Sonntag, 20. April 2014

Kleines Fotoshooting

Nach dem wir ein paar entspannte Tage in Würzburg mit einem schönen (teils gemeinsamen) Lauf dort abgeschlossen haben (eigentlich waren es ja sogar zwei, einer in Wertheim und ein Auslaufen in Würzburg) gings tagsdrauf über die überfüllte Autobahn am Karfreitag wieder nach Hause. Dort schauten wir erstmal zwei weitere Folgen von Breaking Bad an - wir hatten schon Entzug ;-).

Ein Selfie muss sein :-)


Der gestrige Samstag war perfekt für eine Verabredung mit Diabolo und Dirk. Wir trafen uns in den Feldern von Wefelen und es sind ein paar wirklich tolle Bilder dabei heraus gekommen:



















Zurück am Stall gabs das hochverdiente Entspannungswälzen für den lieben Diabolo. Begleitet von wohligen Grunzgeräuschen gings ein paar Umdrehungen durch den Sand. Herrlich, das mit anzusehen.







Jetzt ist er müde und reif für eine schöne Portion Möhrchen :-)

Abschließend:

Frühlingsidylle im Savelhof


Euch allen wünsche ich schöne Ostertage!




Sonntag, 13. April 2014

100 Tage und anderes

Am Donnerstag (10.04.14) waren es genau 100 Tage. 100 Tage seit dem 01.01., an denen ich keinen Alkohol getrunken habe. Warum ich das gemacht habe? Einfach so, um mal zu sehen, wie ich mich dann fühle. Ich habs die letzten Wochen des alten Jahres gefühlt ein wenig übertrieben, daher war es mir ein persönliches Bedürfnis, einfach mal ne Weile nichts alkoholisches mehr zu trinken. Da bietet sich der Neujahrstag ganz gut zum rechnen an. In den 100 Tagen habe ich absolut nichts vermisst, so dass ich diese Abstinenz auch noch fortführen werde. Wie lange, weiß ich jetzt noch nicht. Eigentlich wollte ich ja am 27.04. ein Siegerbier mit Dirk auf seinen ersten Marathon trinken, aber das geht genauso gut mit einem alkoholfreien Bier, wie übrigens bei allem anderen auch. Ich denke mal, bis zum Mallorca-Urlaub werde ich das locker "durchhalten". Es macht schon irgendwie Spaß, mit sich selbst in so einen kleinen Wettkampf zu gehen.

Aber das ist auch so ziemlich das einzige, denn sowohl beim Abnehmen wie auch beim Laufen habe ich jeglichen Druck raus genommen. Und ich fühle mich einfach nur sehr gut damit. Ich laufe nur noch aus Spaß an der Sache und zum Wohle meines Körpers; Zeiten und Distanzen sind mir dabei ziemlich egal geworden. Und siehe da, es läuft einfach nur entspannt und gut. Dummerweise hatte mich dieser hartnäckige Husten ja wieder aus dem Tritt gebracht. Aber heute war schon der dritte Lauf post infekt, mit dem ich wieder absolut zufrieden war. 11 Kilometer gings über den Deich, von Maaseik nach Dilsen-Stokkem, durch die herrliche Landschaft entlang der Maas in ihrem neuen, satten frühlingsgrünen Kleid. Es ist immer aufs Neue faszinierend, wenn die Natur nach einem kahlen Winter zu neuem Leben erwacht und alles grünt und blüht, ich liebe diese Jahreszeit sehr!

Beinahe noch schöner, als das laufend zu erleben, ist es, dies auf dem Rücken eines Pferdes zu beobachten (zumindest für mich ;-)). Wie genieße ich diese beiden Tage, wenn ich mit meinem vierbeinigen Schatz unterwegs bin! Sobald ich den Stall betrete, ist alles andere weg. Es ist beinahe wie eine Therapie: Hatte ich einen Scheißtag, bin müde und fühle mich ausgelaugt, ist dort auf einmal ein Lebewesen, das meine ganze Aufmerksamkeit und Zuneigung bekommt. Ich kümmere mich und mache dies und jenes und die Welt ist wieder vollkommen in Ordnung. Das möchte ich auf keinen Fall mehr missen! Nach einigem Ausprobieren bin ich jetzt angekommen und habe das für mich richtige Pferd mit den für mich richtigen, lieben Leuten im passenden Stall gefunden. Darüber bin ich sehr happy.

Morgen gehts mit Dirk nach Bamberg, da mache ich mir ein paar schöne, freie Tage und werde meine nächste Lektion hoffentlich fertig stellen. Bald bin ich damit komplett durch und ich überlege schon, dass ich darauf aufbauen werde und aller Wahrscheinlichkeit nach noch den Erziehungsberater machen werde. Nun, wo das mit dem Hospizhelfer schon nicht geklappt hat, muss ich etwas anderes Sinnvolles tun. Und wer weiß, vielleicht lacht ja noch mal ein neuer Job!


Dienstag, 1. April 2014

01.04.2014, Projekt sub 10

Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich dann noch mal zurück.

Dieser bronchiale Infekt hat sich leider als sehr hartnäckig entpuppt und mich dadurch wieder vollkommen aus der Bahn geworfen. Zwar war gemütliches Ausreiten möglich, aber Laufen ging leider gar nicht. Einen ersten Versuch am 20.03. musste ich nach 2 Kilometern als gescheitert abbrechen, da meine Lungen so brannten, dass ich einfach Angst hatte, mir Schlimmeres einzufangen.

Wie beinahe erwartet, hat meine Ernährung darunter gelitten. Das heißt, dass ich wieder fast normal gegessen habe, also mit Nudeln, Reis und Brot. Zwar habe ich immer noch keinen Alkohol getrunken (jetzt sind es schon über 90 Tage) und auch die Süßigkeiten habe ich immer noch ganz gut im Griff. Dennoch bin ich mit der Situation alles andere als zufrieden. Ich habe aus dem Grund auch mein Projekt sub 10 als beendet erklärt. Klar, ich werde weiterhin so gut es geht auf meine Ernährung achten, aber ich habe wieder so ein Bewegungsdefizit, dass ich einfach nur k.... könnte und gefühlt eben wieder mal von vorne anfange.

Aber ich will gar nicht groß Jammern, ich denke einfach, das Thema Abnehmen funktioniert erst dann, wenn ich "los lasse". Ich hab zwar keine Ahnung, wie ich das am besten mache (sonst hätte es ja schon längst funktionier), aber ich bin es einfach leid. Ich verwende so viel Energie darauf, mit mir und meiner Figur unzufrieden zu sein, das kann ja gar nicht anders, als in die Hose gehen. Und deshalb ist damit jetzt Schluss, es ist eben, wie es ist.

Am Samstag wird vermutlich der nächste Versuch, zu Laufen gestartet. Bin sehr gespannt, wie es gehen wird. Gleich aber gehts erst mal zum Pferdchen. Da fühle ich mich so richtig wohl :-)

Montag, 10. März 2014

10.03.2014, Projekt sub 10, Tag 69

Die Woche fing doch so schön an... Und dann das!

Nachdem wir Sonntagabend in Sister Act waren, haben wir Rosenmontag wie geplant nach einem gemeinsamen Frühstück mit Tim einen sehr schönen Relaxtag in der Sauna verbracht. Am Dienstag begann das herrliche Vorfrühlingswetter, so dass ich zeitig mit Dirk aufstand und bereits um 7.30 Uhr zum Laufen auf meine Standardrunde aufbrach. Ui war das schattig! Gefühlt war dies mein kältester Lauf in diesem "Winter" und, na ja, er sollte mir wohl auch zum Verhängnis werden. Unterwegs dachte ich mehrfach, wie frisch es doch so ohne Sonne im Wald noch ist. Ich spürte den Saunatag auch ganz gut in den Beinen, die etwas schwer in die Gänge kamen und mir die Runde gefühlt schwerer als nötig machte. Wieder kam es mir am Ende wie ein reiner Arbeitslauf vor, wenig Vernügen, trotz des schönen Morgens, aber Hauptsache gelaufen. Frisch geduscht gings dann gegen Mittag in den Stall, wo ich mit Biggi zum Ausritt verabredet war. Wieder lernte ich schöne, neue Reitwege kennen (die Laufwege hier kenne ich ja alle, aber die Reitwege sind doch etwas versteckter), die wir teilweise im fliegenden Galopp nahmen. Herrlich wars, fast wie früher, als wir in Indianermanier über die Stoppelfelder um die Wette ritten. An diesem Abend fiel ich früh ins Bett - soviel Sauerstoff macht müde.

Bereits am Morgen spürte ich einen Druck auf der Brust und einen leichten Matschkopf hatte ich auch. Mist, da ist was im Anmarsch, dieses Gefühl ist eindeutig der Vorbote eines Infekts. Zwei lange Arbeitstage standen mir noch bevor wegen der Anmeldungen, die ich mit Aspirin und Ingwertee überstand, und am Freitag war der Husten dann da, gekoppelt mit heftigen Schluckbeschwerden. Den kurzen Tag überstand ich dann noch ganz passabel, aber der Samstag war definitiv schon als "krank" zu bezeichnen. Doch viel zu gerne ignoriert man das ja, so dass ich zumindest die Terrasse so halbwegs saisonbereit gemacht habe und am späten Nachmittag sogar noch vier Kilometer mit Dirk spazieren war, wenn auch schon mehr als mächtig schnaufend. Am Abend ging dann nichts mehr, die Stimme war weg, der Husten löste sich langsam und anstrengende Niesattacken setzten ein.

Statt mit Dirk gemeinsam zum Brunch zu Melanies 40. Geburtstag verkrümelte ich mich dann alleine auf die Couch und litt so vor mich hin. Draußen war das schönste Frühlingswetter und überall hörte ich die Nachbarn, wie sie die ersten Sonnenstrahlen genossen. Einziger Trost: Eine Erkältung kommt immer unpassend, egal welches Wetter gerade ist. Fest stand also, dass ich Montag erstmal zum Doktor musste. Dirk meinte außerdem, ich hätte Temperatur.

Und weil mein lieber Hausarzt in Urlaub ist, musste ich auch noch zum Vertretungsarzt, wo es rappelvoll war. Ergebnis nach über einer Stunde Warten: eine ganze Woche Schonungszeit. Super. Immerhin brauche ich noch kein Antibiotikum zu nehmen, aber an Laufen oder Reiten ist zumindest diese Woche nicht zu denken. Im Augenblick fühle ich mich allerdings auch überhaupt nicht danach, auch wenn mich die Aspirin Compakt immer ein wenig aufputscht. Apropos, ich glaube die Wirkung lässt mal wieder nach. Ich leg mich besser wieder hin *schnief*... ist alles gerade einfach nur wahnsinnig anstrengend...

Bis nächste Woche.


Woche 10 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 09.03.2014: 76,5 kg
Trainingseinheit Dienstag: 6 km gelaufen
Trainingseinheit Sonntag: krank auf der Couch
Reiten: Dienstag ca. 60 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 199.5 km / W 6km
69 Tage alkoholfrei 

Sonntag, 2. März 2014

02.03.2014, Projekt sub 10, Tag 62

Eine ziemlich durchwachsene Woche war das. Fast hatte ich es ja schon erwartet. Das lange Arbeiten an drei Tagen hat sich doch deutlich auf meine Stimmung und vor allem auf meine Ernährung ausgewirkt. Mit einem Wort könnte man es "durcheinander" nennen. Warum ich immer wieder in alte Gewohnheiten falle, ist mir schleierhaft. Warum ich wieder denke, mich in irgendeiner Form belohnen zu müssen (essenstechnisch) weiß ich genau so wenig. Jedenfalls ist es sehr nervig und schlägt sich negativ auf meine Laune nieder. Immer wieder habe ich das Gefühl, essen zu können was ich will, und es ist doch nie das richtige. Im Moment plagen mich Hunger- und Heißhungerattacken. Fast ist ein 14tägiges Wiederholungsmuster erkennbar, so dass es möglicherweise einen hormonellen Hintergrund hat, dass ich undiszipliniert esse und gleichzeitig schlecht drauf bin. Ich sollte das eventuell noch mal beim Frauenarzt abklären lassen.

Der spontane Ausritt am Donnerstag hatte dann doch zur Folge, dass ich etwas Muskelkater hatte, was sich beim Lauf am Freitag auch schön bemerkbar gemacht hat. Eigentlich wollte ich um die 10 km machen, doch die Beine signalisierten mir sofort, dass sie darauf keine Lust hatten, so wurden es nur 6 km. Ich meine sogar, ich hätte es heute beim Laufen auch noch etwas gemerkt. Der heutige Lauf, den ich nochmal im alten Lauftreff-Gebiet gemacht habe (auch wenn die Garminkarte mich irgendwo in Cansas-City wähnte), war ein regelrechter Frühlingslauf. Sonne pur und Vogelgezwitscher begleiteten mich 10 km lang. Leider auch ein leichter Wind, der von vorn dann doch wieder unangenehm frisch kam. So waren die ersten 5 km auch deutlich angenehmer und schöner, als der Rückweg und am Ende hatte ich das Gefühl, es war doch mehr ein reiner Arbeitslauf, bei dem man am Ende froh ist, wenns vorbei ist.

Das Karnevalsgeschehen geht derweil ziemlich spurlos an mir vorbei und ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Die Tatsache, dass ich keinen Alkohol mehr trinken mag, erleichtert dann doch ein wenig die Wehmut über das Nicht-Feiern. Immerhin gehts heute nach Oberhausen zu Sister Act, wo wir uns mit Astrid treffen. Morgen ist nochmal ein schöner Saunatag angedacht und Dienstag gehts mit den Mädels wieder zum Ausreiten, darauf freue ich mich schon sehr. Mittwoch und Donnerstag heißt es dann nochmal lange arbeiten und dann ist dieser Spuk auch zum Glück wieder überstanden und es kommt wieder Normalität rein.

Der Sommerurlaub Teil 1 ist auch schon unter Dach und Fach, es sind jetzt nur noch 19 Wochen, bis es zunächst wieder nach Mallorca geht. Diesmal auch wieder als Rundreise, also mit Mietwagen an allen Tagen. 10 Tage oder länger an ein- und demselben Ort zu bleiben, das ist überhaupt nichts mehr für mich, sowas von langweilig. Gut, dass es Dirk genauso geht ;-).


Woche 9 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 02.03.2014: ? kg, ich trau mich gerade nicht :-(
Trainingseinheit Freitag: 6 km gelaufen
Trainingseinheit Sonntag: 10 km gelaufen
Reiten: Donnerstag, ca. 60 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 193.5 km / W 16 km
62 Tage alkoholfrei 

Sonntag, 23. Februar 2014

23.02.2014, Projekt sub 10, Tag 54

Eine gute Woche war es, denn endlich bin ich mal wieder auf drei Läufe gekommen. Gewichtsmäßig tut sich immer noch sehr wenig - zumindest auf der Waage, denn ich merke schon deutliche Veränderungen an der Kleidung und sehen kann man(n), in dem Fall Dirk, es wohl auch. Interessehalber hab ich mich nun auch mal vermessen und werde diese Werte nun monatlich prüfen. Es fällt mir also immer noch leicht, mich vernünftig zu ernähren und auf Alkohol zu verzichten. Na ja, aber mit 4,5 Kilo in 8 Wochen darf ich auch eigentlich nicht unzufrieden sein. Zur Belohnung und als Motivation fürs Durchhalten hab ich mir ziemlich spontan ein Paar neue (Mädchen)-(Lauf?)Schühchen spendiert:


So wurde der heutige lange Lauf (mein längster in diesem Jahr) auch gleich zum Test in zwei Punkten:

Der Lunarglide 5 ist also wesentlich mehr Laufschuh, wie der Nike free (den ich nur als Freizeitschuh nutze), aber leider wohl für mich zum Laufen nicht geeignet. Nach 12,4 km habe ich am Auto einen Schuhwechselstopp eingelegt und bin somit die letzten 4,6 km in den neuen Schuhen rumgeeiert. Ich sage bewußt rumgeeiert, denn das Gefühl war in der Tat sehr seltsam. Von meinen alten, ausgelatschten und sehr harten Brooks GTS 9 (uralt, aber mein Lieblingsschuh) in diese weichen, an den wie es schien falschen Stellen gepolsterten Schuhen rein, das war wirklich heftig. Nach drei Kilometern wäre ich am liebsten Barfuß weiter gelaufen, hab dann die Zähne zusammen gebissen und den letzten Kilometer etwas rascher hinter mich gebracht. Bei genau 17 km hab ich die Uhr gestoppt, ich konnte das kleine letzte Stück bis zum Auto nicht mehr weiter laufen, so weh tat mir vor allem der linke Fuß, der gefühlt wieder ein Messer im Vorderfuß stecken hatte. Schade, Test somit leider nicht bestanden. Mal sehen, ob es jetzt nur noch ein Alltagsschuh oder einer für kleinere Strecken wird. Ja, und der "Vollkornbrot statt Toast Test" ist ebenfalls nicht aufgegangen, ich hatte sehr viel Luft im Bauch und musste ständig aufstoßen. Beim nächsten Mal gibts also wieder nur Vollkorntoast zum Frühstück.

Auf Dirk musste ich dann noch eine knappe Stunde am vereinbarten Treffpunkt warten, er hatte heute sein 30er Debut, welches er mit Bravour runtergelaufen ist! Für seinen ersten Marathon in Düsseldorf sehe ich überhaupt kein Problem, er ist wirklich gut drauf. Beim Warten konnte ich dann noch mein Foto des Tages machen, eine ziemlich große Herde (hier ist max. die Hälfte zu sehen) von relativ kleinen Pferden.


Nächste Woche wird es wieder enger mit dem Sport, da wir in der Schule die diesjährigen Anmeldewochen für die neuen Fünftklässler haben, was heißt, dass ich an drei Tagen bis 18.30 Uhr arbeiten muss (ebenso in der kommenden Woche). Mal sehen, wie es da mit dem Laufen und Reiten hin hauen wird.

Woche 8 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 23.02.2014: 76,1 kg
Trainingseinheit Mittwoch:  6 km Laufen
Trainingseinheit Freitag: 6 km mit Dirk
Trainingseinheit Sonntag: 17 km Laufen
Reiten: Montag und Mittwoch, je 60 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 177.5 km / W 29 km
54 Tage alkoholfrei 

Sonntag, 16. Februar 2014

16.02.2014, Projekt sub10, Tag 47

Erstens kommt es anders und zweitens ist das egal :-)

In dieser Woche hat sich wenig getan, sowohl sportlich wie auch abnehmtechnisch. Es schwankt bzw. stagniert. Ich übe mich in Gelassenheit und es gelingt sogar.

Und so war die Woche im Einzelnen: Montag kurz im Stall gewesen und ein bisschen Pferde- sowie Kontaktpflege betrieben. Dienstag war der Handwerker wieder da und im Anschluss hab ich 3 intensive Einheiten der Fit-fürs-Laufen-DVD gemacht, so dass ich am nächsten und übernächsten Tag recht fiesen Muskelkater hatte. Mittwoch gabs dann einen schönen Ausritt mit Danika und Biggi, Donnerstag einen Akuttermin bei Osteopathen-Rene bekommen, weil der Nacken immer noch heftig verrenkt war - jetzt ist es zum Glück wieder wesentlich besser. Freitag war ich einfach nur müde, so dass ich nicht mit Dirk auf die Bahn gegangen bin, wollte ich ja auch eigentlich Samstag mit Astrid gemeinsam in Holland im Rahmen unseres Wellness-Trips laufen. Zum Valentinstag gabs neben diesmal persönlich überreichten Blumen noch ein Essen beim Spanier und anschließend einen Besuch im Kino in "Winter's tale". Ich fand den Film ganz toll, weil es sehr in die spirituelle Richtung (Seelen, Engel, Gut und Böse und unsere göttliche Bestimmung in diesem Leben) ging, Dirk konnte ganz typisch Mann damit wohl nicht allzu viel anfangen (obwohl er den Film vorgeschlagen hatte).

Samstagmorgen haben wir dann noch gemeinsam gefrühstückt, dann trennten sich unsere Wege; Dirk fuhr zu Sven nach Ludwigsburg, um mit ihm gemeinsam seinen 30er zu laufen, von dort aus ging es für ihn Sonntag weiter im Rahmen seiner Dienstreise. Ich machte mich derweil auf, um mich wie oben erwähnt mit Astrid zu treffen. Da wir ohnehin recht wenig Zeit hatten, legten wir den Fokus also mehr auf Wellness und ließen den angedachten Lauf sausen. Es war ein sehr schöner, entspannter gemeinsamer Nachmittag, Abend und Morgen, den wir nach dem Auschecken mit einem ca. 3 km langen Spaziergang im Sonnenschein abschlossen. Das Waldgebiet dort ist einfach nur herrlich - Reitwege, Laufwege wohin das Auge reicht *seufz*, einfach nur schön!

Von dort aus fuhr ich in ein dickes, fettes Regenband, das mir später zu Hause einen April-Wetter-Lauf bescherte. Die 13 km sind mir nicht ganz so leicht gefallen, obs am Schwimmen oder am Spaziergang lag oder einfach nur daran, dass mein Akku langsam leer wurde, schließlich hatte ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen - völlig egal, ich habs trotzdem genossen, auch wenn ich mal wieder seit langem nass geworden bin.

Diese Woche hat mich, u. a. nach einem sehr unschönen, aber überaus offenen Gespräch mit meinem Sohn, gelehrt, dass ich wohl geduldig vertrauen muss. Alles kommt zur rechten Zeit und alles ist genau richtig so, wie es ist: Ich brauche mir keine Sorgen zu machen, sondern muss liebevoll vertrauen.

In diesem Sinne einen schönen Wochenstart Euch allen.

Woche 7 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 16.02.2014: ? kg (vermutlich 77 kg wieder)
Trainingseinheit Dienstag:  45 min. diverse Übungen, 15 km = 30 min. Ergometer
Trainingseinheit Sonntag: 13 km Laufen
Reiten: Mittwoch 45 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 137,8 km / W 13 km
47 Tage alkoholfrei ;-)

Sonntag, 9. Februar 2014

09.02.2014, Projekt sub 10, Tag 40

Das war keine gute Woche bei mir. Nur zweimal bin ich gelaufen und einmal Reiten gewesen. Nein, es hatte nicht unbedingt mit dem stürmischen und ungemütlichen Wetter zu tun, vielmehr hatte ich heftige Verspannungsschmerzen im Nacken- Kopf- und Schulterbereich. Am Donnerstag, wo ich nur allzu gerne was gemacht hätte an Sport, kam unser Sanitärfuzzi und hatte nebst seiner ohnehin recht gemütlichen Arbeitsweise auch noch Sitzfleisch. Danach war mein Hunger zu groß, als dass ich in diesem Zustand noch etwas hätte machen können oder wollen. Na ja, manchmal passt es eben nicht. Freitag war das Wetter zu übel, als dass ich mich hätte aufraffen können und da waren die Schmerzen auch leider wieder stärker. Immerhin war der Ausritt am Mittwoch wunderschön und gestern gabs einen super erholsamen und nicht weniger schönen Saunatag inklusive einer Massage für mich. Wir haben uns fest vorgenommen, das ab jetzt wieder häufiger zu tun. Wie schön, dass ich am kommenden Wochenende bereits die nächste Wellness-Gelegenheit habe, wenn ich mich mit Astrid in Holland treffe und wir ein schönes Mädels-Wochenende genießen werden (natürlich auch mit einem gemeinsamen Läufchen!).

Der heutige Lauf hat mein Sauerstoff- und Bewegungsdefizit der Woche dann glücklicherweise wieder ausgeglichen, (wobei es doch schon fast ein wenig zuviel an Sauerstoff war, dieser elende Wind war wirklich heftig). Zwar hatte ich heute Morgen gegen halb sechs wieder ein ungutes Krachen und Ziehen im Nacken, aber es blieb glücklicherweise ohne weitere Folgen. Ein bisschen Salbe, ein bisschen Wärme und eine wohltuende kleine Massage und alles war wieder ok.

Wegen des stürmischen Windes wählte Dirk meine Strecke weitestgehend wieder mit Rückenwind. Welch ein Glück, denn dort, wo er mal frontal kam, war es, als liefe man gegen eine unsichtbare Mauer, schrecklich anstrengend war das. Nein, schön ist anders. Ich hoffe wirklich, dass dies der letzte Lauf mit Wind in dieser Heftigkeit war. Wunderschöne Wolkenbilder und die ohnehin sehr schöne Landschaft entschädigten das aber dann doch wieder. Dass wir wieder an der Maas laufen waren, brauche ich wohl nicht explizit zu erwähnen, oder? Drei Fotos hab ich unterwegs fix gemacht und das sind zwei davon:



Und zum Beine ausschütteln gehts gleich noch eine Runde durch Ikea, wir brauchen mal wieder neue Kerzen ;-).

Euch noch einen schönen Sonntag und auf eine hoffentlich bessere kommende Woche, als die vergangene es für mich war.

Woche 6 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 09.02.2014: 77,0 kg 
Trainingseinheit Dienstag:  6 km Laufen, sehr schwerfällig
Trainingseinheit Sonntag: 16 km Laufen
Reiten: Mittwoch 45 min. Ausritt
Gelaufene km gesamt: J 124,8 km / W 22 km
40 Tage alkoholfrei ;-)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Offtopic: Nachdenkliches zum Thema Krankenhaus und Sterben

Schon als Kind hat mich das Thema Tod und Sterben sehr beschäftigt. War mein Denken als Kind eher geprägt von Verlustängsten, so stehe ich dem Thema heute etwas "abgeklärter" gegenüber. Na ja, zumindest im Denken; wie das in der Praxis irgendwann mal aussieht, wenn ein mir nahe stehender Mensch gehen muss, kann ich nicht abschätzen. Als mein Vater vor nun schon 15 Jahren mit gerade erst 55 Jahren starb, war sein Tod eine Erlösung. Sein Krebsleiden war so heftig, dass ich jeden Tag gebetet habe, der liebe Gott möge ihn doch endlich erlösen von diesen Qualen. Viele Operationen, Bestrahlungen und Krankenhausaufenthalte haben die letzten Monate seines Daseins geprägt. Ich war erschüttert, was ein Mensch ertragen muss, und vor allem kann. Mein spirituelles Denken hat sich inzwischen geändert, so ist der Tod für mich der Übergang in eine andere Daseinsform. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht über Glaube, Reinkarnation oder Karma sprechen. Ich werde im März mit einem Hospizhelferkurs beginnen und zu diesem Thema habe ich mir ein ganz tolles, vielseits gelobtes und empfohlenes Buch gekauft, von Dr. Elisabeth Kübler-Ross. Sie gehört zweifelsfrei zu den Pionieren in der westlichen Welt bei diesem Thema. Was sie im Nachfolgenden schreibt, hat mich sehr beeindruckt und deshalb möchte ich es hier für Euch einfach mal zitieren.

Den Namen des Buches nenne ich erst am Ende, um hier nicht evtl. jemanden zu verschrecken (denn was ich zitiere, hat mit dem Titel des Buches hier noch nichts zu tun) ;-)

…„Sicher gibt es mehrere Motive für die Flucht vor der Realität des Todes, doch das wichtigste liegt vielleicht in der Tatsache, daß Sterben heute grausamer als früher ist, so einsam, so mechanisiert und unpersönlich, daß man zuweilen nicht mehr angeben kann, in welchem Augenblick der Tod eintritt.

Die Einsamkeit, die unpersönliche Behandlung setzen schon ein, wenn der Kranke aus der gewohnten Umgebung herausgerissen und hastig ins Krankenhaus geschafft wird. Wer sich jemals in solchem Augenblick nach Ruhe und Trost gesehnt hat, vergißt niemals, wie man ihn auf die Trage packte und mit heulenden Sirenen ins Krankenhaus transportierte: Der Transport ist der Beginn einer langen Leidenszeit. Schon der Gesunde erträgt kaum die Geräusche, das Licht, die Pumpen, die vielen Stimmen, die den Kranken im Notaufnahmeraum überfallen. Vielleicht sollten wir mehr an den Patienten unter seinen Decken und Laken denken, sollten unsere gutgemeinte Tüchtigkeit und Hast einen Augenblick vergessen, dem Kranken die Hand halten, ihm zulächeln und seine Frage beantworten. In vielen Fällen ist der Transport ins Krankenhaus schlicht die erste Phase des Sterbens. Wenn ich in diesem Zusammenhang immer wieder an den Gegensatz zu dem Kranken erinnere, der in seiner gewohnten Umgebung bleiben darf, will ich damit natürlich nicht sagen, daß man ein Leben aufgeben sollte, das in einer Klinik vielleicht noch gerettet werden könnte: Ich möchte nur dazu auffordern, mehr als zur Zeit an die Situation des Kranken und seine Reaktionen zu denken. Häufig scheint man dem schwerkranken Patienten das Recht auf eine eigene Meinung abzusprechen, wenn man bestimmt, ob er ins Krankenhaus gebracht werden soll. Aber es kann ja schließlich nicht so schwierig sein, sich daran zu erinnern, daß der Kranke selbst Gefühle, Meinungen und vor allem das Recht hat, gehört zu werden.

Im Notaufnahmeraum der Klinik entfaltet sich sofort die Geschäftigkeit von Schwestern, Pflegern, Assistenzärzten; vielleicht stellt sich eine Laborantin zur Blutabnahme ein, ein Spezialist, der das Elektrokardiogramm machen will; vielleicht packt man den Kranken auf den Röntgentisch. Jedenfalls fängt er hier und da eine Bemerkung über seinen Zustand oder entsprechende Fragen an seine Angehörigen auf. Langsam, unausweichlich beginnt man ihn als Gegenstand zu behandeln, er hört auf, eine Person zu sein. Oft entscheidet man gegen seine Wünsche, und wenn er sich dagegen aufzulehnen versucht, verabreicht man ihm ein Beruhigungsmittel. Nach langen Erörterungen rollt man ihn vielleicht in den Operationssaal oder in eine Station für Intensivbehandlung, wo er zum Gegenstand intensiver Bemühungen und großer finanzieller Investitionen wird.

Er mag um Ruhe, Frieden und Würde flehen – man wird ihm Transfusionen, Infusionen, die Herz-Lungenmaschine, eine Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) verordnen – was eben medizinisch notwendig erscheint. Vielleicht sehnt er sich nur danach, daß ein einziger Mensch einmal einen Augenblick bei ihm stillhält, damit er ihm eine einzige Frage stellen kann – doch ein Dutzend Leute macht sich rund um die Uhr an ihm zu schaffen, kümmert sich um seine Herz- und Pulsfrequenz, um Elektrokardiogramm und Lungenfunktionen, um seine Sekrete und Exkremente – nur nicht um ihn als Persönlichkeit.

Auflehnung hilft nichts, denn alles wird ja nur getan, um sein Leben zu erhalten – und wenn man es retten kann, ist ja später immer noch Zeit, an ihn als Individuum zu denken. Wer zuerst den gesamten Menschen in Betracht zieht, könnte darüber wertvolle Zeit zu seiner Rettung verlieren! Das jedenfalls scheint die Begründung oder Rechtfertigung der ganzen Betriebsamkeit zu sein – oder ist es ganz anders? Liegt die Ursache dieser immer mehr mechanischen, unpersönlichen Behandlung in uns selbst?

Können wir vielleicht nur auf diese Weise mit den Ängsten fertig werden, die ein schwer oder hoffnungslos Erkrankter in uns selbst auslöst? Konzentrieren wir uns auf Blutdruckmesser und andere Instrumente, weil wir den drohenden Tod nicht sehen wollen, der so furchtbar und erschreckend ist, daß wir unser ganzes Wissen auf Apparaturen übertragen? Denn Instrumente bedrücken uns weniger als die leidenden Züge eines menschlichen Wesens, das uns wieder einmal an die eigene Ohnmacht erinnert, an unsere Grenzen, unser Versagen, unsere eigene Sterblichkeit.

Vielleicht müsste die Frage lauten: Werden wir menschlicher oder unmenschlicher? Dieses Buch will nicht die Antwort geben; doch wie sie auch immer ausfallen würde, steht eines doch fest: Der Patient leidet mehr, und wenn nicht körperlich, so doch in seinem Gefühlsleben. Seine Bedürfnisse haben sich im Laufe von Jahrhunderten nicht geändert, wohl aber unsere Fähigkeit, ihnen nachzukommen.“ …


Auszug aus dem Buch „Interviews mit Sterbenden“.

Ich hoffe, es hat Euch auch, wenn schon nicht unbedingt gefallen, so doch zum Nachdenken bewegt. Der Tod gehört zum Leben nun mal dazu, doch wir alle neigen dazu, ihn zu verdrängen (vor allem unseren eigenen, wie oben ja auch erwähnt). Und wenn er uns dann in der Familie oder im Freundes- und Bekanntenkreis be-trifft, sind wir oft Wort- und hilflos diesen Situationen ausgesetzt. Wer will schon das Ende sehen?! Aber ist der Tod wirklich das Ende? Mich tröstet nicht nur der Gedanke, dass meine Seele weiter lebt, sondern er nimmt mir auch die Angst vor meinem Ableben, weil ich weiß, dass es weiter geht, eben nicht das Ende ist. Mit diesem Satz schließe ich diesen Eintrag jetzt ab.

Danke fürs bis hier unten Lesen :-)




Mittwoch, 5. Februar 2014

05.02.2014 Verflixt und überhaupt

What the fuck mach ich denn falsch!?!

Meine Laune macht mir etwas Sorgen. Liegt es am Zuckermangel oder bin ich auf Alkoholentzug? Nein im Ernst, ich glaube, ich kann mich gerade selbst nicht leiden.

Seit drei Tagen (neuerdings immer montags besonders auffallend übel) habe ich ganz mieseLaune. Mit meiner "Disziplin" bei der Ernährung sieht es gerade nicht ganz so dolle aus. Ich versuche mich zwar weitestgehend an meine neue Regeln zu halten (die ich auch immer noch für gut und richtig befinde), aber ich habe doch neuerdings ständig Gelüste und schwache Momente, nichts schmeckt mir mehr richtig gut. Eigentlich ist meine Freundin Michaela "daran Schuld", denn sie hat mir gerade erst am Montag mächtig den Kopf gewaschen, dass ich es mit meinem Ehrgeiz mal wieder zu genau nehme. Mehr oder weniger bestätigt wurde dies am selben Nachmittag von meinem Osteopathen. Aber sobald ich mir erlaube, wieder halbwegs "normal" zu essen, also mit (einigen wenigen) schnellen Kohlenhydraten, geht die Waage sofort gnadenlos in die falsche Richtung zurück. Alles Reden von der goldenen Mitte, die es zu finden gilt, Genuß mit Verstand und im richtigen Maß, ist ja gut und schön, aber meine Realität in Form von Zahlen auf einem kleinen Metallkasten sieht leider anders aus. Ich kann nicht behaupten, dass ich zur Zeit maßlos bin, nein, ich gönne mir vielmehr ab und an eine Kleinigkeit aus meinem "alten Leben". Aber es sieht so aus, als wäre das schon wieder zuviel.

Gestern bin ich sehr schwerfällig meine Standardrunde von 6 km gelaufen. Im Anschluss habe ich noch 30 min. diverse Übungen (Dehnen, Stabi, Kraft) gemacht und danach sogar noch 15 km locker geradelt. Sport machen könnte ich zur Zeit glaube ich mehr als mir lieb ist, wenn es nach  meiner Motivation geht. Aber das hat zur Folge, dass ich hungriger bin und im Hinterkopf denke, dass ich mir auf Grund der guten Kalorienbilanz doch das ein oder andere dazu erlauben darf. Pustekuchen. Allerdings... nein, ich kasteie mich nicht und ich lasse mich nicht länger von dieser dämlichen Waage manipulieren. Schluss damit. Ab jetzt gehts nur noch einmal im Monat auf die Waage. Hm... oder mache ich mir vielleicht doch nur selbst etwas vor?! Wieso zum Teufel, nehme ich denn nur so schnell wieder zu, wenn gerade mal was runter ist? Ich glaube nicht unbedingt an diese 1-2 "normale Schwankungen Kilos", wie Dirk mir immer einredet.

Ich komme gerade wieder an den Punkt, wo ich schon x-mal in meiner fast 20jährigen Abnehmekarriere war: ich schwanke rauf und runter, immer im Rahmen von 2 - 5 Kilo - mehr geht einfach nicht runter. Zum Kotzen ist das! Da soll man keine schlechte Laune bekommen! Aber es nützt ja nichts. Durchhalten ist die Devise, einfach weiter machen und durchhalten. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Aufstehen, Krone richten und weiter machen. Mannmannmann, wie mich diese Ernährungs- bzw. Abnehmgeschichte doch langsam anödet. Ich gebe mir noch einen Monat. Wenn ich Ende Februar nicht 75,0 kg auf der Waage habe, stehe ich nochmal bei Edgar auf der Matte! Dann muss das Unterbewußtsein mit anderen Mitteln davon überzeugt werden, dass es sich ruhigen Gewissens von den Fettdepots trennen darf. Irgendwas scheint doch völlig verkehrt zu laufen, denn so falsch ist meine Ernährung nicht, im Gegenteil, und dann noch der Sport dazu... ich bin wirklich ein wenig ratlos.

Doch nun genug gejammert - sorry, ihr Lieben! Und vielen Dank fürs Zuhören, jetzt gehts mir schon wieder ein klein wenig besser ;-) *bussi*

Sonntag, 2. Februar 2014

02.02.2014, Projekt sub 10, Tag 33

Der Januar ist vorbei und ich schließe ihn mit minus 4 Kilo ab. Mit diesem Ergebnis bin ich super zufrieden, es motiviert mich, genau so weiter zu machen. Ich fühle mich körperlich und geistig richtig gut, merke auch, dass mein Hautbild sich positiv verändert hat, was ich auf den Alkoholverzicht zurück führe und natürlich die gesündere Ernährung.

Der heutige Lauf auf dem Deich war wie immer sehr schön, aber am Ende doch auch anstrengend. Mental war es ebenso eine Prüfung für mich, da Dirk wegen seiner Schienbeinschmerzen vom Fußball Spielen gestern seinen Lauf vernünftigerweise abgekürzt hat. Dumm nur, dass er mich dadurch ständig ungewollt auf die Probe stellte, meinen Lauf ja auch abkürzen zu können, in dem er mich an verschiedenen Stellen fotografierte. Aber aller Versuchung zum Trotze, ich blieb standhaft und zog meine geplanten 16 km durch. Wind gabs heute auch wieder, zum Glück aber weitestgehend von hinten bzw. der Seite, von vorn blieb er mir glücklicherweise bis auf kurze Abschnitte erspart. Ansonsten erfreute ich  mich an einem fast wolkenlosen, blauen Himmel mit jeder Menge Sonnenschein, lief somit in 3/4 Hose, kurzen Ärmeln und neuer Sonnenbrille. Ein Hauch von Frühling hing in der Luft. Und weil das Wetter auch morgen so schön bleiben soll, freue ich mich jetzt schon auf einen Ausritt. Und hier mal wieder ein paar Impressionen unseres Lieblingslaufgebiets:















Ansonsten gibts wenig zu berichten; ich war am Montag bei einer Infoveranstaltung der Malteser für einen Kurs zum "Hospizbegleiter", der im März startet. Dazu gibts zunächst am 18.02. ein intensives Einzelgespräch und danach werde ich sehen, ob dieser Kurs wirklich für mich in Frage kommt. Der Wunsch, "etwas Sinnvolles und Wertvolles" zu tun, treibt mich schon sehr lange an. Ich denke daher schon, dass ich diesen Kurs absolvieren werde. Ob ich allerdings am Ende des Kurses tatsächlich diese Aufgabe erfüllen kann, weiß ich jetzt noch nicht.  Ich denke, dass ich das im Rahmen dieser Zeit heraus finden werde. So oder so wird dieser Kurs eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung.

Woche 5 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 02.02.2014: 76,6 kg :-) 
Trainingseinheit Mittwoch:  45 min. div. Übungen, 10 km Ergometer in 20 min.
Trainingseinheit Donnerstag: 6 km Laufen , 42 min.
Trainingseinheit Freitag: Crosstrainer 30 min, (Fatburner), 30 min. div. Übungen
Trainingseinheit Sonntag: 16 km Laufen, 1:47 min.
Reiten: Mittwoch 40 min.
Gelaufene km gesamt: J 102,8 km / W 22 km
33 Tage alkoholfrei ;-)

Sonntag, 26. Januar 2014

26.01.2014, Projekt sub 10, Tag 25

Es geht voran!

Die Woche fing allerdings sehr bescheiden an. Vermutlich lag es am zu kurzen Wochenende, mir fehlte einfach der Samstag. Montagmorgen auf der Waage dann der Frust in Zahlen: 78,8 kg, das darf doch nicht wahr sein! Super schlecht gelaunt zur Arbeit und den Tag irgendwie überstanden. Im Anschluss hatte ich dann einen Termin beim Osteopathen, welch ein Segen! Rene also erstmal mächtig die Ohren vollgeheult, wie langsam es doch mit dem Abnehmen voran geht, dass das doch eigentlich gar nicht sein kann, so vernünftig ich doch esse und bei dem Sport, den ich mache und überhaupt *jammerjammerrumheul*. Wie auch Astrid schon zuvor, erklärte mir Rene, dass ich wohl mit der Brechstange ran will und doch bitte Geduld haben soll. Wenn ich in einem Monat 1 Kilo abnähme, wäre das realistisch. Na ja, das hätte ich dann ja schon geschafft. Aber sehr unbefriedigend ist das ganze schon, wenn man doch so sehr diszipliniert ist... und ach... Scheiße! Rene legte jedenfalls seine Zauberhände an meinen Kopf und "sortierte und kramte" mal ein wenig das Chaos in meinem Körperchen. Bestens gelaunt fuhr ich nach Hause und merkte sehr schnell, dass er wieder ein kleines Wunder vollbracht hatte. Meine Verdauung, meine Blase, sowie die gegen Mittag am Dienstag einsetzenden Kopfschmerzen bestätigen mir dies ebenfalls. Na ja, und die Waage auch - es tat sich was.

Es war irgendwie die Woche der Erkenntnisse für mich. Gut Ding will Weile haben, ist da zum Beispiel die eine. Ja, und dass ich keine kurz- oder längerfristige Diät mache, sondern eine sicher lebenslange Ernährungsumstellung angefangen habe, die andere. Dass ich beim Laufen in diesem Jahr nur nach Wohlfühlgefühl gehen möchte, ohne konkretes Ziel, weil ich einfach merke, dass es so wesentlich mehr Spaß macht, wieder eine andere.

Vier Wochen bin ich nun sehr konsequent gewesen. Und es hat richtig Spaß gemacht. Es fällt mir sehr leicht, bestimmte Dinge nicht zu essen. So sprachen wir heute auf der Fahrt nach Maasmechelen über Gyros und Pommes. Ich käme im Moment überhaupt nicht auf die Idee, so etwas gerade essen zu wollen. Oder ein Snikers. Nö. Das ist es mir im Moment einfach nicht wert. Hey, ich habe in vier Wochen vier Kilo abgenommen! Und ich freu mich wie Bolle darüber. Vermutlich wird der ein oder andere nun denken, ey, das ist viel zu schnell, deshalb ungesund. Nein, das glaube ich nicht. Ich verzichte lediglich auf schnelle Kohlenhydrate (in erster Linie Zucker, Brot, Nudeln und Kartoffeln*) und Alkohol, esse vermehrt Gemüse und Obst, trinke mit neuer Vorliebe Ingwer in heißem Wasser mit Honig statt Rotwein ;-) und finde das sogar echt Klasse. Ich rede mir das auch weder ein, noch schön, nein, es hat Klick gemacht und ich finde das prima! So darf es gerne weiter gehen. Allerdings dürfen die Kopfschmerzen jetzt auch gerne wieder verschwinden, die halten sich nämlich mehr oder weniger hartnäckig (jetzt, nach dem Lauf sind sie natürlich weg, genau wie Freitag). Ich vermute jedoch, dass es möglicherweise leichte Zuckerentzugsbegleiterscheinungen oder sogar auch Weinentzugserscheinungen sind. Gut, das dürfte sich dann auf kurz oder lang sicher auch wieder erledigen.

Zum heutigen Lauf ist im Grunde nur zu sagen, dass der Wind einfach nur Scheiße war, denn der hat nicht nur gedreht während meines Laufs, sondern wurde auch noch stärker. Also habe ich hier den mentalen Heldenbonus auch mal eben mitgenommen. Jetzt, wo es vorbei ist, fühlt sich das natürlich wieder gut an; unterwegs hab ich allerdings mächtig geflucht und gezetert.

Woche 4 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 26.01.2014: 76,7 kg :-)
Trainingseinheit Dienstag:  30 min. div. Übungen, 16 km Ergometer in 30 min.
Trainingseinheit Freitag: 7 km Laufen mit Lauf-ABC
Trainingseinheit Samstag: 30 min. div. Übungen für Rücken u. Arme
Trainingseinheit Sonntag: 15 km Laufen , 1:42 min.
Reiten: Mittwoch 40 min.
Gelaufene km gesamt: J 80,8 km / W 22 km
26 Tage alkoholfrei ;-)

eine Handvoll Reis gönne ich mir nach dem langen Lauf sonntags, wenn wir beim Thailänder unser Essen holen, sowie sonntags morgens 2 oder 3 Scheiben Vollkorntoast vor den langen Läufen. Ich weiß ja schließlich schon, dass man zum Laufen Energie braucht ;-). Die letzten Kartoffeln gabs Neujahr, die letzten Nudeln vor Weihnachten.

Sonntag, 19. Januar 2014

19.01.2014, Projekt sub 10, Tag 18



Nein, Geduld ist wirklich nicht meine Stärke. Dabei ist heute erst der 18. Tag, an dem ich meine Ernährung geändert habe. 365 Tage im vergangenen Jahr habe ich mich vermutlich falsch ernährt, Alkohol getrunken, mit dem Rauchen aufgehört und wieder angefangen und wieder aufgehört... und nun erwarte ich ein kleines Wunder. Was mich total zermürbt, ist die Tatsache, dass das Gewicht von einem Tag auf den anderen um über 1 Kilo "schwanken" kann! Wie gemein ist das denn bitte?! Voller Stolz hatte ich am Donnerstag, also vor drei Tagen die 77,8 kg auf der Waage stehen, was eine Abnahme von knapp 3 Kilo bedeutet. Freitag stand immerhin noch dieselbe Zahl dort, die Freude war groß! Samstag war es dann eine 77,9 und obwohl ich mich brav an alle meine neuen Regeln gehalten habe und wirklich nichts "gesündigt" habe, steht da heute morgen wieder erbarmungslos die 79,0 - bam!

Umso schlimmer ist das, wenn man mit einem weiteren Rückgang des Gewichtes gerechnet hat, also vielleicht einer 77,5 oder so. Das ist kein guter Start in den Tag. Nein, das ist deprimierend. Zumindest für mich. Da kann mir mein Schatz noch so oft erklären, dass Gewichtsschwankungen von einem Kilo absolut normal sind und ich das doch eigentlich inzwischen kennen müsste. Aber stopp - genug gejammert...

Wir machen uns fertig zum Laufen. Ich bin mundfaul, wie Astrid das immer so schön nett. Wieder geht es an die Maas, das Wetter ist herrlich und ideal zum Laufen. Also von  mir aus braucht der Winter jetzt auch nicht mehr zu kommen, obwohl ich ja eigentlich ein Winterfan bin. 
Bei mir sollen es heute irgendwas +12 Kilometer werden. Der Wind lässt mich leicht frösteln, als wir aussteigen. Da ich mit Musik nicht mehr gut laufen kann, will ich heute testen, wie es mit einem Hörbuch klappt. Ich habe mir zu diesem Zweck "Wer bin ich und wenn Ja, wie viele?" ausgesucht. Ich begebe mich laufend auf eine philosophische Reise und bin ganz gefesselt, merke kaum, dass ich laufe, nehme allerdings auch nicht so wie sonst meine schöne Umgebung wahr, sehe vielmehr einen Film vor meinem inneren Auge. Nach einem guten Kilometer ist das Frösteln vorbei, aber der Wind aus dem Osten, der seitlich kommt, ist schon unangenehm. Da er seitlich kommt, werde ich kaum in den Genuss kommen, ihn nicht zu spüren. Aber, was soll ich machen, es ist, wie es ist. Immerhin kommt die Sonne raus und ich sinniere über das Ich, das Überich und darüber, dass uns vom Affen nur 3 % trennen. Ich erfahre, dass Sigmund Freud ein Koks-Problem hatte und dass der Mensch für manch einen ein Tier ist, dessen einziges Bestreben es ist, seine Art zu erhalten und andere wiederum davon überzeugt sind, der Mensch ist von Grund auf gut. Ok. Nach einer Stunde will mein Kopf nicht mehr zuhören und ich wechsle das Hörbuch gegen Meeresrauschen mit Subliminals, die mein Unterbewußtsein neu und positiv programmieren und von Altlasten und falschen Überzeugungen befreien (www.mentaltraining-to-go.de). Gerade beim Joggen sollen die besonders gut wirken. Na denn. 

Nach 14 Kilometern habe ich keine Lust mehr, bin ohnehin am Auto, und befinde, dass es für heute reicht. Mein Tempo, das sich einfach so ergeben hat, war gar nicht mal so übel. Ich laufe nur noch so, wie es sich gerade ergibt und wie es sich für mich gut anfühlt. Dieses Jahr gibts läuferisch keinen Plan, wenn doch gleich ein Ziel: 1000 Kilometer sollen es werden, mindestens. Wenn ich davon ausgehe, dass ich wöchentlich 25 Kilometer laufe, sind das bei 52 Wochen sogar 1300 Kilometer. Diese Woche hats schon mal nicht hin gehauen, da waren es nur 20, also könnte ich mit 1000 ein ganz realistisches Ziel gesetzt haben.

Auch wenn ich heute nicht die allerbeste Laune habe, so steht doch fest, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Alles, was ich brauche, ist Geduld und Durchhaltevermögen. Und das gelingt mal richtig gut, mal weniger. Fakt ist, dass ich mit meinen "neuen Regeln" gar nicht anders kann, als abzunehmen. Doch, ich bin immer noch motiviert und weiß, dass ich es schaffe. Wie habe ich Donnerstag doch erst so schön gesagt: Laufen macht glücklicher als Schokolade! Das erste Bahntraining nach fast 10 Monaten war richtig toll; so im Halbdunkeln wirkte es auf mich noch wohltuender und nahezu beruhigend. Ja, Laufen im Dunkeln finde ich Klasse. Vermutlich, weil man da nicht so viel sieht, was einen ablenkt. Auf der Bahn, wo man nur im Kreis läuft, hat das fast schon etwas meditatives für mich gehabt. So freue mich schon auf die nächste Einheit dort.

Vielleicht ist meine Laune heute auch deshalb nicht so dolle, weil das Wochenende viel zu kurz war und schon wieder vorbei ist. Ich musste Samstag arbeiten und konnte somit nur einmal ausschlafen. Das Ausschlafen ist mir nämlich heilig; das tägliche Aufstehen um kurz nach 5 Uhr ist schon wirklich übel, weshalb ich oft schon um 21 Uhr im Bett liege. Ja, ich weiß, jammern auf hohem Niveau... ich hör ja auch schon auf. Seht es mir einfach nach ;-)

Euch noch einen schönen Abend und viel Spaß beim Tatort!

Woche 3 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 18.01.2014: 79,0 kg :-(
Trainingseinheit Donnerstag: 6 km Bahntraining mit Lauf ABC
Trainingseinheit Freitag: 40 min. div. Übungen
Trainingseinheit Sonntag: 14 km Laufen, 1:36 min.
Reiten: Montag und Mittwoch je 30 min.
Gelaufene km gesamt: J 68,8 km / W 20 km
18 Tage alkoholfrei ;-)

Sonntag, 12. Januar 2014

12.01.2014, Projekt sub 10, Tag 11

Bei wunderschönstem Laufwetter gings heute natürlich wieder an die Maas. Ich wusste noch nicht genau, wie viel ich heute laufen wollte, musste erstmal abwarten, wie es meinen Beinen nach den gestrigen Übungen so geht. Zur Unterstützung unseres Trainings haben wir uns nämlich eine DVD (Fit fürs Laufen) gekauft. Sowohl Dirk als auch ich sind nicht so die kreativen do it yourself Turner, daher eine DVD mit Anleitung und einem motivierenden Vorturner. Die schönen kurzen Einheiten decken alles ab, was man dem Körper neben dem Laufen Gutes tun sollte. Ich kann sie daher nur empfehlen. Gestern gabs also die  ersten zwei Einheiten sowie im Anschluss noch 15 min. fluffiges ausradeln, bevor es auf eine Party mit grottenschlechter, zu lauter Musik und selbstverständlich ohne Alkohlkonsum ging.

Ein angenehmes Gefühl, etwas (Gutes) getan zu haben, war daher heute im gesamten Körper zu spüren. Obwohl alles weiß gefroren war, war es irgendwie nicht so kalt, wie angenommen. Demnach war ich mal wieder zu warm angezogen. Die ersten 4,5 km war ich dann seit längerem mal wieder mit Musik unterwegs. Das waren dann meine langsamsten, also gibts künftig keine Musik mehr. Kurz mal in die Büsche gehopst (scheinbar immer noch zu viel 0.0 % Bier vom Vorabend), die Hosenbeine und Ärmel hoch gekrempelt und weiter ging es direkt viel angenehmer ohne Musik. Es lief gut, ich spürte zwar in Beinen, Po und Rücken einen leichten Muskelkater, aber empfand ihn nicht als belastend. Nach 9 km war ich wieder am Auto, zum Glück, und trennte mich von meinem dicken Laufshirt und zog das kurzärmlige Unterhemd unter meine Weste, was für eine Wohltat! Ich trank noch einen kleinen Schluck Wasser und weiter gings. Wie mit Dirk vereinbart, lief ich ihm entgegen und übergab ihm den Autoschlüssel bei km 11. Nach 2 Kilometern war ich dann am vereinbarten Treffpunkt an der Fähre und nutzte die Wartezeit, mich ausgiebig zu dehnen, um wohl auch nicht vollends auszukühlen. Da merkte ich meine Beine schon ganz nett. Aber ich bin rundum zufrieden mit dem Lauf und vor allem mit mir, es waren 13 wunderschöne Kilometer in einer herrlichen Landschaft.

Der Lauf am Freitag war mein erster im Dunkeln seit gefühlten Ewigkeiten. Ich begleitete Dirk 6 km lang durch den Wald, der zuvor auf der Bahn Tempotraining und Lauf-ABC gemacht hat beim Auslaufen. Nur mit seiner Stirnlampe war das schon ein abenteuerliches Unterfangen zu zweit. Aber es hat echt Spaß gemacht und für mich war es ein etwas zügigerer Lauf. Werden wir sicher mal wiederholen, wenn er langsam und ich schneller laufen "muss".

Was die Ernährung angeht, so bin ich immer noch sehr motiviert. Es fällt mir leicht auf Kohlenhydrate zu verzichten (die gibts nur vor den langen Läufen sonntags) und ich merke, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Woche 2 in Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 12.01.2014: 78,5 kg
Trainingseinheit  Dienstag: 8 km Laufen, 59 min.
Trainingseinheit Freitag: 6,3 km Laufen, 43 min.
Trainingseinheit Samstag: 30 min. div. Übungen, 15 min. Ergometer
Trainingseinheit Sonntag: 13,1 km Laufen, 1.33 Std.
Gelaufene km gesamt: J 48,8 km / W 27,4 km
11 Tage alkoholfrei ;-)

Dienstag, 7. Januar 2014

07.01.2014, Projekt sub 10, Tag 6

Essenstechnisch immer noch hochmotiviert, läuferisch heute leider eher weniger. Trotzdem habe ich brav meine 8 km gemacht, mit schweren Beinen und irgendwie Saft- und Kraft los. Immerhin hat sich die neue Jacke super bewährt, das Wetter ist aber auch zu verrückt. Ich habe tatsächlich heute mein erstes Viech verschluckt beim Laufen - und das Anfang Januar!

Vielleicht lags an den Übungen von gestern, vielleicht an den wenigen Kohlenhydraten, vielleicht am wieder so frühen Aufstehen, keine Ahnung, warum es mir so schwer gefallen ist. Auch jetzt fallen mir schon wieder die Augen zu, und deshalb geh ich auch gleich früh ins Bett, schließlich gehts morgen wieder richtig fies früh raus... uuuääääähhhhh, ich will nicht!

In Zahlen
Einheit heute: 8 km, 59 min. Laufen
Gelaufene km gesamt: 29,4 km

Montag, 6. Januar 2014

06.01.2014, Projekt sub 10, Tag 5

Der erste Arbeitstag im neuen Jahr wäre also auch geschafft. Das mit der Ernährung war auch überhaupt kein Problem, ich habe alles Süße erstmal fleißig entsorgt, was noch so von Weihnachten in diversen Schubladen und auf dem Schreibtisch übrig geblieben ist. Mit Obst, Tee und einer Müllermilch bin ich sehr gut über den Tag gekommen, ohne etwas zu vermissen - war eigentlich ganz easy.

Nach Feierabend gings dann in den Stall, aber dem Regen und Wind sei Dank, durfte ich mich lieber zu Hause im Sportzimmer etwas austoben. Nach 9 Monaten mal wieder auf dem Stabi-Brett zu stehen, das war eine ganz schön (erschreckend) wacklige Angelegenheit. Ein paar Situps, ein bisschen Yoga, Liegestütz an der Wand, oh Mann bin ich kraftlos geworden. Der Zeitpunkt, die Handbremse zu ziehen konnte richtiger wohl kaum sein. Ich schäme mich fast ein wenig, wie sehr ich mich vernachlässigt habe. Aber gut, Mund abwischen, Krone richten, aufstehen und weiter gehts.

Am Abend gabs Rinderfiletgeschnetzeltes mit gemischtem Gemüse und zuvor eine kleine Gemüsebrühe Marke Eigenbau. So ein Pürrierstab ist eine feine Sache, der wird sicher auch jetzt öfter mal zum Einsatz kommen. Vernünftige Ernährung ist eine wohl durchdachte Angelegenheit, wie ich mal wieder feststellen muss. Spontanessen war also gestern (und viel zu viele Jahre davor).

Auf einer Motivationsskala von 1 - 10 bin ich immer noch bei 8 - 10. Aber wir sind ja auch erst bei Tag 5 von ??? keine Ahnung, vermutlich ein Leben lang ;-). Vielleicht gehts ja aber auch irgendwann mal in Fleisch und Blut über...

In Zahlen:
Ergometer 10 km, 20 min.
40 min. diverse Übungen

Sonntag, 5. Januar 2014

05.01.2014, Projekt sub 10, Tag 4

Das Wichtigste zuerst: 1,6 kg sind schon runter! Im Moment bin ich hochmotiviert und es fällt mir leicht, bestimmte Sachen nicht zu essen und zu trinken, dafür wiederum andere zu mir zu nehmen, die mir gerade nützlich sind, mich von einer Seekuh in eine Elfe zu verwandeln.

So habe ich mich heute sehr auf eine Einheit "Wir nutzen eine Strecke von 10 Kilometern und verwandeln Nahrungsenergie in Schuhabrieb-Energie" gefreut. Die Sonne lachte, der Wind hielt sich in Grenzen und ich führte meine neue rote, gestern erst gekaufte hauchdünne Adidas-Laufjacke erstmalig aus. Fazit: Super Teil, genau richtig für das nicht-Fleisch-nicht-Fisch-Wetter. Darunter hatte ich nur ein kurzärmeliges Laufshirt, es war absolut nicht zu kalt bei um die 8 Grad.

Gefühlt war ich zwar nicht mehr ganz so tapsig unterwegs, aber schwerfällig wars teilweise dennoch, was sicher auch an den 80 Höhenmetern liegen könnte. Klar, 10 Kilo Übergewicht mitschleppen ist ja auch nicht ohne! Ich hab sie mir als 500 gr. Rama Becher in einem Rucksack auf meinem Rücken vorgestellt, ganze 20 Stück, nicht übel, oder?! Wie lange das wohl dauern wird und wie viele Kilometer es braucht, um die los zu werden?!?

Im Großen und Ganzen war ich aber mit mir und dem Lauf sehr zufrieden. So kann es weiter gehen. Allerdings, die große Herausforderung kommt ja erst, wenn es ab Morgen wieder zur Arbeit geht und mein organisatorisches Talent in Sachen Selbstversorgung gefragt ist. Bislang bin ich nämlich ein lustgeplagter Spontanesser, der nicht gerne plant, was er wann isst. Das Ergebnis dieser nicht empfehlenswerten Lebensweise ist jetzt unübersehbar und bedarf schleunigst einer Korrektur, glücklicherweise ist man ja nie zu alt, die Dinge zu ändern, die einem nicht gut tun. Schaumermal wie es klappt. Wie schon gesagt: hochmotiviert ;-)...

In Zahlen:
Start 03.01.2014: 80,6 kg
Sonntagsgewicht: 05.01.2014: 79,0 kg
Trainingseinheit: 10 km Laufen
Zeit: 1.10 Stunde
Gelaufene km gesamt: 21,4

10 Tage-Fazit

Heute war mein erster Arbeitstag und ich kann behaupten, dass ich ruhigen Gewissens zur Arbeit gefahren bin. Die beiden Katzen kommen sich t...