß zu machen, das Leben :-)
Während ich mein Almased heute morgen genüsslich zu mir nahm, stand bereits fest, dass ich unbedingt heute früh meine Walking-Runde machen wollte, sollte es ja wieder so warm werden. Boah, das Wetter macht mich echt fertig. Gesagt, getan fuhr ich ins Wurmtal, welches durch den gestrigen (vielen) Regen über Nacht zum Regenwald mutiert war. Bäh war das schwül! Die Runde, die ich diesmal ein klein wenig veränderte, war wieder sehr schön. Das schönste aber war, dass kaum Leute unterwegs waren. Mike Kleiß hat vollkommen recht, es riecht im Wald in jeder Kurve anders und ich konnte diese Gerüche, gepaart mit dem plätschern der Wurm an vielen Stellen unglaublich genießen. Ich liebe den Herbst und den Frühling, das Kommen und Gehen der Natur, hier sind meiner Meinung nach die Farben am schönsten, die Gerüche am intensivsten und die Temperaturen meistens am angenehmsten.
Unterwegs nach Hause war ich noch eben einkaufen; dann endlich sollte es das langersehnte erste Essen nach ganzen vier Tagen flüssiger Ernährung geben, ich freute mich schon unglaublich darauf. Mit klassischer Musik in der Küche schnippelte ich zurecht, was in die Pfanne musste: Hähnchenbrustfilet, Paprika rot und gelb, eine Stange Lauch und braune Champignons, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika, etwas Gemüsebrühe und zuletzt Schmand. Großer Gott, war das lecker!!! Summend, grinsend und mehr als genießend saß ich vor dem Teller und habe jeden Bissen genossen.
Ich denke, ich bin auf einem guten Weg, sowohl.. als auch.... Es fängt an, wieder Spaß zu machen, das Leben :-)
Donnerstag, 18. September 2014
Warten, laufen, hungern...
Der Erfolg heute Morgen auf der Waage (78 kg) motivierte mich, noch mindestens einen Startphase-Tag dran zu hängen. Leider war mir aber gestern das Almased ausgegangen und der Nachschub sollte heute erst per Hermesboten kommen. Tja, fragte sich nur wann. Ich hatte wieder schlecht geschlafen, so dass ich auch nur ganz allmählich in die Pötte kam. Da ich ohnehin erstmal einen wichtigen Anruf um 10 Uhr tätigen musste, verlegte ich den angedachten Lauf auf später. Immerhin gabs draußen auch mal wieder Regen, wenn auch warmen Regen, aber Regen und kein grelles Sonnenlicht.
Ich wartete bis 13 Uhr, dann reichte es mir. Blöder Hermes-Fuzzi, der DHL-Heini wäre längst da gewesen... Mein Magen hing derweil schon auf den Knien, so dass ich mir immerhin einen Teller Gemüsebrühe gönnte. Ob ich nach dreieinhalb Tagen ohne Essen überhaupt einen Lauf schaffe? Der Regen beflügelte mich - zumindest die ersten beiden Kilometer (bekanntermaßen bergan), dann ließ die Kraft doch deutlich nach. Aber egal. Ich wusste ja, dass ich keine Höchstleistungen erbringen kann, also machte es mir auch gar nichts aus, richtig langsam zu laufen, Hauptsache die Runde ohne Gehen zu schaffen, das war mein Ziel. Und das schaffte ich dann auch. Zwar etwas wackelig auf den Beinen im Anschluss und klitschnass geschwitzt, aber geschafft und deshalb stolz wie Bolle.
Ich weiß nicht, ob es schon einer gewissen Gewohnheit geschuldet ist, aber den Anblick meines Spiegelbildes fand ich heute schon nicht mehr ganz so schlimm. Dennoch habe ich jetzt am Nachmittag wieder eine absolute Flaute. Da ich meine unmittelbaren Nachbarn nicht erreicht habe, der Hermesbote war nämlich laut Internet genau dann da, als ich gerade los gelaufen bin (und einen Zettel hat der Tünnes auch nicht hinterlassen, wo er das Paket abgegeben hat), musste ich mir fix im DM neues Zeugs besorgen, allmählich wurde ich wirklich aggressiv vor lauter Hunger und Warten. Selten hab ich mich so auf den Shake gefreut wie gerade eben. Und langsam fühle ich mich besser. Jetzt ein bisschen ausruhen und wirken lassen, dann später noch zur Physiotherapie.
Ach, und just in dem Moment wo ich hier schreibe klingelt die Nachbarin von drei Häusern weiter... mit meinem Paket unter dem Arm... naja, das Zeug wird ja nicht schlecht und ich brauche es gewiss noch etwas länger :-)
Ich wartete bis 13 Uhr, dann reichte es mir. Blöder Hermes-Fuzzi, der DHL-Heini wäre längst da gewesen... Mein Magen hing derweil schon auf den Knien, so dass ich mir immerhin einen Teller Gemüsebrühe gönnte. Ob ich nach dreieinhalb Tagen ohne Essen überhaupt einen Lauf schaffe? Der Regen beflügelte mich - zumindest die ersten beiden Kilometer (bekanntermaßen bergan), dann ließ die Kraft doch deutlich nach. Aber egal. Ich wusste ja, dass ich keine Höchstleistungen erbringen kann, also machte es mir auch gar nichts aus, richtig langsam zu laufen, Hauptsache die Runde ohne Gehen zu schaffen, das war mein Ziel. Und das schaffte ich dann auch. Zwar etwas wackelig auf den Beinen im Anschluss und klitschnass geschwitzt, aber geschafft und deshalb stolz wie Bolle.
Ich weiß nicht, ob es schon einer gewissen Gewohnheit geschuldet ist, aber den Anblick meines Spiegelbildes fand ich heute schon nicht mehr ganz so schlimm. Dennoch habe ich jetzt am Nachmittag wieder eine absolute Flaute. Da ich meine unmittelbaren Nachbarn nicht erreicht habe, der Hermesbote war nämlich laut Internet genau dann da, als ich gerade los gelaufen bin (und einen Zettel hat der Tünnes auch nicht hinterlassen, wo er das Paket abgegeben hat), musste ich mir fix im DM neues Zeugs besorgen, allmählich wurde ich wirklich aggressiv vor lauter Hunger und Warten. Selten hab ich mich so auf den Shake gefreut wie gerade eben. Und langsam fühle ich mich besser. Jetzt ein bisschen ausruhen und wirken lassen, dann später noch zur Physiotherapie.
Ach, und just in dem Moment wo ich hier schreibe klingelt die Nachbarin von drei Häusern weiter... mit meinem Paket unter dem Arm... naja, das Zeug wird ja nicht schlecht und ich brauche es gewiss noch etwas länger :-)
Mittwoch, 17. September 2014
Startphase geschafft - und ich auch!
Der dritte Tag der Startphase ist also heute geschafft. Und dabei wurde ich noch einmal knallhart auf die Probe gestellt! Tim, der gestern plötzlich und erwartet entlassen wurde, hatte sich sein Lieblingsessen gewünscht, was die geschockte Mutter ihm natürlich nur zu gerne kochen wird: Panierte Schnitzel mit selbstgemachtem Kartoffelpüree dazu Erbsen und Möhrchen, Kinderessen eben.
Heute Morgen gabs aber erst einmal einen Besuch beim Arzt. Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, ich sehe momentan aus wie der Tod auf zwei Beinen (nur leider nicht so dünn) und so ähnlich fühlte ich mich heute auch. Schlapp, kurzatmig, Kopfschmerzen wie nach einem Kater, begleitet von leichtem Schwindel und immer wieder diese so müden Augen, die einfach nur zu fallen wollen. Wie es mir geht, wollte er wissen. Dabei handelte es sich garantiert um eine rhetorische Frage, denn meine Körpersprache und mein Aussehen waren sicher ziemlich unmissverständlich. Überhaupt nicht gut, lautete demnach meine Antwort. Zunächst untersuchte er mich, um körperliche Ursachen auszuschließen. Abhorchen, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Lymphknoten, alles im grünen Bereich. Mit einer Überweisung und einer weiteren Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung habe ich die Praxis nach einem 15 minütigen Gespräch verlassen. Back to the roots.
Unterwegs ging ich dann noch fix einkaufen, sofern man im Moment überhaupt bei mir von fix reden kann. Das helle Sonnenlicht und die warmen Temperaturen passten so gar nicht zu meinem Befinden, ich bin also froh, als ich endlich zu Hause bin. Hier musste ich zunächst eine wichtige Email an die Schule schreiben, weil mir eine Sache ganz übel auf dem Herzen lag, die ich geklärt haben musste. Nach einem Telefonat daraufhin mit meinem Chef gings mir schon etwas besser. Da stand auch schon Tim vor der Tür, hungrig, aber guter Dinge.
Es gab viel zu bequatschen und mittendrin klingelte mehrfach das Telefon, so dass das Kochen zur Nebensache wurde. Aber irgendwann wars dann fertig, das leckere Wunschessen. Bis dahin hatte ich noch kein Problem, aber als es ans Aufräumen ging, musste ich mich doch sehr beherrschen, nicht doch einen Löffel Kartoffelpü oder ein paar übrig gebliebene Erbsen zu versuchen, von den beiden zusätzlichen Schnitzeln, die Tim dann mitnehmen sollte, mal ganz abgesehen. Stattdessen schüttete ich Ingwerwasser und später dann meine Mittagsration Almased in mich hinein und blieb standhaft. Als die Küche dann wieder auf Vordermann war, überkam mich auch schon erneut diese nichts-geht-mehr Situation. Mit Mühe besprach ich mit Tim noch die Unterlagen fürs Arbeitsamt, war aber nicht mehr in der Lage, ihn nach Hause zu fahren. Schnell schnippelte ich noch das Gemüse für die Brühe und dann musste ich mich erst ein wenig hinlegen. Daraus wurden dann fast zwei Stunden!
Gleich gibts die Abendration und der dritte Tag ist geschafft. Heute ist das Walken mangels Zeit und power ausgefallen, da ich hoffe, morgen früh, in der frischen, klaren Luft eine Runde laufen zu können, so sieht es zumindest mein jetziger Plan vor. Das Almasedzeugs ist für mich eine gute Sache, da ich nicht viel beachten muss, die Regeln sind klar und einfach :-). Ich freue mich allerdings schon aufs erste Essen, obwohl ich gerade überlege, die Startphase noch um einen oder zwei Tage zu verlängern. Da ich ohnehin gerade keine Hochleistungen erbringen kann, passt es ganz gut und solange ich nicht ständig für andere kochen muss, ist das auch okay. Schön ist es zu wissen, dass man ja in absehbarer Zeit wieder essen darf und wird. Also insofern finde ich es einfacher, als ständig nach strikten Plänen etwas morgens, mittags oder abends zubereiten zu müssen. 1,3 Kilo sind bis jetzt runter. Mal schauen, was die Waage morgen sagt. Ansonsten wird erst wieder in einer Woche gewogen. Ich bin guter Dinge, dass es Morgen früh mit dem Joggen klappt! Ihr werdet es erfahren ;-)
Die Runde von gestern war übrigens wieder sehr schön, aber auch super schweißtreibend (geschuldet dem angekurbelten Stoffwechsel und das bei 24 Grad??). In meinem Auenland ist gegen 18 Uhr zur Zeit ein wunderbares Licht. Ich fühle mich dort, als laufe ich mitten durch ein Landschaftsgemälde, es ist fast unrealistisch, dieses satte Grün...
Heute Morgen gabs aber erst einmal einen Besuch beim Arzt. Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, ich sehe momentan aus wie der Tod auf zwei Beinen (nur leider nicht so dünn) und so ähnlich fühlte ich mich heute auch. Schlapp, kurzatmig, Kopfschmerzen wie nach einem Kater, begleitet von leichtem Schwindel und immer wieder diese so müden Augen, die einfach nur zu fallen wollen. Wie es mir geht, wollte er wissen. Dabei handelte es sich garantiert um eine rhetorische Frage, denn meine Körpersprache und mein Aussehen waren sicher ziemlich unmissverständlich. Überhaupt nicht gut, lautete demnach meine Antwort. Zunächst untersuchte er mich, um körperliche Ursachen auszuschließen. Abhorchen, Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Lymphknoten, alles im grünen Bereich. Mit einer Überweisung und einer weiteren Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung habe ich die Praxis nach einem 15 minütigen Gespräch verlassen. Back to the roots.
Unterwegs ging ich dann noch fix einkaufen, sofern man im Moment überhaupt bei mir von fix reden kann. Das helle Sonnenlicht und die warmen Temperaturen passten so gar nicht zu meinem Befinden, ich bin also froh, als ich endlich zu Hause bin. Hier musste ich zunächst eine wichtige Email an die Schule schreiben, weil mir eine Sache ganz übel auf dem Herzen lag, die ich geklärt haben musste. Nach einem Telefonat daraufhin mit meinem Chef gings mir schon etwas besser. Da stand auch schon Tim vor der Tür, hungrig, aber guter Dinge.
Es gab viel zu bequatschen und mittendrin klingelte mehrfach das Telefon, so dass das Kochen zur Nebensache wurde. Aber irgendwann wars dann fertig, das leckere Wunschessen. Bis dahin hatte ich noch kein Problem, aber als es ans Aufräumen ging, musste ich mich doch sehr beherrschen, nicht doch einen Löffel Kartoffelpü oder ein paar übrig gebliebene Erbsen zu versuchen, von den beiden zusätzlichen Schnitzeln, die Tim dann mitnehmen sollte, mal ganz abgesehen. Stattdessen schüttete ich Ingwerwasser und später dann meine Mittagsration Almased in mich hinein und blieb standhaft. Als die Küche dann wieder auf Vordermann war, überkam mich auch schon erneut diese nichts-geht-mehr Situation. Mit Mühe besprach ich mit Tim noch die Unterlagen fürs Arbeitsamt, war aber nicht mehr in der Lage, ihn nach Hause zu fahren. Schnell schnippelte ich noch das Gemüse für die Brühe und dann musste ich mich erst ein wenig hinlegen. Daraus wurden dann fast zwei Stunden!
Gleich gibts die Abendration und der dritte Tag ist geschafft. Heute ist das Walken mangels Zeit und power ausgefallen, da ich hoffe, morgen früh, in der frischen, klaren Luft eine Runde laufen zu können, so sieht es zumindest mein jetziger Plan vor. Das Almasedzeugs ist für mich eine gute Sache, da ich nicht viel beachten muss, die Regeln sind klar und einfach :-). Ich freue mich allerdings schon aufs erste Essen, obwohl ich gerade überlege, die Startphase noch um einen oder zwei Tage zu verlängern. Da ich ohnehin gerade keine Hochleistungen erbringen kann, passt es ganz gut und solange ich nicht ständig für andere kochen muss, ist das auch okay. Schön ist es zu wissen, dass man ja in absehbarer Zeit wieder essen darf und wird. Also insofern finde ich es einfacher, als ständig nach strikten Plänen etwas morgens, mittags oder abends zubereiten zu müssen. 1,3 Kilo sind bis jetzt runter. Mal schauen, was die Waage morgen sagt. Ansonsten wird erst wieder in einer Woche gewogen. Ich bin guter Dinge, dass es Morgen früh mit dem Joggen klappt! Ihr werdet es erfahren ;-)
Die Runde von gestern war übrigens wieder sehr schön, aber auch super schweißtreibend (geschuldet dem angekurbelten Stoffwechsel und das bei 24 Grad??). In meinem Auenland ist gegen 18 Uhr zur Zeit ein wunderbares Licht. Ich fühle mich dort, als laufe ich mitten durch ein Landschaftsgemälde, es ist fast unrealistisch, dieses satte Grün...
Dienstag, 16. September 2014
Tag 1 mit Almased und 3/50
So, den ersten Tag hab ich nun hinter mir und tatsächlich war heute Morgen ein Kilo weniger auf der Waage zu sehen.
Den Tag hab ich recht gut überstanden, mehr oder weniger im Schongang, da ich ja eh gerade nicht so fit bin. Das doch noch recht warme Wetter ist weiterhin nicht mein Ding, ich habe das Gefühl, ich bekomme nicht genug Sauerstoff und habe immer einen leichten Druck auf der Brust, das Atmen fällt mir irgendwie schwer. Hab ein bisschen im Garten gewuselt, dachte das tut mir gut, aber ich musste immer wieder Verschnaufpausen einlegen. Dennoch hab ich wie geplant meine Standardrunde gewalkt (und mir dabei abermals zwei Mückenstiche eingefangen, die seltsamerweise immer in der Nacht anfangen zu jucken).
Das Almazeugs* kann ich (noch) recht gut trinken, es schmeckt weder gut noch schlecht und ich betrachte es momentan als "Medizin, die mir gut tut", soll es sich ja auch positiv auf die Stimmung auswirken. Viel trinken soll man dabei, was ich auch brav getan habe, So brav, dass ich diese Nacht nicht gut geschlafen hab, weil ich doch wieder einmal mehr raus musste zur Toilette. Auch ein leichtes Hungergefühl hat mich wohl nicht so gut schlafen lassen, ebenso wie oben erwähnte Stiche. Deshalb konnte ich auch heute nicht so früh raus, wie gedacht, wollte ich doch die frühe Morgenstunde nutzen, eine Runde diesmal laufend zu versuchen. Das mache ich dann heute irgendwann, vermutlich eher am Abend.
An Arbeiten ist momentan nur zu denken (und das leider doch sehr oft, begleitet von einem schlechten Gewissen, echt doof!). Ich fühle mich immer noch schlapp und ausgelaugt, total kopfmüde irgendwie. Morgen hab ich einen weiteren Termin beim Arzt und ich denke, dass ich noch ein paar Tage krank geschrieben werde.
* in der Startphase, die min. 3 Tage dauert, wird nur 3 x Almased und max. Gemüsebrühe getrunken, gar nichts gegessen. Zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts sollte man ein Basisches Produkt ergänzen, ich nehme Basica Vital dazu.
