Montag, 27. Februar 2012

Der Tag danach

Vorsichtshalber hab ich gestern vor dem Schlafen gehen mal eine Aspirin genommen; ich hatte wirklich keine Lust auf  "ich weiß nicht, wie ich mich legen soll, weil mir alles weh tut". Demnach hab ich auch recht gut und vor allem wohl auch sehr regenerativ geschlafen. Es geht mir heute nämlich ausgesprochen gut, ich habe lediglich ein wenig schwere Beine, aber von dem befürchteten Muskelkater ist nichts zu spüren. Vielleicht liegts auch mit an dem Eiweiß-Shake, der ja auch regenerative Wirkung haben soll.

Das Erlebnis wirkt immer noch insofern nach, als dass ich mich immer noch nicht über meinen neuen Längenrekord freuen kann. Eben hab ich mit meiner lieben Tante telefoniert und ihr die ganze story erzählt. Dabei mussten wir so lachen, weil es teilweise so rüber kam, wie in einem dieser berühmten Alpträume - diese Situation, als ich die Scheinwerfer von Dirks Auto sah, gewunken habe und dann am Ende doch keiner mehr da war, oder die rote Brücke am Horizont, die immer weiter nach hinten rutscht, uns man gefühlt nicht von der Stelle kommt. Na, schön, dass ich heute schon wieder drüber lachen kann.

Mit etwas Abstand betrachtet war dieser Lauf wohl sicher ganz wertvoll für mich, auch wenn es sich gestern in keiner Weise so angefühlt hat (von den ersten 15 km abgesehen, die waren wirklich super). Auch wenn jetzt eigentlich kein derart langer Lauf mehr auf meinem Trainingsplan steht, bin ich gerade geneigt, am kommenden Sonntag eine Wiederholung zu wagen. Andererseits... Generalprobe misslungen verheißt gutes Gelingen ;-).

Mal schauen, was mein Chefcoach dazu meint, ob ich ihn zu einem erneuten 20er überreden kann.

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