Mittwoch, 25. Januar 2012

Nächstes IV-Training

Eigentlich standen ja gestern bei mir die Intervalle auf dem Plan, aber ich hatte im Büro sooo viel zu tun und hab mich außerdem sooo dermaßen geärgert, dass ich eigentlich nur noch in der Lage war, ein Frustfressen zu veranstalten und die Couch zu hüten. Meine Nacht war außerdem (wohl stressbedingt) schon um 3 Uhr zu Ende. An Intervalle war in diesem Zustand nicht zu denken! Ärger und Stress in Kombination sind bei mir eigentlich bislang immer beste Indikatoren für Nikotin- und späterem Alkoholkonsum zwecks vermeintlicher Kompensation gewesen. Gestern mussten es deshalb Pommes mit Gyros und Mayo sein, schwere Geschütze, wenn Schokolade nicht mehr weiterhilft (die ich aber erst gar nicht ausprobiert habe). Saft- und Kraftlos, völlig ausgepowert, schwere, schmerzende Beine und irgendwie demoralisiert , war ich dann nur noch froh, als dieser Tag zu Ende war und das Frustessen hatte auch nicht wirklich geholfen; da ist Nikotin schon klar figurfreundlicher, somit ging der Schuss fast nach hinten los. Aber egal ...

Eigentlich - schon wieder dieses doofe Wort, das es gar nicht gibt - ja, eigentlich hatte ich auch heute keine Lust auf Intervalle, auf Laufen, auf raus müssen. Weil uneigentlich war ich heut immer noch so ein bisschen uschi-like drauf. Mit meiner Motivation stehts derzeit nicht mehr so zum besten, seit ich im Job ziemlich unter Zeitdruck stehe. Aber, wer sich neue Aufgaben fragt, darf sich nachher nicht beschweren. Dass aber jetzt alles zeitlich zusammen kommt, war nicht unbedingt in meinem Sinne. Ich denke, je mehr Stress im Job, desto weniger Motivation für den Feierabend.

Da ich aber heute Nacht wieder richtig gut geschlafen habe, ging es mir schon besser. Auch das erste Treffen mit der Stadtverwaltung in Sachen "Lauf gegen Rechts" hat heute stattgefunden, da kommt auch noch einiges auf mich zu. Mancher Tag hat definitiv zu wenig Stunden. Zu Hause also erst mal kurz mit dem Schweinhund gezofft und dann, nach einem kleinen, finalen Arschtritt per Telefon von meinem Schatzi-Coach, raus auf die Bahn, heute noch mal in 3/4 tight.

Ein Hauch von Jauche hing der Luft - na prima. Unterwegs zur Bahn wünschte ich mir noch schnell, dass das Tor offen ist, damit ich nicht wieder klettern muss. Und was soll ich sagen!? Das Tor stand sperrangelweit auf. Erst ein bisschen warm gelaufen und dann noch mal den Forerunner resetet, ich trau dem Häkchen fürs Ein- und Auslaufen nicht, trotz Brille, die ich heute bewußt mal auf der Nase hatte dafür. Da kam auch schon das Signal für das erste Intervall. Ich habs recht lange raus gezögert, weiß auch nicht, irgendwie hatte ich heute Respekt vor den Intervallen, was aber wohl mehr an der mangelnden Motivation lag. Abweichungen eingeschlossen, lief ich jedes IV zu schnell an, meist so um 5:20, so dass ich die pace im Laufe der Runde noch korrigieren konnte. Ein Tempo von 5:20 hätte ich vermutlich ohnehin nicht ganz durchgehalten. Bei diesen Gedanken kam mir während des Laufens auch mal wieder ein kleine Krise dazwischen, so in etwa, dass ich fürs schnelle Laufen wohl echt nicht geschaffen bin, wenn ich das Tempo noch nicht mal 400 m halten könnte. Aber gut, "vergleiche dich nicht mit den falschen Leuten, Marion", versuche ich mich selbst wieder mental aufzubauen.

Dass ich die 10 IV in dem Tempo schaffe, wußte ich eigentlich vorher, trotzdem war ich nach jedem froh, wenn ich wieder traben durfte. Apropos, wir sind ja hier unter uns... Ist mir ein bisschen unangenehm, aber der ein oder andere von Euch kennt das bestimmt auch. Ich frage mich ernsthaft, wo kommt all die Luft her, die ich in den Trabpausen aufgestoßen habe? Es war unglaublich, vor allem größtenteils unglaublich unlady-like. Nur gut, dass weit und breit keiner auf der Bahn war - der Vergleich mit einem röhrenden Hirsch liegt irgendwie nahe.

Beim letzten IV hab ich mich mal wieder verzählt, dachte es kommt noch eins, doch dann kam der Schlussbimmler, hierbei ein erneuter Vergleich, diesmal mit den Pawlowschen Hunden. Heute bin ich wohl mehr Tier als Mensch, oder wie... 

Soll also 10 x 400 m in 5:50 und Ist:

5:46 / 5:45 / 5:43 / 5:45 / 5:47 / 5:49 / 5:48 / 5:48 / 5:54 / 5:49

In Summe mit ein- uns aus also 8,1 km und mein Puls, mit dem neuen Pulsgurt!!, der heute mal etwas tiefer saß als direkt unter Brust, war auch im grünen Bereich, wie ich finde (max 175 und durchschn. 156). 


Das sieht doch schon viel, viel besser aus (wobei ich es fast nicht glauben mag ;-))

Montag, 23. Januar 2012

Monday, monday... :-/

Nur gut, dass heute kein Lauf ansteht; meine Beine fühlen sich irgendwie an, als würden sie vor lauter Kraft strotzend kaum durch die Tür kommen. In den Oberschenkeln hab ich eine kleine Katze sitzen und irgendwie hab ich keine großartige Lust, mich heute zu bewegen. Dabei ist die Bewegung doch ganz angenehm, na ja, bis auf die Treppen. Vielleicht war es doch ein bisschen viel, wenn auch sicher nicht zu viel. Diese Woche sagt der Plan noch einmal Gas geben und dann hab ich fast drei ruhige,  regenerative Wochen vor mir. Dienstag muss ich noch mal Intervalle laufen, 10 x 400 m in 5:50, Donnerstag noch 8 km in 7:40 und da ich Samstag in der Schule sein muss, haben wir den Lauf von Samstag und Sonntag zusammen gelegt. Es sollen dann mal 16 km in 7:45 werden. Aber diesmal wirklich langsam.

Irgendwie hab ich heute nicht den besten Tag. Obwohl ich super geschlafen habe, dem Tipp meines Physios sei Dank, nämlich sofort nach dem Lauf Kohlenhydrate zuzuführen (und nicht erst eine Stunde später oder so). Ich hoffe nun, dass die unruhige und teils schlechte Schlaferei, die mich seit Silvester plagte, vorbei ist. Die Erklärung hab ich nicht mehr so ganz parat, aber es hat irgendwas mit der Leber zu tun und dass einige Menschen eben so reagieren (also mit schlechtem Schlafen) und demnach unmittelbar nach einer Sporteinheit sowohl flüssige wie feste Kohlenhydrate zuführen sollen. Ich habs zweimal probiert und es hat zweimal geklappt. Nein, am Schlaf kanns nicht gelegen haben.

Gut, auf der Arbeit war heute wieder ein ziemlich typischer und dementsprechend unruhiger Montag. Wenn kurz vor 8 Uhr schon Asthmaanfall-Alarm angesagt ist, verheißt das nichts Gutes! Frau Hansen hier, Frau Hansen da, ich brauche Kreide, kann ich bitte ein Pflaster haben, darf ich mal telefonieren, haben sie eine Schere für uns, haben sie Tesa für uns, wo finden wir den Hausmeister und und und... Und nebenbei für die komplette Unterstufe 10stellige Karten-Nummern in ein Excel-Sheet getippt. Morgen ist die Oberstufe dran, in Summe 800 Schüler bzw. Nummern, im Anschluss dann die Karten einem Serienbrief zuordnen (Nummern in einem kontrollieren) und verteilen. Nein, ich will mich wirklich nicht beklagen, ich freu mich ja über die neue (und einmalige) Aufgabe, aber wenn man ständig gestört wird und nicht in Ruhe arbeiten kann, zehrt das schon an den Nerven. Und, Ihr glaubt es kaum, ich bin schließlich auch nur ein Mensch. Der Tag ist umgeflogen. Aber die Laune wurde nicht wirklich besser. Woran kanns liegen? Ok, Sohnemann schon verdammt lange nicht mehr gehört oder gesehen. Also angerufen. Leider nur ein Monolog mit seiner Mailbox, der einen kalten Kakao zur Folge hatte. Doch die Lust auf Süßes ist noch nicht gestillt... Hm... Der Gedanke, wie gut ein Weinchen nun tun würde, verwerfe ich sofort, denn vom 01.01. bis zum 01.04. gibts keinen Alkohol für mich. Und da kenn ich nix. Manchmal kann ich nämlich herrlich konsequent sein, da muss ich mir beweisen, dass ich eben doch einen starken Willen habe. Apropos, ich habe schon länger nicht mehr erwähnt, dass ich seit dem 30.08. nicht mehr rauche :-)). ... Irgendwie hab ich das Gefühl, ich brauch heut ein bisschen Anerkennung ;-).

Sonntag, 22. Januar 2012

Noch mal in Belgien unterwegs

Da es sich an der Maas so schön laufen lässt, wollten Dirk und ich heute noch mal dort hin. Bei mir standen eigentlich nur 7 km in 7:20 pace auf dem Trainingsplan, aber dafür lohnt es sich nicht unbedingt, bis Maasmechelen zu fahren. Und weil ein TPlan immer nur ein Richtwert ist, haben wir die Strecke unwesentlich verlängert.