Den Tag hab ich recht gut überstanden, mehr oder weniger im Schongang, da ich ja eh gerade nicht so fit bin. Das doch noch recht warme Wetter ist weiterhin nicht mein Ding, ich habe das Gefühl, ich bekomme nicht genug Sauerstoff und habe immer einen leichten Druck auf der Brust, das Atmen fällt mir irgendwie schwer. Hab ein bisschen im Garten gewuselt, dachte das tut mir gut, aber ich musste immer wieder Verschnaufpausen einlegen. Dennoch hab ich wie geplant meine Standardrunde gewalkt (und mir dabei abermals zwei Mückenstiche eingefangen, die seltsamerweise immer in der Nacht anfangen zu jucken).
Das Almazeugs* kann ich (noch) recht gut trinken, es schmeckt weder gut noch schlecht und ich betrachte es momentan als "Medizin, die mir gut tut", soll es sich ja auch positiv auf die Stimmung auswirken. Viel trinken soll man dabei, was ich auch brav getan habe, So brav, dass ich diese Nacht nicht gut geschlafen hab, weil ich doch wieder einmal mehr raus musste zur Toilette. Auch ein leichtes Hungergefühl hat mich wohl nicht so gut schlafen lassen, ebenso wie oben erwähnte Stiche. Deshalb konnte ich auch heute nicht so früh raus, wie gedacht, wollte ich doch die frühe Morgenstunde nutzen, eine Runde diesmal laufend zu versuchen. Das mache ich dann heute irgendwann, vermutlich eher am Abend.
An Arbeiten ist momentan nur zu denken (und das leider doch sehr oft, begleitet von einem schlechten Gewissen, echt doof!). Ich fühle mich immer noch schlapp und ausgelaugt, total kopfmüde irgendwie. Morgen hab ich einen weiteren Termin beim Arzt und ich denke, dass ich noch ein paar Tage krank geschrieben werde.
* in der Startphase, die min. 3 Tage dauert, wird nur 3 x Almased und max. Gemüsebrühe getrunken, gar nichts gegessen. Zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts sollte man ein Basisches Produkt ergänzen, ich nehme Basica Vital dazu.
Montag, 15. September 2014
Die ungeschminkten Fakten...
... sind unübersehbar, oder? Traurig, aber wahr. Hinzu kommt ein aktuelles Gewicht von 80 Kilo. Dirk meint zwar immer noch, es steht mir gut, aber manchmal glaube ich, er hat eine rosarota Mary-Brille auf ;-)
"Krieg dein Leben auf die Reihe!"- das ist jetzt das Ziel. Aus dem Grund habe ich mich entschieden, mit Almased mein Glück zu versuchen. Der Ruf des Produktes ist ja allgemein sehr gut. Deshalb gehts jetzt erstmal in die Apotheke. Ich bin gespannt und freue mich auf die nächsten Wochen. So ganz ohne Plan scheints bei mir ja wohl definitiv nicht zu funktionieren, also, auf gehts!
15.09.2014
"Krieg dein Leben auf die Reihe!"- das ist jetzt das Ziel. Aus dem Grund habe ich mich entschieden, mit Almased mein Glück zu versuchen. Der Ruf des Produktes ist ja allgemein sehr gut. Deshalb gehts jetzt erstmal in die Apotheke. Ich bin gespannt und freue mich auf die nächsten Wochen. So ganz ohne Plan scheints bei mir ja wohl definitiv nicht zu funktionieren, also, auf gehts!
Sonntag, 14. September 2014
Bleibt alles anders
In der Zwischenzeit ist viel passiert...
Manchmal merkt man erst eine Minute vor zwölf dass etwas völlig schief läuft. Und dann entwickeln die Dinge eine Eigendynamik, die nicht mehr zu stoppen ist. Zum Glück stellt sich meist dann hinterher heraus, dass es doch das Beste war, was im Grunde passieren konnte, auch, wenn es zunächst dramatische und zerstörerische Auswirkungen hatte. Viel zu lange habe ich mit den "falschen" Leuten über meine Probleme geredet, anstatt mit demjenigen, der am allermeisten davon betroffen ist. Doch glücklicherweise war es noch nicht zu spät, auch wenn zunächst alles danach aussah - um Haaresbreite also nochmal die Kurve gekriegt.
Allerdings ist das nicht ganz ohne Blessuren ausgegangen, so dass ich nun vor einem beginnenden burn out stehe und aktuell erstmal aus dem Verkehr gezogen wurde. Erschöpfung, Leere, Trauer, Schlappheit, Müdigkeit und ständige Kopfschmerzen sowie eine sehr hartnäckige Verspannung im Nackenbereich heißt es nun wieder zu vertreiben. Wenn das Fass erst einmal überläuft, kommen leider häufig mehrere Schwelbrände zum Vorschein, so dass es gleich mehrere Baustellen gibt, die bearbeitet werden müssen. Klar, es gehört schon einiges dazu, derart aus dem Gleichgewicht zu geraten. Nun heißt es Schritt für Schritt die nötigen Veränderungen herbei zu führen, was für einen ungeduldigen Menschen wie mich sicher nicht leicht wird. Doch der Anfang ist gemacht.
Über den Sommer habe ich mir weitere ein paar mehr als überflüssige Pfunde zugelegt und dass ich kaum noch Sport gemacht habe, ist sicher nicht nur die Ursache Nr. 1 dafür, sondern es stört mich einfach ungemein, mich so unfit zu fühlen. Das Reiten hat sich leider auch dahin gehend entwickelt, dass ich abermals eine Veränderung herbei führen musste. Im Augenblick bin ich ohnehin gefühlt mit den banalsten Dingen überfordert, so dass ich erst einmal Ruhe und Abstand brauche. Ich denke inzwischen, dass eine Reitbeteiligung nicht mehr für mich in Frage kommt und ich maximal noch einmal wöchentlich Unterricht nehmen werde. Aber zuerst einmal muss ich wieder durchschnaufen und stabiler werden.
Ich habe mir daher selbst eine Hausaufgabe erteilt, nach dem Motto, es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Bis Ende Oktober will ich täglich mindestens 5 Kilometer entweder Nordic walken oder laufen. Maximal gibt es einen Ruhetag in der Woche, da darf lediglich spaziert werden. Das Nordic Walken soll mir zum einen Bewegung an der frischen Luft (gut eben auch für den Schulter- und Nackenbereich) wie auch eine Regelmäßigkeit geben. Fürs Laufen fehlt mir aktuell noch die Kraft und Energie, der letzte Lauf war eine Katastrophe. Aber ich möchte wieder laufen, schon alleine für die Fitness und die Figur, ein Ziel verfolge ich nicht dabei, ich möchte einfach nur wieder den Spaß am Laufen finden. Und vielleicht kommen dann ja auch wieder konkrete Ziele.
Am Freitag bin ich dann zu meiner ersten Runde ins Wurmtal gefahren, die 8 Kilometer haben mir dort so gut gefallen, dass ich sie heute gleich noch einmal gewalkt bin. Morgen will ich meine Standardrunde hier zu Hause machen. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wären es etwas kühlere Temperaturen, wobei das beim Walken ja nicht ganz so schlimm ist, aber ich liebe nun mal die kalte, klare und auch feuchte Luft.
Warum ich das Schreiben wieder angefangen habe und dann gleich mit solch sehr persönlichen Dingen komme? Weil es mir gut tut und ich mir auch hier wieder eine gewisse Regelmäßigkeit in meinem Leben erhoffe. Ich schreibe nun mal gerne und ich habe mein Herz wohl bekanntermaßen auf der Zunge (oder in den Fingern ;-) ), denn persönlich war es hier schon immer. Bleibt also alles anders.
Last but not least, was mir beim Pilgern in Spanien bei Tagestouren um die 23 Kilometer nicht gelungen ist, ist mir am Freitag beim walken erstmalig geglückt: Rukediku Rukediku, Blut ist im Schuh! Achim Achilles hätte sicher seine eigene Theorie, von wegen, die hat da sicher mit den Stöcken reingepiekst ;-)
Manchmal merkt man erst eine Minute vor zwölf dass etwas völlig schief läuft. Und dann entwickeln die Dinge eine Eigendynamik, die nicht mehr zu stoppen ist. Zum Glück stellt sich meist dann hinterher heraus, dass es doch das Beste war, was im Grunde passieren konnte, auch, wenn es zunächst dramatische und zerstörerische Auswirkungen hatte. Viel zu lange habe ich mit den "falschen" Leuten über meine Probleme geredet, anstatt mit demjenigen, der am allermeisten davon betroffen ist. Doch glücklicherweise war es noch nicht zu spät, auch wenn zunächst alles danach aussah - um Haaresbreite also nochmal die Kurve gekriegt.
Allerdings ist das nicht ganz ohne Blessuren ausgegangen, so dass ich nun vor einem beginnenden burn out stehe und aktuell erstmal aus dem Verkehr gezogen wurde. Erschöpfung, Leere, Trauer, Schlappheit, Müdigkeit und ständige Kopfschmerzen sowie eine sehr hartnäckige Verspannung im Nackenbereich heißt es nun wieder zu vertreiben. Wenn das Fass erst einmal überläuft, kommen leider häufig mehrere Schwelbrände zum Vorschein, so dass es gleich mehrere Baustellen gibt, die bearbeitet werden müssen. Klar, es gehört schon einiges dazu, derart aus dem Gleichgewicht zu geraten. Nun heißt es Schritt für Schritt die nötigen Veränderungen herbei zu führen, was für einen ungeduldigen Menschen wie mich sicher nicht leicht wird. Doch der Anfang ist gemacht.
Über den Sommer habe ich mir weitere ein paar mehr als überflüssige Pfunde zugelegt und dass ich kaum noch Sport gemacht habe, ist sicher nicht nur die Ursache Nr. 1 dafür, sondern es stört mich einfach ungemein, mich so unfit zu fühlen. Das Reiten hat sich leider auch dahin gehend entwickelt, dass ich abermals eine Veränderung herbei führen musste. Im Augenblick bin ich ohnehin gefühlt mit den banalsten Dingen überfordert, so dass ich erst einmal Ruhe und Abstand brauche. Ich denke inzwischen, dass eine Reitbeteiligung nicht mehr für mich in Frage kommt und ich maximal noch einmal wöchentlich Unterricht nehmen werde. Aber zuerst einmal muss ich wieder durchschnaufen und stabiler werden.
Ich habe mir daher selbst eine Hausaufgabe erteilt, nach dem Motto, es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Bis Ende Oktober will ich täglich mindestens 5 Kilometer entweder Nordic walken oder laufen. Maximal gibt es einen Ruhetag in der Woche, da darf lediglich spaziert werden. Das Nordic Walken soll mir zum einen Bewegung an der frischen Luft (gut eben auch für den Schulter- und Nackenbereich) wie auch eine Regelmäßigkeit geben. Fürs Laufen fehlt mir aktuell noch die Kraft und Energie, der letzte Lauf war eine Katastrophe. Aber ich möchte wieder laufen, schon alleine für die Fitness und die Figur, ein Ziel verfolge ich nicht dabei, ich möchte einfach nur wieder den Spaß am Laufen finden. Und vielleicht kommen dann ja auch wieder konkrete Ziele.
Am Freitag bin ich dann zu meiner ersten Runde ins Wurmtal gefahren, die 8 Kilometer haben mir dort so gut gefallen, dass ich sie heute gleich noch einmal gewalkt bin. Morgen will ich meine Standardrunde hier zu Hause machen. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wären es etwas kühlere Temperaturen, wobei das beim Walken ja nicht ganz so schlimm ist, aber ich liebe nun mal die kalte, klare und auch feuchte Luft.
Warum ich das Schreiben wieder angefangen habe und dann gleich mit solch sehr persönlichen Dingen komme? Weil es mir gut tut und ich mir auch hier wieder eine gewisse Regelmäßigkeit in meinem Leben erhoffe. Ich schreibe nun mal gerne und ich habe mein Herz wohl bekanntermaßen auf der Zunge (oder in den Fingern ;-) ), denn persönlich war es hier schon immer. Bleibt also alles anders.
Last but not least, was mir beim Pilgern in Spanien bei Tagestouren um die 23 Kilometer nicht gelungen ist, ist mir am Freitag beim walken erstmalig geglückt: Rukediku Rukediku, Blut ist im Schuh! Achim Achilles hätte sicher seine eigene Theorie, von wegen, die hat da sicher mit den Stöcken reingepiekst ;-)
Sonntag, 20. April 2014
Kleines Fotoshooting
Nach dem wir ein paar entspannte Tage in Würzburg mit einem schönen (teils gemeinsamen) Lauf dort abgeschlossen haben (eigentlich waren es ja sogar zwei, einer in Wertheim und ein Auslaufen in Würzburg) gings tagsdrauf über die überfüllte Autobahn am Karfreitag wieder nach Hause. Dort schauten wir erstmal zwei weitere Folgen von Breaking Bad an - wir hatten schon Entzug ;-).
Der gestrige Samstag war perfekt für eine Verabredung mit Diabolo und Dirk. Wir trafen uns in den Feldern von Wefelen und es sind ein paar wirklich tolle Bilder dabei heraus gekommen:
Ein Selfie muss sein :-)
Der gestrige Samstag war perfekt für eine Verabredung mit Diabolo und Dirk. Wir trafen uns in den Feldern von Wefelen und es sind ein paar wirklich tolle Bilder dabei heraus gekommen:
Zurück am Stall gabs das hochverdiente Entspannungswälzen für den lieben Diabolo. Begleitet von wohligen Grunzgeräuschen gings ein paar Umdrehungen durch den Sand. Herrlich, das mit anzusehen.
Jetzt ist er müde und reif für eine schöne Portion Möhrchen :-)
Abschließend:
Frühlingsidylle im Savelhof
Euch allen wünsche ich schöne Ostertage!
Sonntag, 13. April 2014
100 Tage und anderes
Am Donnerstag (10.04.14) waren es genau 100 Tage. 100 Tage seit dem 01.01., an denen ich keinen Alkohol getrunken habe. Warum ich das gemacht habe? Einfach so, um mal zu sehen, wie ich mich dann fühle. Ich habs die letzten Wochen des alten Jahres gefühlt ein wenig übertrieben, daher war es mir ein persönliches Bedürfnis, einfach mal ne Weile nichts alkoholisches mehr zu trinken. Da bietet sich der Neujahrstag ganz gut zum rechnen an. In den 100 Tagen habe ich absolut nichts vermisst, so dass ich diese Abstinenz auch noch fortführen werde. Wie lange, weiß ich jetzt noch nicht. Eigentlich wollte ich ja am 27.04. ein Siegerbier mit Dirk auf seinen ersten Marathon trinken, aber das geht genauso gut mit einem alkoholfreien Bier, wie übrigens bei allem anderen auch. Ich denke mal, bis zum Mallorca-Urlaub werde ich das locker "durchhalten". Es macht schon irgendwie Spaß, mit sich selbst in so einen kleinen Wettkampf zu gehen.
Aber das ist auch so ziemlich das einzige, denn sowohl beim Abnehmen wie auch beim Laufen habe ich jeglichen Druck raus genommen. Und ich fühle mich einfach nur sehr gut damit. Ich laufe nur noch aus Spaß an der Sache und zum Wohle meines Körpers; Zeiten und Distanzen sind mir dabei ziemlich egal geworden. Und siehe da, es läuft einfach nur entspannt und gut. Dummerweise hatte mich dieser hartnäckige Husten ja wieder aus dem Tritt gebracht. Aber heute war schon der dritte Lauf post infekt, mit dem ich wieder absolut zufrieden war. 11 Kilometer gings über den Deich, von Maaseik nach Dilsen-Stokkem, durch die herrliche Landschaft entlang der Maas in ihrem neuen, satten frühlingsgrünen Kleid. Es ist immer aufs Neue faszinierend, wenn die Natur nach einem kahlen Winter zu neuem Leben erwacht und alles grünt und blüht, ich liebe diese Jahreszeit sehr!
Beinahe noch schöner, als das laufend zu erleben, ist es, dies auf dem Rücken eines Pferdes zu beobachten (zumindest für mich ;-)). Wie genieße ich diese beiden Tage, wenn ich mit meinem vierbeinigen Schatz unterwegs bin! Sobald ich den Stall betrete, ist alles andere weg. Es ist beinahe wie eine Therapie: Hatte ich einen Scheißtag, bin müde und fühle mich ausgelaugt, ist dort auf einmal ein Lebewesen, das meine ganze Aufmerksamkeit und Zuneigung bekommt. Ich kümmere mich und mache dies und jenes und die Welt ist wieder vollkommen in Ordnung. Das möchte ich auf keinen Fall mehr missen! Nach einigem Ausprobieren bin ich jetzt angekommen und habe das für mich richtige Pferd mit den für mich richtigen, lieben Leuten im passenden Stall gefunden. Darüber bin ich sehr happy.
Morgen gehts mit Dirk nach Bamberg, da mache ich mir ein paar schöne, freie Tage und werde meine nächste Lektion hoffentlich fertig stellen. Bald bin ich damit komplett durch und ich überlege schon, dass ich darauf aufbauen werde und aller Wahrscheinlichkeit nach noch den Erziehungsberater machen werde. Nun, wo das mit dem Hospizhelfer schon nicht geklappt hat, muss ich etwas anderes Sinnvolles tun. Und wer weiß, vielleicht lacht ja noch mal ein neuer Job!
Aber das ist auch so ziemlich das einzige, denn sowohl beim Abnehmen wie auch beim Laufen habe ich jeglichen Druck raus genommen. Und ich fühle mich einfach nur sehr gut damit. Ich laufe nur noch aus Spaß an der Sache und zum Wohle meines Körpers; Zeiten und Distanzen sind mir dabei ziemlich egal geworden. Und siehe da, es läuft einfach nur entspannt und gut. Dummerweise hatte mich dieser hartnäckige Husten ja wieder aus dem Tritt gebracht. Aber heute war schon der dritte Lauf post infekt, mit dem ich wieder absolut zufrieden war. 11 Kilometer gings über den Deich, von Maaseik nach Dilsen-Stokkem, durch die herrliche Landschaft entlang der Maas in ihrem neuen, satten frühlingsgrünen Kleid. Es ist immer aufs Neue faszinierend, wenn die Natur nach einem kahlen Winter zu neuem Leben erwacht und alles grünt und blüht, ich liebe diese Jahreszeit sehr!
Beinahe noch schöner, als das laufend zu erleben, ist es, dies auf dem Rücken eines Pferdes zu beobachten (zumindest für mich ;-)). Wie genieße ich diese beiden Tage, wenn ich mit meinem vierbeinigen Schatz unterwegs bin! Sobald ich den Stall betrete, ist alles andere weg. Es ist beinahe wie eine Therapie: Hatte ich einen Scheißtag, bin müde und fühle mich ausgelaugt, ist dort auf einmal ein Lebewesen, das meine ganze Aufmerksamkeit und Zuneigung bekommt. Ich kümmere mich und mache dies und jenes und die Welt ist wieder vollkommen in Ordnung. Das möchte ich auf keinen Fall mehr missen! Nach einigem Ausprobieren bin ich jetzt angekommen und habe das für mich richtige Pferd mit den für mich richtigen, lieben Leuten im passenden Stall gefunden. Darüber bin ich sehr happy.
Morgen gehts mit Dirk nach Bamberg, da mache ich mir ein paar schöne, freie Tage und werde meine nächste Lektion hoffentlich fertig stellen. Bald bin ich damit komplett durch und ich überlege schon, dass ich darauf aufbauen werde und aller Wahrscheinlichkeit nach noch den Erziehungsberater machen werde. Nun, wo das mit dem Hospizhelfer schon nicht geklappt hat, muss ich etwas anderes Sinnvolles tun. Und wer weiß, vielleicht lacht ja noch mal ein neuer Job!
Dienstag, 1. April 2014
01.04.2014, Projekt sub 10
Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich dann noch mal zurück.
Dieser bronchiale Infekt hat sich leider als sehr hartnäckig entpuppt und mich dadurch wieder vollkommen aus der Bahn geworfen. Zwar war gemütliches Ausreiten möglich, aber Laufen ging leider gar nicht. Einen ersten Versuch am 20.03. musste ich nach 2 Kilometern als gescheitert abbrechen, da meine Lungen so brannten, dass ich einfach Angst hatte, mir Schlimmeres einzufangen.
Wie beinahe erwartet, hat meine Ernährung darunter gelitten. Das heißt, dass ich wieder fast normal gegessen habe, also mit Nudeln, Reis und Brot. Zwar habe ich immer noch keinen Alkohol getrunken (jetzt sind es schon über 90 Tage) und auch die Süßigkeiten habe ich immer noch ganz gut im Griff. Dennoch bin ich mit der Situation alles andere als zufrieden. Ich habe aus dem Grund auch mein Projekt sub 10 als beendet erklärt. Klar, ich werde weiterhin so gut es geht auf meine Ernährung achten, aber ich habe wieder so ein Bewegungsdefizit, dass ich einfach nur k.... könnte und gefühlt eben wieder mal von vorne anfange.
Aber ich will gar nicht groß Jammern, ich denke einfach, das Thema Abnehmen funktioniert erst dann, wenn ich "los lasse". Ich hab zwar keine Ahnung, wie ich das am besten mache (sonst hätte es ja schon längst funktionier), aber ich bin es einfach leid. Ich verwende so viel Energie darauf, mit mir und meiner Figur unzufrieden zu sein, das kann ja gar nicht anders, als in die Hose gehen. Und deshalb ist damit jetzt Schluss, es ist eben, wie es ist.
Am Samstag wird vermutlich der nächste Versuch, zu Laufen gestartet. Bin sehr gespannt, wie es gehen wird. Gleich aber gehts erst mal zum Pferdchen. Da fühle ich mich so richtig wohl :-)
Dieser bronchiale Infekt hat sich leider als sehr hartnäckig entpuppt und mich dadurch wieder vollkommen aus der Bahn geworfen. Zwar war gemütliches Ausreiten möglich, aber Laufen ging leider gar nicht. Einen ersten Versuch am 20.03. musste ich nach 2 Kilometern als gescheitert abbrechen, da meine Lungen so brannten, dass ich einfach Angst hatte, mir Schlimmeres einzufangen.
Wie beinahe erwartet, hat meine Ernährung darunter gelitten. Das heißt, dass ich wieder fast normal gegessen habe, also mit Nudeln, Reis und Brot. Zwar habe ich immer noch keinen Alkohol getrunken (jetzt sind es schon über 90 Tage) und auch die Süßigkeiten habe ich immer noch ganz gut im Griff. Dennoch bin ich mit der Situation alles andere als zufrieden. Ich habe aus dem Grund auch mein Projekt sub 10 als beendet erklärt. Klar, ich werde weiterhin so gut es geht auf meine Ernährung achten, aber ich habe wieder so ein Bewegungsdefizit, dass ich einfach nur k.... könnte und gefühlt eben wieder mal von vorne anfange.
Aber ich will gar nicht groß Jammern, ich denke einfach, das Thema Abnehmen funktioniert erst dann, wenn ich "los lasse". Ich hab zwar keine Ahnung, wie ich das am besten mache (sonst hätte es ja schon längst funktionier), aber ich bin es einfach leid. Ich verwende so viel Energie darauf, mit mir und meiner Figur unzufrieden zu sein, das kann ja gar nicht anders, als in die Hose gehen. Und deshalb ist damit jetzt Schluss, es ist eben, wie es ist.
Am Samstag wird vermutlich der nächste Versuch, zu Laufen gestartet. Bin sehr gespannt, wie es gehen wird. Gleich aber gehts erst mal zum Pferdchen. Da fühle ich mich so richtig wohl :-)
Montag, 10. März 2014
10.03.2014, Projekt sub 10, Tag 69
Die Woche fing doch so schön an... Und dann das!
Nachdem wir Sonntagabend in Sister Act waren, haben wir Rosenmontag wie geplant nach einem gemeinsamen Frühstück mit Tim einen sehr schönen Relaxtag in der Sauna verbracht. Am Dienstag begann das herrliche Vorfrühlingswetter, so dass ich zeitig mit Dirk aufstand und bereits um 7.30 Uhr zum Laufen auf meine Standardrunde aufbrach. Ui war das schattig! Gefühlt war dies mein kältester Lauf in diesem "Winter" und, na ja, er sollte mir wohl auch zum Verhängnis werden. Unterwegs dachte ich mehrfach, wie frisch es doch so ohne Sonne im Wald noch ist. Ich spürte den Saunatag auch ganz gut in den Beinen, die etwas schwer in die Gänge kamen und mir die Runde gefühlt schwerer als nötig machte. Wieder kam es mir am Ende wie ein reiner Arbeitslauf vor, wenig Vernügen, trotz des schönen Morgens, aber Hauptsache gelaufen. Frisch geduscht gings dann gegen Mittag in den Stall, wo ich mit Biggi zum Ausritt verabredet war. Wieder lernte ich schöne, neue Reitwege kennen (die Laufwege hier kenne ich ja alle, aber die Reitwege sind doch etwas versteckter), die wir teilweise im fliegenden Galopp nahmen. Herrlich wars, fast wie früher, als wir in Indianermanier über die Stoppelfelder um die Wette ritten. An diesem Abend fiel ich früh ins Bett - soviel Sauerstoff macht müde.
Bereits am Morgen spürte ich einen Druck auf der Brust und einen leichten Matschkopf hatte ich auch. Mist, da ist was im Anmarsch, dieses Gefühl ist eindeutig der Vorbote eines Infekts. Zwei lange Arbeitstage standen mir noch bevor wegen der Anmeldungen, die ich mit Aspirin und Ingwertee überstand, und am Freitag war der Husten dann da, gekoppelt mit heftigen Schluckbeschwerden. Den kurzen Tag überstand ich dann noch ganz passabel, aber der Samstag war definitiv schon als "krank" zu bezeichnen. Doch viel zu gerne ignoriert man das ja, so dass ich zumindest die Terrasse so halbwegs saisonbereit gemacht habe und am späten Nachmittag sogar noch vier Kilometer mit Dirk spazieren war, wenn auch schon mehr als mächtig schnaufend. Am Abend ging dann nichts mehr, die Stimme war weg, der Husten löste sich langsam und anstrengende Niesattacken setzten ein.
Statt mit Dirk gemeinsam zum Brunch zu Melanies 40. Geburtstag verkrümelte ich mich dann alleine auf die Couch und litt so vor mich hin. Draußen war das schönste Frühlingswetter und überall hörte ich die Nachbarn, wie sie die ersten Sonnenstrahlen genossen. Einziger Trost: Eine Erkältung kommt immer unpassend, egal welches Wetter gerade ist. Fest stand also, dass ich Montag erstmal zum Doktor musste. Dirk meinte außerdem, ich hätte Temperatur.
