Noch sehr müde, aber mit einem ganz dringenden Bedürfnis musste ich mich heute aus dem Bett quälen. Wie gern wäre ich noch ein Stündchen liegen geblieben?! Nützt ja alles nichts, die Pflicht ruft. Täglich grüßt das Murmeltier, unter der Dusche, mit dem Fön in der Hand oder der Zahnbürste im Mund - manchmal ist es schon erschreckend, wie brav man doch so funktioniert. Inzwischen wach, wenn auch nicht munter, mixe ich mir den morgendlichen MagnesiumLachsölkapseldrink, hm, lecker! Raus ins kühle Dunkel und den MP3 Player im Auto angeschlossen. Wonach ist mir, an so einem finsteren Morgen, ohne Motivation und mit dem Wunsch, es möge doch schon 15 Uhr sein oder Scotty würde mich zurück ins Bett beamen? Ich gehe die Playlists durch und entscheide mich spontan für "Jugendheim". Das erste Lied läuft an und ich grinse groß und breit übers ganze Gesicht: Save me von Clout. Ich glaubs ja nicht! Manche Lieder sind so... wie soll ich sagen... eigentlich peinlich, aber ich liebe sie, weil sie mir so ein herrliches flashback verursachen: Es ist Kirmes bei uns im Dorf, Micha und ich mit dem Rad hin, unsere coolen Jeansjacken an, die Jeanshosen knalleng, Marke Wrangler. Das Ziel unserer Begierde -> die Raupenbahn! Unser letztes Geld wird gegen Plastikchips eingetauscht und absolut lässig stellen wir uns hintereinander in den Wagen - freihändig versteht sich. Rauf und wieder runter reitet die Raupe mit uns im Kreis, langsam und immer schneller werdend. (Wie bescheuert muss man sein, für sowas Geld zu bezahlen?!) Aus den Boxen dröhnt besagtes Lied, der Wind pfeift durch unsere Haare und kurz bevor das Verdeck runter geht, springt der dilettantisch tätowierte, langhaarige 'Junge Mann zum Mitreisen gesucht' auf unseren Wagen und zwinkert uns zu, bevor er wieder abspringt. Wir kichern und fühlen uns ja ach so toll, was sonst?! Später, wieder zu Hause, dudelt die Platte erneut und wir studieren dazu eine Choreo ein (später wurde aus sowas die Mini-Playback-Show!), ein Springseil ist unser Mikrophon, vorbei ist es mit der coolen Lässigkeit. Aber unser zartes Alter von 11 und 13 Jahren entschuldigt wohl noch so einiges.
Mit diesen schönen Kindheitsgedanken und laut trällernd schaffe ich es, den Weg zur Arbeit richtig gut gelaunt zu fahren. Allerdings ist die beim Aussteigen auf dem Schulparkplatz wieder verschwunden und kommt erst wieder, als ich auf dem Heimweg bei diesem Lied lande, Marliese von Fisher Z. Als ich später bei den Eagles und Hotel California ankomme, werde ich leicht melancholisch. Dieses Lied verträgt sich irgendwie nicht so gut mit Arbeit, Feierabend und Reihenhausidylle - irgendwie fehlt da eine gehörige Portion Harley, Highway und easy way of life ;-)
Ja, wirklich interessant, was Musik so alles bewirken kann. Und das funktioniert auch beim Laufen. Wenn ich meine Lauflieder höre, ist die Welt in Ordnung, ich komme sofort in meinen Rhythmus und alles ist gut. Wie eine Gehirnwäsche. Und schon freue ich mich jetzt wieder auf den nächsten Lauf. Musik ist schon was Tolles. Und das Schöne ist, dass es für jede Stimmung die passende Musik gibt, für jeden Anlass; sie macht glücklich oder traurig, sie tröstet, sie baut auf, motiviert und beruhigt. Sie lässt uns tanzen und singen, Parties feiern und Badewannen genießen und in Erinnerungen schwelgen. Ohne Musik wäre es eine verdammt triste Welt in der wir leben würden. Ich dachte, das könnte ruhig mal gesagt werden :-).
In diesem Blog ging es einmal vorwiegend ums Laufen und Abnehmen. Damals hieß er "Run an den Speck". Nun gehts vielmehr um eine generelle Transformation in meinem Leben. Ab jetzt soll es nur noch mit Leichtigkeit gehen, in jeder Beziehung :-) Hier lasse ich euch an meiner Wandlung teilhaben. Die alten Beiträge bleiben verfügbar, die sie ein Teil von mir sind aus einer Zeit, die mir auch sehr wichtig war.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Dienstag, 11. Oktober 2011
SuLaPuLa
Super langsamer Pulslauf
Nach Feierabend gings heute bei 16 Grad, leichtem Nieselregen und einem recht heftigen Wind in den Würselener Stadtwald. Geplant war heute eine sehr langsame Runde ohne auf die Zeit zu achten, denn ich wollte den Puls mal im Auge halten und nicht über 150 bpm kommen. Da ich ja generell ein Hochpulser bin, ist ein Puls von 150 für mich wie bei anderen, wenn sie mit 130 oder noch weniger laufen. Ich könnte quasi auch schnell gehen, dann käme ich auf 130, leicht ins Laufen fallen entspricht dann bei mir einer 150. Unglaublich, aber leider wahr. Gefühlt bin ich demnach in Zeitlupe durch den Wald getänzelt, denn laufen kann man das eigentlich nicht nennen. Das Wetter war wieder genau mein Ding, ich liebe diese feuchte Tristesse (zumindest im Moment noch!). In kurzer Hose und mit kurzen Ärmeln und einer Weste drüber war ich auch genau richtig angezogen, auch wenn das von einigen Walkern und Spaziergängern mit komischen Blicken quittiert wurde. Hallo?!? Es waren immerhin 16 Grad!
Wer so langsam läuft, der muss dafür bekanntermaßen etwas länger laufen. Am Anfang hatte ich leichte Anlaufschwierigkeiten, die Beine zwickten ein wenig und der richtige Rhythmus wollte sich nicht so recht einstellen. Ist auch wirklich schwierig, mit der selben Playlist, mit der ich in Berlin den 10er geflitzt bin nun mehr oder weniger in Zeitlupe dahin zu schleichen - ich konnte teilweise sogar mit geschlossenem Mund laufen, also nur durch die Nase atmend. Meine Schritte mal kleiner, mal größer gemacht, aber so richtig klappen wollte es erst ab Kilometer 5. Beschwingt und in die Luft trommelnd (bei den Smashing Pumpkins gingen förmlich die Pferde mit mir durch *lach*) trabte ich, mehr tanzend als laufend durch den Wald und kam so auf 9,5 km, immer den Puls im Auge, der tatsächlich um die 150 blieb. Am Ende des Laufs fühlte ich mich auch wenig angestrengt und hatte fast schon ein Gefühl von "das hättest du dir glaube ich schenken können". Aber, kein Lauf, keine Bewegung ist umsonst, 9 Kilometer sind 9 Kilometer. Noch brav gedehnt und ab nach Hause.
Und nun zum körperlichen Fazit: Von der linken Pobacke aus zieht irgendwas in mein Knie rein. Das Gefühl hab ich nun schon länger und seit einigen Tagen wieder deutlich stärker, so als hätte ich mir den Hintern irgendwie gezerrt. Wenn ich Donnerstag wieder beim Physio bin, muss ich ihn unbedingt mal fragen, was das sein könnte. Schließlich gibts da hinten einen sehr großen Muskel, wie auch Bänder und vor allem einen Ischiasnerv. Das Knie hat mir heute wieder ziemlich weh getan (vor und nach dem Laufen). Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass ich damit wohl künftig immer leben muss. Bis jetzt können auch die Stabi-Übungen da keine komplette Linderung bewirken. Gut, ein bisschen Zwicken hier und Zwacken da ist ja bei Läufern eher nichts Ungewöhnliches. Aber die Schmerzen im Knie sind wieder so heftig, dass ich teilweise nicht mehr weiß, wie ich mich setzen soll. Schon blöd. Soll das jetzt mein Leben lang so bleiben?!
Essenstechnisch klappts die letzten beiden Tage überhaupt nicht gut. Liegts am Vollmond oder an irgendwelchen Hormonen? Eigentlich fühle ich mich gut, ich hab keine Ahnung, warum ich mich im Moment nicht an meine Vorgaben halten kann. So ist und bleibt das Thema Abnehmen eine never-ending-story. Gehts mal zwei Wochen gut, kommt wieder der Dämpfer und das, was man sich tapfer erarbeitet hat, wir in Kürze wieder zunichte gemacht. Es ist zum Mäuse melken. Ich bin dieses Thema im Grunde sowas von leid :-(. Ob ich das jemals in den Griff kriege?
Zum Thema Jakobsweg gibts auch was Neues:
Heike und ich haben uns jetzt endlich kennen gelernt!
Und -> am 05. April gehts los, die Flüge sind heute gebucht!
Die Vorfreude wächst und wächst!
Hoffentlich mute ich meinen Beinen nicht zuviel zu, wenn ich am 01. April in Berlin den HM laufen werde... Muss den Winter jetzt absolut nutzen, Grundlagenausdauer zu trainieren und auch etwas Krafttraining zu machen.