Dass es in Belgien heute Vormittag nicht regnen sollte, stimmte leider nicht. Es waren 5 Grad und schon unterwegs fielen die ersten Tropfen, ein teils heftiger Wind ließ die Temperatur deutlich kälter erscheinen. Als wir aus dem Auto ausstiegen, musste ich schwer überlegen, ob ich bei der geplanten Weste bleibe oder doch die Regenjacke anziehe. Bin ja keine Uschi, also bliebs bei der Weste. Am Anfang hatte ich eiskalte Finger und ruckzuck wurden auch die Beine und Arme kalt. Aber aus Erfahrung weiß ich ja, dass ich eigentlich ein Backofen bin, somit war das kein Problem. Den ersten Kilometer gabs heftigen Rückenwind, der mich regelrecht schob. Beim zweiten Kilometer kam er seitlich und ab dem dritten kam er leider frontal von vorne und der Regen wurde auch heftiger. Kurz überlegte ich, ob ich mich ärgern sollte, denn bei dem Wetter wär es in unserem heimischen Wald sicher deutlich angenehmer geworden. Aber was solls?! Schließlich war es genau das Wetter, aus dem Athleten gemacht werden ;-). Die Musik in meinen Ohren lenkte mich auch diesmal wieder perfekt ab und trug dazu bei, dass der Lauf trotz Wind und Regen doch ein toller Lauf wurde. Die Maas hatte sehr viel Wasser und da ich teilweise nur zwei Meter von ihr entfernt lief, war es schon ein Erlebnis, sie mal richtig in Aktion zu sehen, ganz schön heftig! Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Lauf dort, denn der wird am kommenden Sonntag sein und dann darf  ich 16 Kilometer laufen. Wir schmeißen aus Zeitgründen zwei Einheiten zusammen. Dann kann ich auch endlich mal wieder von einem langen Lauf sprechen.

Nach 10,5 km kam ich am Auto an und welch eine Freude, ich hatte mich diesmal nicht verlaufen! Dirk kam ca. 10 min. nach mir an, seine Runde war heute 15 km lang und sein Fuß hat alles gut weg gesteckt - prima!

Heute gibts ausnahmsweise mal keinen Tatort, dafür haben wir an meiner Homepage rum gewerkelt.

Die nächste Woche wird nur so umfliegen. Ich habe die böse Vorahnung, dass ich um die ein oder andere Überstunde nicht herum komme. Aber schön ist es trotzdem, dass ich so viel zu tun habe. Ich hoffe nur, dass ich meine Einheiten auch machen kann. Die nächsten Wochen bleiben spannend.

Donnerstag, 19. Januar 2012

9. Einheit - Pommesbudenrunde


Heute gings gleich nach der Physio in die Laufsachen und los. Im Gegensatz zum ISH meines Mannes hatte meiner heute nix zu melden (schön, dass ich Dirks Schweinhund dadurch auch besiegt habe - gern geschehen ;))! Das Wetter hatte sich zum Glück etwas beruhigt, der Sturm war so gut wie weg und der Regen hatte wie auf Kommando aufgehört, das Thermometer zeigte 8 Grad an, perfekt!

Soll: 8 km / 7:40 pace
Ist: 10,8 km / 7:40 pace

Ich hatte heute einfach Lust zu laufen und bin mal wieder meine Dorf-Pommesbuden-Abendrunde gelaufen, heute waren es sogar 8 Stück, an denen ich vorbei gekommen bin. Ich muss schon zugeben, dass ich noch mal Lust auf so ne  richtig geile Currywurst mit Pommes und Mayo hätte... Aber essenstechnisch läufts gerade nicht so optimal. Ich bin heute erst um 10.30 Uhr zum Frühstücken gekommen, hatte unerwartet viel zu tun. Ich esse momentan wieder viel zu viele Kohlenhydrahte in Form von Brot oder Müsli (nein, nicht das gesunde, das von Vitalis) und jetzt gibts gleich noch lecker Eintopf mit Mettwurst (ich liebe sie!). Gut, Süßigkeiten und Alkohol sind immer noch tabu, insofern... Ach, schei... drauf, das wird schon (oder auch nicht). Es geht mir momentan einfach gut und das ist die Hauptsache.

Euch einen schönen Abend noch :))

Dienstag, 17. Januar 2012

2. IVT, 8. Einheit


Boah war das kalt heute! Mein Auto zeigte 5,5 Grad auf dem nach Hause Weg an, aber es fühlte sich vor allem im Schatten an wie 0 Grad. Auf der Bahn lag zum Teil noch Raureif, alles weiß, also 5 Grad waren das nie und nimmer.

Ich hatte heute unverhofft eine Schulung und musste dafür sogar bis halb vier in der Schule blieben, den Gang zur Post hab ich mir deshalb geschenkt. Ich war ziemlich müde, kam aus dem Gähnen nicht mehr raus, und hatte überhaupt keine Lust auf Intervalle in dieser Kälte. Aber, watt mutt, datt mutt. Also in die Klamotten und ab auf die Bahn. Glücklicherweise brauchte ich heute nicht zu klettern, die Toreinfahrt war so verschlossen, dass ich den Hebel umlegen und das Tor öffnen konnte. Den Forerunner ohne Brille zu bedienen ist jedes mal ein kleines Abenteuer. Dass ich die Zeit dennoch treffe... keine Ahnung. Zumindest ist mir das Einlaufen mal wieder abhanden gekommen und auch ein erstes Intervall. Somit komme ich wieder auf 10 Stück, aber lassen wir das. Ich wusste ja längst, dass ich ne Niete in Mathe bin, aber das ich auch noch nicht mal zählen kann und auf Knöpfe drücken.... Schieben wir es auf die blöden Augen.

Es lief trotz Kälte wie am Schnürchen. Gefühlt fielen mir die Intervall leichter, hab demnach das Tempo als nicht so anstrengend empfunden wie beim letzten Mal. Kleiner Fortschritt schon erkennbar? Wäre ja zu schön. Nach dem 3. oder 4. Intervall kam der Nachwuchs eines Laufvereins auf die Bahn. Na Klasse. Zuschauer kann ich echt nicht gut ab, die machen mich nervös. Vielleicht bin ich deshalb bei WK immer so neben der Spur? Beim letzten IV sind mir die Jungspunte in die Quere gekommen, so dass ich sogar einmal bis zum Stillstand abbremsen musste. Idioten.

Und nu muss ich ganz fix unter die Dusche, mir ist sooo kalt :(

Hier sind die Intervalle im Einzelnen, in Summe hab ich heute 8,3 km gemacht.

Montag, 16. Januar 2012

Weiter gehts...

Wo war ich denn stehen geblieben? Ah ja, am Freitag die Geschichte mit dem Pulsgurt... Dann gabs am Samstag nur 25 km auf dem Homi, 46 min. den Puls auf Trab bringen und die Beine etwas fordern. Hat Spaß gemacht und war sehr kurzweilig, allerdings könnte ich mir das ohne Musik auch nicht so prickelnd vorstellen. Abends waren wir im Kino in "Ziemlich beste Freunde", einem französischen Film, nach einer wahren Begebenheit. Ein wunderschöner und auch sehr witziger Film - uneingeschränkte Empfehlung von Dirk und mir!

Sonntag haben wir erst mal schön ausgeschlafen, gefrühstückt und dann gegen Nachmittag gings los zum Laufen. Bei mir standen 8 km in 7:40 pace auf dem Trainingsplan sowie 15 min. Stabitraining im Anschluss. Ich hatte mir vorher schon überlegt, dass ich doch ganz gerne 10 km laufen würde, ich will schließlich auf 100 Monatskilometer kommen, denn ganz vage haben wir für 2013 unseren ersten Marathon im Visier *ohschreck*. Im Augenblick kann ich mir das noch überhaupt nicht vorstellen, mal so um die 5 Stunden am Stück zu laufen! Aber bis dahin liegen ja auch noch ca. eineinhalb Laufjahre vor uns und sicher noch etliche Kilometer.

Am Anfang lief es sehr schwer, die Beine waren vom Radeln wohl doch ein wenig müde. Aber wie ich aus der Erfahrung inzwischen weiß, wird das meist nach den ersten drei Kilometern besser. Und so war es auch. Das Wetter war wirklich herrlich, Sonne von vorne Wind von hinten = Reißverschluss an der Jacke auf, Sonne von hinten, Wind von vorne = machen wir sie wieder zu. Gefühlt war dies mein kältester Lauf (3 Grad) in dieser Wintersaison. Aber für mich darf es ja eher zu kalt als zu warm sein, insofern war es richtig gut!

Unterwegs ist mir dreimal der Schatzi über den Weg gelaufen, ich hab mich jedes Mal gefreut. Nach 10,5 Kilometern hab ich dann mal auf Stopp gedrückt, man soll es ja nicht übertreiben, und wieder wars eine Punktlandung. Die letzten 500 Meter bin ich dann ganz, ganz langsam nach Hause ausgetrabt. Da konnte ich mich noch zu 25 min. Stabi-Yoga motivieren und somit ist mein Soll absolut erfüllt. Das Trainieren mit dem Plan macht wirklich Spaß. Meine nächste Einheit steht Morgen an, dann heißt es wieder Bahntraining, 8 x 500 m in 6:10. Ich hoffe, ich muss nicht wieder über den Zaun klettern und finde irgendwo ein offenes Tor. Vorsorglich werde ich für den Hausmeister mal eine Packung Merci mitnehmen - kleine Geschenke und so weiter...

Heute ist Ruhetag - aber sowas von! Meine Beine fühlen sich angenehm schwer an und die haben sich eine Pause redlich verdient. Hab mir außerdem irgendwie ein wenig den Nacken verrenkt, der verlangt nach einem heißen Dinkelkissen und der Couch - ganz in meinem Sinne!

Samstag, 14. Januar 2012

Nicht kleckern, klotzen - oder wie?!

Dieser Offtopic-Beitrag richtet sich an alle, die Steuern zahlen, denn es geht um unser Geld, von dem hier die Rede ist:

Überall ist derzeit vom Sparen, Sparen und noch mal Sparen die Rede, ganz besonders bei unseren Politikern. Dabei sollten die sich mal an die eigene Nase fassen, denn geplant ist für Landtagsabgeordnete in NRW eine Diätenerhöhung auf 10.700 Euro! Ein Beispiel, die Rente eines Abgeordneten vs. Normalverdiener:  

Wer mit 49 Jahren in den Landtag kommt, zehn Jahre als Parlamentarier arbeitet und einzahlt, erhält dafür mit 65 Jahren eine Rente von 1.251 Euro. Wer zehn Jahre lang den Höchstbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, darf gerade mal mit 582 Euro rechnen, der Durchschnittsverdiener sogar nur mit einer Rente von 274 Euro. Kommt die Erhöhung durch, erhält der Landtagsabgeordnete 1.573 Euro im Alter. Für zehn Jahre im Landtag hat er also einen Rentenanspruch, für den andere ihr ganzes Leben lang arbeiten müssen. Das darf nicht sein, das gilt es zu verhindern. Wer dagegen etwas tun möchte, findet hier eine Möglichkeit zu zeigen, dass er damit nicht einverstanden ist: Bund der Steuerzahler

Freitag, 13. Januar 2012

Zu blöd...