Und weil mein lieber Hausarzt in Urlaub ist, musste ich auch noch zum Vertretungsarzt, wo es rappelvoll war. Ergebnis nach über einer Stunde Warten: eine ganze Woche Schonungszeit. Super. Immerhin brauche ich noch kein Antibiotikum zu nehmen, aber an Laufen oder Reiten ist zumindest diese Woche nicht zu denken. Im Augenblick fühle ich mich allerdings auch überhaupt nicht danach, auch wenn mich die Aspirin Compakt immer ein wenig aufputscht. Apropos, ich glaube die Wirkung lässt mal wieder nach. Ich leg mich besser wieder hin *schnief*... ist alles gerade einfach nur wahnsinnig anstrengend...
Bis nächste Woche.
Nachdem wir Sonntagabend in Sister Act waren, haben wir Rosenmontag wie geplant nach einem gemeinsamen Frühstück mit Tim einen sehr schönen Relaxtag in der Sauna verbracht. Am Dienstag begann das herrliche Vorfrühlingswetter, so dass ich zeitig mit Dirk aufstand und bereits um 7.30 Uhr zum Laufen auf meine Standardrunde aufbrach. Ui war das schattig! Gefühlt war dies mein kältester Lauf in diesem "Winter" und, na ja, er sollte mir wohl auch zum Verhängnis werden. Unterwegs dachte ich mehrfach, wie frisch es doch so ohne Sonne im Wald noch ist. Ich spürte den Saunatag auch ganz gut in den Beinen, die etwas schwer in die Gänge kamen und mir die Runde gefühlt schwerer als nötig machte. Wieder kam es mir am Ende wie ein reiner Arbeitslauf vor, wenig Vernügen, trotz des schönen Morgens, aber Hauptsache gelaufen. Frisch geduscht gings dann gegen Mittag in den Stall, wo ich mit Biggi zum Ausritt verabredet war. Wieder lernte ich schöne, neue Reitwege kennen (die Laufwege hier kenne ich ja alle, aber die Reitwege sind doch etwas versteckter), die wir teilweise im fliegenden Galopp nahmen. Herrlich wars, fast wie früher, als wir in Indianermanier über die Stoppelfelder um die Wette ritten. An diesem Abend fiel ich früh ins Bett - soviel Sauerstoff macht müde.
Bereits am Morgen spürte ich einen Druck auf der Brust und einen leichten Matschkopf hatte ich auch. Mist, da ist was im Anmarsch, dieses Gefühl ist eindeutig der Vorbote eines Infekts. Zwei lange Arbeitstage standen mir noch bevor wegen der Anmeldungen, die ich mit Aspirin und Ingwertee überstand, und am Freitag war der Husten dann da, gekoppelt mit heftigen Schluckbeschwerden. Den kurzen Tag überstand ich dann noch ganz passabel, aber der Samstag war definitiv schon als "krank" zu bezeichnen. Doch viel zu gerne ignoriert man das ja, so dass ich zumindest die Terrasse so halbwegs saisonbereit gemacht habe und am späten Nachmittag sogar noch vier Kilometer mit Dirk spazieren war, wenn auch schon mehr als mächtig schnaufend. Am Abend ging dann nichts mehr, die Stimme war weg, der Husten löste sich langsam und anstrengende Niesattacken setzten ein.
Statt mit Dirk gemeinsam zum Brunch zu Melanies 40. Geburtstag verkrümelte ich mich dann alleine auf die Couch und litt so vor mich hin. Draußen war das schönste Frühlingswetter und überall hörte ich die Nachbarn, wie sie die ersten Sonnenstrahlen genossen. Einziger Trost: Eine Erkältung kommt immer unpassend, egal welches Wetter gerade ist. Fest stand also, dass ich Montag erstmal zum Doktor musste. Dirk meinte außerdem, ich hätte Temperatur.
Und weil mein lieber Hausarzt in Urlaub ist, musste ich auch noch zum Vertretungsarzt, wo es rappelvoll war. Ergebnis nach über einer Stunde Warten: eine ganze Woche Schonungszeit. Super. Immerhin brauche ich noch kein Antibiotikum zu nehmen, aber an Laufen oder Reiten ist zumindest diese Woche nicht zu denken. Im Augenblick fühle ich mich allerdings auch überhaupt nicht danach, auch wenn mich die Aspirin Compakt immer ein wenig aufputscht. Apropos, ich glaube die Wirkung lässt mal wieder nach. Ich leg mich besser wieder hin *schnief*... ist alles gerade einfach nur wahnsinnig anstrengend...
Bis nächste Woche.
Woche 10 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 09.03.2014: 76,5 kg
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 09.03.2014: 76,5 kg
Trainingseinheit Dienstag: 6 km gelaufen
Trainingseinheit Sonntag: krank auf der Couch
Reiten: Dienstag ca. 60 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 199.5 km / W 6km
69 Tage alkoholfrei
Gelaufene km gesamt: J 199.5 km / W 6km
69 Tage alkoholfrei
Sonntag, 2. März 2014
02.03.2014, Projekt sub 10, Tag 62
Eine ziemlich durchwachsene Woche war das. Fast hatte ich es ja schon erwartet. Das lange Arbeiten an drei Tagen hat sich doch deutlich auf meine Stimmung und vor allem auf meine Ernährung ausgewirkt. Mit einem Wort könnte man es "durcheinander" nennen. Warum ich immer wieder in alte Gewohnheiten falle, ist mir schleierhaft. Warum ich wieder denke, mich in irgendeiner Form belohnen zu müssen (essenstechnisch) weiß ich genau so wenig. Jedenfalls ist es sehr nervig und schlägt sich negativ auf meine Laune nieder. Immer wieder habe ich das Gefühl, essen zu können was ich will, und es ist doch nie das richtige. Im Moment plagen mich Hunger- und Heißhungerattacken. Fast ist ein 14tägiges Wiederholungsmuster erkennbar, so dass es möglicherweise einen hormonellen Hintergrund hat, dass ich undiszipliniert esse und gleichzeitig schlecht drauf bin. Ich sollte das eventuell noch mal beim Frauenarzt abklären lassen.
Der spontane Ausritt am Donnerstag hatte dann doch zur Folge, dass ich etwas Muskelkater hatte, was sich beim Lauf am Freitag auch schön bemerkbar gemacht hat. Eigentlich wollte ich um die 10 km machen, doch die Beine signalisierten mir sofort, dass sie darauf keine Lust hatten, so wurden es nur 6 km. Ich meine sogar, ich hätte es heute beim Laufen auch noch etwas gemerkt. Der heutige Lauf, den ich nochmal im alten Lauftreff-Gebiet gemacht habe (auch wenn die Garminkarte mich irgendwo in Cansas-City wähnte), war ein regelrechter Frühlingslauf. Sonne pur und Vogelgezwitscher begleiteten mich 10 km lang. Leider auch ein leichter Wind, der von vorn dann doch wieder unangenehm frisch kam. So waren die ersten 5 km auch deutlich angenehmer und schöner, als der Rückweg und am Ende hatte ich das Gefühl, es war doch mehr ein reiner Arbeitslauf, bei dem man am Ende froh ist, wenns vorbei ist.
Das Karnevalsgeschehen geht derweil ziemlich spurlos an mir vorbei und ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Die Tatsache, dass ich keinen Alkohol mehr trinken mag, erleichtert dann doch ein wenig die Wehmut über das Nicht-Feiern. Immerhin gehts heute nach Oberhausen zu Sister Act, wo wir uns mit Astrid treffen. Morgen ist nochmal ein schöner Saunatag angedacht und Dienstag gehts mit den Mädels wieder zum Ausreiten, darauf freue ich mich schon sehr. Mittwoch und Donnerstag heißt es dann nochmal lange arbeiten und dann ist dieser Spuk auch zum Glück wieder überstanden und es kommt wieder Normalität rein.
Der Sommerurlaub Teil 1 ist auch schon unter Dach und Fach, es sind jetzt nur noch 19 Wochen, bis es zunächst wieder nach Mallorca geht. Diesmal auch wieder als Rundreise, also mit Mietwagen an allen Tagen. 10 Tage oder länger an ein- und demselben Ort zu bleiben, das ist überhaupt nichts mehr für mich, sowas von langweilig. Gut, dass es Dirk genauso geht ;-).