Nach Feierabend gings heute bei 16 Grad, leichtem Nieselregen und einem recht heftigen Wind in den Würselener Stadtwald. Geplant war heute eine sehr langsame Runde ohne auf die Zeit zu achten, denn ich wollte den Puls mal im Auge halten und nicht über 150 bpm kommen. Da ich ja generell ein Hochpulser bin, ist ein Puls von 150 für mich wie bei anderen, wenn sie mit 130 oder noch weniger laufen. Ich könnte quasi auch schnell gehen, dann käme ich auf 130, leicht ins Laufen fallen entspricht dann bei mir einer 150. Unglaublich, aber leider wahr. Gefühlt bin ich demnach in Zeitlupe durch den Wald getänzelt, denn laufen kann man das eigentlich nicht nennen. Das Wetter war wieder genau mein Ding, ich liebe diese feuchte Tristesse (zumindest im Moment noch!). In kurzer Hose und mit kurzen Ärmeln und einer Weste drüber war ich auch genau richtig angezogen, auch wenn das von einigen Walkern und Spaziergängern mit komischen Blicken quittiert wurde. Hallo?!? Es waren immerhin 16 Grad!
Wer so langsam läuft, der muss dafür bekanntermaßen etwas länger laufen. Am Anfang hatte ich leichte Anlaufschwierigkeiten, die Beine zwickten ein wenig und der richtige Rhythmus wollte sich nicht so recht einstellen. Ist auch wirklich schwierig, mit der selben Playlist, mit der ich in Berlin den 10er geflitzt bin nun mehr oder weniger in Zeitlupe dahin zu schleichen - ich konnte teilweise sogar mit geschlossenem Mund laufen, also nur durch die Nase atmend. Meine Schritte mal kleiner, mal größer gemacht, aber so richtig klappen wollte es erst ab Kilometer 5. Beschwingt und in die Luft trommelnd (bei den Smashing Pumpkins gingen förmlich die Pferde mit mir durch *lach*) trabte ich, mehr tanzend als laufend durch den Wald und kam so auf 9,5 km, immer den Puls im Auge, der tatsächlich um die 150 blieb. Am Ende des Laufs fühlte ich mich auch wenig angestrengt und hatte fast schon ein Gefühl von "das hättest du dir glaube ich schenken können". Aber, kein Lauf, keine Bewegung ist umsonst, 9 Kilometer sind 9 Kilometer. Noch brav gedehnt und ab nach Hause.
Und nun zum körperlichen Fazit: Von der linken Pobacke aus zieht irgendwas in mein Knie rein. Das Gefühl hab ich nun schon länger und seit einigen Tagen wieder deutlich stärker, so als hätte ich mir den Hintern irgendwie gezerrt. Wenn ich Donnerstag wieder beim Physio bin, muss ich ihn unbedingt mal fragen, was das sein könnte. Schließlich gibts da hinten einen sehr großen Muskel, wie auch Bänder und vor allem einen Ischiasnerv. Das Knie hat mir heute wieder ziemlich weh getan (vor und nach dem Laufen). Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass ich damit wohl künftig immer leben muss. Bis jetzt können auch die Stabi-Übungen da keine komplette Linderung bewirken. Gut, ein bisschen Zwicken hier und Zwacken da ist ja bei Läufern eher nichts Ungewöhnliches. Aber die Schmerzen im Knie sind wieder so heftig, dass ich teilweise nicht mehr weiß, wie ich mich setzen soll. Schon blöd. Soll das jetzt mein Leben lang so bleiben?!
Essenstechnisch klappts die letzten beiden Tage überhaupt nicht gut. Liegts am Vollmond oder an irgendwelchen Hormonen? Eigentlich fühle ich mich gut, ich hab keine Ahnung, warum ich mich im Moment nicht an meine Vorgaben halten kann. So ist und bleibt das Thema Abnehmen eine never-ending-story. Gehts mal zwei Wochen gut, kommt wieder der Dämpfer und das, was man sich tapfer erarbeitet hat, wir in Kürze wieder zunichte gemacht. Es ist zum Mäuse melken. Ich bin dieses Thema im Grunde sowas von leid :-(. Ob ich das jemals in den Griff kriege?
Zum Thema Jakobsweg gibts auch was Neues:
Heike und ich haben uns jetzt endlich kennen gelernt!
Und -> am 05. April gehts los, die Flüge sind heute gebucht!
Die Vorfreude wächst und wächst!
Hoffentlich mute ich meinen Beinen nicht zuviel zu, wenn ich am 01. April in Berlin den HM laufen werde... Muss den Winter jetzt absolut nutzen, Grundlagenausdauer zu trainieren und auch etwas Krafttraining zu machen.
Sonntag, 9. Oktober 2011
2 caches erwandert
Heute gabs nach einem kleinen Frühstück mal wieder eine Geocache-Wanderung. Sie führte uns in die Soers, wo Dirk mir so nebenbei einen Teil der HM-Strecke vom Tivolilauf zeigte, leider sehr hügelig und somit für mich nicht wirklich ein Thema. Also, ich meine den HM; einen Trainingslauf werde ich dort sicher jetzt mal machen, sehr schöne Gegend.
Der erste Cache befand sich hinter einem Baum in einer professionellen Cache-Dose, die aussah, als wäre sie bei der Bundeswehr geklaut und als befände sich scharfe Munition darin! Es dauerte eine Weile, bis wir das schwerfällige Ding aufbekamen und auf den üblichen Krimskrams wie Murmeln, kleine Plastikautos und sonstige Unwichtigkeiten stießen. Wir trugen uns ins Logbuch ein und machten ein Foto, luden den 2. Cache in die GPS-Uhr und weiter gings, ca. 500 Meter Luftlinie. Die dritte von drei Weiden bot einen perfekten Platz für "Theklas Schatz", wie sich der Cache nannte. Allerdings scheute sich sowohl Dirk als auch ich, in das Loch des Baumstammes hinein zu greifen, und zu sehen war erst mal nichts. Also suchten wir die Gegend ab, so auch den naheliegenden Friedhof - aber nichts zu sehen, was ein Geocache sein könnte. Die Uhr schickte uns irgendwie immer wieder zu den Weidenbäumen zurück. Ich spinkste noch mal so tief es der Stacheldraht davor zu ließ in den offenen Baumstamm auf ca. 1.60 Höhe hinein und entdeckte ein kleines grünes Fläschchen. Beherzt griff ich hinein und mich lachte beim Herausholen eine recht große, schwarze Plastikspinne an, die samt Fläschchen an einem Nylonfaden befestigt war. Den Nylonfaden hatten wir zuvor gar nicht gesehen. Wir lachten und öffneten die Flasche, trugen uns in die Logzettel ein, machten auch hier ein Foto und freuten uns über diesen besonders witzigen Cache. Klar, Thekla hieß die Spinne bei Biene Maja und das Versteck war wirklich hervorragend gewählt.
Thanks for the caches!
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| Blick in die Soers |
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| Theklas Schatz |
Samstag, 8. Oktober 2011
Herbstlauf Nr. 2
Ein Samstag, wie ich ihn mir wünsche: Ausschlafen, leichtes Frühstück, bisschen Aufräumen, bisschen Internet und dann, nach dem Verstauen des Wochenendeinkaufs, den der allerliebste Schatzi der Welt selbstlos erledigt hat, ab in die Laufklamotten. Ein Tag aus meinem Wetterbilderbuch, frische 10 Grad, feucht vom letzten Regenschauer und ein leichter Wind. Ein Wetter, das immer noch ein kurzes Laufshirt und eine 3/4 tight erlaubt, wenn auch mit Weste und was um die Ohren wie im Hals. Ich könnte mich an diesem Wetter ergötzen, denn nur so läuft es bei mir richtig optimal.
Die ersten 3 Kilometer hat Dirk mich begleitet und wieder angezogen. Danach tauschte ich Mann durch Musik und musste erst mal den Duffesheider Hügel hoch schleichen. Danach lief es glücklicherweise wieder zügiger, so dass ich endlich auf ein sub 7er Resultat gekommen bin. Im Wald war der Wind kaum zu spüren, auf dem offenen Feld hatte ich dagegen schon mächtig Gegenwind. Musik ein bisschen aufgedreht - quäl dich und beiß die Zähne zusammen - na also, geht doch!
Heute gabs dann sogar einen Kilometer mehr auf der Uhr als beim letzten Lauf - eine Verbesserung in doppelter Hinsicht. Ich freu mich über die nicht verlorene Form. So kanns bleiben!
Und hier ist er, der schöne Lauf von heute.
Freitag, 7. Oktober 2011
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Genau mein Wetter!
Das Gefühl einer Erkältung im Anmarsch war auch heute wieder latent vorhanden, aber nur solange, bis der Physio es weg akupunktiert hat. Somit stand meinem heutigen Lauf nichts im Wege, ich freute mich sehr, denn das Wetter war genau mein Ding: Frische, klare Luft, leichter Wind, feuchter Wald, 14 Grad! Es war herrlich endlich wieder unter diesen Bedingungen laufen zu können. Auch war ich heute, wie geplant, erstmalig wieder mit Musik unterwegs. Dummerweise hatte ich den Brustgurt in der Eile vergessen, aber egal. Die ersten beiden Kilometer waren wieder recht heftig, meine Unterschenkel brannten ziemlich und waren recht schwer und ich überlegte, warum. Vielleicht steckt mir doch eine Erkältung in den Knochen? Oder lag es eher daran, dass ich die letzten Läufe mit anderen Schuhen unterwegs war? Ist es das konzentrierte Mittelfußlaufen, das mich doch etwas anstrengt? Keine Ahnung. Im ersten größeren Hügel bin ich dann wieder automatisch in den Vorderfusslauf gekommen und schlagartig waren die Schmerzen weg. Das war echt cool. So konnte ich den Rest erstmal entspannt laufen lassen. Dann wollte ich ein Stück Tempo machen. Gesagt, getan, hat gut geklappt und richtig Spaß gemacht. Die Schmerzen waren damit weg gelaufen. Das hab ich dann später noch mal wiederholt und ich denke mal, ich hab es der Musik zu verdanken, dass es einfach ein super Lauf war. Ja, gut, das Wetter hat auch einen großen Teil dazu beigetragen - meine Laufsaison ist hiermit offiziell eröffnet!
