Ich habe sehr schlecht geschlafen, war gefühlt wieder zwei Stunden wach und bin erst gegen Morgen wieder eingeschlafen, ich habe diese Woche noch frei. Um 10 Uhr bin ich mit Tim verabredet, wir wollen in die Stadt zum Frühstücken und Shoppen. Da ich mit Kopfschmerzen aufwache, hält sich meine Lust in Grenzen. Ich komme schwer in die Gänge und selbst der 2. Kaffee hilft nicht, also nehme ich eine Aspirin. Am liebsten würde ich Tim absagen und wieder ins Bett gehen, ich fühle mich unwohl und unmotiviert.
Die ganzen Feiertage reichen mir allmählich und dadurch, dass ich vor Weihnachten auch noch krank war, bin ich nun fast drei Wochen zu Hause. Ich bin froh, wenn am Montag wieder der Alltag zurück kehrt und alles seinen gewohnten Gang nimmt. Tim erscheint mit leichter Verspätung und wir starten, es geht mir etwas besser, aber nicht wirklich gut.
Unsere Shoppingtour durch Aachen lenkt mich schön ab und es freut mich zu sehen, wie sehr Tim sich über die neuen Sachen freut. Nach gefühlten fünf Stunden schließen wir die Tour in der Mayerschen Buchhandlung ab, wo ich meinen Gutschein verpulvere und mir drei Bücher kaufe, die Auswahl fiel mir sehr schwer, ich hätte locker 30 kaufen können. Von "Die Kunst der Selbstachtung" erhoffe ich mir sehr viel; bereits das Lesen der ersten Seiten zeigt mir, dass ich tatsächlich ein Problem habe, mich selbst Wert zu schätzen, was wohl wiederum daran liegt, dass meine Eltern es mir nicht vermittelt haben. Viel Kritik und wenig Lob stärken nicht unbedingt das Selbstvertrauen eines Kindes...
Zu Hause angekommen bin ich fix und alle und beschließe, während ich eine Tomatensuppe esse, heute nicht zum Stall zu fahren, ich bin k. o. und muss mich erstmal hinlegen; an Sport ist nicht zu denken. Ich schlafe etwa eine Stunde auf der Couch und spiele dann mehrere Runden Quizduell, das Spiel macht wirklich süchtig, aber die Fragen werden irgendwie immer schwerer und ich rate mich weitestgehend so durch, bis Dirk von der Arbeit kommt. Ich improvisiere ein Abendessen mit Putensteaks und bin nicht gut drauf. Also spiele ich weiter und höre dabei ein wenig Musik. Erst als wir um viertel nach Acht anfangen, weitere Folgen von Game of Thrones zu schauen, fühle ich mich besser. Ok, wegen starker Verspannungen im Schulterbereich habe ich dann doch noch eine Ibu800 genommen. Ich beschließe auch deshalb bereits heute keinen Wein mehr zu trinken, obwohl der Plan eigentlich erst am Montag anfängt und wir schließlich noch das "letzte Wochenende" vor der Brust haben. Egal. Ich habe schwer die Vermutung, dass es am Alkohol liegt, dass ich mich morgens so unwohl gefühlt habe, auch, wenn es nur zwei Gläser am Vorabend waren.
Nach zwei Folgen machen wir Schluss, denn die letzten beiden Folgen der 2. Staffel wollen wir Samstag schauen. Morgen gehts ins Kino. Die Serie ist wirklich Klasse und hat uns voll in ihren Bann gezogen, ich freue mich jetzt schon auf die 3. Staffel, die leider erst im März auf BluRay erscheint. Kurz nach 23 Uhr liege ich im Bett und lese noch ein wenig, müde bin ich noch nicht, aber das Lesen hilft. Ich kann schlecht einschlafen und habe das Gefühl, ich bin völlig durcheinander wegen der vielen freien Tage. Nein, das war kein guter Start für mein Projekt. Aber immerhin gabs zwei Mandarinen und einen Apfel, außerdem keinen Wein. Es kann nur besser werden ;-). Morgen früh werde ich laufen gehen, auf jeden Fall!
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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