Woche 9 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 02.03.2014: ? kg, ich trau mich gerade nicht :-(
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 02.03.2014: ? kg, ich trau mich gerade nicht :-(
Trainingseinheit Freitag: 6 km gelaufen
Trainingseinheit Sonntag: 10 km gelaufen
Reiten: Donnerstag, ca. 60 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 193.5 km / W 16 km
62 Tage alkoholfrei
Gelaufene km gesamt: J 193.5 km / W 16 km
62 Tage alkoholfrei
Sonntag, 23. Februar 2014
23.02.2014, Projekt sub 10, Tag 54
Eine gute Woche war es, denn endlich bin ich mal wieder auf drei Läufe gekommen. Gewichtsmäßig tut sich immer noch sehr wenig - zumindest auf der Waage, denn ich merke schon deutliche Veränderungen an der Kleidung und sehen kann man(n), in dem Fall Dirk, es wohl auch. Interessehalber hab ich mich nun auch mal vermessen und werde diese Werte nun monatlich prüfen. Es fällt mir also immer noch leicht, mich vernünftig zu ernähren und auf Alkohol zu verzichten. Na ja, aber mit 4,5 Kilo in 8 Wochen darf ich auch eigentlich nicht unzufrieden sein. Zur Belohnung und als Motivation fürs Durchhalten hab ich mir ziemlich spontan ein Paar neue (Mädchen)-(Lauf?)Schühchen spendiert:
So wurde der heutige lange Lauf (mein längster in diesem Jahr) auch gleich zum Test in zwei Punkten:
Der Lunarglide 5 ist also wesentlich mehr Laufschuh, wie der Nike free (den ich nur als Freizeitschuh nutze), aber leider wohl für mich zum Laufen nicht geeignet. Nach 12,4 km habe ich am Auto einen Schuhwechselstopp eingelegt und bin somit die letzten 4,6 km in den neuen Schuhen rumgeeiert. Ich sage bewußt rumgeeiert, denn das Gefühl war in der Tat sehr seltsam. Von meinen alten, ausgelatschten und sehr harten Brooks GTS 9 (uralt, aber mein Lieblingsschuh) in diese weichen, an den wie es schien falschen Stellen gepolsterten Schuhen rein, das war wirklich heftig. Nach drei Kilometern wäre ich am liebsten Barfuß weiter gelaufen, hab dann die Zähne zusammen gebissen und den letzten Kilometer etwas rascher hinter mich gebracht. Bei genau 17 km hab ich die Uhr gestoppt, ich konnte das kleine letzte Stück bis zum Auto nicht mehr weiter laufen, so weh tat mir vor allem der linke Fuß, der gefühlt wieder ein Messer im Vorderfuß stecken hatte. Schade, Test somit leider nicht bestanden. Mal sehen, ob es jetzt nur noch ein Alltagsschuh oder einer für kleinere Strecken wird. Ja, und der "Vollkornbrot statt Toast Test" ist ebenfalls nicht aufgegangen, ich hatte sehr viel Luft im Bauch und musste ständig aufstoßen. Beim nächsten Mal gibts also wieder nur Vollkorntoast zum Frühstück.
Auf Dirk musste ich dann noch eine knappe Stunde am vereinbarten Treffpunkt warten, er hatte heute sein 30er Debut, welches er mit Bravour runtergelaufen ist! Für seinen ersten Marathon in Düsseldorf sehe ich überhaupt kein Problem, er ist wirklich gut drauf. Beim Warten konnte ich dann noch mein Foto des Tages machen, eine ziemlich große Herde (hier ist max. die Hälfte zu sehen) von relativ kleinen Pferden.
Nächste Woche wird es wieder enger mit dem Sport, da wir in der Schule die diesjährigen Anmeldewochen für die neuen Fünftklässler haben, was heißt, dass ich an drei Tagen bis 18.30 Uhr arbeiten muss (ebenso in der kommenden Woche). Mal sehen, wie es da mit dem Laufen und Reiten hin hauen wird.
So wurde der heutige lange Lauf (mein längster in diesem Jahr) auch gleich zum Test in zwei Punkten:
Der Lunarglide 5 ist also wesentlich mehr Laufschuh, wie der Nike free (den ich nur als Freizeitschuh nutze), aber leider wohl für mich zum Laufen nicht geeignet. Nach 12,4 km habe ich am Auto einen Schuhwechselstopp eingelegt und bin somit die letzten 4,6 km in den neuen Schuhen rumgeeiert. Ich sage bewußt rumgeeiert, denn das Gefühl war in der Tat sehr seltsam. Von meinen alten, ausgelatschten und sehr harten Brooks GTS 9 (uralt, aber mein Lieblingsschuh) in diese weichen, an den wie es schien falschen Stellen gepolsterten Schuhen rein, das war wirklich heftig. Nach drei Kilometern wäre ich am liebsten Barfuß weiter gelaufen, hab dann die Zähne zusammen gebissen und den letzten Kilometer etwas rascher hinter mich gebracht. Bei genau 17 km hab ich die Uhr gestoppt, ich konnte das kleine letzte Stück bis zum Auto nicht mehr weiter laufen, so weh tat mir vor allem der linke Fuß, der gefühlt wieder ein Messer im Vorderfuß stecken hatte. Schade, Test somit leider nicht bestanden. Mal sehen, ob es jetzt nur noch ein Alltagsschuh oder einer für kleinere Strecken wird. Ja, und der "Vollkornbrot statt Toast Test" ist ebenfalls nicht aufgegangen, ich hatte sehr viel Luft im Bauch und musste ständig aufstoßen. Beim nächsten Mal gibts also wieder nur Vollkorntoast zum Frühstück.
Auf Dirk musste ich dann noch eine knappe Stunde am vereinbarten Treffpunkt warten, er hatte heute sein 30er Debut, welches er mit Bravour runtergelaufen ist! Für seinen ersten Marathon in Düsseldorf sehe ich überhaupt kein Problem, er ist wirklich gut drauf. Beim Warten konnte ich dann noch mein Foto des Tages machen, eine ziemlich große Herde (hier ist max. die Hälfte zu sehen) von relativ kleinen Pferden.
Nächste Woche wird es wieder enger mit dem Sport, da wir in der Schule die diesjährigen Anmeldewochen für die neuen Fünftklässler haben, was heißt, dass ich an drei Tagen bis 18.30 Uhr arbeiten muss (ebenso in der kommenden Woche). Mal sehen, wie es da mit dem Laufen und Reiten hin hauen wird.
Woche 8 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 23.02.2014: 76,1 kg
Trainingseinheit Mittwoch: 6 km Laufen
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 23.02.2014: 76,1 kg
Trainingseinheit Mittwoch: 6 km Laufen
Trainingseinheit Freitag: 6 km mit Dirk
Trainingseinheit Sonntag: 17 km Laufen
Reiten: Montag und Mittwoch, je 60 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 177.5 km / W 29 km
54 Tage alkoholfrei
Gelaufene km gesamt: J 177.5 km / W 29 km
54 Tage alkoholfrei
Sonntag, 16. Februar 2014
16.02.2014, Projekt sub10, Tag 47
Erstens kommt es anders und zweitens ist das egal :-)
In dieser Woche hat sich wenig getan, sowohl sportlich wie auch abnehmtechnisch. Es schwankt bzw. stagniert. Ich übe mich in Gelassenheit und es gelingt sogar.
Und so war die Woche im Einzelnen: Montag kurz im Stall gewesen und ein bisschen Pferde- sowie Kontaktpflege betrieben. Dienstag war der Handwerker wieder da und im Anschluss hab ich 3 intensive Einheiten der Fit-fürs-Laufen-DVD gemacht, so dass ich am nächsten und übernächsten Tag recht fiesen Muskelkater hatte. Mittwoch gabs dann einen schönen Ausritt mit Danika und Biggi, Donnerstag einen Akuttermin bei Osteopathen-Rene bekommen, weil der Nacken immer noch heftig verrenkt war - jetzt ist es zum Glück wieder wesentlich besser. Freitag war ich einfach nur müde, so dass ich nicht mit Dirk auf die Bahn gegangen bin, wollte ich ja auch eigentlich Samstag mit Astrid gemeinsam in Holland im Rahmen unseres Wellness-Trips laufen. Zum Valentinstag gabs neben diesmal persönlich überreichten Blumen noch ein Essen beim Spanier und anschließend einen Besuch im Kino in "Winter's tale". Ich fand den Film ganz toll, weil es sehr in die spirituelle Richtung (Seelen, Engel, Gut und Böse und unsere göttliche Bestimmung in diesem Leben) ging, Dirk konnte ganz typisch Mann damit wohl nicht allzu viel anfangen (obwohl er den Film vorgeschlagen hatte).
Samstagmorgen haben wir dann noch gemeinsam gefrühstückt, dann trennten sich unsere Wege; Dirk fuhr zu Sven nach Ludwigsburg, um mit ihm gemeinsam seinen 30er zu laufen, von dort aus ging es für ihn Sonntag weiter im Rahmen seiner Dienstreise. Ich machte mich derweil auf, um mich wie oben erwähnt mit Astrid zu treffen. Da wir ohnehin recht wenig Zeit hatten, legten wir den Fokus also mehr auf Wellness und ließen den angedachten Lauf sausen. Es war ein sehr schöner, entspannter gemeinsamer Nachmittag, Abend und Morgen, den wir nach dem Auschecken mit einem ca. 3 km langen Spaziergang im Sonnenschein abschlossen. Das Waldgebiet dort ist einfach nur herrlich - Reitwege, Laufwege wohin das Auge reicht *seufz*, einfach nur schön!
Von dort aus fuhr ich in ein dickes, fettes Regenband, das mir später zu Hause einen April-Wetter-Lauf bescherte. Die 13 km sind mir nicht ganz so leicht gefallen, obs am Schwimmen oder am Spaziergang lag oder einfach nur daran, dass mein Akku langsam leer wurde, schließlich hatte ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen - völlig egal, ich habs trotzdem genossen, auch wenn ich mal wieder seit langem nass geworden bin.
Diese Woche hat mich, u. a. nach einem sehr unschönen, aber überaus offenen Gespräch mit meinem Sohn, gelehrt, dass ich wohl geduldig vertrauen muss. Alles kommt zur rechten Zeit und alles ist genau richtig so, wie es ist: Ich brauche mir keine Sorgen zu machen, sondern muss liebevoll vertrauen.