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Nur mal kurz...
Hallo sage...
Irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab was auf dem Leib. Nichts Dramatisches, aber so richtig fit fühle ich mich nicht. Mattigkeit und ein bisschen so ein komisches Gefühl beim Schlucken, die Drüsen sind leicht geschwollen. Weit entfernt von Halsschmerzen, aber eben auch nicht rund. Ich hoffe, es erstickt der Keim, bevor er sich ausbreitet!
Wollte eigentlich heute Stabi-Training und Yoga machen, laufen werde ich dann wohl morgen, aber es fühlt sich heute nicht gut an. Deshalb gibts nur eine Sondereinlage Regeneration mit Tee auf der Couch.
Morgen werde ich erstmalig wieder mit Musik laufen. Ich hoffe, ich komme dann besser rein und der Puls läuft ruhiger.
Ich freue mich, dass der Herbst jetzt da ist, weil ich mich dann umso mehr auf Italien freuen kann. Bis dahin wird mir das üsselige Wetter bestimmt wieder auf die Nerven gehen. Bescheuert, wa?!
Wünsche allen einen gemütlichen Abend!
Irgendwie hab ich das Gefühl, ich hab was auf dem Leib. Nichts Dramatisches, aber so richtig fit fühle ich mich nicht. Mattigkeit und ein bisschen so ein komisches Gefühl beim Schlucken, die Drüsen sind leicht geschwollen. Weit entfernt von Halsschmerzen, aber eben auch nicht rund. Ich hoffe, es erstickt der Keim, bevor er sich ausbreitet!
Wollte eigentlich heute Stabi-Training und Yoga machen, laufen werde ich dann wohl morgen, aber es fühlt sich heute nicht gut an. Deshalb gibts nur eine Sondereinlage Regeneration mit Tee auf der Couch.
Morgen werde ich erstmalig wieder mit Musik laufen. Ich hoffe, ich komme dann besser rein und der Puls läuft ruhiger.
Ich freue mich, dass der Herbst jetzt da ist, weil ich mich dann umso mehr auf Italien freuen kann. Bis dahin wird mir das üsselige Wetter bestimmt wieder auf die Nerven gehen. Bescheuert, wa?!
Wünsche allen einen gemütlichen Abend!
Montag, 3. Oktober 2011
Empfindliche Nase
Heute bin ich erst gegen elf Uhr zum Laufen in die Puschen gekommen. Da war es leider schon recht warm, ca. 18 Grad, aber gefühlt in der Sonne eher 28 Grad. Irgendwie steckte mir der gestrige Halbmarathon doch in den Beinen, also, ich meine dieses Rumlaufen und Stehen über Stunden mit dem Proviantrucksack auf dem Buckel.
Im Wald waren heute sehr viele Leute unterwegs; einer roch dabei leider stärker nach Parfüm oder Rasierwasser als der andere, zwischendurch der Hauch eines frischen Hundehaufens am Wegrand oder vorbei an einer Bank, auf dem eklige Raucher eine Pause machen... Igitt, es ist manchmal keine Freude, wenn man so eine empfindliche Nase hat wie ich. Nach 6 km war ich mehr als froh, mit dem Lauf durch zu sein. Das war sicherlich einer von diesen Läufen, die man nicht zu oft braucht. Aber Hauptsache gelaufen und 6 km sind und bleiben 6 km.
Und um es noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Das Wetter regt mich auf! Wird wirklich Zeit, dass es kühler wird.
Im Wald waren heute sehr viele Leute unterwegs; einer roch dabei leider stärker nach Parfüm oder Rasierwasser als der andere, zwischendurch der Hauch eines frischen Hundehaufens am Wegrand oder vorbei an einer Bank, auf dem eklige Raucher eine Pause machen... Igitt, es ist manchmal keine Freude, wenn man so eine empfindliche Nase hat wie ich. Nach 6 km war ich mehr als froh, mit dem Lauf durch zu sein. Das war sicherlich einer von diesen Läufen, die man nicht zu oft braucht. Aber Hauptsache gelaufen und 6 km sind und bleiben 6 km.
Und um es noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Das Wetter regt mich auf! Wird wirklich Zeit, dass es kühler wird.
Samstag, 1. Oktober 2011
Schöner Morgenlauf
Morgens 9 Uhr in Herzogenrath. Die Luft ist klar und frisch, der Morgentau glitzert in Millionen von Grashalmen, wieder andere Millionen Tautropfen nehmen auf den Blättern der Bäume ein Sonnenbad. Der würzige Duft von Herbst liegt in der Luft, Vögel zwitschern und einige Raben krächzen frech und laut dazwischen.
Auf dem Weg im Sonnenschein vom Morgendunst umgeben eine einsame Läuferin, in sich gekehrt und den Gedanken nach hängend - nämlich ich.
Genug der herbstlichen Romantik, Zeit für die nackten Fakten: Es war wieder recht anstrengend, was wohl auch an unserer Runde hier liegt, die, egal wie herum man sie läuft, immer mit stetigem bergan Laufen verbunden ist. Gut, es sind Hügelchen und keine Berge, aber dennoch ist es erst mal anstrengend, wenn man damit anfangen muss. Wir reden hier von ca. 35 Höhenmetern in Summe. Ohnehin bin ich immer wieder entsetzt, wie schwer mir die ersten 2 Kilometer fallen, bis es endlich besser läuft, bis ich meinen Rhythmus so halbwegs gefunden habe. Kann man die ersten beiden Kilometer nicht irgendwie überspringen?! Gefühlt war ich deutlich langsamer unterwegs als beim letzten Lauf, dennoch waren es tatsächlich nur 15 Sekunden auf dem Kilometer. Somit kam ich auf 6,2 km in 45 Minuten, was einer pace von 7:15 entspricht. Der Puls wieder schrecklich hoch, aber wenn man schon mit über 100 bpm los GEHT, was will man da erwarten?! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch der Puls irgendwann besser wird.
Gleich gehts nach Köln, die Startunterlagen von Dirk abholen und eine Runde über die Messe drehen. Jetzt heißt es erst mal duschen.
Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende und allen Wettkämpflern viel Erfolg!
Auf dem Weg im Sonnenschein vom Morgendunst umgeben eine einsame Läuferin, in sich gekehrt und den Gedanken nach hängend - nämlich ich.
Genug der herbstlichen Romantik, Zeit für die nackten Fakten: Es war wieder recht anstrengend, was wohl auch an unserer Runde hier liegt, die, egal wie herum man sie läuft, immer mit stetigem bergan Laufen verbunden ist. Gut, es sind Hügelchen und keine Berge, aber dennoch ist es erst mal anstrengend, wenn man damit anfangen muss. Wir reden hier von ca. 35 Höhenmetern in Summe. Ohnehin bin ich immer wieder entsetzt, wie schwer mir die ersten 2 Kilometer fallen, bis es endlich besser läuft, bis ich meinen Rhythmus so halbwegs gefunden habe. Kann man die ersten beiden Kilometer nicht irgendwie überspringen?! Gefühlt war ich deutlich langsamer unterwegs als beim letzten Lauf, dennoch waren es tatsächlich nur 15 Sekunden auf dem Kilometer. Somit kam ich auf 6,2 km in 45 Minuten, was einer pace von 7:15 entspricht. Der Puls wieder schrecklich hoch, aber wenn man schon mit über 100 bpm los GEHT, was will man da erwarten?! Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch der Puls irgendwann besser wird.
Gleich gehts nach Köln, die Startunterlagen von Dirk abholen und eine Runde über die Messe drehen. Jetzt heißt es erst mal duschen.
Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende und allen Wettkämpflern viel Erfolg!
Freitag, 30. September 2011
1 Monat wieder Nichtraucher *freu*
Kurze Bilanz, da ich heute wieder umgeben von Rauchern war und dementsprechend stinke ;-).
Ich bin nun 31 Tage wieder rauchfrei und sehr happy darüber. "Geschmeckt" hatte es mir ja ohnehin schon lange nicht mehr und von "genießen" kann wohl auch keine Rede gewesen sein. Heute war ich dann mal wieder bei Onkel und Tante und wurde von rechts und links eingeräuchert. Gut, hat mich in dem Moment jetzt nicht gestört, dafür hab ich die beiden Menschen eben einfach zu lieb um ihnen das übel zu nehmen, aber spätestens, als ich wieder in meinem Auto saß und mich der Nikotingestank umgab, war ich mehr als froh, dieses Laster hoffentlich nun für immer los zu sein.