Heute ist ein sportfreier Tag, was meine Lust, mich ein wenig zu bewegen und vor allem etwas frische zu Luft zu schnappen nicht verhinderte. So plante ich einen neuerlichen Walk with sticks.


Es war ein toller 7 km Spaziergang, hab ihn genossen mit jedem Meter. Bis... ja bis... ich Dirk beim Laufen sah und mir schlagartig folgendes bewusst wurde:

Wohl zum Leidwesen meines lieben Mannes, hab ich mir dessen Pulsgurtband ausgeliehen. (Entschuldige Dirk, ich hab echt nicht dran gedacht, dass Du früher kommst und laufen gehst) Zur Erklärung für Euch, ich finde mein Band nicht mehr. Da ich ja meistens ohnehin nur mit dem Pulsgurt im Sport-BH laufe, weil es einfach bequemer ist und nicht verrutschen kann, hab ich es versäumt, mal konkret danach zu suchen (und Dirk wollte sogar schon ein neues bestellen, eieiei wie blöd!). Heute wollte ich mal testen, ob meine hohen Pulswerte eventuell davon kommen, dass das Teil so press unter der Brust sitzt, (das ist meist richtig fies unangenehm eng, ich bin da wieder mal ein kleines empfindliches Prinzesschen. Aber der normale Gurt ist ebenso lästig). Dazu hab ich mir das Stretchband von Dirk ausgeliehen. Als ich das Ding da liegen sah, kam mir die Idee und ich hab nicht weiter drüber nach gedacht

Aber siehe da, der Wert ist so, wie er für einen Spazierwalk sein sollte, durchschn. 114 bpmDer Gurt lag nun 3 Finger breit tiefer als sonst. Kann es wirklich sein, dass das die Ursache ist?

....

Zu Hause lag folgender Zettel auf dem Tisch: Wo! ist mein Pulsgurt!? :-( Es waren ganz schlimme Minuten bis...

Gerade der Schatzi nach Hause gekommen ist. Er ist nicht böse *hattapüüüh* - hat mich nur zum Erdinger holen in den Keller geschickt und damit war die Sache für ihn gegessen. Bin mit gesenktem Haupt in den Keller geflitzt, weil ich schließlich weiß, wie kleinlich Läufer im Bezug auf nicht messbare Werte ihrer Läufe sein können.

Und jetzt wird erstmal fix ein neues Band bestellt!

Mittwoch, 11. Januar 2012

5. Einheit des TP


Und so betrachtete sie ihr Ergebnis in Sporttracks und es war gut:

Soll: 7 km / 7:20
Ist: 7 km / 7:20* / 51 min, Puls 151 durchschn. √
15 min. low-Stabi (wegen leichtem Schwindel nur low-Variante)  √
* berechneter Wert 7:15, manuell 7:20

Die ersten Meter des heutigen Laufs fühlten sich sehr seltsam an, so als ob meine Beine noch nie gelaufen wären und nicht wüssten, was sie machen sollen. Irgendwie staksig, ungelenk und steif. Das gab sich zum Glück nach ein paar Hundert Metern und als ich erst mal im Rhythmus war, lief es von selbst. Die Pace-Runden-Anzeige ist wirklich sehr hilfreich, das Tempo zu steuern, und die Musik tut ihr übriges dazu, den Schritt recht gleichmäßig zu halten. Unterwegs kam mir wohl mal der Gedanke, dass ich die 10 km sicher nicht mehr in u7 schaffe, wenn ich weiterhin so gemütlich dahin trabe.

Leider gabs in den Kayano 18 wieder Rumgezicke im linken Fußballen; ich werde den Physio morgen mal fragen, was das für eine Ursache sein könnte. Gestern in den Brooks hatte ich kein Problem, in den Kayano 17 sowieso nicht, nur die ganz neuen Modelle von Asics (Trabuco und der 18) bereiten mir solche Probleme. Echt doof!

Alles in allem bin ich weiterhin sehr motiviert und zufrieden mit meinen Ergebnissen. Allerdings hab ich in der nächsten Woche ein 10 x 400 m IV im 5:50er pace - jesses. Ob ich die auch so gut treffe???

Dienstag, 10. Januar 2012

Mein erstes Mal auf der Bahn


Es war geil, geil, geil!

Obwohl ich heute gefühlt einen recht bescheidenen Tag mangels Schlaf hatte, war ich dann kurz vor dem Training nach einem sehr erquickenden Telefonat mit meinem Schatz (die angekündigten Konsequenzen werden konkreter, juchuuuuu) überaus motiviert. Die in 500 m Entfernung liegende Laufbahn am Gymnasium lag einsam und verlassen da und wartete nur auf mich. Zuvor eine kleine Runde um unseren trist da liegenden Weiher zum Einlaufen und schwupps über den Zaun geklettert, da wie erwartet alle Tore verschlossen waren. Noch eine Runde eingelaufen, ein erstes, nicht mitgezähltes Intervall :pfeif: gelaufen, weil vergessen die Starttaste wieder zu drücken. Dann stand da plötzlich der Hausmeister und gut erzogen, wie ich bin, ich zu ihm hin getrabt und gefragt, ob es ok wäre, dass ich da laufe. "Se machen ja nix kaputt, laufen se ruisch," grummelte der Mann mir freundlich zu. Puh, Hausmeister-Absolution erhalten. Noch ein paar Meter gelaufen, Starttaste gedrückt und ab die Post!

Wie immer, war ich erst etwas zu schnell, hatte auch bei den ersten drei Intervallen die pace-Einstellung nicht auf "Runde", was die Sache etwas erschwerte. Es machte echt Spaß, auch wenn ich am Ende des Intervalls gut japsen musste. Aber so soll es doch auch sein, oder?

Irgendwann winkte von hinten ein neonorangefarbener Arm, mein Schatz durfte heute auch zum ersten Lauf dieses Jahres wieder los, Schonfrist überstanden. Er schaute mir noch eine Runde lang zu und ich lief brav meine Runden weiter, überrascht, wie leicht ich doch immer wieder ins nächste Intervall starten konnte. Vermutlich, weil ich nicht bis zur K-Grenzen laufen musste.

Das letzte Intervall war somit wieder ein zu vieltes. Nach dem Bimmeln nahm und nahm es kein Ende, Trainingsende verpasst. Also waren es 10 Intervalle, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Ich zähle trotzdem nur die 8, der Rest zählt zum ein- und auslaufen dazu.

Und nun, I proudly present you my first Intervalltraining on the Laufbahn:

1. Zeit 5:58
2. Zeit 5:56
3. Zeit 6:09
4. Zeit 5:57
5. Zeit 5:59
6. Zeit 5:57
7. Zeit 6:02
8. Zeit 5:56

Alles zusammen waren es 7 km in 46 min.

Vorgabe war 8 x 400 Meter in 6:10. Bisschen zu schnell, aber trotzdem ganz gut, wie ich finde. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Den Salat vom Italiener hab ich mir jetzt aber auch sowas von verdient!

Samstag, 7. Januar 2012

3. Einheit laut Plan


Soll: 10 km / 8:00 / 120 min.
Ist: 10 km / 8:00 / 120 min, Puls 157 durchschn.√
Punktlandung würde ich sagen.

Der heutige Lauf war echt Klasse, das Wetter mal wieder genau mein Ding und das gemütliche Tempo klappte besser als erwartet. Hätte mein linker Fuß ab km 6 nicht wieder rum gemeckert in Form von penetrantem Stechen unter dem Vorderfußballen, wäre es noch besser gewesen.

Den Pulsgurt hatte ich vor dem Laufen unter den Wasserhahn gehalten und der Puls war somit direkt da. Beim Schuhe anziehen bereits auf ü100. Ich habe somit beschlossen, meinem Puls keine Beachtung mehr während des Laufens zu schenken, ich nehme ihn danach zur Kenntnis und basta, Thema ist durch. Solange ich beim Laufen mit teilweise geschlossenem Mund atmen kann, wird wohl alles in Ordnung sein.

Wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Freitag, 6. Januar 2012

Pulstest


Die Idee kam mir gestern beim Biathlon schauen. So zog ich heute los, mit Stöcken an den Händen, den Pulsgurt umgeschnallt, um den ultimativen Beweis zu erbringen, dass entweder a) mein Puls oder b) mein Forerunner spinnt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was von beidem nun zutrifft :denk:.

Da ich heute einen sportfreien Tag habe, wollte ich wenigstens ein bisschen Bewegung haben. Außerdem mutiere ich mehr und mehr zum Natur- und Frischluftjunkey, so dass mir was gefehlt hätte, wäre ich heute wieder nicht raus gekommen. Den zügigen Spaziergang wollte ich darüber hinaus nutzen, um meine Camino-Wanderschuhe noch ein wenig einzulaufen.

Ich sags Euch, es ist schon komisch, wenn man sich eigentlich als Läuferin oder zumindest Joggerin sieht und dann noch einmal mit den Stöcken unterwegs ist :o Ganz anderes Outfit und auch das Gefühl ist komplett anders (ich gestehe wohl, dass ich in keinem Moment geneigt war, los zu laufen). Die Außendarstellung für die Umwelt kommt da komischerweise eher freundlicher rüber. Es schien völlig selbstverständlich zu sein, mich zu grüßen (Fußgänger und männl. Läufer). Wobei ich sagen muss, dass ich auch von vornherein freundlich drein geschaut habe, da ich mich einfach freute, unterwegs zu sein. Ein wirklich fast peinliches Gefühl kam allerdings auf, als mir drei sehr ambitionierte Läuferinnen, die gerade über AK40-Ergebnisse sprachen, entgegenkamen. Die beiden nicht Sprechenden schauten zwar freundlich, aber grüßten nicht. Ich hatte das Gefühl, ich konnte ihre Gedanken lesen: "Ah, ne Walkerin - na besser als gar nichts tun!"...

Zwischendurch schaute ich immer wieder auf meinen Puls. Es war unfassbar! Bis zum vorletzten km war er tatsächlich so hoch wie beim Laufen, die ersten 3 km um die 170 bpm. Erst ab km 5 ging er endlich runter auf 130 und dann sogar bis 115. Ist das wirklich möglich? Am Mittwoch bin ich fast die selbe Runde gelaufen mit einem Durchschnittspuls von 152. Die Walking-Runde liegt bei 160.

