Sonntag, 26. Januar 2014

26.01.2014, Projekt sub 10, Tag 25

Es geht voran!

Die Woche fing allerdings sehr bescheiden an. Vermutlich lag es am zu kurzen Wochenende, mir fehlte einfach der Samstag. Montagmorgen auf der Waage dann der Frust in Zahlen: 78,8 kg, das darf doch nicht wahr sein! Super schlecht gelaunt zur Arbeit und den Tag irgendwie überstanden. Im Anschluss hatte ich dann einen Termin beim Osteopathen, welch ein Segen! Rene also erstmal mächtig die Ohren vollgeheult, wie langsam es doch mit dem Abnehmen voran geht, dass das doch eigentlich gar nicht sein kann, so vernünftig ich doch esse und bei dem Sport, den ich mache und überhaupt *jammerjammerrumheul*. Wie auch Astrid schon zuvor, erklärte mir Rene, dass ich wohl mit der Brechstange ran will und doch bitte Geduld haben soll. Wenn ich in einem Monat 1 Kilo abnähme, wäre das realistisch. Na ja, das hätte ich dann ja schon geschafft. Aber sehr unbefriedigend ist das ganze schon, wenn man doch so sehr diszipliniert ist... und ach... Scheiße! Rene legte jedenfalls seine Zauberhände an meinen Kopf und "sortierte und kramte" mal ein wenig das Chaos in meinem Körperchen. Bestens gelaunt fuhr ich nach Hause und merkte sehr schnell, dass er wieder ein kleines Wunder vollbracht hatte. Meine Verdauung, meine Blase, sowie die gegen Mittag am Dienstag einsetzenden Kopfschmerzen bestätigen mir dies ebenfalls. Na ja, und die Waage auch - es tat sich was.

Es war irgendwie die Woche der Erkenntnisse für mich. Gut Ding will Weile haben, ist da zum Beispiel die eine. Ja, und dass ich keine kurz- oder längerfristige Diät mache, sondern eine sicher lebenslange Ernährungsumstellung angefangen habe, die andere. Dass ich beim Laufen in diesem Jahr nur nach Wohlfühlgefühl gehen möchte, ohne konkretes Ziel, weil ich einfach merke, dass es so wesentlich mehr Spaß macht, wieder eine andere.

Vier Wochen bin ich nun sehr konsequent gewesen. Und es hat richtig Spaß gemacht. Es fällt mir sehr leicht, bestimmte Dinge nicht zu essen. So sprachen wir heute auf der Fahrt nach Maasmechelen über Gyros und Pommes. Ich käme im Moment überhaupt nicht auf die Idee, so etwas gerade essen zu wollen. Oder ein Snikers. Nö. Das ist es mir im Moment einfach nicht wert. Hey, ich habe in vier Wochen vier Kilo abgenommen! Und ich freu mich wie Bolle darüber. Vermutlich wird der ein oder andere nun denken, ey, das ist viel zu schnell, deshalb ungesund. Nein, das glaube ich nicht. Ich verzichte lediglich auf schnelle Kohlenhydrate (in erster Linie Zucker, Brot, Nudeln und Kartoffeln*) und Alkohol, esse vermehrt Gemüse und Obst, trinke mit neuer Vorliebe Ingwer in heißem Wasser mit Honig statt Rotwein ;-) und finde das sogar echt Klasse. Ich rede mir das auch weder ein, noch schön, nein, es hat Klick gemacht und ich finde das prima! So darf es gerne weiter gehen. Allerdings dürfen die Kopfschmerzen jetzt auch gerne wieder verschwinden, die halten sich nämlich mehr oder weniger hartnäckig (jetzt, nach dem Lauf sind sie natürlich weg, genau wie Freitag). Ich vermute jedoch, dass es möglicherweise leichte Zuckerentzugsbegleiterscheinungen oder sogar auch Weinentzugserscheinungen sind. Gut, das dürfte sich dann auf kurz oder lang sicher auch wieder erledigen.

Zum heutigen Lauf ist im Grunde nur zu sagen, dass der Wind einfach nur Scheiße war, denn der hat nicht nur gedreht während meines Laufs, sondern wurde auch noch stärker. Also habe ich hier den mentalen Heldenbonus auch mal eben mitgenommen. Jetzt, wo es vorbei ist, fühlt sich das natürlich wieder gut an; unterwegs hab ich allerdings mächtig geflucht und gezetert.

Woche 4 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 26.01.2014: 76,7 kg :-)
Trainingseinheit Dienstag:  30 min. div. Übungen, 16 km Ergometer in 30 min.
Trainingseinheit Freitag: 7 km Laufen mit Lauf-ABC
Trainingseinheit Samstag: 30 min. div. Übungen für Rücken u. Arme
Trainingseinheit Sonntag: 15 km Laufen , 1:42 min.
Reiten: Mittwoch 40 min.
Gelaufene km gesamt: J 80,8 km / W 22 km
26 Tage alkoholfrei ;-)

eine Handvoll Reis gönne ich mir nach dem langen Lauf sonntags, wenn wir beim Thailänder unser Essen holen, sowie sonntags morgens 2 oder 3 Scheiben Vollkorntoast vor den langen Läufen. Ich weiß ja schließlich schon, dass man zum Laufen Energie braucht ;-). Die letzten Kartoffeln gabs Neujahr, die letzten Nudeln vor Weihnachten.

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