Gut, ich habe manchmal sehr große Heißhungerattacken und Süßgelüste, die ich vermutlich mit dem Rauchen einer Zigarette kompensieren oder überbrücken könnte, vielleicht sogar komplett ausschalten könnte... Aber ich denke, auch das kriege ich auf kurz oder lang noch in den Griff. Jetzt, wo ich wieder regelmäßig laufen kann, sehe ich dem Ganzen sehr positiv entgegen. Richtig blöde ist wohl, dass ich sehr oft träume, dass ich wieder rauche. Dann ist der Frust darüber so groß (und fühlt sich auch so echt an). Der Gedanke, wieder komplett bei Tag 1 anfangen zu müssen, diesen ersten Tag überhaupt zu schaffen, total schrecklich. Ich bin dann jedesmal heilfroh, wenn ich wach werde und fest stelle, es sind doch nach wie vor schon über 30 Tage! Also, das Thema ist leider immer noch sehr präsent, schließlich war ich ja auch bereits mal über 3 Jahre rauchfrei. Die Gefahr, in schwachen Momenten rückfällig zu werden, ist immer gegeben, vor allem, bei privatem bzw. persönlichem Stress (hier gemeint ist der zwischenmenschliche). Dabei ändert eine Zigarette überhaupt nichts an irgendwelchen Situationen; sie belohnen nicht, sie beruhigen nicht, und sie lösen vor allem keine Probleme. Ja, wenn das nur immer so logisch und einfach wäre...
Nach dem gestrigen Lauf mit Dirk, der schneller ausgefallen ist, als ich eigentlich wollte, habe ich heute noch nicht einmal Muskelkater. Auch dem Knie gehts wieder besser, ich darf halt nicht zu lange sitzen. Gleich werde ich noch brav meine Stabi-Übungen machen, der nächste Lauf steht morgen früh an. Wieder mit Dirk und vermutlich wieder im 7er Bereich. Ich freu mich schon!
Passend zum Thema gabs bei Achim Achilles heute auch einen Beitrag zum Thema "Rauchen und Laufen". Guckst Du hier, wenn Du magst.
Ich bin nun 31 Tage wieder rauchfrei und sehr happy darüber. "Geschmeckt" hatte es mir ja ohnehin schon lange nicht mehr und von "genießen" kann wohl auch keine Rede gewesen sein. Heute war ich dann mal wieder bei Onkel und Tante und wurde von rechts und links eingeräuchert. Gut, hat mich in dem Moment jetzt nicht gestört, dafür hab ich die beiden Menschen eben einfach zu lieb um ihnen das übel zu nehmen, aber spätestens, als ich wieder in meinem Auto saß und mich der Nikotingestank umgab, war ich mehr als froh, dieses Laster hoffentlich nun für immer los zu sein.
Gut, ich habe manchmal sehr große Heißhungerattacken und Süßgelüste, die ich vermutlich mit dem Rauchen einer Zigarette kompensieren oder überbrücken könnte, vielleicht sogar komplett ausschalten könnte... Aber ich denke, auch das kriege ich auf kurz oder lang noch in den Griff. Jetzt, wo ich wieder regelmäßig laufen kann, sehe ich dem Ganzen sehr positiv entgegen. Richtig blöde ist wohl, dass ich sehr oft träume, dass ich wieder rauche. Dann ist der Frust darüber so groß (und fühlt sich auch so echt an). Der Gedanke, wieder komplett bei Tag 1 anfangen zu müssen, diesen ersten Tag überhaupt zu schaffen, total schrecklich. Ich bin dann jedesmal heilfroh, wenn ich wach werde und fest stelle, es sind doch nach wie vor schon über 30 Tage! Also, das Thema ist leider immer noch sehr präsent, schließlich war ich ja auch bereits mal über 3 Jahre rauchfrei. Die Gefahr, in schwachen Momenten rückfällig zu werden, ist immer gegeben, vor allem, bei privatem bzw. persönlichem Stress (hier gemeint ist der zwischenmenschliche). Dabei ändert eine Zigarette überhaupt nichts an irgendwelchen Situationen; sie belohnen nicht, sie beruhigen nicht, und sie lösen vor allem keine Probleme. Ja, wenn das nur immer so logisch und einfach wäre...
Nach dem gestrigen Lauf mit Dirk, der schneller ausgefallen ist, als ich eigentlich wollte, habe ich heute noch nicht einmal Muskelkater. Auch dem Knie gehts wieder besser, ich darf halt nicht zu lange sitzen. Gleich werde ich noch brav meine Stabi-Übungen machen, der nächste Lauf steht morgen früh an. Wieder mit Dirk und vermutlich wieder im 7er Bereich. Ich freu mich schon!
Passend zum Thema gabs bei Achim Achilles heute auch einen Beitrag zum Thema "Rauchen und Laufen". Guckst Du hier, wenn Du magst.
Donnerstag, 29. September 2011
Durch Avantis mit Dirk
Heute stand mein 3. Lauf an. Geplant war mit Dirk eine Runde durch Avantis zu drehen, als Bremse für ihn, denn er ist im Tapering für Sonntag. Das Wetter war traumhaft, 25 Grad sonnig, die Strecke aber größtenteils im Schatten der Hecken, was ich als sehr angenehm empfand. Über die Felder dem Sonnenuntergang entgegen, am Klatschmohn vorbei. Für mich war es anstrengend und am Ende doch sehr zufriedenstellend, 5,1 km in 36:05, pace 7:02. Dirk zieht mich immer irgendwie, obwohl er meist einen halben Schritt hinter mir läuft und ich das Tempo vorgebe - seltsam. Ja, und am Ende hat er dann noch einen schnellen Kilometer dran gehangen, während ich gefühlt im Sauerstoffzelt lag ;-).
Mein Knie tat heute schon den ganzen Tag über immer wieder mal weh; nach dem Lauf wars dann etwas schlimmer. Ich denke, ich hab über Tag zu viel gesessen und die Beine um den Bürostuhl gewickelt - nicht gut!
Mein Knie tat heute schon den ganzen Tag über immer wieder mal weh; nach dem Lauf wars dann etwas schlimmer. Ich denke, ich hab über Tag zu viel gesessen und die Beine um den Bürostuhl gewickelt - nicht gut!
Dienstag, 27. September 2011
Ein Akt der Selbstbeherrschung
Lauf 2 nach der Pause. Draußen schon fast dunkel, aber noch 18 Grad warm. Konnte mich, wie gesagt, auch heute essenstechnisch nicht gut organisieren, hab zu spät zu viel gegessen, schlimmer noch, die Erdnussbrocken umhüllt von weißer Schokolade aus dem Aldi danach. Die Dinger sind so lecker, dass ich die halbe Tüte... ach Scheiße, vergessen wirs! Wird mal wieder Zeit für hochdisziplinarische, innere Einkehr!
Mit zu vollem Bauch also los, selbe Runde wie Sonntag. Salat, Nudeln, Putensteak und jede Menge Erdnussbrocken schaukelten und schwappten in mir herum. Die dazwischen in großen Massen befindliche Luft bahnte sich teils geräuschvoll und sehr angestrengt ihren Weg ins Freie und bremste mich so richtig schön aus. Es war grauenvoll. Die Luft, die raus wollte, verhinderte irgendwie, dass neue Luft rein konnte. Außerdem war die Angst, irgendwelches Viehzeugs zu inhalieren so groß, dass ich mit zusammen gepressten Lippen lief.
Somit war die Hälfte der Strecke ziemlich krampfig. Erst am Wendepunkt lief es leichter, auch wenn ich da bereits in den sehr dunklen Wald rein lief. War schon etwas gruselig, die Eicheln und Kastanien, die so knackend herunter fielen und dann die Nebelschwaden auf der Wiese. Aber irgendwie auch schön. Und es waren auch noch erstaunlich viele Läufer, Walker und Hundefuzzis unterwegs, also Angst hatte ich nun überhaupt nicht (höchstens die, dass mir das Essen doch noch aus dem Gesicht fällt).
Ich war dann ziemlich froh, als die Runde nach 4,3 km zu Ende war. Natürlich war ich deutlich langsamer als Sonntag, aber das hab ich ohnehin wegen des Muskelkaters erwartet. Der war aber mehr vom Yoga als vom Laufen, denke ich (Leiste und innerer Oberschenkel). Der Puls von 160 bpm spricht wohl auch für sich.
Fazit: Es muss wieder wesentlich besser werden mit der Disziplin und dem Essen!!!
Mit zu vollem Bauch also los, selbe Runde wie Sonntag. Salat, Nudeln, Putensteak und jede Menge Erdnussbrocken schaukelten und schwappten in mir herum. Die dazwischen in großen Massen befindliche Luft bahnte sich teils geräuschvoll und sehr angestrengt ihren Weg ins Freie und bremste mich so richtig schön aus. Es war grauenvoll. Die Luft, die raus wollte, verhinderte irgendwie, dass neue Luft rein konnte. Außerdem war die Angst, irgendwelches Viehzeugs zu inhalieren so groß, dass ich mit zusammen gepressten Lippen lief.
Somit war die Hälfte der Strecke ziemlich krampfig. Erst am Wendepunkt lief es leichter, auch wenn ich da bereits in den sehr dunklen Wald rein lief. War schon etwas gruselig, die Eicheln und Kastanien, die so knackend herunter fielen und dann die Nebelschwaden auf der Wiese. Aber irgendwie auch schön. Und es waren auch noch erstaunlich viele Läufer, Walker und Hundefuzzis unterwegs, also Angst hatte ich nun überhaupt nicht (höchstens die, dass mir das Essen doch noch aus dem Gesicht fällt).
Ich war dann ziemlich froh, als die Runde nach 4,3 km zu Ende war. Natürlich war ich deutlich langsamer als Sonntag, aber das hab ich ohnehin wegen des Muskelkaters erwartet. Der war aber mehr vom Yoga als vom Laufen, denke ich (Leiste und innerer Oberschenkel). Der Puls von 160 bpm spricht wohl auch für sich.
Fazit: Es muss wieder wesentlich besser werden mit der Disziplin und dem Essen!!!
Sonntag, 25. September 2011
Wiedereinstieg gelungen
Ich denke, es war ein Zeichen, dass ausgerechnet heute der Berlin-Marathon stattfand. Heute, am Tag meines Wiedereinstiegs nach 6 Wochen Pause und genau ein halbes Jahr vor meiner geplanten Teilnahme am Berlin-Halbmarathon.
Nach dem obligatorischen Balisto-Kaffee-Frühstück schauten wir uns erst noch in Ruhe den Marathon-Start an. Perfektes Wetter, auch bei uns. Ohne Pulsgurt gings dann raus und solange die Uhr die Satelliten suchte, brav Lauf-ABC gemacht. Das Stabi- und Yogatraining von gestern merkte ich doch ein wenig in den Beinen, aber kaum der Rede wert. Die ersten beiden Kilometer hat Dirk mich begleitet und von Beginn an lief es gut. In der Sonne war mir fast schon wieder zu warm, ich bin halt keine Schönwetterläuferin. Der Lauf verlief recht unspektakulär, es war ein schöner Morgen, für den ich aber ich nicht wirklich Augen hatte, achtete vermutlich zu sehr auf meinen Körper. Wenn ich nicht ein wenig knapp mit der Luft gewesen wäre, hätte ich gedacht, ich hätte keine 6wöchige Pause hinter mir. Beine, Bauch, alles kein Problem; nur die Luft war ein wenig dünn, vermutlich war ich doch auch etwas schnell unterwegs. Aber mit der Aussicht, nur 4 km zu laufen, war das ok.
Nun muss ich überlegen, wie es vernünftig weiter geht mit meinem Wiedereinstieg. Ich denke, dass ich nun von Woche zu Woche etwa einen Kilometer steigern werde, so dass ich spätestens ab November wieder bei 10 km bin.
Die Bilder vom Berlin-Marathon haben große Vorfreude geweckt und das Lauffieber neu entfacht - ich bin wieder da!
Hier noch der Lauf in Zahlen: 4,2 km in 7:05 pace. Der Forerunner hat mal wieder eine grobe Abweichung, die sich durch Zickzack-Messung nachvollziehen, wenn auch nicht erklären lässt. Da wärs dann sogar ne pace von 6:47 gewesen. Mit meinem ersten Lauf bin ich also mehr als zufrieden!
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag. Wir werden heute noch ein wenig cachen gehen.
Nach dem obligatorischen Balisto-Kaffee-Frühstück schauten wir uns erst noch in Ruhe den Marathon-Start an. Perfektes Wetter, auch bei uns. Ohne Pulsgurt gings dann raus und solange die Uhr die Satelliten suchte, brav Lauf-ABC gemacht. Das Stabi- und Yogatraining von gestern merkte ich doch ein wenig in den Beinen, aber kaum der Rede wert. Die ersten beiden Kilometer hat Dirk mich begleitet und von Beginn an lief es gut. In der Sonne war mir fast schon wieder zu warm, ich bin halt keine Schönwetterläuferin. Der Lauf verlief recht unspektakulär, es war ein schöner Morgen, für den ich aber ich nicht wirklich Augen hatte, achtete vermutlich zu sehr auf meinen Körper. Wenn ich nicht ein wenig knapp mit der Luft gewesen wäre, hätte ich gedacht, ich hätte keine 6wöchige Pause hinter mir. Beine, Bauch, alles kein Problem; nur die Luft war ein wenig dünn, vermutlich war ich doch auch etwas schnell unterwegs. Aber mit der Aussicht, nur 4 km zu laufen, war das ok.
Nun muss ich überlegen, wie es vernünftig weiter geht mit meinem Wiedereinstieg. Ich denke, dass ich nun von Woche zu Woche etwa einen Kilometer steigern werde, so dass ich spätestens ab November wieder bei 10 km bin.
Die Bilder vom Berlin-Marathon haben große Vorfreude geweckt und das Lauffieber neu entfacht - ich bin wieder da!
Hier noch der Lauf in Zahlen: 4,2 km in 7:05 pace. Der Forerunner hat mal wieder eine grobe Abweichung, die sich durch Zickzack-Messung nachvollziehen, wenn auch nicht erklären lässt. Da wärs dann sogar ne pace von 6:47 gewesen. Mit meinem ersten Lauf bin ich also mehr als zufrieden!
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag. Wir werden heute noch ein wenig cachen gehen.
Freitag, 23. September 2011
Runnersworld und Physio
Runnersworld
Nachdem ich ja schon länger meine geistigen Ergüsse mehr oder weniger öffentlich Kund tue, ist mir nun eine erste Veröffentlichung gelungen. Die Runnersworld hat einen Beitrag von mir online gestellt, nämlich diesen hier. Ich freu mich riesig.
...
Physiotermin
Gestern hatte ich endlich mal wieder einen Physiotermin. Eigentlich ja mehr Akupunktur, aber nebenbei hab ich eine tolle Stabi-Übung für mein Knie gezeigt bekommen. Für alle Interessierten versuche ich sie mal so gut es geht zu erklären:
- Auf den Rücken legen
- Knie auf 45 Grad anwinkeln
- Fersen fest in den Boden drücken, Zehenspitzen zeigen nach oben
- Fersen außerdem Richtung Gesäß "ziehen", ohne die Position zu verändern
Hier spürt man eine deutliche Anspannung der hinteren Beinmuskulatur
- Halten und von 21 bis 25 zählen, entspannen
Die Übung kann man noch erweitern in dem man
- Das Gesäß anspannt und
- Den Bauch einzieht
Das Becken darf bei dieser Übung nicht vom Boden abheben.
Die Übung soll 15 mal wiederholt werden und danach eine komplette Dehnung (Beine ausstrecken, Arme lang über den Kopf ausstrecken) erfolgen. Dann den Satz noch 2 x durch führen, also insgesamt 45 Wiederholungen mit 3 Pausen. Echt viel, wie ich finde! Mal sehen, wie lange ich das täglich schaffe, die Übung zu machen *pfeif*
Nachdem ich ja schon länger meine geistigen Ergüsse mehr oder weniger öffentlich Kund tue, ist mir nun eine erste Veröffentlichung gelungen. Die Runnersworld hat einen Beitrag von mir online gestellt, nämlich diesen hier. Ich freu mich riesig.
...
Physiotermin
Gestern hatte ich endlich mal wieder einen Physiotermin. Eigentlich ja mehr Akupunktur, aber nebenbei hab ich eine tolle Stabi-Übung für mein Knie gezeigt bekommen. Für alle Interessierten versuche ich sie mal so gut es geht zu erklären:
- Auf den Rücken legen
- Knie auf 45 Grad anwinkeln
- Fersen fest in den Boden drücken, Zehenspitzen zeigen nach oben
- Fersen außerdem Richtung Gesäß "ziehen", ohne die Position zu verändern
Hier spürt man eine deutliche Anspannung der hinteren Beinmuskulatur
- Halten und von 21 bis 25 zählen, entspannen
Die Übung kann man noch erweitern in dem man
- Das Gesäß anspannt und
- Den Bauch einzieht
Das Becken darf bei dieser Übung nicht vom Boden abheben.
Die Übung soll 15 mal wiederholt werden und danach eine komplette Dehnung (Beine ausstrecken, Arme lang über den Kopf ausstrecken) erfolgen. Dann den Satz noch 2 x durch führen, also insgesamt 45 Wiederholungen mit 3 Pausen. Echt viel, wie ich finde! Mal sehen, wie lange ich das täglich schaffe, die Übung zu machen *pfeif*
Dienstag, 20. September 2011
Kein schöner Tag
Bad News
Wie schnell sich manchmal Launen ändern können, das ist schon faszinierend. Gerade noch gut drauf und alles im grünen Bereich und im nächsten Moment liest man eine SMS und alles ist Scheiße. Dann, wenn eine liebe Freundin die Diagnose Herzrhythmusstörungen erhält, in Verbindung mit sofortigem Sportverbot und einem Aufenthalt im Krankenhaus, am besten sofort. Sowas kann einen ziemlich runter ziehen. Das Treffen am kommenden Samstag, worauf man sich eigentlich schon seit Wochen freut in Verbindung mit dem Lichterlauf in Duisburg, wird somit nicht statt finden. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig geschockt. Wir haben ja hin und her überlegt, was es sein könnte, dass ihr Puls hier und da beim Laufen so verrückt spielt und in die Höhe schießt, aber eigentlich wollten wir nicht ansatzweise in Erwägung ziehen, dass es wirklich etwas Ernstes sein könnte. Nein, ausgeschlossen, das kam nicht in Frage. Nun hat sie die Diagnose und nun heißt es weiter suchen und hoffentlich das Problem so schnell wie möglich lösen. Jetzt heißt es erstmal abwarten. So ein Mist.
Loslassen tut weh
Als wäre diese Stimmung nicht schon mies genug, stelle ich fest, dass mir mein Sohn irgendwie immer fremder wird, nachdem er kurz zum Essen hier war. Seit er nicht mehr bei uns wohnt, sehen wir uns höchstens einmal pro Woche, wenns schlecht läuft auch 14tägig nur. Dann erzählt er mir von seiner Arbeit, er ist ja jetzt stolzer Azubi, die er ganz toll findet und dass er so froh ist, nicht mehr zur Schule zu gehen. Das alles freut mich sehr, dass es ihm gefällt, dass er sich wohl fühlt und nette Kollegen hat, ihm alles dazu wirklich Spaß macht. Wenn er mir aber dann erzählt, dass er sich stark blutend verletzt hat, dass er außerdem eine ganz heftige allergische Reaktion auf einen Mückenstich hatte und deshalb sogar ein Antibiotikum nehmen musste, was ihm wiederum heftige Magenprobleme verursacht hatte, so dass er zu Hause bleiben musste, dann macht mich das alles nur sehr traurig. Ich krieg das jetzt nur so am Rande mit und dabei bin ich doch seine Mutter, ich müsste mich doch kümmern, so, wie ich es in den letzten 18 Jahren getan habe, jeden Tag und wenn es sein musste auch jede Nacht. Und nun geht das alles auch ohne mich. Ja, es bahnte sich an, das Loslassen, das "die Zeit ist reif, allein zu fliegen". Ja, es hatte den Anschein, als provozierte er es, aus dem Nest geschubst zu werden. Ja, und obwohl es sich anbahnte, trifft es mich irgendwie unvorbereitet und obwohl ich glaube, nicht so eine dieser typischen Glucken gewesen zu sein, fällt es mir schwer und tut es mir weh, dieses besagte Loslassen. Natürlich freue ich mich auch, wenn er so gut zurecht kommt, so selbständig ist, verantwortungsbewusst und ja, irgendwie erwachsen wohl, hab ja auch meinen Teil genau dazu beigetragen und bin sehr stolz auf ihn. Aber ich fühle mich dabei so außen vor, um nicht zu sagen ausrangiert. Hab ich mich vor kurzem noch über das Abgeben der Verantwortung gefreut, die ich fast 18 Jahre mehr oder weniger alleine getragen habe, vermisse ich sie inzwischen irgendwie. Und nein, eigentlich will ich sie gar nicht mehr haben, diese Bürde der Verantwortung für einen anderen Menschen! Mein Gott, wie schwer ist sie mir oft auf meinen Schultern gewesen, genau diese Verantwortung! Nein, ich will sie wirklich nicht zurück. In Liebe und Dankbarkeit loslassen, mit dem Wissen, mein Bestes getan zu haben und weiterhin bei Bedarf einfach nur da zu sein und Verantwortung auch weiterhin zu tragen, wenn sie erforderlich ist. Ja, das will ich.
Doch noch was Sportliches am Ende
Um diesen Eintrag nun nicht vollends "offtopic" zu halten, gibts auch noch 15 geradelte Kilometer, allerdings mit simsen zwischendurch und einem Telefonat, also nicht wirklich bei der Sache gewesen. Vermutlich werde ich morgen noch eine Radeinheit, dann aber mit vollem Schweißeinsatz, machen und am Sonntag werde ich einen ersten Lauf angehen. Ich fühle mich einfach soweit und bis auf 2 Tage sind die 6 Wochen dann auch um. Eigentlich wollte ich einen Eintrag voller Euphorie und Vorfreude schreiben, aber es waren dann doch eher die traurigen Emotionen, die diesen Blog heute prägen. Immerhin hatte der Schatzi gerade in Frankfurt einen ganz tollen 22 km Lauf, mit Flugzeugen die starten und landen, kletternden Eichhörnchen und sogar einem Hirsch, der ihm gemütlich vor die Füße gelaufen ist. Dabei im 6er Schnitt unterwegs, mit einem Puls von 138 - das klingt doch einfach nur super! Und weckt meine Vorfreude doch wieder ein wenig :-)
Wie schnell sich manchmal Launen ändern können, das ist schon faszinierend. Gerade noch gut drauf und alles im grünen Bereich und im nächsten Moment liest man eine SMS und alles ist Scheiße. Dann, wenn eine liebe Freundin die Diagnose Herzrhythmusstörungen erhält, in Verbindung mit sofortigem Sportverbot und einem Aufenthalt im Krankenhaus, am besten sofort. Sowas kann einen ziemlich runter ziehen. Das Treffen am kommenden Samstag, worauf man sich eigentlich schon seit Wochen freut in Verbindung mit dem Lichterlauf in Duisburg, wird somit nicht statt finden. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig geschockt. Wir haben ja hin und her überlegt, was es sein könnte, dass ihr Puls hier und da beim Laufen so verrückt spielt und in die Höhe schießt, aber eigentlich wollten wir nicht ansatzweise in Erwägung ziehen, dass es wirklich etwas Ernstes sein könnte. Nein, ausgeschlossen, das kam nicht in Frage. Nun hat sie die Diagnose und nun heißt es weiter suchen und hoffentlich das Problem so schnell wie möglich lösen. Jetzt heißt es erstmal abwarten. So ein Mist.
Loslassen tut weh
Als wäre diese Stimmung nicht schon mies genug, stelle ich fest, dass mir mein Sohn irgendwie immer fremder wird, nachdem er kurz zum Essen hier war. Seit er nicht mehr bei uns wohnt, sehen wir uns höchstens einmal pro Woche, wenns schlecht läuft auch 14tägig nur. Dann erzählt er mir von seiner Arbeit, er ist ja jetzt stolzer Azubi, die er ganz toll findet und dass er so froh ist, nicht mehr zur Schule zu gehen. Das alles freut mich sehr, dass es ihm gefällt, dass er sich wohl fühlt und nette Kollegen hat, ihm alles dazu wirklich Spaß macht. Wenn er mir aber dann erzählt, dass er sich stark blutend verletzt hat, dass er außerdem eine ganz heftige allergische Reaktion auf einen Mückenstich hatte und deshalb sogar ein Antibiotikum nehmen musste, was ihm wiederum heftige Magenprobleme verursacht hatte, so dass er zu Hause bleiben musste, dann macht mich das alles nur sehr traurig. Ich krieg das jetzt nur so am Rande mit und dabei bin ich doch seine Mutter, ich müsste mich doch kümmern, so, wie ich es in den letzten 18 Jahren getan habe, jeden Tag und wenn es sein musste auch jede Nacht. Und nun geht das alles auch ohne mich. Ja, es bahnte sich an, das Loslassen, das "die Zeit ist reif, allein zu fliegen". Ja, es hatte den Anschein, als provozierte er es, aus dem Nest geschubst zu werden. Ja, und obwohl es sich anbahnte, trifft es mich irgendwie unvorbereitet und obwohl ich glaube, nicht so eine dieser typischen Glucken gewesen zu sein, fällt es mir schwer und tut es mir weh, dieses besagte Loslassen. Natürlich freue ich mich auch, wenn er so gut zurecht kommt, so selbständig ist, verantwortungsbewusst und ja, irgendwie erwachsen wohl, hab ja auch meinen Teil genau dazu beigetragen und bin sehr stolz auf ihn. Aber ich fühle mich dabei so außen vor, um nicht zu sagen ausrangiert. Hab ich mich vor kurzem noch über das Abgeben der Verantwortung gefreut, die ich fast 18 Jahre mehr oder weniger alleine getragen habe, vermisse ich sie inzwischen irgendwie. Und nein, eigentlich will ich sie gar nicht mehr haben, diese Bürde der Verantwortung für einen anderen Menschen! Mein Gott, wie schwer ist sie mir oft auf meinen Schultern gewesen, genau diese Verantwortung! Nein, ich will sie wirklich nicht zurück. In Liebe und Dankbarkeit loslassen, mit dem Wissen, mein Bestes getan zu haben und weiterhin bei Bedarf einfach nur da zu sein und Verantwortung auch weiterhin zu tragen, wenn sie erforderlich ist. Ja, das will ich.
Doch noch was Sportliches am Ende
Um diesen Eintrag nun nicht vollends "offtopic" zu halten, gibts auch noch 15 geradelte Kilometer, allerdings mit simsen zwischendurch und einem Telefonat, also nicht wirklich bei der Sache gewesen. Vermutlich werde ich morgen noch eine Radeinheit, dann aber mit vollem Schweißeinsatz, machen und am Sonntag werde ich einen ersten Lauf angehen. Ich fühle mich einfach soweit und bis auf 2 Tage sind die 6 Wochen dann auch um. Eigentlich wollte ich einen Eintrag voller Euphorie und Vorfreude schreiben, aber es waren dann doch eher die traurigen Emotionen, die diesen Blog heute prägen. Immerhin hatte der Schatzi gerade in Frankfurt einen ganz tollen 22 km Lauf, mit Flugzeugen die starten und landen, kletternden Eichhörnchen und sogar einem Hirsch, der ihm gemütlich vor die Füße gelaufen ist. Dabei im 6er Schnitt unterwegs, mit einem Puls von 138 - das klingt doch einfach nur super! Und weckt meine Vorfreude doch wieder ein wenig :-)
Sonntag, 18. September 2011
11 Kilometer oder: Nicht unser Tag!
Gestern sind Dirk und ich nach dem Mittagessen denn mal los, um unseren allerersten Geocache zu suchen. Bei dieser Gelegenheit hatte ich wieder meine neuen Camino-Schuhe an, die mir ganz schön warme Füße bescheren. Ich habe ja leider eher mit zu warmen als zu kalten Füßen (ganz unweiblich) zu tun und hoffe wirklich, dass das keine Probleme gibt in Spanien. Heiße Füße sind nämlich genauso ätzend, wie kalte!
Wir also mit Dirks Handy als Navigator los und den ersten Cache auch recht gut gefunden. Da war doch tatsächlich gestern schon mal jemand vor uns da! Echt ne witzige Sache und vor allem mal was anderes, als nur dumm durch die Gegend zu spazieren. Wir also ganz im cache-Fieber noch auf der Suche nach einem Zweiten, aber das Handy wollte nicht so recht und außerdem wartete zu Hause im TV die Partie HSV gegen Gladbach, wir also nach einem cache und ca. 5 km wieder nach Hause. Käffchen gemacht und beim Rausholen der Milch aus dem Kühlschrank fliegt mir ein Becher Sahne entgegen. Schön über die Bux und quer durch die Küche! Feine Angelegenheit, vor allem so schön fettig. Ich also noch mal fluchend und wischend durch die Küche (ohne Hose) auf allen Vieren gekrabbelt und das Chaos wieder beseitigt. Super, hatte ja am Vormittag erst die Küche geputzt!
Gegen Ende des Spiels stellt Dirk plötzlich fest, dass seine heiß geliebte Kette mit dem Unikat-Anhänger, die er von mir zum 40. Geburtstag bekommen hatte, weg ist. Große Aufregung. Das Lederband selbst finden wir dann auf der Kellertreppe, aber der Anhänger bleibt verschollen. Wir also wieder in die Wanderlatschen und ab, die Strecke zurück bis zum Cache, denn dort war die Kette noch da, weil ich sie ihm zurecht gezupft habe. Die Augen am Boden klebend und ziemlich schweigsam alles abgesucht, nichts. Den Weg dann noch mal zurück, aber wieder ohne Erfolg. Ich versuche Dirk so gut es geht zu trösten, bekommt er eben eine Neue beim nächsten Geburtstag, ich sehe das ziemlich gelassen, im Gegensatz zu ihm. Aber wir haben unser Möglichstes getan und den Spaziergang somit auf 11 Kilometer erhöht. Ich bin leicht verschwitzt und groggy.
Als ich zu Hause dann noch ein wenig mit Wäsche und Ständern rum krame, haue ich den Benjamin aus den Socken, der Baum fällt um und die Hälfte der Blumenerde landet im Wohnzimmer. Ich hätte ihn schon längst mal umtopfen sollen! Ne, heut ist irgendwie nicht mein Tag, schimpfe ich laut vor mich hin. Ein Blick zu Dirk, "Ne, und deiner auch nicht!", ergänze ich mich selbst. Um diesen doofen Tag, der eigentlich gar nicht so schlecht anfing, zu einem vernünftigen Ende zu bringen, wollen wir bei Reiner um die Ecke einen leckeren Salat essen gehen und ein Weinchen trinken. Doch schon von weitem lässt sich erahnen, dass dort heute eine geschlossene Gesellschaft feiert, was die rauchende Kellnerin vor der Tür sofort bestätigt. Prima, passt doch! Wir gehen zurück nach Hause und lassen uns von Hallo Pizza einen Salat kommen, ich trinke zwei Gläser Sekt, schaue alleine einen Horrorfilm auf Sky an (was ich sonst noch nicht mal in Gesellschaft tue!), während Dirk oben am Rechner sitzt. Gegen halb elf werde ich wach und schleiche mich ins Bett. Tag vorbei.
Wir also mit Dirks Handy als Navigator los und den ersten Cache auch recht gut gefunden. Da war doch tatsächlich gestern schon mal jemand vor uns da! Echt ne witzige Sache und vor allem mal was anderes, als nur dumm durch die Gegend zu spazieren. Wir also ganz im cache-Fieber noch auf der Suche nach einem Zweiten, aber das Handy wollte nicht so recht und außerdem wartete zu Hause im TV die Partie HSV gegen Gladbach, wir also nach einem cache und ca. 5 km wieder nach Hause. Käffchen gemacht und beim Rausholen der Milch aus dem Kühlschrank fliegt mir ein Becher Sahne entgegen. Schön über die Bux und quer durch die Küche! Feine Angelegenheit, vor allem so schön fettig. Ich also noch mal fluchend und wischend durch die Küche (ohne Hose) auf allen Vieren gekrabbelt und das Chaos wieder beseitigt. Super, hatte ja am Vormittag erst die Küche geputzt!
Gegen Ende des Spiels stellt Dirk plötzlich fest, dass seine heiß geliebte Kette mit dem Unikat-Anhänger, die er von mir zum 40. Geburtstag bekommen hatte, weg ist. Große Aufregung. Das Lederband selbst finden wir dann auf der Kellertreppe, aber der Anhänger bleibt verschollen. Wir also wieder in die Wanderlatschen und ab, die Strecke zurück bis zum Cache, denn dort war die Kette noch da, weil ich sie ihm zurecht gezupft habe. Die Augen am Boden klebend und ziemlich schweigsam alles abgesucht, nichts. Den Weg dann noch mal zurück, aber wieder ohne Erfolg. Ich versuche Dirk so gut es geht zu trösten, bekommt er eben eine Neue beim nächsten Geburtstag, ich sehe das ziemlich gelassen, im Gegensatz zu ihm. Aber wir haben unser Möglichstes getan und den Spaziergang somit auf 11 Kilometer erhöht. Ich bin leicht verschwitzt und groggy.
Als ich zu Hause dann noch ein wenig mit Wäsche und Ständern rum krame, haue ich den Benjamin aus den Socken, der Baum fällt um und die Hälfte der Blumenerde landet im Wohnzimmer. Ich hätte ihn schon längst mal umtopfen sollen! Ne, heut ist irgendwie nicht mein Tag, schimpfe ich laut vor mich hin. Ein Blick zu Dirk, "Ne, und deiner auch nicht!", ergänze ich mich selbst. Um diesen doofen Tag, der eigentlich gar nicht so schlecht anfing, zu einem vernünftigen Ende zu bringen, wollen wir bei Reiner um die Ecke einen leckeren Salat essen gehen und ein Weinchen trinken. Doch schon von weitem lässt sich erahnen, dass dort heute eine geschlossene Gesellschaft feiert, was die rauchende Kellnerin vor der Tür sofort bestätigt. Prima, passt doch! Wir gehen zurück nach Hause und lassen uns von Hallo Pizza einen Salat kommen, ich trinke zwei Gläser Sekt, schaue alleine einen Horrorfilm auf Sky an (was ich sonst noch nicht mal in Gesellschaft tue!), während Dirk oben am Rechner sitzt. Gegen halb elf werde ich wach und schleiche mich ins Bett. Tag vorbei.
Donnerstag, 15. September 2011
Beim Arzt ...
... gewesen, aber nichts Neues erfahren.
Der Befund von Januar ist soweit geblieben. Eigentlich ist das Knie 10 Jahre weiter als der Rest von mir, der Knorpel ist verschlissen. Im Grunde genommen ist es nicht schlimm, aber eben auch nicht gut, weil es doch hier und da richtig fies weh tut. Doofe Situation, denn machen kann man da nichts, nur die Muskulatur stärken. Ja, man könnte Radeln und Schwimmen anstelle von Laufen, aber das ist nicht in meinem Sinne.
Tipp von Sportler zu Sportlerin und Kniegeschädigtem zu Kniegeschädigter, also weniger von Arzt zu Patientin: Vor dem Laufen ein Rheumamittel nehmen, dann tuts hinter her nicht so weh. Kein Scherz. Viel mehr bliebt mir nicht übrig, brav Kräftigungsübungen machen und sehen wie es geht. Da weißte Bescheid.
Der Befund von Januar ist soweit geblieben. Eigentlich ist das Knie 10 Jahre weiter als der Rest von mir, der Knorpel ist verschlissen. Im Grunde genommen ist es nicht schlimm, aber eben auch nicht gut, weil es doch hier und da richtig fies weh tut. Doofe Situation, denn machen kann man da nichts, nur die Muskulatur stärken. Ja, man könnte Radeln und Schwimmen anstelle von Laufen, aber das ist nicht in meinem Sinne.
Tipp von Sportler zu Sportlerin und Kniegeschädigtem zu Kniegeschädigter, also weniger von Arzt zu Patientin: Vor dem Laufen ein Rheumamittel nehmen, dann tuts hinter her nicht so weh. Kein Scherz. Viel mehr bliebt mir nicht übrig, brav Kräftigungsübungen machen und sehen wie es geht. Da weißte Bescheid.
Mittwoch, 14. September 2011
Schuhe eingeweiht
Nachdem ich heute für 2 Minuten Zahnarzt (alles super, Frau Hansen!) ganze 40 Minuten mit dem Auto gefahren bin (vielleicht sollte ich mir doch mal einen neuen Zahnarzt in unserer Nähe suchen), bin ich noch ne Runde durch den heimischen Herbstwald spaziert, um die neuen Trekkingschuhe für den Camino einzuweihen. Die Jack Wolfskin Freiheit* leider nicht gespürt, vielleicht lags an meiner Fjäll Räven Jacke.
Abertausende von Läufer kamen mir derweil entgegen und mein Herz blutete und die Füße zuckten. "Hey, normalerweise laufe ich auch immer hier!", hätte ich denen am liebsten entgegen gerufen. Mit gesenktem Haupt und mich in meiner Haut unwohl fühlend (obwohl ich auf die Walking-Stöcke gezielt verzichtet hatte) bin ich auf 3 km in knapp 30 Minuten gekommen.