Gut, ich weiß ja inzwischen, dass mein Puls immer recht hoch ist und ich bewerte das auch nicht über. Ist halt so. Aber das ist doch wirklich kurios, oder?


Mittwoch, 4. Januar 2012

Mein Trainingsplan

In Anlehnung an Herrn Marquardt (www.natural-running.de) hat Dirk mir einen Trainingsplan geschustert. So sieht er leicht modifiziert nun aus:

Mary goes Berlin!

Anmerkungen und/oder Kritik nehme ich gern entgegen.

Achtung: primäres Ziel ist ankommen ;-)) (sekundäres Ziel unter 2:30 h).

2. Einheit Woche 1


Soll: 6 km / 7:20 / 44 min.
Ist: 6 km / 7:19 / 43:48 min, Puls 152 durchschn.

Bei dieser Einheit war ich mir eigentlich sicher, das ist easiest going, schließlich ist diese pace mein "ich-lauf-bis-ans-Ende-der-Welt-und-guck-mir-dabei-die-schöne-Gegend-an-Tempo". Den Forerunner auf  Pace-Alarm eingestellt und los gings. Doch schon nach knapp 300 Metern musste ich den Alarm raus nehmen, es bimmelte andauernd. Hier muss ich noch mal recherchieren, was ich falsch gemacht habe und wie es besser ist.

Der Lauf wurde dann doch nicht so easy, wie ich dachte. Lag es am starken Wind, lag es am intensiven Stabitraining gestern, dass die Beine doch etwas schwer waren, lag es am 3 km erst mal wieder leichten bergan laufen, war das Tempo vielleicht doch zu langsam oder noch zu schnell? Egal. Unterm Strich wars dann doch ein guter Lauf, auch wenn mein Puls wieder viel zu hoch war (er entsprach aber meinem Gefühl), den ich mit einem ausgiebigen Stretching beendet habe.

Ansonsten hab ich das Gefühl, mein Körper ist in einer Umbruchphase. Seit Silvester schlafe ich recht schlecht (hab ich womöglich zu viel Ruhe?) und seit gestern hab ich ein unschönes Grummeln im Bauch. Bin ich möglicherweise auf Süßigkeiten- und Alkoholentzug oder ist das ganze Grünzeug womöglich gewöhnungsbedürftig ;-). Ich hoffe, das pendelt sich bald irgendwie ein...

Ich lese übrigens gerade das Buch "Extrem" von Norman Bücher. Paßt zu meiner derzeitigen Situation gerade wie die Faust aufs Auge. Demnach werde ich meine Ziele und meine Motivation noch einmal kritisch unter die Lupe nehmen und für mich konkreter formulieren. Es wird gewiss ein spannendes Jahr!

Seit heute haben wir einen HD-Recorder. Das ist mal ne ganz feine Technik! Programmieren war nie einfacher. Toll! Jetzt können wir noch gezielter Fernsehen und das ohne Werbung.

Dienstag, 3. Januar 2012

1. Einheit geschafft

Es ist zwar kaum der Rede wert, aber dennoch ist ein Anfang gemacht: die erste Einheit meines über 12 Wochen gehenden HM-Plans ist geschafft, ich habe 45 Minuten Stabi-Rumpftraining gemacht. Große Güte, wenn man das so lange nicht mehr gemacht hat, haut das wirklich voll rein. Vermutlich habe ich morgen einen leichten Muskelkater. Aber egal, ich war lange nicht mehr so motiviert wie im Moment und auch mit dem vernünftigen Essen klappts sehr gut. So habe ich tatsächlich von gestern auf heute bereits ein halbes Kilo weniger. Dass das leider nicht so weiter geht, weiß ich wohl; nun heißt es dran bleiben.

Morgen soll das Wetter wieder so stürmisch werden wie heute. Da ist vermutlich eine Einheit auf dem Crosstrainer fällig; würde ich gleich nicht mit Iris ins Kino gehen, würde ich mich heute schon drauf schwingen. Aber so kann ich mich auf morgen freuen :-).

Montag, 2. Januar 2012

Vorschau und Ziele

Das neue Jahr verspricht ein Jahr zu werden, an das ich mich sicher noch lange erinnern werde. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und auf zwei freu ich mich ganz besonders: So ist geplant, am 01. April meinen ersten Halbmarathon in Berlin zu laufen und gleich eine gute Woche später werde ich mit Heike eine Woche auf dem Jakobsweg eine 150 km Etappe pilgern. Heute habe ich von Dirk einen HM-Plan erhalten, der ab Montag in Kraft tritt, er endet mit dem HM am 1. April und einer Planzeit von 6:55  = 2 Stunden und 26 Minuten. Es soll demnach ein moderater Sightseeinglauf werden mit dem vorrangigen Ziel "anzukommen". Bei dieser Gelegenheit werden wir sicher einige weitere Foris sowie auch einige Läufer aus dem Facebook kennen lernen. Außerdem finde ich total Klasse, dass Iris sich recht spontan entschlossen hat, mit uns nach Berlin zu fahren! Das erste Quartal wird sicher nur so vorbei fliegen, zwischendurch gibts noch Dieter Nuhr am 01. März und auch die Anmeldewochen in der Schule, die sich als ganz spannend entpuppen.

Desweiteren sind wir bereits zum 2. Aachener Sportscheck-Nachtlauf angemeldet und wenn der HM bei mir gut klappt, wird es vermutlich noch eine Wiederholung in Dresden geben (vielleicht mit Nani und / oder Norman?). Auch haben wir den Lichterlauf in Duisburg wieder im Auge. Größte Voraussetzung ist selbstverständlich für alles eine optimale Gesundheit, hier klopf ich dreimal auf Holz, dass nichts schlimmeres eintreten mag. Ernährungstechnisch möchte ich hier auch einiges ändern um somit  auch hoffentlich endlich mal 7 Kilo abzunehmen - 5 wären auch schon toll, aber 7 wären perfekt. Zwei wichtige Dinge dazu: viel mehr Wasser trinken und Alkohol und Süßigkeiten/Chips radikal einschränken. Wenn ich dann 3 - 4 x pro Woche meinen Trainingsplan umsetze, sind das sicher sehr gute Voraussetzungen. Irgendwann muss ich das doch mal schaffen, warum also nicht dieses Jahr ;-) ?

Was gibts noch? Unser Sommerurlaub soll aller Wahrscheinlichkeit nach Richtung Irland gehen. Schon als Teenager fand ich Land, Leute und Musik ganz toll. Auf meiner to-do-before-I-die-Liste steht Irland ganz weit oben, eine perfekte Mischung aus Meer, Bergen und grüne Weite. Eine Alternative wäre Dänemark/Norwegen/Schweden. Auf keinen Fall in den Süden, da reicht der Herbst vollkommen aus, falls es da noch mal weg gehen sollte. Oder ist da der HM in Dresden geplant? Hui, so viele Ziele, da kommt Frau schon mal gern durcheinander...

Einen ganz großen Wunsch habe ich und wer mich näher kennt, weiß auch, was es ist. Leider kann ich das hier so öffentlich nicht schreiben, man weiß ja nicht, wer hier so alles mit liest :-). Jedenfalls hat sich eine Sache in meinem Leben leider nicht so entwickelt, wie erhofft und hier muss ich nun eine weitere Konsequenz ziehen. Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber ich muss das tun, für mich, für mein Ego.

Zwischenmenschlich erhoffe ich mir  bestehende Kontakte zu vertiefen und die familiären durch die Bank weg zu verbessern. Es darf nicht sein, dass man so wenig am Leben der anderen teil hat, jeder lebt so sein Ding und irgendwie bröckelt die Familie langsam auseinander. Weiterhin wünsche ich mir viele interessante neue Menschen kennen zu lernen, aus denen sich möglicherweise auch Freundschaften ergeben. Mit anderen Worten, ich möchte so ein bisschen von meinem Eigenbrötler-Dasein weg kommen (tief in meinem Inneren bin ich das nämlich leider, auch wenn man das Äußerlich nicht vermuten würde). Auf meinem Weg in meine Mitte dürfen somit auch noch ein paar Knoten mehr platzen, die mir dadurch etwas weniger Ballast verschaffen und dann hoffentlich ein für allemal im Nirvana verschwinden. In jeder Kirche, die ich auf meiner Pilgeretappe betreten werde, werde ich ein Stück Vergangenheit lassen, so mein Plan :-).

Haaach, aufregend wird es werden! Und an dieser Stelle möchte ich jetzt einmal der Welt mitteilen, dass der liebevollste und beste aller Ehemänner meiner ist! Danke Dirk!

Rückblick 2011

Jahresrückblick 2011
Im Jahr 2010 bin ich 765 Kilometer gelaufen, in 2011 waren es 828 Kilometer (einmal Aachen bis Berlin und noch ein Stückchen Richtung Jena). Allerdings fing das neue Jahr 2011 ja auch gleich mit einer Verletzung an, die ich mir beim Reintreten in eine Kuhle in einem unachtsamen Moment im Dunkeln am 31.12.2010 in Trier zugezogen hatte. Röntgenaufnahmen und zwei MRTs brachten einen Bluterguß im Kniegelenk, eine Bakerzyste, beginnende Arthrose und einen Knorpelschaden zum Vorschein. Und immer wieder die Frage von Arzt und Physio: Musst du denn unbedingt laufen? Radfahren und Schwimmen wären für deine Knochen viel besser. - Ja, ich will und ja ich muss. Der Versuch, ein zweites Hobby hinzuzunehmen, das Reiten, scheiterte wegen dem Knie, vermutlich verschlimmerte es die Situation sogar noch. Immer wieder hatte ich teilweise sehr heftige Schmerzen im Knie, weitestgehend jedoch bei längerem Sitzen, was Autofahrten für mich besonders schlimm machte. Das Reiten also schweren Herzens wieder an den Nagel gehangen und das Laufen einen Gang runter gefahren. Um mich bei Motivation zu halten, habe ich mich einem Lauftreff angeschlossen, solange bis ich operiert wurde.

Im August 2011 hatte ich dann einen viertägigen Krankenhausaufenthalt, mir wurde die Gebärmutter entfernt, und somit hatte ich eine sechswöchige Zwangslaufpause. Da es mir ansonsten blendend ging, habe ich die Zeit genutzt, fleißig Stabilisationstraining zu machen und der Wiedereinstieg verlief sehr gut. Gefühlt hatte ich kaum an Form verloren. Erst ab dieser Pause hatte ich auch das Gefühl, dass mein Knie sich etwas beruhigt hat. Längeres Sitzen fällt mir immer noch schwer und hier und da zwackt es auch etwas heftiger nach einem längeren Lauf oder einem profilierteren. Leider vernachlässige ich das Stabi-Training inzwischen sehr, was sich aber wieder ändern soll. Den Lauftreff habe ich seither nicht mehr besucht, da ich in der dunklen Jahreszeit lieber gleich nach der Arbeit und somit weitestgehend im Hellen laufen kann, obwohl ich Läufe im Dunkeln sehr mag, diese dann aber alleine genieße, wenn ich sie denn mache.

Meine Wettkämpfe in diesem Jahr waren der 10 km "Lauf um das Bayerkreuz" in Leverkusen. Allerdings habe ich diesen nach 2 von 4 schrecklichen Runden gegen Betonmauern laufend, in denen ich überhaupt nicht in meinen Rhythmus gekommen bin, abgebrochen. Zu schnell los gelaufen, zu hektisch geatmet und den Kopf nicht besiegen können (ich durfte nicht mit meiner Musik laufen). Ein sehr lehrreicher Lauf auf jeden Fall. Darauf folgte der Tivoli-Lauf (5 km), der auch etwas krampfig war, weil es plötzlich sehr heiß wurde; auch die Strecke war nicht so schön. Dann gabs noch den 1. Aachener Sportscheck Nachtlauf (5 km), der wiederum sehr schön verlaufen ist. Mein 3. Womens Run in Köln (8 km) brachte mich zu dem Vergnügen, mit der lieben Nani zum ersten Mal Hand in Hand mit jemandem ins Ziel laufen zu können. Obwohl die Gute viel schneller hätte laufen können, blieb sie an meiner Seite! Dafür bin ich ihr heute noch sehr dankbar. Ansonsten war der Lauf schrecklich und ich werde mit Sicherheit keinen 8 km WR mehr in Köln laufen, wenn überhaupt nur noch 5 km, das Slalomlaufen ist einfach nur grauslich, die Strecke viel zu voll! Jahresabschluss war nun der Silvesterlauf in Trier, der mir auf die 5 km eine neue Bestzeit einbrachte, wenn auch ungeplant.

In diesem Laufjahr haben Dirk und ich sehr nette Laufbegeisterte kennen gelernt, den Großteil (10 Leute) beim Fori-Treffen-Lauf von Laufforum.de in Duisburg. Außerdem Sonja aus Hamburg beim HM, den Dirk in Hamburg mit gelaufen ist, Silke und Nani beim Womens Run in Köln, (wo die liebe Astrid leider nicht mitlaufen konnte, mit der wir aber im Anschluss ein lecker Kölsch gesüppelt haben) und später noch mal Ilona und Dieter aus dem Forum in Simmerath im Ziel begrüßt. Auch Heike, mit der ich im April eine Woche pilgern werde, habe ich aus dem Laufforum getroffen. Last but not least Rainer und Anne aus Trier, die wir aus Facebook kennen. Es ist immer wieder schön, wenn man Leute aus dem Internet dann persönlich trifft und ich hoffe, im nächsten Jahr kommen einige dazu (was zu erwarten ist, wenn wir in Berlin laufen werden). Läufer sind wirklich unkompliziert und haben immer Gesprächsstoff ohne Ende :-).

Privat gabs da leider noch die ein oder andere Tiefe, die ich jetzt nicht erörtern mag, einige Dinge haben sich nicht so toll entwickelt und forderten gewisse Konsequenzen. Ich habe wichtige Erkenntnisse gewonnen und es sind überfällige Knoten geplatzt, was einerseits heilsam, anderseits eben schmerzhaft ist. So ist es halt, das Leben. Und am Ende des Jahres freue ich mich darauf, den Reset-Knopf zu drücken und voller Zuversicht ein neues Jahr in Angriff nehmen zu können...

Vorschau 2012... 


in Kürze hier :-)

Neujahrsbegrüßungsläufchen

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es dann gegen 10.30 Uhr wieder nach Hause. Wir waren uns einig, dass es ein sehr schöner Silvestertag und -Lauf war. Die Fahrt zurück machte uns schon wieder neue Lust aufs Laufen, herrlich, all die Wege rechts und links über die Felder und Wiesen der Eifel.

Wir tranken zu Hause angekommen noch einen Kaffee mit Iris und nach einem kurzen Blick in mein Sporttracks, bestätigte sich, dass der Lauf in Trier tatsächlich nicht aufgezeichnet war. Shit happens. Ich zog mich um und drehte ein kleines Ründchen in unserem Wald. Kein Läufer weit und breit, nur einige wenige Fußgänger waren unterwegs. Nach all der Sitzerei tat das unglaublich gut, vor allem die frische, feuchte Luft.

Trotz der Musik auf meinen Ohren konnte ich ein wenig in mich gehen und mir ein paar Gedanken machen, wie es nun weiter gehen wird, was ich im neuen Jahr unbedingt ändern möchte und überhaupt. Aber dazu schreibe ich noch separat etwas - mein Mann gängelt mich gerade mal wieder, mich ums Mittagessen zu kümmern... dabei macht er das selber auch sehr gut ;-)...

Silversterlauf Trier (5 km)

Wie auch im vergangenen Jahr fuhren wir (diesmal mit gebuchter Teilnahme) zum Silvesterlauf nach Trier. Da Iris keine besseren Pläne für den Silvesterabend hatte, schloss sie sich uns an, was uns sehr freute. Bereits im Vorfeld verabredeten wir uns mit Rainer N., der beim Trierer Volksfreund arbeitet und den wir aus der Facebooks-Lauffreunde-Gruppe (virtuell) kennen. Er war dann auch so nett und verschaffte uns zwei weitere Vip-Zugäge zum Bus, eine Karte hatte ich bei einem Preisausschreiben bereits gewonnen. Die Fahrt nach Trier war sehr kurzweilig; Läufer haben immer ein Thema und der neueste Klatsch & Tratsch musste auch mal wieder ausgetauscht werden. Unterwegs war das Wetter alles andere als schön, Regen und Nebel, sogar ein bisschen Schnee lag in der Eifel. Aber wie das so ist wenn Engel reisen, erwartete uns in Trier zumindest trockenes, nebelfreies Wetter. Kurz in der Residenz am Zuckerberg eingecheckt und direkt gings weiter Richtung Marktplatz. Nachdem wir in der Sporthalle des Gymnasiums unsere Startunterlagen abgeholt hatten, trafen wir uns mit Rainer, die Freude war groß. Wir tummelten uns hier und da und verfolgten mit halbem Ohr und Auge die bereits gestarteten Läufe, die wie auch im Vorjahr von Wolf-Dieter Poschi Poschmann präsentiert wurden. Zu uns gesellte sich noch Anne, eine Lauffreundin von Rainer, mit der wir uns nachher gemeinsam einliefen.

Wie immer wurde ich kurz vor dem Start ziemlich nervös. "Ich will jetzt lieber Frittchen essen, als los zu wetzen", war mein Mantra. Keine Chance, der Startschuß fällt und ich renne mit der wilden Horde los. Wie immer direkt zu schnell, aber egal. Dank meiner Musik komme ich in der 2. Runde langsam in meinen Rhythmus, von der Stimmung an der Strecke bekomme ich nur wenig mit, mir fliegt Konfetti ins Gesicht und es stinkt nach Wunderkerzen; Dauerklatschen und Sambarhythmen nehme ich trotz meiner Musik noch wahr. Die Stimmung in Trier ist einfach der Hammer. Die 5 Runden ziehen sich mal wieder wie Kaugummi und in meinem Kopf versuche ich das Beste draus zu machen. Ich laufe aus Spaß, sage ich mir immer wieder und ich habe schon 10 und 15 und sogar 20 km geschafft, dann werde ich doch wohl die 5 hier auf einer Arschbacke abspulen! Ich warte darauf, von Iris überrundet zu werden und in der Tat, kurz vor dem Ziel streichelt sie mir über die Schulter. Ich muss da allerdings noch eine Runde - das Leben ist manchmal hart und grausam. Doch auch diese Runde war dann irgendwann zu Ende und ich habe sogar noch einen kleinen Endspurt einlegen können. Dirk und Rainer, die meinen Zieleinlauf mit einer Laola begleiten, sehe ich leider nicht. Iris kommt mit einem Getränk auf mich zu und nimmt mich in den Arm, während die Männer direkt zu ihrem Startblock für ihren Lauf gehen. Wie schön, es ist vorbei! Beim Einlaufen sehe ich, dass ich unter 32 min. geblieben bin und freue mich. Als ich auf meiner Uhr die genaue Zeit nachsehen will, stelle ich entsetzt fest, dass ich mal wieder die Knöppe falsch bedient habe und der Lauf nicht aufgezeichnet wurde. Das sind die Momente, in denen würden sich die meisten Läufer selbst am liebsten in den Hintern beißen, kämen sie nur dran. Nur gut, dass es eine Zeitmessung gab - ich kam dann auf 31:41 min, meine neue Bestzeit. Auch wenn das nicht unbedingt geplant und auch  nicht erwartet war, freute ich mich über eine Verbesserung von 30 Sekunden.

Wir tranken dann im Bus erst mal zwei verdiente Siegersektchen und verfolgten später den Lauf der Männer über 8 Runden, also 8 km. Am Ende waren alle sehr zufrieden mit ihren erreichten und verbesserten Zeiten, auch wenn Dirks Knöchel leider wieder ziemlich schmerzte nach seinem Lauf. Rainer begleitete uns dann noch ein Stück Richtung unseres Hotels. Wir machten uns frisch und aßen dann in der überfüllten und viel zu heißen Pizzeria San Marco ausreichend Kohlenhydrate. Weils aber dort wirklich fast unerträglich heiß war, sind wir nach dem Essen auch fix da raus und weiter zu "Theo", wo ich meinen ersten Aperol Spriz trank. Mädels, endlich kann ich  mitreden und weiß, warum ihr das so gerne trinkt, es ist wirklich lecker! Den Jahreswechsel verbrachten wir dann wie im letzten Jahr an der Porta Nigra und genossen das Feuerwerk der anderen. Warum eigentlich für so etwas Geld verpulvern, wenn die anderen das schon tun? Ein langer Tag zollte seinen Tribut und wir machten uns dann gegen halb 1 Uhr wieder auf zum Hotel.

