Die Zeit drängt, doch bevor ich nach Spanien entschwinde, muss der Abschlussbericht noch geschrieben werden...
Also... nach einem kurzen cool-down und leg die Beine hoch im Hotel ging es am Abend eine Hausnummer weiter zum Mexikaner. Der wieder merklich zunehmende kalte Ostwind trug uns förmlich ins Restaurant next door. Immer wieder schön zu sehen, Berlin hat wirklich noch zivile Preise, da macht das Essen doppelt Spaß und wo bitte kriegt man hier bei uns schon einen Mochito für 4 Euro?! (Das mit den zivilen Preisen bezieht sich übrigens nicht auf den Club 40 Seconds ;-)).
Nach der verdienten Stärkung gings weiter mit der Tram (oder auch S-Bahn, bzw. Stadschnellbahn, nicht zu verwechseln mit Straßenbahn, und ich glaube, das sind jetzt die gelben Dinger...) zum Club 40 Seconds, wo die Afterrunparty stattfand. Mit dem Aufzug ging es hoch über die Dächer Berlins, im Club zeigte man auf Großleinwänden bereits Fotos vom just absolvierten Halbmarathon. Dort strahlte uns Hupsi in Über-Lebensgröße beim Anstehen an der Garderobe schon mit seiner Ente auf dem Kopf entgegen.
Schön, man fühlte sich sofort wohl, die Musik war für die Ohren des etwas älteren Semesters mit Bedacht ausgewählt und wir fanden den Rest unserer Truppe umgehend. Leider, leider war es ziemlich laut, was das unterhalten sehr anstrengend machte. In der Gruppe war es schier unmöglich, so dass man nur mit dem direkten Nachbarn quatschen konnte. Recht früh fielen mir zwei junge Männer auf, die sich quasi an unseren Tisch setzten und den Eindruck erweckten, Kontakt zu suchen ;-)). Der eine war sichtlich unter 30 Jahre alt, der andere trug einen Ehering und wirkte somit "vernünftig" und ein wenig älter ;-)). Es dauerte nicht lange, und Iris kam mit dem Jungspunt ins Gespräch (bitte entschuldige Mike, hihihi...) Es dauerte nicht allzu lange und die beiden tanzten wild drauf los, während ich mich sehr angeregt mit Manuela und später mit ihrem Freund Andre unterhielt. An tanzen war glaube ich bei mir an dem Abend nicht wirklich zu denken, Knie und Zeh taten immer noch weh.
Irgendwann kamen Iris und Mike wieder zu uns und es ergab sich, dass auch Manuela mit Mike ins Gespräch kam. Es stellte sich dabei heraus, dass Mike und sein Freund Andreas (aus siehe unten) die beiden fehlenden Personen an unserem Tisch bei der Pastaparty waren - warum auch immer sie nicht gekommen sind (ich glaube, sie waren im Fussballstadion -> was ist grün und stinkt nach Fisch?). So hat es denn trotzdem sollen sein, dass wir uns noch über den Weg laufen. Sehr witzig!
Es wurde viel geredet (meine Stimme war irgendwann weg), viel getrunken, viel gelacht und auch irgendwann doch noch viel getanzt. Gegen halb drei machten wir uns auf den Weg nach Hause und hatten mit Mike und Andreas sowie einigen Fahrgästen mit Bomben in der Tüte ;-) im Bus noch richtig Spaß.
Die Transe, die am Ende unserer Bustour plötzlich aus dem Nichts erschien, hatte witzigerweise ein solches rotes Kleid an, so, wie damals mein Brautkleid war - da hatten wir beide sofort den entsprechenden Gesprächsstoff. Dass diese jene Transe allerdings noch Mike und Andreas verfolgte (wer pinkelt denn da in meinem Wohnzimmer?), erfuhren wir erst am nächsten Tag, als wir die beiden Bremer Jungs wieder ganz zufällig am Hauptbahnhof bei der Gepäckaufbewahrung wieder trafen. Ist die Welt nun ein Dorf, oder ist sie es nicht?! Wir tranken noch einen gemeinsamen Kaffee und verabschiedeten uns herzlich. Jetzt versuchen wir, die beiden für den Köhlbrandbrückenlauf in Hamburg zu begeistern. Vielleicht gibts ja dann ein Wiedersehen.
Wir verbrachten bis dahin den Tag nach einem ausgiebigen Frühstück noch recht entspannt in diversen S-Bahnen und auf Rolltreppen, schipperten ein wenig auf der Spree herum und aßen in der Berliner Republik die lang ersehnte Currywurst mit Pommes und Mayo. Dann ging es wieder nach Tegel und "rein, rauf, runter, raus" war das Motto des Rückflugs, extrem pünktlich und sehr entspannt. Ein tolles Wochenende mit ganz vielen Eindrücken war somit zu Ende.
Und das Fazit: Wir haben wieder super nette Menschen kennen gelernt. Und uns alle verbindet das Laufen. Is et nisch schöööön!?
Und abschließend ein herzliches Danke an Manu, fürs tolle Organisieren der Pastaparty.
Wir freuen uns jetzt bereits auf ein Wiedersehen!
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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