... bei mir allerdings recht wenig.
Mit allerbester Laune wegen des bevorstehenden langen Wochenendes gings am Freitag in den Feierabend, die Wetteraussichten für das Pfingstwochenende allerbestens. Zuvor galt es noch einen Frisörbesuch mit ungewissem Ergebnis zu bestreiten. Hell sollte es werden, sehr hell und ziemlich kurz. So wurde also blondiert, was das Zeug hergab. Doch das Ergebnis war zunächst nicht so, wie es in meiner Vorstellung aussehen sollte. Also bitte noch eine Tönung drüber, damit aus dem leuchtenden Hellgelb ein mattes Weißblond wird. Den Magen bereits auf den Knien, fuhr ich endlich gegen 17.50 Uhr nach Hause - den geplanten kurzen Lauf hakte ich da bereits ab. Unterwegs holte ich beim Italiener zwei leckerste Salätchen für uns und den Lauf verschob ich auf den nächsten Morgen.
Im neuen Laufröckchen und mit ungewohnt fast weißen Haaren lief ich eine kleine Standardrunde, wie vom Osteopathen empfohlen nur 4 km, um das Knie langsam wieder an Belastung zu gewöhnen. Dabei lief ich in ungewohnter Weise ohne Musik, achtete bewusst auf meinen Laufstil und ein gezieltes Abrollen über den dicken Zeh, also leicht nach innen gelenkt. Die kleine Runde war dennoch anstrengend, aber das Wetter ist ja auch nicht unbedingt "mein" bevorzugtes Laufwetter. Immerhin, das Knie blieb ruhig, keine Probleme.
Am Sonntag ging es dann zum Halbmarathon beim 3. Tivolilauf in die Soers, ich jedoch nur als Supporter, Fotograf und Taschenträger (siehe hierzu Dirks Bericht auf unserer Homepage; auch gibts dort jetzt Groningen und Berlin in Text und Bild.) Das Wetter war für die Läufer wie für die Zuschauer optimal, aber ich beneidete die Läufer nicht um die Strecke, will heißen, dass es in meinen Füßen auch überhaupt nicht juckte. Dirk, Sven und Iris schafften die Strecke wie immer, wenn auch nicht unbedingt mit Leichtigkeit, aber dafür umso stolzer und in wirklich tollen Zeiten!
Den nächsten Lauf gabs für mich dann heute morgen und Dirk wollte mich um seine Beine auszuschütteln sogar begleiten. Zu diesem Zweck nimmt er immer ganz gerne mal die Kamera mit. Es war ein herrlicher Morgen, auch wenn es in der Sonne schon richtig gut warm war (19 Grad im Schatten). Wir liefen fast die selbe Runde wie die am Samstag, nur eine kleine Abweichung gabs wegen mehr Schatten. Wieder hatte ich keine Musik dabei und achtete konzentriert auf Schritt und Atmung. Die Runde verging wie im Flug und nach 4 km tat auch diesmal mein Knie nicht weh! Nach einem kurzen Ausschwitzen packten wir fix unsere Tasche und fuhren ins Aquana, wo wir einen herrlichen Saunatag im Freien verbrachten, der einem gefühlten Urlaubstag im Süden gleich kam, abgerundet von einer frischen Pizza auf der Terrasse im lauen Lüftchen - so lass ich mir das Leben gern gefallen!
Eben hat Dirk mir einen 4-Wochen-Trainingsplan geschustert, der mich hoffentlich nicht überfordert, nicht unterfordert, sondern gut auf Hamburg vorbereitet. Ziel ist es, die Strecke zu schaffen, egal in welcher Zeit! Jetzt geht es erstmal nur darum, dass das Knie nicht mehr weh tut und langsam wieder Distanzen aufgebaut werden. Mal sehen, wie es klappt.
Ein paar Impressionen vom heutigen Morgenlauf:
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
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