Es war ein schöner Tag und wir haben wieder sehr nette Läufer kennen gelernt. Mal sehen, wann es ein Wiedersehen gibt.

Und hier ein paar Eindrücke:














Sonntag, 1. Januar 2012

Berichte...

... von Silvester und Neujahr folgen in Kürze.

Wer vorab schon mal einen kleinen Eindruck von unseren beiden letzten Tag bekommen möchte, findet auf Dirks Laufseite seinen Bericht.

Samstag, 31. Dezember 2011

Guten Rutsch!

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs einen guten Rutsch (bitte nicht wörtlich nehmen!) ins Neue Jahr.


Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Momente, an die man sich gerne erinnert wünsche ich Euch ebenso.


Mögen sich alle Wünsche, Ziele und Vorsätze erfüllen.


Kommt also gut rein und bleibt gesund!


Den nächsten Laufbericht gibts aus Trier.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Dämmerungsläufchen

Ich bin Euch noch ein Läufchen schuldig, fällt mir gerade mal so ein.

Nachdem mein Geburtstag am 27. sehr entspannt in der Sauna abgehalten wurde, gabs am Abend den letzten Teil von Harry Potter - somit ist das Thema auch erledigt.

Der nächste Tag war einer dieser berühmten "mit dem falschen Fuß aufgestanden" Tage.  Auf jeden Fall knisterte die Luft den ganzen Tag über und Dirk tat noch sein Übriges dazu, weil er wieder minutiös die Mahlzeiten und den Tag geplant haben wollte. So zerstreuten wir uns so gut es ging getrennt, ich besuchte Oma und Tante, Dirk fuhr mit Flo auf die Suche nach einer Bandage für seinen Knöchel nach Würselen.

Gegen 16.30 Uhr kam ich dann nach Hause, Dirk war schon los zu seinem Lauf. In die Klamotten und ab gehts. Die frische Luft war herrlich und es dauerte nicht lange, bis ich mein Wohlfühltempo gefunden hatte und das tiefe Durchatmen richtig genießen konnte. Mit jedem Meter wurde es dunkler und dunkler - ich liebe diese extrem triste Winterstimmung, dieses nasse Grau, die kahlen Bäume und Sträucher. Es waren nur wenige Leute auf den matschigen Wegen unterwegs, was umso schöner in diese Stimmung und auch zu meiner Laune passte. Nach 7,6 km war die Runde vorbei und ich fühlte mich deutlich besser. Die Enttäuschung in meinem Bauch war zumindest vorerst um die Hälfte reduziert.

Später am Abend fuhren wir dann noch zum Mediamarkt und kauften uns für unser neues SingStar die dazugehörigen Mikrophone. Bis spät abends saßen wir an der PS3 und suchten Lieder aus, mit denen wir uns künftig vergnügen und bebattlen wollen. Und heute Abend gehts noch mal ins Kino, Rubbeldikatz wollen wir uns anschauen.

Morgen gibts noch einen letzten kurzen und langsamen Lauf. Aber erst muss ich um 11 zum Zahnarzt, meine Füllung hat die Violas nicht verkraftet.

Montag, 26. Dezember 2011

Heute gabs zwar gefühlt nicht ganz eine Wiederholung des Genusslaufs von Heiligabend, aber er kam dem doch schon nahe. Gegen 10 Uhr fuhren Dirk und ich zum Teuterhof, wo es die schöne 5 km Auenlandrunde gibt. Die wollten wir laufen und von dort aus dann bis nach Hause zurück, also Auto stehen lassen. Das Wetter war recht ungemütlich, Nieselregen, leichter Wind, grau der Himmel und pratschig die Waldwege, 9 Grad. Dennoch waren unerwartet viele Läufer unterwegs - wundert das nun irgendwen!?  

Nach 2,5 km gab meine Uhr bereits den Geist mangels genügend Saft auf. Egal, ich ruhe gerade irgendwie unerwartet und teils befremdlich in meinem inneren Selbst, dass ich mich darüber überhaupt nicht aufregen konnte. 

So wurden es 11,5 km mit 140 Höhenmetern (die Werte habe ich von Dirk übernommen), geschätzte Pace laut Uhrzeit um die + - 7:15.

Morgen gehts in die Mediterana-Sauna nach Bensberg, Regeneration ist angesagt.

Ich wünsch Euch noch einen schönen, entspannten 2. Weihnachtstag.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Endspurt

Habt Ihr den Heiligabend gut überstanden? Das Highlight an meinem Heiligabend war in der Tat der schöne Lauf gestern. Später gabs dann noch zum 6. und letzen Mal Vanille-Kipferln-backen in dieser Weihnachtssession und Pflichtfilm Nr. 1, "Der kleine Lord", lief dabei im Hintergrund *schnief* - immer wieder schön! Gleich gibts dann "3 Nüsse für Aschenbrödel" als Bügelbegleitprogramm und ab 16 Uhr kommen die Jungs zum Raclette-Essen. Tja, und Weihnachten 2011 ist somit auch schon wieder gegessen.

Morgen werde ich hoffentlich mein kleines Runnershigh von gestern wiederholen können und zum Ausklag werden Dirk und ich es uns übermorgen im Mediterana in Bensberg so richtig gut gehen lassen - Erholung vom Jahresendspurt, auch etwas vom Laufen und mal wieder Zeit für uns - Körper und Geist verwöhnen. Darauf freu ich mich schon sehr!

Vermutlich gibts dann Mittwoch oder Donnerstag noch einmal eine kleine, gemütliche Runde und am Samstag gehts dann gemeinsam mit Iris nach Trier zum Silvesterlauf. Angemeldet sind wir, Hotel ist gebucht, Handy-Nummern mit Rainer sind ausgetauscht, Tisch beim Italiener ist reserviert - das wird ein schöner Jahresausklang an der Porta Nigra werden!

Ich wünsche Euch noch schöne Feiertage!

Samstag, 24. Dezember 2011

Heiligabendläufchen

So hatte es sich gestern ergeben, dass mein Frust über das Ausscheiden von Elen Wendt mit einigen Jägermeistern noch ein schönes Musicbattle am PC mit meinem Schatz zur Folge hatte und wir später als erwartet ins Bett gingen. Heute morgen leichte Anlaufschwierigkeiten demnach vorprogrammiert. Bisschen rumgewuselt, bisschen geinternettet und dann gegen 12 Uhr in die Laufklamotten. Die Motivation war nicht sehr groß, doch es lief von Anfang an ganz gut, wenn auch langsam. Das Wetter grau und mit 9 Grad eher novemberlich, teils frischer Wind. Das mäßige Wohlfühltempo genutzt, meinen Laufstil zu korrigieren und die herrliche frische Luft genossen. Unter dem linken Fuß haben die neue Schuhe wieder leichtes Stechen verursacht, das ich mit übertriebenem locker lassen und entspannen der Füße und Zehen tatsächlich größtenteils abstellen konnte.

Es wurden rundum schöne 9,4 km und ich habe mich lange nicht mehr so gut gefühlt.

Jetzt gibts gleich leckerste selbstgemachte Hühner-Nudelsuppe von gestern, dann duschen, nochn bisschen backen und ab zu Muttern zum Futtern.

Ich wünsch Euch einen entspannten Heiligabend.

Freitag, 23. Dezember 2011

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Auf diesem Weg wünsche ich allen Freunden, Lauffreunden
 und Besuchern meines Blogs
schöne und harmonische Feiertage.

Ein neues Jahr, ein neues Glück!

Viele schöne Läufe und tolle Strecken an besonderen Orten,
Zufriedenheit und vor allem Verletzungsfreiheit
sowie alles Gute für das neue Jahr wünsche ich Euch von 

Mögen sich all Eure Ziele und Wünsche erfüllen!

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OT: Enttäuscht ohne Ende!

Sorry, ich muss mir jetzt mal ein wenig den Frust von der Leber quatschen...

Eben ist bei "The voice of Germany" meine absolute Favoritin viel zu früh ausgeschieden. Elen Wendt, die Frau mit der Hammerstimme, die in Berlin als Straßenmusikerin unterwegs ist und im Team von Xavier Naidoo war. Elen ist stimmlich eine Mischung aus Tracy Chapman, Cindy Lauper und Amy Mc Donald für mich, selten hat mich eine Stimme derart berührt, Gänsehaut und Tränen in den Augen; eine Stimme mit absolutem Wiedererkennungswert wurde einer durchschnittlichen Boy-Group-Performance vorgezogen. Unfassbar, ich bin wirklich enttäuscht und die Sendung, die mich bislang gefesselt hat, weil sie ein ganz anderes, extrem hohes Niveau als sonstige Casting-Shows hat, verliert mit einem Mal ihren Reiz. Was hat Herr Naidoo sich dabei nur gedacht?! Alle vier Coaches wollten sie haben und sie hat sich für ihn entschieden. Fataler Fehler! Selbst Dirk, der sonst eher solche Sendungen meidet, hat sie von Beginn an mit mir geschaut und war ähnlich begeistert von der Straßenmusikerin wie ich. Sein erster Kommentar: Sie hat sich für den falschen Coach entschieden! Wie wahr! Ich hoffe, sie wird ihren Weg trotzdem machen, sie ist für mich ein Ausnahmetalent!

Und ihre CD ist bereits bestellt - ein weiteres Geburtstagsgeschenk für mich, Danke mein Schatz! Ich wünsche mir, Elen im April in Berlin einmal live zu treffen. Wer weiß, vielleicht am Alex, am Bahnhof Schönhauser Allee oder so...

Montag, 19. Dezember 2011

Kilometerbilanz 2011

Hab eben mal geschaut, auf wie viele Kilometerchen ich denn dieses Jahr komme. Es sind bis heute 884, so dass ich auf knapp über 900 kommen werde bis Ende diesen Monats. Das entspricht einer Strecke von Aachen über Berlin nach Jena. Damit bin ich sehr zufrieden und ohne Zwangspause wären es sicher auch ü1000 geworden. Eine Zahl, die mich doch etwas stolz macht, auch wenn hier diverse Lauffreunde auf über 2500 (einer sogar über 3500!) Kilometer kommen. Für das nächste Jahr nehme ich mir somit nur mal vorsichtige ü1000 vor. In Anbetracht unserer diversen, jetzt schon geplanten Läufe und Reisen, wäre auch eine 1200 gut möglich. Ich lass mich mal überraschen. Ich war lange nicht so heiß aufs Laufen wie im Augenblick. Na ja, ist ja auch meine Jahreszeit.