In diesem Sinne einen schönen Wochenstart Euch allen.
In dieser Woche hat sich wenig getan, sowohl sportlich wie auch abnehmtechnisch. Es schwankt bzw. stagniert. Ich übe mich in Gelassenheit und es gelingt sogar.
Und so war die Woche im Einzelnen: Montag kurz im Stall gewesen und ein bisschen Pferde- sowie Kontaktpflege betrieben. Dienstag war der Handwerker wieder da und im Anschluss hab ich 3 intensive Einheiten der Fit-fürs-Laufen-DVD gemacht, so dass ich am nächsten und übernächsten Tag recht fiesen Muskelkater hatte. Mittwoch gabs dann einen schönen Ausritt mit Danika und Biggi, Donnerstag einen Akuttermin bei Osteopathen-Rene bekommen, weil der Nacken immer noch heftig verrenkt war - jetzt ist es zum Glück wieder wesentlich besser. Freitag war ich einfach nur müde, so dass ich nicht mit Dirk auf die Bahn gegangen bin, wollte ich ja auch eigentlich Samstag mit Astrid gemeinsam in Holland im Rahmen unseres Wellness-Trips laufen. Zum Valentinstag gabs neben diesmal persönlich überreichten Blumen noch ein Essen beim Spanier und anschließend einen Besuch im Kino in "Winter's tale". Ich fand den Film ganz toll, weil es sehr in die spirituelle Richtung (Seelen, Engel, Gut und Böse und unsere göttliche Bestimmung in diesem Leben) ging, Dirk konnte ganz typisch Mann damit wohl nicht allzu viel anfangen (obwohl er den Film vorgeschlagen hatte).
Samstagmorgen haben wir dann noch gemeinsam gefrühstückt, dann trennten sich unsere Wege; Dirk fuhr zu Sven nach Ludwigsburg, um mit ihm gemeinsam seinen 30er zu laufen, von dort aus ging es für ihn Sonntag weiter im Rahmen seiner Dienstreise. Ich machte mich derweil auf, um mich wie oben erwähnt mit Astrid zu treffen. Da wir ohnehin recht wenig Zeit hatten, legten wir den Fokus also mehr auf Wellness und ließen den angedachten Lauf sausen. Es war ein sehr schöner, entspannter gemeinsamer Nachmittag, Abend und Morgen, den wir nach dem Auschecken mit einem ca. 3 km langen Spaziergang im Sonnenschein abschlossen. Das Waldgebiet dort ist einfach nur herrlich - Reitwege, Laufwege wohin das Auge reicht *seufz*, einfach nur schön!
Von dort aus fuhr ich in ein dickes, fettes Regenband, das mir später zu Hause einen April-Wetter-Lauf bescherte. Die 13 km sind mir nicht ganz so leicht gefallen, obs am Schwimmen oder am Spaziergang lag oder einfach nur daran, dass mein Akku langsam leer wurde, schließlich hatte ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen - völlig egal, ich habs trotzdem genossen, auch wenn ich mal wieder seit langem nass geworden bin.
Diese Woche hat mich, u. a. nach einem sehr unschönen, aber überaus offenen Gespräch mit meinem Sohn, gelehrt, dass ich wohl geduldig vertrauen muss. Alles kommt zur rechten Zeit und alles ist genau richtig so, wie es ist: Ich brauche mir keine Sorgen zu machen, sondern muss liebevoll vertrauen.
In diesem Sinne einen schönen Wochenstart Euch allen.
Woche 7 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 16.02.2014: ? kg (vermutlich 77 kg wieder)
Trainingseinheit Dienstag: 45 min. diverse Übungen, 15 km = 30 min. Ergometer
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 16.02.2014: ? kg (vermutlich 77 kg wieder)
Trainingseinheit Dienstag: 45 min. diverse Übungen, 15 km = 30 min. Ergometer
Trainingseinheit Sonntag: 13 km Laufen
Reiten: Mittwoch 45 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 137,8 km / W 13 km
47 Tage alkoholfrei ;-)
Gelaufene km gesamt: J 137,8 km / W 13 km
47 Tage alkoholfrei ;-)
Sonntag, 9. Februar 2014
09.02.2014, Projekt sub 10, Tag 40
Das war keine gute Woche bei mir. Nur zweimal bin ich gelaufen und einmal Reiten gewesen. Nein, es hatte nicht unbedingt mit dem stürmischen und ungemütlichen Wetter zu tun, vielmehr hatte ich heftige Verspannungsschmerzen im Nacken- Kopf- und Schulterbereich. Am Donnerstag, wo ich nur allzu gerne was gemacht hätte an Sport, kam unser Sanitärfuzzi und hatte nebst seiner ohnehin recht gemütlichen Arbeitsweise auch noch Sitzfleisch. Danach war mein Hunger zu groß, als dass ich in diesem Zustand noch etwas hätte machen können oder wollen. Na ja, manchmal passt es eben nicht. Freitag war das Wetter zu übel, als dass ich mich hätte aufraffen können und da waren die Schmerzen auch leider wieder stärker. Immerhin war der Ausritt am Mittwoch wunderschön und gestern gabs einen super erholsamen und nicht weniger schönen Saunatag inklusive einer Massage für mich. Wir haben uns fest vorgenommen, das ab jetzt wieder häufiger zu tun. Wie schön, dass ich am kommenden Wochenende bereits die nächste Wellness-Gelegenheit habe, wenn ich mich mit Astrid in Holland treffe und wir ein schönes Mädels-Wochenende genießen werden (natürlich auch mit einem gemeinsamen Läufchen!).
Der heutige Lauf hat mein Sauerstoff- und Bewegungsdefizit der Woche dann glücklicherweise wieder ausgeglichen, (wobei es doch schon fast ein wenig zuviel an Sauerstoff war, dieser elende Wind war wirklich heftig). Zwar hatte ich heute Morgen gegen halb sechs wieder ein ungutes Krachen und Ziehen im Nacken, aber es blieb glücklicherweise ohne weitere Folgen. Ein bisschen Salbe, ein bisschen Wärme und eine wohltuende kleine Massage und alles war wieder ok.
Wegen des stürmischen Windes wählte Dirk meine Strecke weitestgehend wieder mit Rückenwind. Welch ein Glück, denn dort, wo er mal frontal kam, war es, als liefe man gegen eine unsichtbare Mauer, schrecklich anstrengend war das. Nein, schön ist anders. Ich hoffe wirklich, dass dies der letzte Lauf mit Wind in dieser Heftigkeit war. Wunderschöne Wolkenbilder und die ohnehin sehr schöne Landschaft entschädigten das aber dann doch wieder. Dass wir wieder an der Maas laufen waren, brauche ich wohl nicht explizit zu erwähnen, oder? Drei Fotos hab ich unterwegs fix gemacht und das sind zwei davon:
Und zum Beine ausschütteln gehts gleich noch eine Runde durch Ikea, wir brauchen mal wieder neue Kerzen ;-).
Euch noch einen schönen Sonntag und auf eine hoffentlich bessere kommende Woche, als die vergangene es für mich war.
Der heutige Lauf hat mein Sauerstoff- und Bewegungsdefizit der Woche dann glücklicherweise wieder ausgeglichen, (wobei es doch schon fast ein wenig zuviel an Sauerstoff war, dieser elende Wind war wirklich heftig). Zwar hatte ich heute Morgen gegen halb sechs wieder ein ungutes Krachen und Ziehen im Nacken, aber es blieb glücklicherweise ohne weitere Folgen. Ein bisschen Salbe, ein bisschen Wärme und eine wohltuende kleine Massage und alles war wieder ok.
Wegen des stürmischen Windes wählte Dirk meine Strecke weitestgehend wieder mit Rückenwind. Welch ein Glück, denn dort, wo er mal frontal kam, war es, als liefe man gegen eine unsichtbare Mauer, schrecklich anstrengend war das. Nein, schön ist anders. Ich hoffe wirklich, dass dies der letzte Lauf mit Wind in dieser Heftigkeit war. Wunderschöne Wolkenbilder und die ohnehin sehr schöne Landschaft entschädigten das aber dann doch wieder. Dass wir wieder an der Maas laufen waren, brauche ich wohl nicht explizit zu erwähnen, oder? Drei Fotos hab ich unterwegs fix gemacht und das sind zwei davon:
Und zum Beine ausschütteln gehts gleich noch eine Runde durch Ikea, wir brauchen mal wieder neue Kerzen ;-).
Euch noch einen schönen Sonntag und auf eine hoffentlich bessere kommende Woche, als die vergangene es für mich war.
Woche 6 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 09.02.2014: 77,0 kg
Trainingseinheit Dienstag: 6 km Laufen, sehr schwerfällig
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 09.02.2014: 77,0 kg
Trainingseinheit Dienstag: 6 km Laufen, sehr schwerfällig
Trainingseinheit Sonntag: 16 km Laufen
Reiten: Mittwoch 45 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 124,8 km / W 22 km
40 Tage alkoholfrei ;-)
Gelaufene km gesamt: J 124,8 km / W 22 km
40 Tage alkoholfrei ;-)
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