Da es sich an der Maas so schön laufen lässt, wollten Dirk und ich heute noch mal dort hin. Bei mir standen eigentlich nur 7 km in 7:20 pace auf dem Trainingsplan, aber dafür lohnt es sich nicht unbedingt, bis Maasmechelen zu fahren. Und weil ein TPlan immer nur ein Richtwert ist, haben wir die Strecke unwesentlich verlängert.
Dass es in Belgien heute Vormittag nicht regnen sollte, stimmte leider nicht. Es waren 5 Grad und schon unterwegs fielen die ersten Tropfen, ein teils heftiger Wind ließ die Temperatur deutlich kälter erscheinen. Als wir aus dem Auto ausstiegen, musste ich schwer überlegen, ob ich bei der geplanten Weste bleibe oder doch die Regenjacke anziehe. Bin ja keine Uschi, also bliebs bei der Weste. Am Anfang hatte ich eiskalte Finger und ruckzuck wurden auch die Beine und Arme kalt. Aber aus Erfahrung weiß ich ja, dass ich eigentlich ein Backofen bin, somit war das kein Problem. Den ersten Kilometer gabs heftigen Rückenwind, der mich regelrecht schob. Beim zweiten Kilometer kam er seitlich und ab dem dritten kam er leider frontal von vorne und der Regen wurde auch heftiger. Kurz überlegte ich, ob ich mich ärgern sollte, denn bei dem Wetter wär es in unserem heimischen Wald sicher deutlich angenehmer geworden. Aber was solls?! Schließlich war es genau das Wetter, aus dem Athleten gemacht werden ;-). Die Musik in meinen Ohren lenkte mich auch diesmal wieder perfekt ab und trug dazu bei, dass der Lauf trotz Wind und Regen doch ein toller Lauf wurde. Die Maas hatte sehr viel Wasser und da ich teilweise nur zwei Meter von ihr entfernt lief, war es schon ein Erlebnis, sie mal richtig in Aktion zu sehen, ganz schön heftig! Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Lauf dort, denn der wird am kommenden Sonntag sein und dann darf ich 16 Kilometer laufen. Wir schmeißen aus Zeitgründen zwei Einheiten zusammen. Dann kann ich auch endlich mal wieder von einem langen Lauf sprechen.
Nach 10,5 km kam ich am Auto an und welch eine Freude, ich hatte mich diesmal nicht verlaufen! Dirk kam ca. 10 min. nach mir an, seine Runde war heute 15 km lang und sein Fuß hat alles gut weg gesteckt - prima!
Heute gibts ausnahmsweise mal keinen Tatort, dafür haben wir an meiner Homepage rum gewerkelt.
Die nächste Woche wird nur so umfliegen. Ich habe die böse Vorahnung, dass ich um die ein oder andere Überstunde nicht herum komme. Aber schön ist es trotzdem, dass ich so viel zu tun habe. Ich hoffe nur, dass ich meine Einheiten auch machen kann. Die nächsten Wochen bleiben spannend.
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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