Der nächste Lauf ist für Donnerstag geplant, gleich nach der Arbeit. Ein schöner Start in die freien Tage. Und wie es aussieht auch schon mit den neuen Schuhen, die ich gestern bestellt habe und die heute bereits auf die Reise gegangen sind. Vielleicht klappts aber auch morgen Abend noch mit einem Lauf. Motiviert bin ich und hoffe, dass der seltsame Husten nicht schlimmer wird, den ich seit heute morgen hier und da habe.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Advent, Advent... Weihnachten ist rot ...


... zumindest bei uns.


Ich wünsche Euch eine schöne, harmonische Weihnachtswoche und hoffe, 
es wird nicht allzu stressig, erst recht nicht aggressiv und alle Vorbereitungen laufen nach Plan!

Genießt die freien Tage und lasst es Euch gut gehen!

Samstag, 17. Dezember 2011

Schluss mit frustisch!!!

Mein neues Mantra ist geboren!

Ich war die ganze Woche angeschlagen, mental wie körperlich. Es lief nicht rund und das stürmische, graue Wetter passte perfekt dazu. Knoten platzen mit einem Mal, die jahrelang im Verborgenen schlummerten. Jetzt, klar, kurz vor Weihnachten, passt scho! Die Weihnachtszeit ist jedes Jahr aufs Neue ein Graus für mich. Schön, wenn dann wirklich gute Freunde intuitiv zu wissen scheinen, dass es mal wieder Zeit für ein Lebenszeichen ist und ein gutes, sensibles timing an den Tag legen. Auch wenn man im Grunde allein dadurch muss, ist es tröstlich zu sehen, dass man eben doch nicht so ganz alleine ist.

Was kann ein Mensch ertragen, bis er endlich reagiert? Wie lange hält man es durch, in absolut unbefriedigenden Zuständen zu verharren, nur weil es ja ach so sicher ist? Alles schön geregelt, alles nach außen hin perfekt. (Nein, keine Angst, ich rede nicht von meiner Ehe, hier ist alles im grünen Bereich!) Weitere Details erspare ich Euch und mir jetzt, ist hier nicht unbedingt der geeignetste Rahmen für solche Themen. Nur soviel, es ist Zeit für Konsequenzen!

Im April stehen zwei ganz wichtige Ereignisse für mich an. Da ist zum einen mein erster Halbmarathon in Berlin, auf den ich mich riesig freue! Wie wird es klappen, diese Distanz zum ersten Mal offiziell anzutreten, werden meine Nerven wieder verrückt spielen? Oder kann ich es wirklich genießen, so, wie ich mir das erhoffe? Das zweite wird wenige Tage später meine Reise mit Heike über den Jakobsweg sein. Heute habe ich  mir einen Teil der DVD angeschaut, die sie mir geschickt hat. Jetzt ist mir umso bewusster, wie wichtig diese Pilgeretappe für mich werden wird. Ich bin sooo weit von mir entfernt, dass ich es kaum noch ertragen kann. Es wird höchste Zeit etwas zu ändern, ich werde schließlich nicht jünger. Zwei Ereignisse, die mich vermutlich ziemlich deutlich an meine Grenzen bringen werden, das zweite mehr als das erste. Die Zeit ist reif, Grenzen nicht nur zu erkennen, sondern diese gezielt zu überschreiten. Wow, das wird spannend!

Die Woche war wirklich schrecklich und ich habe es nicht auf einen einzigen Lauf gebracht, was meine trübe Stimmung nur noch verschlimmerte. Gestern dann den Schlaf der Gerechten gehalten und heute wie Phönix aus der Asche, wenn auch mit leichten Kopfschmerzen, den neuen Tag gestartet. Wir mussten leider mal in die Innenstadt, für die kurze Zeit wars wirklich ok, aber dann hats auch gereicht. Die Kopfschmerzen und das Unwohlsein wurden wieder schlimmer und die Lust auf einen Lauf an der frischen Luft immer größer. Nicht lange gezögert, ab in die Laufsachen und los. Gefühlt mussten es heute mindestens 10 km  werden, den ganzen Rotz der letzten Woche aus dem Leib laufen. Es wurden für jeden nicht gelaufenen Tag um die 2 km, also in Summe bin ich auf 13,2 km gekommen. Ein wahrer Befreiungsakt. Und das gelaufene Tempo hat mich so stolz und glücklich gemacht, dass mir das Mantra buchstäblich in den Mund gefallen ist: Jetzt ist wieder Schluss mit lustig, bzw. frustig! Weil, es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Und wenn man sich selbst andauernd nur bemitleidet, anstatt den Hintern hoch zu kriegen (egal in welchem Punkt) kann man lange auf eine Veränderung warten. Gut, es ist ja nun nicht so, als wüsste ich das nicht schon längst. Aber wie das so oft schon mal ist, vergisst man manchmal vor lauter Suhlen im Selbstmitleid, dass man wirklich nur selber etwas in seinem Leben ändern kann. Waren es nicht sogar meine Worte, die da sagten: Du bist, was Du denkst! (Sie stehen sogar auf meinem T-Shirt!)  Phrase über Phrase aber doch so viel Wahrheit darin.

Der Silvesterlauf in Trier wird somit mein "ich lass alles jetzt hinter mir"-Lauf.
Reset. Ein neues Jahr, ein neues Glück! Ja, es wird spannend.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Berlin - wir kommen!

Nun ist es amtlich, jetzt gibts kein Zurück mehr: Wir sind für den Halbmarathon am 01. April 2012 in Berlin angemeldet - tschakka! Ik freu mir!

Auch für Silvester ist die Entscheidung nun gefallen, wir fahren nach Trier. Vor ein paar Tagen habe ich eine Karte bei einer Verlosung für das dortige VIP-Zelt gewonnen. Leider kann ich aber mit einer Karte alleine nichts anfangen, denn ohne meinen Schatzi gehe ich nicht ins Zelt. Wie schön, dass man via Facebook inzwischen so vielfältige Kontakte hat. So kostete es mich eine Anfrage bei einem lieben Redakteur des Volksfreunds Trier (herzlichen Dank auch hier noch einmal!) und eine zweite Karte war somit kein Problem. Wenn ich auch auf ein VIP-Zelt nicht so den allergrößten Wert gelegt hätte, hab ich mich dann doch sehr darüber gefreut, zumal es unserer Entscheidungsfindung dienlich war. Also werden wir auch dieses Jahr wieder in Trier den Silvesterabend feiern. Hoffentlich diesmal ohne Vertreten, denn die Schmerzen brauch ich bestimmt nicht noch einmal! Ich bin wirklich froh, dass mein Knie inzwischen wieder ziemlich Ruhe gibt, aber fast ein ganzes Jahr hab ich damit hantiert.

Wie das nun trainingstechnisch weiter geht, wird sich zeigen. Ich denke aber, ich werde mich ab Januar grob an einem HM-Trainingsplan orientieren und vor allem die Distanzen erhöhen. Mein Ziel beim HM ist ja nur anzukommen, die Zeit spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Wenn ich unter 7 bleiben würde (entspräche einer Zeit von ca. 2:25 h), wäre das für mich schon toll, aber es soll in erster Linie ein Fun-Lauf werden. Mal sehen, was so geht. Ich freu mich jedenfalls riesig! Denn außerdem ist dieser Lauf bzw. die Anmeldung ein Teil meines Geburtstagsgeschenkes, Danke mein Schatz, auch wenns noch zu früh ist :-).

Montag, 12. Dezember 2011

Ein schöner Tag...

... war das gestern und deshalb muss ich auch noch ein klein wenig drüber schreiben.

Der gestrige Sonntag stand ganz im Zeichen des ATG-Winterlaufs, an dem Sven (links), Dirk (mitte) und Iris  auch in diesem Jahr wieder teilnahmen. Wie in den letzten beiden Jahren auch, durfte ich die sportliche Fracht in die Voreifel chauffieren, was mir auch diesmal ein Vergnügen war.



Für mich hieß es dann, Zwischenstopp an der Bahnhofsvision in Kornelimünster zum Fotografieren. Ich war natürlich viel zu früh und nutzte die Zeit, eine kleine Erkundungstour durch Knolle zu machen, wie Kornelimünster auch liebevoll genannt wird. Hier hatte ich zwei Begegnungen der besonderen Art. Die erste war die Dackel-Laube - Jesses! So etwas gibts tatsächlich!


Manchmal muss man nur im richtigen Moment den richtigen Menschen nach der Uhrzeit fragen. So kam es denn zu meinem Pläuschchen mit dem überaus interessanten und viel gereisten 64 jährigen Herren, ein ehemaliger Marathon- und Ultraläufer. Dieser lebt seit drei Jahren mit der Diagnose Parkinson und ist seit dem nur noch mit Walking-Stöcken unterwegs (dies allerdings so fix, wie manch einer läuft!). Erst im Alter von 40 Jahren hat er mit der Lauferei begonnen und es bis dahin auf 141 Marathons und Ultras über den Erdball verteilt gebracht (als Beispiel sei nur der New York Marathon, London und Südafrika genannt). Natürlich war er auch in heimischen Gefilden unterwegs, so finishte er den Monschau-Marathon 15 x in Folge und auch den ATG sowie den Einruhr-Marathon in Simmerath hat er mehrfach in seiner Vita stehen. Dieser Mann lief teilweise zwei Marathons an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden, mehr oder weniger als Trainingslauf für einen Ultra! Unglaublich! Leider habe ich den Herrn nicht nach seinem Namen gefragt, aber ich habe mich herzlich bei ihm für dieses überaus interessante Gespräch bedankt. Beeindruckend und doch so unscheinbar dieser Mensch! Hoffentlich treffe ich ihn im nächsten Jahr wieder, sofern ich nicht selber den ATG mitlaufe (was ich ja immer noch arg in Frage stelle!).

Doch zurück zu meinen Lieben und ihrem Lauf. Das Wetter war perfekt für diesen recht anspruchsvollen Lauf und so war es auch als Zuschauer zum ersten Mal nicht unangenehm, weil die Temperaturen von um die 6 Grad mit ganz wenig Wind wirklich ok waren. Ich hab sie auch diesmal alle Drei mit der Kamera erwischt und sie sahen durchweg noch frisch und munter aus. Ok, waren ja auch bis dahin erst knappe 8 Kilometer.




Sobald sie vorbei waren, bin ich zum Auto gehetzt und ab zum Zielbereich (7 km mit dem Auto), dem Stadion des ATG. Wie auch in den letzten Jahren hatte ich große Schwierigkeiten, einen vernünftigen Parkplatz in Stadionnähe zu finden und fluchte auch diesmal mehr oder weniger leise vor mich hin. Dadurch, dass der ATG ein Lauf von A nach B ist, stellen sehr viele Läufer ihre Autos am Ziel ab und nutzen den Bus-Shuttleservice des Veranstalters. So ist es mir wieder nicht gelungen, den ersten Läufer im Ziel mitzubekommen, der bereits nach 56 Minuten im Stadion einlief. Zuerst kam wie immer Sven ins Ziel (1:27), diesmal verwundernswerterweise mit Arnd im Schlepptau, der einen Waden-Einbruch hatte und sicher froh war, dass Sven ihn noch ins Ziel gezogen hat. Dann kam nach 1:33 h mein Schatz und schon kurz darauf die liebe Iris (1:36 !!!), die trotz pösen Pfnupfens an den Start gegangen ist - alle Drei liefen ihre Streckenbestzeit! Dirk hat ziemlich beißen müssen, da er einen letzten langen Lauf vor dem Wettkampf wegen Schienbeinschmerzen hat ausfallen lassen müssen (10 Tage Pause!), es fehlten ihm dann eindeutig ein paar Körner. Aber er war dennoch nicht unzufrieden  (na ja, vielleicht ein ganz klein wenig). Das Bild zeigt das Finisher-Präsent, Nobis Printe mit Laufhandschuhen.



Nach kurzem Finishergeplauder, man trifft so viele bekannte Gesichter, gings ab nach Hause, erst Sven abgesetzt, dann mit Iris auf in die Kartoffelsalat-Schlacht, nebenbei im TV die Aachener gegen Aue geschaut. Nach einem recht unspektakulären 1:1 ein kleines Nickerchen gehalten und dann überlegt, ob ich nicht doch auch noch ein kleines Ründchen laufen sollte. Nach 2 Portionen Kartoffelsalat mit 3 Würstchen (schäm) musste ich allerdings bis nach 18 Uhr warten. Aber dann konnte ich mich doch recht mühelos auf machen, eine Dunkelrunde an der Bahn entlang zu drehen. Es war wieder herrlich, so still, so einsam und so wohltuend! Ich mag es wirklich sehr, im Dunkeln zu laufen und ich stelle wirklich fest, dass es bei mir im Vergleich zu morgens nun abends deutlich besser läuft. Nach dem Lauf war ich wirklich super glücklich, dass ich mich noch aufgerafft habe. Es wurden dann 6,7 überaus zufriedene Kilometer.

Ja und dann gabs abschließend noch den Tatort, wie immer sonntags. Story war gut, leider ging mir die verliebt dämlich grinsende Kommissarin Lindholm mächtig auf den Zeiger. Wochenende somit vorbei.

Und von dem heutigen Tag erzähle ich mal besser nichts... Der war nämlich für die Tonne!

Freitag, 9. Dezember 2011

Trailschuh vs. Sofakissen

Der Himmel war blau, es waren 6 Grad und meine Motivation nach einem ungewohnt hektischen, unruhigen und leicht aggressiven Arbeitstag enorm groß. In der Schule umgezogen und ab die Post. Der Plan war, in meinem Auenlandgelände (1 Runde a 5 km) 2 Runden zu laufen, davon 1 mit den Trailschuhen und die andere mit den Sofakissen. Ich weiß nicht, ob der Lauf - zumindest Runde 1 - bereits im Vorfeld vom Kopf torpediert wurde, aber die 5 km mit den Trailschuhen waren einfach nur schwer und anstrengend und wieder mal kein Vergnügen. Doof, wenn Kopf und Körper eigentlich wollen, nur die Beine nicht. Die zwickten und zwackten, die Waden waren aufmüpfiger denn je und ich befürchtete fast, mir die 2. Runde schenken zu können. Da die Runde auch vom Profil her einer Raupenbahn gleicht, war es vielleicht auch gar nicht so klug, ausgerechnet hier mal wieder die Trailies einlaufen zu wollen. Glücklicherweise ging das letzte Stück der Runde dann aber bergab, so dass ich wieder ein recht gutes Gefühl am Ende in den Beinen hatte. Fix am Auto die Schuhe gewechselt und den Buff vom Hals genommen und weiter gings zu Runde 2.

Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, gefühlt machten die Schuhe ca. 5 Kilo aus und somit lief ich wie auf Wolken. Mir wurde kläglich bewußt, dass entweder mein Kopf so stur und eigenwillig ist, dass ich ihn absolut nicht unter Kontrolle bekomme, oder aber die Trailschuhe tatsächlich eine Fehlinvestition waren. Beim Auswerten der Strecke ist im Vergleich (leider hab ich die Laptaste nicht gedrückt) schon ein besseres Tempo bei km 6 - 10 erkennbar. Oder war ich in Runde 2 einfach nur warm gelaufen?

Gefühlt komme ich mit den Trailschuhen nicht zurecht. Andererseits ist es sicher müßig, eine wirkliche Ursache für die mühseligen ersten 5 km zu finden. Einfach nicht so viel nachdenken!

Unterm Strich war es dann doch ein schöner Lauf und nur das ist wichtig.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Üsselswetter und tolle Stimmen

Nee was war das gestern ein Wetter! Schlimmer geht kaum noch - Hagel, Donner, Blitz und Sturm. Der für gestern geplante Lauf wurde somit aus Vernunftsgründen gecancelt. Stattdessen hab ich mich exakt 30 Minuten auf den Crosstrainer geschwungen und im Rolling-Modus lustlos die Pflicht erfüllt. Schon ganz nett geschwitzt, aber es hätte auch ruhig etwas mehr Training sein können. Irgendwie bin ich grad ziemlich unmotiviert.

So sollte es denn heute ein Dunkellauf durchs Dorf werden, nach einer sehr überflüssigen Schulung, die bis 16.30 Uhr ging. Auf dem nach Hause Weg überkam mich dann aber mit zunehmendem Sturm auch die Erkenntnis, dass doch heute schon Donnerstag ist und ich somit morgen bereits um 14 Uhr Feierabend habe! Das heißt, ich kann morgen gleich nach der Arbeit eine schöne, größere Runde im Hellen drehen! Also kurz entschlossen umdisponiert. Morgen wird gelaufen, aber sowas von! :-)

Und gleich freue ich mich sehr auf eine weitere Folge von "The voice of Germany". Ich hab meine Favoritin (Elen Wendt) ja bereits gefunden, aber Konkurrenz erhöht schließlich das ohnehin recht hohe Niveau der Sendung und schlecht ist dort wirklich keiner. Das wird spannend - endlich mal ne tolle Show, bei der sich die Teilnehmer nicht zum Affen machen und die Juroren nicht beleidigend werden. Und morgen gibts direkt schon die nächste Folge, allerdings gehen wir vorher erst noch lecker Weihnachtsessen mit die Kollegen, nä :-)

Dienstag, 6. Dezember 2011

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Ich wünsche Euch allen einen Happy Nikolaustag und viele schöne Überraschungen in Euren Schuhen!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Unzufrieden

Der für Freitag geplante Lauf ist leider ausgefallen wegen übermächtiger Müdigkeit. Ich brauchte schließlich die letzten, vorhandenen Kräfte um einen Besuch auf dem Aachener Weihnachtsmarkt am Abend zu überstehen *dumdidum*...

Heute sollte es dann eigentlich wieder ein langer, langsamer Lauf werden, also mindestens dann so lang, dass ich die fehlende Einheit wieder gut machen würde. Aber mangels Zeit, weil wir recht früh Mittagessen müssen (Danke, liebe Bundesliga!) hatte ich max. 7 km im Visier. Leider wurde es wieder ein Lauf, mit dem ich ganz und gar nicht zufrieden war. Es fühlte sich heute an, als hätte ich 100 Kilo auf dem Buckel, schwere Beine, langsames Tempo und überhaupt, alles Scheiße Deine Emma...

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, mein Körper möchte lieber in den Winterschlaf versinken, als aufstehen, arbeiten und nebenbei noch 3 x die Woche laufen gehen. Vielleicht bin ich ja ein reinkarniertes Murmeltier, wer weiß es denn?!?!...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Dies und jenes

Zunächst einmal möchte ich kurz den Lauf von Dienstag nachtragen, das waren genau 8 km. Eine schöne Runde im Dunkeln durchs Dorf, obwohl ich hätte im Hellen und mit Sonnenschein laufen können. Nö, mir war nach Dunkelrunde und die war echt gut. Vermutlich laufe ich so gern mal im Dunkeln, weil ich die Option habe und nicht nur im Dunkeln laufen muss. Ich mag diese Stille und ich finds toll, mal hier und da in die Fenster rein zu spinksen, gerade jetzt, wo viele schon so schön geschmückt haben. Mit diesem Lauf war ich denn mal wieder durchaus zufrieden.

Ansonsten hab ich die ersten Schritte in Richtung "Lauf gegen Rechts" angestoßen; ein Termin sowie die Strecke steht, ein Symbol für ein mögliches T-Shirt ist auch schon erschaffen! Ich freu mich sehr auf die nächsten Wochen und bin so gespannt, wie das letztendlich laufen wird.

Meine gesponsorten Socken der Firma WrightSock sind inzwischen angekommen und ich bin wirklich begeistert (vielen Dank an Günter Klein). Die doppellagigen Socken fühlen sich super an; sie sollen vor allem Blasenbildung verhindern. Ich werde sie deshalb auch mit auf den Camino nehmen und wehe, sie halten nicht, was sie versprechen ;-).

Ein nächster Lauf ist für Freitag geplant, dann vermutlich wieder im Hellen. Allmählich kehrt Herbstwetter ein, es stürmt und die Bäume sind schon weitestgehend kahl. Bin echt mal gespannt, wann denn der erste Schnee kommt. Ich hoffe, von Heiligabend bis zum 2. Weihnachtstag und dann lange, lange nicht mehr...

10 Tage-Fazit

Heute war mein erster Arbeitstag und ich kann behaupten, dass ich ruhigen Gewissens zur Arbeit gefahren bin. Die beiden Katzen kommen sich t...