Wie jeden Donnerstag war ich auch heute wieder bei Frank. Stichwort Nr. 1 war das Stechen im linken Vorderfuß, Nr. 2 mein Knieproblem rechts (das linke war inzwischen wieder verschwunden).
Zu der Sache mit dem Stechen im Fuß in bestimmten Schuhen war Frank sich sicher, dass es definitiv nicht an meinen Füßen liegt, sondern an den Schuhen. Deshalb seine Empfehlung: Trag die Schuhe, in denen es nicht weh tut. Danke Frank, ganz toller Tipp. Desweiteren meinte er, ich solle mal einen Orthopädiemeister in die Schuhe schauen lassen, der könnte ggf. eine andere Sohle rein machen. Gut, das war auch meine letzte Idee.
Zum Thema Knieproblem kamen wir derweil zu folgender Ursache. Während des Halbmarathons in Berlin bekam ich ja ab km 14 Schmerzen am kleinen Zeh, weil ein Stück zuviel Socke auf den Zehnagel drückte. Das fühlte sich bei jedem Schritt so an, als würde ich mit dem Zeh gegen die berühmte Bettkante stoßen. Durch diesen Schmerz verlagerte sich meine Körperachse, (ich versuchte den Schmerz dann durch eine Fehlhaltung zu kompensieren, was mir erst aufs Knie, später auf den Rücken schlug) was demnach eine Veränderung meines Laufstils zur Folge hatte, ich lief also "unrund". Das ist logisch, das leuchtet mir ein und genauso fühlte es sich ja auch an. Frank empfiehlt deshalb die Einnahme von Traumeel und außerdem ist er der Meinung, der Mensch sollte grundsätzlich nicht mehr als 10 km laufen. Und ich dann so: "Ich kann schon nicht schnell, dann muss ich doch wenigstens weiter...". Gut, also sind die Knieprobleme tatsächlich noch Nachwirkungen des Halbmarathons und ein wenig Schonung ist nach wie vor angesagt. Dann hat er mir wieder die Nadeln gesetzt, drei auch diesmal um die angeschlagene Kniescheibe herum, und ich durfte ein knappes halbes Stündchen schlummern.
Den ganzen Tag über war es heute sehr schwül, ich musste um 11 Uhr bereits eine Kopfschmerztablette nehmen. Auf dem Weg nach Hause, mein Auto zeigte um 16.30 Uhr noch sagenhafte 28 Grad an, überlegte ich ernsthaft, ob ich wirklich laufen gehen sollte. Nach einem kurzen Telefonat mit Dirk, entschied ich mich dagegen und schaufelte mir stattdessen zwei Teller Suppe in den Bauch. Wenn die sich so halbwegs gesetzt hat, schaffe ich es vielleicht, mich doch noch auf den Homi zu schwingen und ein wenig zu radeln. So müde wie ich bin, könnte ich allerdings auch schon ins Bett fallen.
So hoffe ich denn, morgen eine Runde zu drehen, da soll es nicht ganz so warm werden. Ja, ja... morgen, immer wieder morgen... Ui, morgen ist ja auch schon wieder Wochenende - wie cool! Und nächste Woche haben wir ein richtig langes Wochenende und fahren nach Holland, endlich noch mal ans Meer und Fischbrötchen essen. Ich freu mich!
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
10 Tage-Fazit
Heute war mein erster Arbeitstag und ich kann behaupten, dass ich ruhigen Gewissens zur Arbeit gefahren bin. Die beiden Katzen kommen sich t...
-
Das Beste zuerst: Meine Knieschmerzen sind bis heute nicht mehr aufgetreten. Gestern war ich zwar noch bei dem verordneten MRT, aber ich geh...
-
Bei so viel Regen gibts auch viele Schnecken und um die hieß es heute Slalom Walken - und Achtung, nicht aufpieksen! Keine Ahnung, warum i...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen