In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
Dienstag, 10. Januar 2012
Mein erstes Mal auf der Bahn
Es war geil, geil, geil!
Obwohl ich heute gefühlt einen recht bescheidenen Tag mangels Schlaf hatte, war ich dann kurz vor dem Training nach einem sehr erquickenden Telefonat mit meinem Schatz (die angekündigten Konsequenzen werden konkreter, juchuuuuu) überaus motiviert. Die in 500 m Entfernung liegende Laufbahn am Gymnasium lag einsam und verlassen da und wartete nur auf mich. Zuvor eine kleine Runde um unseren trist da liegenden Weiher zum Einlaufen und schwupps über den Zaun geklettert, da wie erwartet alle Tore verschlossen waren. Noch eine Runde eingelaufen, ein erstes, nicht mitgezähltes Intervall :pfeif: gelaufen, weil vergessen die Starttaste wieder zu drücken. Dann stand da plötzlich der Hausmeister und gut erzogen, wie ich bin, ich zu ihm hin getrabt und gefragt, ob es ok wäre, dass ich da laufe. "Se machen ja nix kaputt, laufen se ruisch," grummelte der Mann mir freundlich zu. Puh, Hausmeister-Absolution erhalten. Noch ein paar Meter gelaufen, Starttaste gedrückt und ab die Post!
Wie immer, war ich erst etwas zu schnell, hatte auch bei den ersten drei Intervallen die pace-Einstellung nicht auf "Runde", was die Sache etwas erschwerte. Es machte echt Spaß, auch wenn ich am Ende des Intervalls gut japsen musste. Aber so soll es doch auch sein, oder?
Irgendwann winkte von hinten ein neonorangefarbener Arm, mein Schatz durfte heute auch zum ersten Lauf dieses Jahres wieder los, Schonfrist überstanden. Er schaute mir noch eine Runde lang zu und ich lief brav meine Runden weiter, überrascht, wie leicht ich doch immer wieder ins nächste Intervall starten konnte. Vermutlich, weil ich nicht bis zur K-Grenzen laufen musste.
Das letzte Intervall war somit wieder ein zu vieltes. Nach dem Bimmeln nahm und nahm es kein Ende, Trainingsende verpasst. Also waren es 10 Intervalle, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Ich zähle trotzdem nur die 8, der Rest zählt zum ein- und auslaufen dazu.
Und nun, I proudly present you my first Intervalltraining on the Laufbahn:
1. Zeit 5:58
2. Zeit 5:56
3. Zeit 6:09
4. Zeit 5:57
5. Zeit 5:59
6. Zeit 5:57
7. Zeit 6:02
8. Zeit 5:56
Alles zusammen waren es 7 km in 46 min.
Vorgabe war 8 x 400 Meter in 6:10. Bisschen zu schnell, aber trotzdem ganz gut, wie ich finde. Es hat wirklich Spaß gemacht.
Den Salat vom Italiener hab ich mir jetzt aber auch sowas von verdient!
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Hallo Marion,
AntwortenLöschenDu machst mich mit den Andeutungen von Konsequenzen wirklich neugierig... ? ...
Zum Intervalltraining: Hast du dazwischen auch jeweils 400 Meter getrabt? Das sollte so sein, dass Du deinen Puls wieder unter 120 bringst. Dann ist der Trainingseffekt am größten.
Liebe Grüße
Rainer
Hallo Rainer,
AntwortenLöschenich fürchte, mein Puls kommt nicht unter 120, auch wenn ich 10 Min. dazwischen trabe. Max-Puls war 220, das ist für mich nicht "schlimm" bzw. ungewöhnlich. Wegen der Konsequenzen schicke ich Dir eine Nachricht im Facebook :-).
Liebe Grüße nach Trier,
Marion
Von deinen sagenahften Pulswerten hast Du mir ja schon erzählt. 220! Wahnsinn! Dann vermute ich, dass bei Dir der Puls in den Intervallpausen auf unter 160 kommen sollten ...
AntwortenLöschenAber du wirst es schon richtig machen ;)