Bei wunderschönstem Laufwetter gings heute natürlich wieder an die Maas. Ich wusste noch nicht genau, wie viel ich heute laufen wollte, musste erstmal abwarten, wie es meinen Beinen nach den gestrigen Übungen so geht. Zur Unterstützung unseres Trainings haben wir uns nämlich eine DVD (Fit fürs Laufen) gekauft. Sowohl Dirk als auch ich sind nicht so die kreativen do it yourself Turner, daher eine DVD mit Anleitung und einem motivierenden Vorturner. Die schönen kurzen Einheiten decken alles ab, was man dem Körper neben dem Laufen Gutes tun sollte. Ich kann sie daher nur empfehlen. Gestern gabs also die ersten zwei Einheiten sowie im Anschluss noch 15 min. fluffiges ausradeln, bevor es auf eine Party mit grottenschlechter, zu lauter Musik und selbstverständlich ohne Alkohlkonsum ging.
Ein angenehmes Gefühl, etwas (Gutes) getan zu haben, war daher heute im gesamten Körper zu spüren. Obwohl alles weiß gefroren war, war es irgendwie nicht so kalt, wie angenommen. Demnach war ich mal wieder zu warm angezogen. Die ersten 4,5 km war ich dann seit längerem mal wieder mit Musik unterwegs. Das waren dann meine langsamsten, also gibts künftig keine Musik mehr. Kurz mal in die Büsche gehopst (scheinbar immer noch zu viel 0.0 % Bier vom Vorabend), die Hosenbeine und Ärmel hoch gekrempelt und weiter ging es direkt viel angenehmer ohne Musik. Es lief gut, ich spürte zwar in Beinen, Po und Rücken einen leichten Muskelkater, aber empfand ihn nicht als belastend. Nach 9 km war ich wieder am Auto, zum Glück, und trennte mich von meinem dicken Laufshirt und zog das kurzärmlige Unterhemd unter meine Weste, was für eine Wohltat! Ich trank noch einen kleinen Schluck Wasser und weiter gings. Wie mit Dirk vereinbart, lief ich ihm entgegen und übergab ihm den Autoschlüssel bei km 11. Nach 2 Kilometern war ich dann am vereinbarten Treffpunkt an der Fähre und nutzte die Wartezeit, mich ausgiebig zu dehnen, um wohl auch nicht vollends auszukühlen. Da merkte ich meine Beine schon ganz nett. Aber ich bin rundum zufrieden mit dem Lauf und vor allem mit mir, es waren 13 wunderschöne Kilometer in einer herrlichen Landschaft.
Der Lauf am Freitag war mein erster im Dunkeln seit gefühlten Ewigkeiten. Ich begleitete Dirk 6 km lang durch den Wald, der zuvor auf der Bahn Tempotraining und Lauf-ABC gemacht hat beim Auslaufen. Nur mit seiner Stirnlampe war das schon ein abenteuerliches Unterfangen zu zweit. Aber es hat echt Spaß gemacht und für mich war es ein etwas zügigerer Lauf. Werden wir sicher mal wiederholen, wenn er langsam und ich schneller laufen "muss".
Was die Ernährung angeht, so bin ich immer noch sehr motiviert. Es fällt mir leicht auf Kohlenhydrate zu verzichten (die gibts nur vor den langen Läufen sonntags) und ich merke, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Woche 2 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 12.01.2014: 78,5 kg
Trainingseinheit Dienstag: 8 km Laufen, 59 min.
Trainingseinheit Freitag: 6,3 km Laufen, 43 min.
Trainingseinheit Samstag: 30 min. div. Übungen, 15 min. Ergometer
Trainingseinheit Sonntag: 13,1 km Laufen, 1.33 Std.
Gelaufene km gesamt: J 48,8 km / W 27,4 km
11 Tage alkoholfrei ;-)
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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