Noch 2 Wochen, dann darf ich auch wieder. Unglaublich, dass schon 4 Wochen vergangen sind, in denen ich nicht gelaufen bin. Mein letzter Lauf, der Womens Run in Köln, kommt mir vor, als wärs am Wochenende gewesen.
* Schöner Song von "The Walkabouts, Devil in the details"
Abertausende von Läufer kamen mir derweil entgegen und mein Herz blutete und die Füße zuckten. "Hey, normalerweise laufe ich auch immer hier!", hätte ich denen am liebsten entgegen gerufen. Mit gesenktem Haupt und mich in meiner Haut unwohl fühlend (obwohl ich auf die Walking-Stöcke gezielt verzichtet hatte) bin ich auf 3 km in knapp 30 Minuten gekommen.
Noch 2 Wochen, dann darf ich auch wieder. Unglaublich, dass schon 4 Wochen vergangen sind, in denen ich nicht gelaufen bin. Mein letzter Lauf, der Womens Run in Köln, kommt mir vor, als wärs am Wochenende gewesen.
* Schöner Song von "The Walkabouts, Devil in the details"
Samstag, 3. September 2011
Ungehalten Teil II
Um meine allernächste Umwelt also nicht weiter mit meiner schlechten Laune zu belästigen, bin ich dann mal fix nach Berlin rüber... Also, mental, meine ich. Während mein Nachbar nebenan einen Höllenlärm mit dem Kärcher veranstaltet (ja, ist schließlich Samstag), greife ich in meiner Not zum MP3-Player und komme auf seltsame Gedanken. Wenn man nicht laufen kann, wird man zwangsläufig kreativ, scheint mir. Ich versuche mich also demnach in "mental-running". Hab sowas mal gelesen im Zusammenhang mit Leistungssportlern vor einem Wettkampf. So suche ich meine Playlist vom Wettkampf in Berlin raus und stehe tatsächlich beim ersten Lied, Rammstein, Du hast, aufgeregt im Startblock, schon klitschnass, weil es ja wie Sau geregnet hat. Ich heize mich ein und fühle tatsächlich, wie mein Herzschlag schneller geht. Der Startschuss fällt und mit den Foo Fighters, Walk, renne ich mit der Meute los, den Ku'damm runter, vorbei an klatschenden Zuschauern, vorbei an der Sambatruppe, dem Steakhouse und den Strassensperren. Ich habe eine Gänsehaut und wie immer, bei dieser bestimmten Stelle im Lied, schießen mir sogar Tränen in die Augen! Meine Füsse liegen derweil auf dem Stuhl und wippen heftig im Rhythmus des Laufs mit, meine Arme schwingen laufbibelgerecht im Takt und da kommt mir schon die wirklich zündende Idee.
Ab in den Keller, schlüpfe ich also in meine Laufklamotten und bugsiere den Homi vorsichtig auf die Terrasse, es sind schließlich 32 Grad, es wäre ein Verbrechen, drinnen zu strampeln. Playlist noch mal von vorne gestartet und ab gehts! Im Laufschritt über den Ku'damm Teil II (Es ist so leicht, im Kopf woanders zu sein, Clueso). Die Musik lässt nichts anderes zu, als etwas weniger fluffig wie gestern zu strampeln. Es ist so geil und spätestens jetzt macht es sich für mich bezahlt, weitestgehend mit Musik zu laufen. Wie eine Gehirnwäsche produzieren die Lieder mir ein tolles Laufgefühl, es fühlt sich so echt an. Und endlich fließt wieder Schweiß. So komme ich auf 15 Kilometer in 26 Minuten, Stufe 3 von 8. Ich mache eine kurze Pause, trinke etwas Wasser und triefe so vor mich hin. 26 Minuten ist schon ein bisschen arg wenig, finde ich. Also noch mal rauf zum gemütlichen Auslaufen. Ich hänge also noch mal 10 Kilometer in 23 Minuten dran, genau wie gestern, und bin nachher zufrieden und ausgeglichen, meine Laune wieder allerbestens! Gott sei Dank, denn so mutzig mochte ich mich ja selber nicht leiden!
Wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Ab in den Keller, schlüpfe ich also in meine Laufklamotten und bugsiere den Homi vorsichtig auf die Terrasse, es sind schließlich 32 Grad, es wäre ein Verbrechen, drinnen zu strampeln. Playlist noch mal von vorne gestartet und ab gehts! Im Laufschritt über den Ku'damm Teil II (Es ist so leicht, im Kopf woanders zu sein, Clueso). Die Musik lässt nichts anderes zu, als etwas weniger fluffig wie gestern zu strampeln. Es ist so geil und spätestens jetzt macht es sich für mich bezahlt, weitestgehend mit Musik zu laufen. Wie eine Gehirnwäsche produzieren die Lieder mir ein tolles Laufgefühl, es fühlt sich so echt an. Und endlich fließt wieder Schweiß. So komme ich auf 15 Kilometer in 26 Minuten, Stufe 3 von 8. Ich mache eine kurze Pause, trinke etwas Wasser und triefe so vor mich hin. 26 Minuten ist schon ein bisschen arg wenig, finde ich. Also noch mal rauf zum gemütlichen Auslaufen. Ich hänge also noch mal 10 Kilometer in 23 Minuten dran, genau wie gestern, und bin nachher zufrieden und ausgeglichen, meine Laune wieder allerbestens! Gott sei Dank, denn so mutzig mochte ich mich ja selber nicht leiden!
Wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Bin ungehalten
Gestern gabs dann endlich mal wieder 10 km - nein, nicht gelaufen, auf dem Homi, ganz locker fluffig in 23 Minuten auf Stufe 3 von 8 geradelt. Heute morgen dann der Gang zur Waage: 600 gr. mehr als letzte Woche. Na toll! Gut, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und war wohl eine doofe Einleitung für einen Blog. Denn eigentlich wollte ich nur darauf hinaus, dass:
Ich ungehalten bin, schlechte Laune habe und mir sicher bin, dass es am "zu viel hiervon" und "zu wenig davon" liegt, mit anderen Worten: Ich bin gerade wohl sehr unausgeglichen! Unterm Strich mache ich den Verzicht auf alles mögliche, was mir bislang lieb und teuer war und mein Leben versüßte, verantwortlich. Ich trinke keinen Alkohol mehr, rauche seit drei Tagen nicht mehr, esse so gut wie keine Schokolade mehr und Chips sehe ich nur noch im Supermarkt im Regal liegen, fast unmittelbar neben den Lakritzen. Tja und Laufen ist ja derzeit auch nicht drin. Wie soll man all das vernünftig kompensieren? Ich lese mir derzeit einen Wolf bis die Augen tränen, sitze viel zu viel am Laptop und das Highlight meiner Tage ist der Bügelwäschekorb, wenn er wieder leer ist. Ja, dann freu ich mich. Selten war ich so ausgeschlafen wie derzeit, was zur Folge hat, dass ich beim kleinsten Geräusch wach werde und nicht mehr einschlafen kann. Statt mich um meinen von bösem Männerfnupfen befallenen Mann zu kümmern, nervt mich sein Niesen und Husten. Gut, ich kenne das von ihm ja auch nicht, er ist zum Glück recht selten krank.
Ja, schimpft mich böse Ehefrau, egoistisches Weib und nörgelnde Zicke. Ober aber sagt einfach: Die Ärmste, ihr fehlt das Laufen aber wirklich!
Immerhin, Besserung ist in Sicht. Am Montag gehts wieder zur Arbeit und dann ist auch schon wieder eine Woche mehr um, bis ich wieder laufen darf.
Ich ungehalten bin, schlechte Laune habe und mir sicher bin, dass es am "zu viel hiervon" und "zu wenig davon" liegt, mit anderen Worten: Ich bin gerade wohl sehr unausgeglichen! Unterm Strich mache ich den Verzicht auf alles mögliche, was mir bislang lieb und teuer war und mein Leben versüßte, verantwortlich. Ich trinke keinen Alkohol mehr, rauche seit drei Tagen nicht mehr, esse so gut wie keine Schokolade mehr und Chips sehe ich nur noch im Supermarkt im Regal liegen, fast unmittelbar neben den Lakritzen. Tja und Laufen ist ja derzeit auch nicht drin. Wie soll man all das vernünftig kompensieren? Ich lese mir derzeit einen Wolf bis die Augen tränen, sitze viel zu viel am Laptop und das Highlight meiner Tage ist der Bügelwäschekorb, wenn er wieder leer ist. Ja, dann freu ich mich. Selten war ich so ausgeschlafen wie derzeit, was zur Folge hat, dass ich beim kleinsten Geräusch wach werde und nicht mehr einschlafen kann. Statt mich um meinen von bösem Männerfnupfen befallenen Mann zu kümmern, nervt mich sein Niesen und Husten. Gut, ich kenne das von ihm ja auch nicht, er ist zum Glück recht selten krank.
Ja, schimpft mich böse Ehefrau, egoistisches Weib und nörgelnde Zicke. Ober aber sagt einfach: Die Ärmste, ihr fehlt das Laufen aber wirklich!
Immerhin, Besserung ist in Sicht. Am Montag gehts wieder zur Arbeit und dann ist auch schon wieder eine Woche mehr um, bis ich wieder laufen darf.
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